Wer ohne Rücksicht auf Dividende jährlich 26 Thlr. 10 Sgr. auf eine Versicherung verwenden will, kann bei der Gotha'schen Gesellschaft immer nur 1000, bei der Concordia dagegen 1300 Thlr. versichern.
Aus Vorstehendem folgt, daß eine Gegen seit igkeit S-Gese lisch aft, die vermöge fast gänzlich fehlender Concurrenz allerdings einen erheblichen Umfang gewonnen hat, nach 26jâhrigem Bestehen und unter den günstigsten Umständen für ihre Theilnehmer noch lange nicht so gute Rechnung gibt, wie das Publikum bei einer gut fundirten Aktien-Gesellschaft ohne alles Risico finden kann.
Auf welche Seite stellt sich in dieser, von der Gotha'schen Bank angeregten Contro- Verse das Publikum?
Nach den Thatsachen zu schließen, auf Seiten der Aktien-Gesellschaften, denn: im Laufe des Jahres 1855 versicherte
die Gotha'sche Bank (gegründet 1829) 1153 Personen mit 2,031,000 Thalern, die Concordia (gegründet 1854) 1334 Personen mit 2,240,000 Thalern.
Tarife und Prospekte der Concordia, sowie jede gewünscht werdende Auskunft ertheilen
Franz Böhm, General-Agent in Frankfurt a. M.
G. Scheller Sohn, <7. F, Hesse-Otterbein, Agent zu Homburg v. d. H. Agent in Hanau.
; Geschäfts Aufgabe.
Zur Direktion des Etablissements der Frankfurter Akiien-Gesellschaft für Fabrikation comprimirter Gemüse von dem Verwaltnngsrathe derselben berufen, schließe ich unterm Heutigen mein dahier in der Döngesgasse No. 32 seit 8 Jahren bestandenes Landes- Produkten-Gefchäft und bin in den Liquidations-Angelegenheiten desselben täglich auf dem Bureau der obengenannten Gesellschaft, Oberlindau No. 8, vor dem Bockeu- heimerthvr, zu sprechen.
Frankfurt a. M., den 31. Januar 1856.
Gustav Warnecke,
Garten-Häuser zum Alleinbewohnen habe wieder zum Vermiethen an Handen.
Julius Jaffé, Allee No. 17.
Ein junger Mensch (Israelit) der längere Zeit in Paris conditionirte, wünscht für Anfänger Unterricht in französischer und englischer Sprache gegen billigen Preis zu ertheilen; wohnhaft bei J. C. Schwarz, Emhornplähchen, Fahrgasse 120.
Für ein gesittetes 18jähriges Mädchen, evangelischer Confession, aus einem Hessischen Landstädtchen, mit den nöthigen Schulkenntnissen und in weiblichen Handarbeiten wohl erfahren, durch den Tod der Eltern genöthigt in Dienst zu treten, für dessen Fleiß und Treue man sich verbürgt, wird eine seinen Kräften und Leistungen entsprechende Stelle, etwa in einem Laden oder als Stubenmädchen gesucht und nicht auf besonderen Lohn, sondern nur auf eine freundliche Behandlung gesehen; Markt 19, 2r Stock.
Ein hiesiges Frauenzimmer empfiehlt sich im Sticke«, auch im Gnglisch- Namensticken, sowie im Tüll- und Spitzenflicken.