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Intelligenz-Blatt der freien Stadt âankftlrt. zfSk

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(Expeditions-Comptoir am hl. Geistpförtchen M 214°). v I

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â 216 Dienstag, den 12. September 1854. ^£3^

AbonnementSpreiS für'S halbe Jahr fl. 2.30 kr. Tägliche Ausgabe außer Montags. Einrückungsgebühren: 6kr. für die ganze, 3 fr. für die gespaltene Zeile.

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Inserate aller Art in diesen in hiesiger Stadt und Umgegend sehr verbreiteten und gelesenen Blättern können auf den besten Erfolg rechnen, worauf besonders auch die geehrten Besucher der hiesigen Messe aufmerksam gemacht werden.

Ueberblick der GreLgâffe im Gebiete der politischen und materiellen Interessen.

Krankkart, den 12. September. Bei dem Interesse, welches sich augenblicklich demjenigen Interesse des russischen Reiches zuwendet, welches von den Wogen des bal­tischen MeereS bespült wird, und welches sich namentlich auf die zwei russischen Festungen Kronstadt und Sweaborg concentrirt, dürfte es dem Leser unserer Uederblicke erfreu­lich seyn, über letztere Festung etwas Authentisches zu erfahren. Wir entnehmen die nachfolgende Schilderung dem Buche des Fürsten Galatzin: „Finnland, Notizen gesam­melt im Sommer 1848 auf einem Ausflug von Petersburg nach TorneL." DaS Buch erschien 1849 in französischer Sprache. Die Hauptstadt Finnlands ist Helsingfors, wel­ches eine Bevölkerung von 16,000 Einwohnern zählt, an der Mündung deS FluffeS Muth liegt und circa 90 deutsche Meilen von St. Petersburg entfernt ist. Die Stadt verdankt ihre Eristenz der neueren Zeit, denn sie wurde im 16. Jahrhundert von Gustav Wasa von Schweden gegründet und verdankt ihren Namen einer Anzahl Eolonisten aus der Provinz Helstngland, welche sich vor mehreren Jahrhunderten daselbst anstevelten. 1680 wurde sie auf den jetzigen Platz verlegt, früher stand sie etwa 2 Meilen weiter landeinwärts. Feuer, Seuchen, Hunger und Krieg suchten sie mehrfach heim und stör­ten ihr Emporblâhen, denn Ende des vorigen Jahrhunderts hatte sie kaum 5000 Ein­wohner. Seit 1819 ist Helsingfors indeß schnell gewachsen und wird von Rußland jetzt in aller Weise auf das Lebhafteste unterstützt und prstegtrt, namentlich datirt feipe jetzige Blüthe vom Jahre 1829, wo nach dem Brande der Abo beinahe ganz vernichtete, die Universität, der Senat und die Regierung nach Helsingfors verlegt wurden. Die Straßen sind lang und breit und münden fächerartig auf einem Punkte. Die 80,000 Bände zäh­lende Univerfitätö,Bibliothek, welche früher in Abo durch die Feuersbrunst dieser Statt