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(Erpedition: am Geißpförtcheu, Schlachthausgasse 21.)

verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen behörden, und den Frankfurter Nachrichten als

â 17?. Dienstag, den 24. Juli 1855.

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Ueberbliâ der iRreègmffe im Gebiete der politischen und materiellen Interessen.

Frankfurt, 24. Juli. Wir fahren heute in unsererTbdtenliste fort. Von Geist­lichen haben wir zu nennen Claus Harms, 77 Jahre alt, am 1. Februar zu Kiel, den Abt und Professor Lücke am 17. Februar zu Göttingen, den Pfarrer Binterim zu Bilk bei Düsseldorf, geb. 1779, gestorben am 17. Mai und den Professor Michelis zu Lützenburg, früher Caplan und Secretär des Erzbischofs Droste-Vischering, t 8. Juni. Von Mitgliedern der deutschen Nationalversammlung sind verstorben: OberlandeSgerichtsrach v. Würth in Wien, 38 Jahre alt, am 17. Januar; am 11 Fe­bruar der Bürgermeister von Erlangen Dr. v. Lammers; am 6. Mai v. Soiron in Heidelberg, am 24. Mai Anwalt Glaß in Lândau. Noch sind hier anzuschließen die Beamten: Gottfried von Herder, Sohn des Dichters, pens. bayer. Reg.- und Forst­rath, t am 27. Febr. zu.Erlangen; Schaab, Kreisgerichtspräsident zu Mainz, 94 Jahre alt, bekannt als Geschichtschreiber der Buchdruckerkunst, t 12. März. Von Aerzten und Naturforschern verzeichnen wir den Professor Dr. Joh. Friedrich Osiander, t 1(. Februar zu Göttingen, den Staatsrath Chr. v. Meyer, Director des botanischen Gar­tens zu Petersburg, bekannt durch seine wissenschaftlichen Reisen nach dem Altai und Kaukasus, den vergleichenden Anatomen Duvernoy, f Anfang März zu Paris , Hugi, t 25. März in Solothurn, den bekannten Augenarzt Professor Rosas in Wien, t 31. Mai, den Professor Fueter, f 30. Mai in Bern, Privatdocent M. A. Höste, | 4. Fe- bpuar zu Heidelberg, am 22. Februar Professor Gauß in Göttingen, der größte Astro­nom seiner Zeit, geb. 1777 zu Braunschweig. Als Gelehrte des philologischen und philosophischen Faches und Schriftsteller haben wir zu nennen: am 5. Januar en­dete im Starnberger See der Graf Mailath, Geschichtschreiber von Ungarn und Oester­reich; am 18. Januar in Pirna der Dresdner Oberbibliothekar Dr. Const. Falkenstein; am 19. starb zu Petersburg der Akademiker und Staatsrath Sjögren (sprich Schögren), verdient um finnische Ethnographie; am 21. Jan., erst 30 Jahre alt, Spiller v. Hauen­schild, mit dem Dichternamen Mar Waldau, auf dem Gute seines Vaters Tscheidt bei Bauerwitz in Schlesien; am 15. endete Görard (de Norval) zu Paris, geb. 1810, Ueber-