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Hst seine Befriedigung über das getroffene Arrangement und bedauert, daß dasselbe ein nur t mporaires, nicht ein dauerndes ist.

Nach' einer Mittheilung der „TimeS" wäre daS Wiener Cabmet entschlossen, seine diplo- Matischen Beziehungen zu Rußland abzubrechen. Es müßte aber wohl eine abschlägige int« wort des Petersburger CabmetteS auf das vor einigen Tagen von Wien abgeschicktr Ulti- MLtum Oesterreichs vor-mSgehen.

Die Königin Victoria und d-r Prinz Albert wohnten in Begleitung des Königs von Borwaal und des Herzogs von Osorto an einem der jüngsten Abende der Vorstellung im französischen Theater bei.

Nach dem „Morning-Herald" ist die britische Admiralität gegenwärtig damit beschäf­tigt, eine Reserve-Flotte, aus tLDampikriegsschiffen bestehend, zu orgamsiren; 9 dieser Schiffe, Worunter das Schraubenschiff „Colvß" von 85 Kanonen, würden noch vor zwei Monaten b reit seyn, die 3 übrigen (die Schraubenschiffe „Royal Frederik" von 116, „Royal So­vereign" von 120, „Privce of Wales" von 120 Kanonen) binnen vier Monaten.

%* Paris. Man liest im „Moniteur": „Die Regierungen Frankreichs und Englands hrben den Hof von Marocco von dem Kriegsstande benachrichtiget, welcher zwischen ihnen Aly Äußlanv besteht, sowie ihn auch auf die Verpflichtungen aufmerksam gemacht, welche d araus für die neutralen Mächte entstehen. Der Kaiser Muley ° Adder - Rhaman hat durch B.rmittlung seines Ministers Sid-Mshamcd-et- Katib den Geschäftsträgern der beiden Re- g erungenzu Tanger die Befriedigung, welche diese Mittheilung ihm verursachte, ausge- d ückt und die Erklärung abgegeben, daß kein Schiff, welches die russische oder eine Rußland b rreunvete Flaage führe, in den Häfen des maroccanischen Reiches während der ganzen Dauer des Krieges zugelasien werden solle."

%* Stockholm. Man spricht hier von der Absicht des Königs, das Uebungèlager asi der Insel Gottland zu besuchen. Die schwedisch-norwegische Cècadre hat unsere Scheeren »anmehr vollends verlassen.

%* Petersburg. Nach Mittheilukgen des General-Lieutenants Rokasowsky vom 25. und 26. Mai stand die feindliche Flotte, in der Zahl von 18 Schiffen (wovon 2 Linien-Se- g lschiffe und 8 Schraubenschiffe), noch vor Hangö-Udd. Bis zum 23. hatte der Feind nichts gegen unsere Befestigungen unternommen, sondern sich auf die Absendung kleiner Schiffe z-r Ausmessung des Fahrwassers beschränkt. Vier Fahrzeuge trennten sich von der er« wähnten Eseadre und steuerten nach Süd-Ost; andere feindliche Schiffe zeigten sich an verschiedenen Punkten Finnlands, aber der Küste näherte sich keins.

' %* Von der ruffisch-pâischsn Gränze. Nach eingetroffenen Briefen befin­det sich die zweite Division deS Grensc-iercorpS mit den Regimentern König der 9lie« hrrlanve-und Prinz Eugen von Würtemberg-im Anrücken oder ist bereits in Warschau ein» getroffen, woselbst der Commandeur dieser Division, Gcneraüieutenant Scherkow, bereits an» gekommen ist.

*«* Miööitr. Am 26. versuchten die Russen einen Donau - Uebergavg bei Turnn. Sali Pascha rückte..ihnen mit der ganzen Besatzung von Nikopoli entgegen und zwang sie zum Mückzug«. Ein gleichzeitig unternommener Versuch der Russen, die Donau bei Giurgevo- Rustschuk und Oltencha - Turtukai zu überschreiten, mißglückte ebenfalls. Am 26. fand bei Simnitza-Sißov ein unbedeutendes Kosakengefecht statt.

A ll erne« eftes.

Werkin, 8. Juni. H-utc Morgen um 11 Uhr ist unser König in Begleitung des Mnisterpräsidenten v. Manteuffel nach Letschen int Böhmen abgereist, wo eine Zu - sammeiikunst mit dem Kaiser von Oesterreich und dem Grafm Buol stattsinden wird.