Zntelligenz-BIatt
der freien Stadt KanKstrt, verbunden mit dem ANtsbtatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den FrasKsartu Nachrichtm als Extrabeilage.
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(Erpeditionr am Geistpförtchen, Schlachchausgaffe 21.)
M 2l0. Donnerstag den 4. September 1856.
AbonnementSpreis für's halbe Jahr 2 fl. 30 kr. Tägliche Ausgabe außer Montags. Einrückungsgebühren: 6 kr. für die ganze, 3 kr. für die gespaltene Zeile.
^^° Inserate aller Art in diesen in hiesiger Stadt und Um« gegend in 4000 Exemplaren verbreiteten itnb in jeder Familie hier gelesenen^BMern können auf den besten âfolg rechnen, worauf besonders auch die geehrten Besucher der hiesigen Messe aufmerksam gemacht werden.
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Frankfurt, den 4. September. In der soeben erschienenen Uebersicht des Ham" burgischen HandelS im Jahre 1855, zusammengestellt von dem handelspolitischen Amte, finden sich folgende Angaben über die Fortschritte von Handel und Schifffahrt. Der Werth der Aus- und Einfuhr erreichte 1,035,779,790 Mark Banko, waS einem Fortschritt von 22 Mill. Mrk. Bko. gegen das Vorjahr, dagegen einen solchen von 229 Mill. Mrk. Bko. gegen Durchschnitt aus den letzten 5 Jahren 1850—54 ergibt. Eine zwölfjährige Zusammenstellung der in Hamburg angekvmmenen Seeschiffe ergibt 4593 in 1855, gegen 3260 in 1844. Wichtiger als diese Zunahme ist die Wahrnehmung, daß die Zahl der Lasten (zu 4000 Pfd.) 1844 nur 74, 1855 aber 101 durchschnittlich aus's Schiff ertrug. Die Gesammtzahl der zu Hamburg, Harburg und Altona, welche drei Häfen so ziemlich den überseeischen Elbhandel vertreten, in 1855 angekommenen Seeschiffen belief sich auf 7496 mit 610,418 Last, und die Gesammtzahl der in Hamburg angekommenen Fluß- und Seeschiffe 53,389 mit 1,114,123 Last. Die Hamburger Rhederei bestand am letzten Tage des Jahres 1855 aus 448 Schiffen mit 53,221 Last, gegen im Jahre 1845: 223 Schiffe mit 19,023 Last. In Bezug auf die Einfuhr seewärts nach Hamburg steht weit voran Großbritannien mit 160 'A Mill. Mrk.Bko., was gegen 1854 eine Zunahme von 11 Vs Mill, ergibt. Der nächste Staat, Brasilien, hat nur ein Zehntel davon aufzuweisen. Die Ausfuhr nach Großbritannien stellt einen Werth von 57 Mill, dar, die nach Norwegen von 8, die nach den Vereinigten Staaten ohne Californien von 7; nach Californien und Australien hat die Ausfuhr im Vergleiche zum Jahre 1854 sich sehr vermindert, auch Haiti und Meriko zeigen starken Rückgang. Dem Werth nach betrugen von der Einfuhr 1854 Rohstoffe und Halbfabrikate 34, Ver-