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»erbunden mit dem Amtsblatt, Organ der behörden, und den Fraaksotttr Rachrichtes
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(Expedition: sm Geistpförtchen, Schlacht!
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JS 104. Donnerstag, den 1. Mai 1856.
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^^" Wegen der Feier -es Himmelfahrttages wir- morgen Freitag kein Jntelligenzblatt ausgegeben.
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* Frankfurt, den 1. Mai. Die Auswechselung der Ratificationsurkunden des Friedensvertrages hat am Sonntag den 27. d. M., Nachmittags im Hotel d'Orsay in Paris stattgefunden. Erst nach dieser Auswechselung sollte der „Moniteur" daS Werk der europäischen Diplomatie der Oeffentlichkeit übergeben. Inzwischen ist durch eine eigenthümliche Ironie des Schicksals das so sorgfältig bewahrte Geheimniß noch in der elften Stunde verrathen worden, und die englische, belgische und deutsche Presse ist durch die Jndiscretion eines kaiserlichen Druckers dem „Moniteur" um einige Tage vorausgeeilt. — Der Friedensvertrag, die Errungenschaft eines dreijährigen Krieges, der nach der Schätzung des bekannten Londoner Welthandelshauses Suse u. Sibeth 1V, Millionen Menschenleben und 300 Millionen Pfd. Sterl, kostete, liegt vor uns. Wir wollen nicht die Frage aufwerfen, ob die 34 Paragraphen die Opfer an Menschen und Geld vollständig aufwiegen, welche sie den einzelnen Staaten gekostet; wir wollen nur darauf Hinwelsen, daß der vorliegende Friedensvertrag nicht alle streitigen Fragen zrim definitiven Abschlusse bringt. Es ist in demselben vielmehr die Niedersetzung von vier Commissionen angeordnet, welche die Arbeiten des Congresses ergänzen und beenden sollen. Von diesen Commissionen hat die erste die Regelung der Donauschifffahrt; die zweite die Feststellung der neuen Grenzen in Bessarabien ; die dritte die Organisation der Donaufürstenthümer; die vierte die Regelung der Grenze in Asien zur Aufgabe. — Was zunächst die Regulirung der Donaufürstenlhümerfrage betrifft, so melden Zeitungen: die Pforte habe dcu Rücktritt der beiden Hospodare beschlossen. Fürst Ghika (von der Moldau) ist dieser Entscheidung bereits durch Einreichung seiner Entlassung zuvorgekommen. Zugleich habe die Pforte zwei Kaimakans zur Verwaltung der beiden Provinzen ernannt, und zwar für die Moldau den Großlogotheten Balsch, für" die Walachei den Großbau Ghika, denselben, der vor Kurzem gegen die von dem Bukarester Divan dem Fürsten