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der freies Stadt Maksart, verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.
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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgaffe 21.)
M 198. Donnerstag, den 23. August 1855.
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UeberbLieke der Ereignisse im Gebiets der politischen und materiellen Interessen.
Frankfurt, 23. August. Nachdem die Waffen längere Zeit geruht, ist der Kampf in der Ostsee und in der Krim in den letzten Tagen von Neuem entbrannt. Am 9. d. M. begannen die Admiräle Dundas und Renaud das Bombardement von Sweaborg, dessen Resultat der Moniteur mit den Worten gemeldet: „ Sweaborg n’existe plus? Dem gegenüber behaupten russische Berichte: Die Befestigungen von Sweaborg hätten nicht den mindesten Schaden gelitten, keine Batterie sei demontirt, kein Pulvermagazin in die Luft geflogen, kein russisches Schiff in Brand gesteckt; nur einige Holzmagazine und Wohnhäuser von Marinesoldaten und Fischern seien verbrannt. — Mag nun der zugefügte Schaden auch größer sein, als angegeben, so steht doch gegenwärtig fest, daß die Festung Sweaborg weder eröbert, noch zerstört worden ist, ebensowenig aber das dahinter liegende Helsingfors gelitten hat. Die engl. Flotte ist abgesegelt, die zerstörten Gebäude und Magazine werden die Russen bald wieder aufbauen und das ganze Unternehmen wird auf keinen Fall einen bedeutenden Einfluß auf den weitern Verlauf des Krieges haben, am wenigsten aber zur Herstellung des Friedens beitragen. — In der Krim haben die Russen am 16. den Fluß Tschernaja überschritten und die Alliirten auf den Höhen von Teduschene angegriffen. Da sie dieselben in bedeutender Zahl fanden, so zogen sie sich nach einem hartnäckigen Kampfe auf das rechte Ufer zurück, woselbst sie den Feind 4 Stunden lang vergebens erwarteten, sodann aber ihre alten Stellungen wieder einnahmen. Endlich am 17. hatten die Alliirten das Bombardement auf Sebastopol eröffnet, über dessen Resultat noch keine Nachrichten eingegangen sind. Desto mehr Nachrichten dagegen bringen die Blätter über die am 18. d.M. Abends erfolgte Ankunft der Königin Victoria in Paris. Eine unbefangene Betrachtung, welche sich durch die officiellen Freudenbezeugungcn und den erregbaren, leicht enthusiasmirten Charakter des französischen Volkes nicht täuschen läßt, wird diese Reise der Königin Victoria als eine Huldigung und als einen Tribut der Dankbarkeit, welchen Großbritanien der Politik des kaiserlichen Frankreichs darbringt, ansehen, und diese Huldigung ist um so größer, alö die Königin Victoria die erste von allen Monarchen Englands ist, welche im Frieden ihren Einzug in Paris hält. Schon früher sind englische Könige durch