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Zntelligenz-Watt der freies Stadt KasKssü, verbunden mit dem Amtsblatt , Organ der hikstgen Staats­behörden, und den ^Mkfsrier Nachrichten als Lrtrâilage.

(Expedition: am Geistpförtchen, SchlachthsuSgasse 21)

M 282. Donnerstag den 27. November 1856.

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Vr^^ Inserate, welche den folgenden Tag nach der Aufgabe im Jntelligenzblatte erscheinen sollen, werden, Lei heraltnahendem Weihnachls- feste, möglichst Vormittags von der Expedition erbeten.

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Frankfurt, den 27. November. Die Neuenburger Angelegenheit hat, seitdem fie der Gegenstand ernster diplomatischer Verhandlmrgen geworden ist, auch in den öffent­lichen Blättern und in Flugschriften zu zahlreichen Besprechungen Anlaß gegeben. Es liegt in dieser Erscheinung wohl der Beweis, daß die TageSpresse in Uebereinstimmung mit den Cabinetlen Europas dix vorliegende Frage nicht als einen unwichtigen Streit um untergeordnete Interessen behandelt, sondern dieselbe in ihrem Zusammenhänge mit der Würde einer deutschen Großmacht und mit den Grundsätzen des europäischen Staais- rechts auffaßt. Dabei stellt sich die erfreuliche Gewißheit heraus, daß die öffentliche Meinung — so weit deren Organe durch Sachkenntniß in Betreff der Rechtsfragen und durch Unbefangenheit in der Beurtheilung der Thatsachen zu einem Anspruch auf Ver­trauen und Geltung berechtigt sind — mit Entschiedenheit dem Urtheilsspruche zustimmt, welchen die Gesammtheit der europäischen Großmächte schon in dem Protokolle vom 24. Mai 1852 niedergelegt und welchen neuerdings der deutsche Staatenbund durch ein bedeutungsvolles Votum auch seinerseits bekräftigt hat. Für das gute Recht Preußens steht der einmüthige Ausspruch Deutschlands und Europas: eine Uebereinstimmung so selten inmitten der durcheinander wirrenden Strömungen von Interessen und Ansichten und gerade deshalb so entscheidend und so gewaltig, daß jeder Einspruch als Anmaßung, jeder Widerstand als Thorheit erscheinen muß. Wenn trotzdem Einspruch und Wider­stand noch immer fortdauern — natürlich nur von Seiten der Organe des Schweizer Radikalismus und einiger weniger Blätter jenseits des Kanals und des Rheins, welche denselben gewissenlos Beistand leihen, — so ist es mit um so größerem Dank anzuer­kennen, daß in der deutschen Presse innerhalb und außerhalb Preußen rechts- und ge­schichtskundige Männer unermüdlich für die Wahrheit in die Schranken treten und die mit Scheingründen fechtenden Gegner entwaffnen. Unter den neueren Flugschriften, welche dieser Aufgabe gewidmet sind, ist als besonders klar und bündig eine Brochüre zu empfehlen, welche der königlich würtembergische Hofrath Herr Dr. Ghillany unter