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M 270. DimsAg, dm 14» November! 1854» WS^
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Ueberblick der Ereignisse int Gevicte der politischen mrd materiellen Interessen.
Krernkfurt^ 14. November. Die nèukWn Rachrichtes MS Srhastchrol reichen bis zum 4. Noveuiber. Der Gl. ÄruaudMe Termin des letzten September ist vor Kurzem - schchr-anf dem letztenOctoberverlegtworden, und jetzt will man sich mit dem letzten November befriedigt erklären. Andre-scheu jetzt schon Ten Entsatz von Sebastopol durch Menzikosf voraus, indem sie nur bezweifel», daß cs auch in seiner Macht stehe, den RöckzugderBer- bândeten zu hemmen. Neuere Nachrichten sprechen zwar von einer gewonnenen Schlacht, seitens.der AMirten unb voa großen Werlusten der Russen, aber — Sebastopol ist dennoch nicht gefasten. In il^r kurzen telegraphischen Laufbahn haben die Russen sich bis jetzt bewährt und in der That erfordert es die gewöhnlichste Klugheit, dem europäk- f >h e n Publikum gegenüber, sich der WaMcir zu befleißen: wie die Berichte für das russische Volk lauten, wissen wir freilich nicht Jedenfalls scheinest die russischen Meldungen der Wahrheit näher zu kommen, als die der -französischen Presse, welche den Mrsuch machen die Sprache der. SriMjge selbst snzudeutcn. ' Ein langer Monat der Täuschungen ist für die Verbündeten vorüber. Bordei sind die Träume von den auS weichem Kalkstein nur zum Scheine erbeuten Kasematten, anS denen man nicht feuern konnte wegen des unerträglichen Rauchs und wegen der Erschütterung der Mauern; acht Schiffe der Verbündeten sind am 17. Sdöbcr unter großem Menschenverlust vor diesen Mauern kampfunfähig geworden und man hat im KrtrgSrdihe beschlossen, diesen Versuch nicht zu wiederholen, — hortet ist der Tram» von der Unzulänglichkeit der Landb esc st i- gungen ScbastopolS; Canrobert berichtet, daß die Ringmauer mit Erdwerken verstärkt, mit dem schwersten Geschütz Ou der russischen Flotte) im Ucberfluß besetzt ist, und daß die BelagerlttigSarbciteu wegen der zunehmessden Schwierigkeit des felsigen Bodens stur langsam vorschreiten. — Vorbei ist der Traum von den mirffeuhasten iledergängen der Besatzung; — der „Tartar« ließ gar die ganze Vèsatznng überlaufen! — Worbet endlich M vlc Läumc von der Muthlosigkeit der Muffen, den Entsatz Sebastopols zu wagen. General Liprandt hat am 35. einen Theil seines Planes, die Verbündeten auS dem Tschernajo- Thäte zu verdrängen, und so die Verbindung zwischen dem Belagerungsheer vor Sebastopol und seinem StützMnkte bei Balaelava zu ypterb^^ erreicht.