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dem letzten Reste von Mißtrauen, daß die Wiederherstellung des Friedens auf so, lider Grundlage erfolgen werde. — „La Presse" erblickt in dem, waS noch zu thun übrig ist," blos eine Arbeit der Einzelheiten und der Reglementation. Mit die- sen Aeußerungen der Presse scheinen auch die Ansichten der Staatsmänner Groß­britanniens und Frankreichs übereinzustimmen. AlS der Kaiser Napoleon III. die Wie­ner Friedensdepesche mit Befriedigung mittheilte, verließ der Herzog von Cambridge ziemlich unwillig seinen Sessel, und Admiral Lyons antwortete: „Sire, je ne comprends pas bien, il y a sans doute erreur!“ Endlich soll Lord Cowley in einer Audienz, die er am 18. beim Kaiser hatte, eine Depesche vorgelesen haben, die dem Frieden durch­aus nicht günstig und welche als Vorbote einer Mißstimmung zwischen den Cabinetten von Frankreich und England zu betrachten ist. Unter den kriegführenden Parteien hal­ten wir England am wenigsten berechtigt, durch seinen Einspruch den Abschluß der Feind­seligkeiten zu verhindern. Die keineswegs glänzende Rolle, welche seine Flotten und sein Heer gespielt haben, würden dadurch einen Refler erhalten, der das gespreizte und anspruchsvolle Verhalten der englischen Politik noch augenfälliger als bisher machte und Frankreichs gemäßigtes Verhalten trotz der durch seine Armee erfahrenen Triumphe würde sich dann in den Augen aller Unbefangenen um so anerkennenswerther darstellen und die Rückwirkung solcher Anschauungen und Urtheile politische Interessen berühren, die England nicht gleichgültig sein können. Noch weiter als die französische geht die österreichische Presse in den Aeußerungen ihrer Freude über den durch Oesterreich herge­stellten Frieden. Wir sind weit entfernt, die Verdienste, die sich Oesterreich in dieser Beziehung erworben, zu beeinträchtigen und wollen auch dem Patriotismus der Wiener Presse ein volles Maß von Ueberschwenglichkeit zu Gute halten — indessen muß man zur Steuer der Wahrheit darauf Hinweisen, daß neben Oesterreich auch andere deutsche Staaten zur Anbahnung des Friedens mitgewirkt haben. „Die Bemühungen des Königs von Preußen" — sagt das „Morning Chromcle"— „Rußland zur Annahme der ihm angebotenen Bedingungen zu bewegen, sind ernster und umsichtiger gewesen, als man es in England glauben will." Ebenso ist es hinlänglich bekannt, daß die deutschen Mittelstaaten, namentlich Bayern und Sachsen, mit eben so viel Geschick als Aus­dauer für die Anbahnung eines Einverständnisses zwischen den streitenden Parteien und für die Aufstellung günstiger Friedensbedingungen gewirkt haben. Je mehr eine Reihe von Organen bemüht ist, diese Bestrebungen zu ignoriren, desto mehr erscheint es als Pflicht der unparteiischen Presse, dieselben zur Anerkennung zu bringen.

Bekanntmachungen.

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Donnerstag den 24. Januar, Vormittags 9 Uhr, werden, in Gemäßheit Stadt­gerichts-Dekrets vom 7. Januar c., die zum Nachlaß des Herrn Georg Friedr. Sternhagen gehörigen Mobilien, alS: 1 Canapee, 1 Commode, 1 Kleiderschrank, 6 Stühle, 3 Tische, 1 Küchenschrank, 3 Bettladen, Bettung, Kleidung, Leinengeräth, Küchengeschirr rc.;

sodann in FiScalats Auftrag:

a) 3 Canapees, 12 Stühle, 1 Caunitz, 1 Commode, 1 Uhr, 1 Spiegel, 1 Tisch;

b) 1 Canapee, 1 Commode, 2 Spiegel, 5 Schildereien, 1 Uhr;

c) 1 ovaler Tisch, 2 Tische mit Marmorplatten, 1 Schreibtisch, 1 Canape, in dem Vergantungszimmer gegen baare Bezahlung öffentlich an den Meistbietenden versteigert. ______________________________________________ C. Belschner, Ausrufer.

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