Zntelligenz-Blatt
der freie« Stadt âalcksttrt.
(Expeditions-Comptoir am hl. GeistpsörtchenM 214°).
M 268. Samstâg , dm 11. NoveMer 1854.
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Ueberbliek der ErcLgsrèsss im (Gebiets der politischen und Materiellen Interessen.
Frankfurt, 11. November. Bon allen Seiten umwohnen uns hessische Stämme, auch nach Westen hin im setzt sogenannte» Nassauer Land und die meisten der Bewohner unsrer Stadt sind hessische» BluteS, denn am meisten zogen und ziehen noch heute die Reubürger aus der Nachbarschaft herein; die meisten Namen der Patrizier, noch bestehender, wie erloschener Familien weisen nach Hessen hin. Von Mainz hing die Frankfurter Gegend im Alterthum in militärischer, im Mittelalter in kirchlicher Beziehung ad. Die Forschungen über die Alterthümer unsrer Gegend lausen immer auf die hessischen und nassauischen Untersuchungen über den Taunus mit seinen Römercastellen und germanischen Rtngwällen hinaus. Bei diesen mannigfachen Beziehungen hat folgendes Werk fast locale Wichtigkeit für uns: Geschichte von Hessen, insbesondere Geschichte des GroßherzogthumS Hessen und bei Rhein in Chronik- und Geschichtsbildern, in Liedern, in geographischen Skizzen, in Mundarten, Volksliedern, Sagen rc., gesammelt und dar- gestellt von Heinrich Künzel. Friedberg, Scriba. Erstes Heft. DaS Werk beginnt mit der ^Stelle aus des Ucitus Germania, welche über die Kalten handelt, dann kommt aus Grimms Geschichte der deutschen Sprache eine gelehrte Erörterung über Ramen und Sitze der Katten, Dchrlderung der Hessen im Allgemeinen und einzelner Theile deS Lan-
Bâ von verschiedenen Schriftstellern, unter denen wir hier nur Landau, «-^»Ek'.Ph- Walther, K. Andree und A. Nodnagel namhaft machen. Dmch die Romerkâmpfe am Rhein und Taunus und den Besitz von Mainz hat das kleine Land ™ r ^O^L" Hintergrund bekommen. Die römischen Befestigungen am Taunus schildert unser Landsmann, Guido von Meyer, die bisherigen Forschungen zusammen- £ 5 ^c ^E^purcn im Odenwald beschreibt StaatSrath Knapp; 'dem römischen Mainz widmet Dilthey einen ausführlichen Artikel. — Da die Alterthumsforschunak» nüü-^ü-.Ä'«? ^^u s? Ausgrabung des bedeutenden Castells Saalburg (Artaunon) erhalten haben, so dürften einige Mittheilungen darüber unseren Lc.
^â-^a^" ^' ^/^L,^eeit, ob die Höhenringe des Taunus Ding (Gerichts-) und Opferstätten oder ob sie Befestigungen seyen, ist durch eine sorgfältige Betrachtung