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ZnteHigenj-Blatt der freien Ktadt Frankfurt. /^^D

(ExpeditionS-Comptoir am hl. Geistpförtchen M 214^). I ^DWM^Mâ

M 226. Samstag, den 23. September 1854. ^^^^

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Veberblick der GreigvLsse im Gebiete der politischen und materiellen JntereUen.

Frankfurt, den 23. September. Wir haben in einem früheren Artikel die Statistik in Bezug auf die Raschheit ihrer Entwickelung und die Gesetze derselbe» überhaupt mit den Naturwissenschaften verglichen. So wie der Fortschritt der Natur­wissenschaften wesentlich dann begonnen hat, als man sorgfältig die Thatsachen zu sam­meln begonnen hat, um aus ihnen dir Gesetze zu entwickeln, statt daß man den erdachte« Gesetzen die Thatsachen anzupaffen versuchte, — so hängt auch die Entwickelung der Na­tionalökonomie, welche so eng mit den Naturwissenschaften verwachsen ist, mit dem Um­stände zusammen, daß man gegenwärtig auf eine Masse statistischen Materials die Gesetze begründet, während man sonst ganze Systeme rein philosophisch construirte. Ein aus­gezeichnetes ^ Hand- und Lehrbuch für Geschäftsmänner und Studtrende" hat nach der historisch-physiologischen Methode der Prof. Wilh Roscher in Leipzig so eben herauSzugeben begonnen: Die Grmwlagen der Nationalökonomie, (Cotta'scher Verlag). Man steht daraus den 1000jährigen Stillstand und den dann folgenden raschen Fortschritt der Wissenschaft. Ueber manche Sätze dachte schon Aristoteles so weise wie Montesquieu. Noch Luther sah in Feststellung obrigkeitlicher Taren daS beste Mittel zum Drücken der Preise der Lebensmittel, im Handel (.Fuggerei") das Mittel einen Staat arm zu machen? Bis auf Montesquieu reichte der Irrthum- baß im Handel uyd Verkehr der Eine nur gewinnen könne, was der Andre verliere, und noch nicht lange ist die Wissenschaft zu drv Erkenntniß gelangt, welche die Massen noch lange nicht durchdrungen hat, daß freier Kornhandel daS beste Mittel gegen hohe Betreidepreife ist, und daß Wuchergesetze das beste Mittel find, den Zinsfuß noch höher zu treiben. Schwieriger als diese Materie« ist allerdings die Lehre vom Gelde, besonders, wenn es fich, wie in unseren Tagen, nicht um ein einzige- CirculationSmittel aus edlem Metall, sondern auch um das Ver-

«von Gold- und Silberfuß, von Metall- und PapiercurS handelt. Vielleicht ist

Leser, welche natürlich über diese Verhältnisse selbst keiner Belehrung bedürfen, eine Geschichte der dahin kinschlagenden Sätze, nach Rascher nicht ohne Interesse'