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Intelligenz-Blatt

der steten MM Frankfurt.

(Expeditions-Comptoir am hl. Geistpförtchm M 214°).

JK 108. Samstag, dm 6. Mat 1854.

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Wehsâèâ dee âeigmFe im Gebiete der poLLtischen «Nh WâeiMKK JKterMsU.

Laß sie belfern, laß sie eifern, Laß sie schreien, laß sie geifern- Gehe Deinen graben Schritt, Endlich geh'n sie dennoch mit.

Frankfurt, den 6° Mai. Das beständige und maßlose Schimpfen der englischen Presse gegen Preußen veranlaßte zu folgendem Artikel in der offiziellen Preuß. Eorrespond., den wir unseren Lesern im Interesse der Wahrheit und Gerechtigkeit nicht vorenthalten zu müssen glauben: „Ein Theil der englischen Presse scheint eS sich zur besonderen Auf­gabe gemacht zu haben, Peußen dadurch zu dem Tunde mit den WestmSchten hinüber« zuziehen, daß er keine Gelegenheit vorübergetzen läßt, die tiefsten und innersten Gefühle jedes vaterlandsliebenden Prreußen zu verletzen. ES bedarf wohl kaum der Bemerkung, wie wenig dieß Verfahren geeignet ist, die Zwecke, die man sich vorgesetzt zu haben scheint, zu fördern. Wir glauben nicht, daß besonnene Politiker, jenseits wie diesseits deS Kanals, auf eine solche Polemik Gewicht legen, die eben so unklug als rücksichtslos ist, und brau­chen daher auf eine Widerlegung der. „Times", welche sich vor allen anderen englischen Blättern durch die Maßlosigkeit ihrer Ausfälle auSzeichnet, um so weniger einzugehen, als dieses Biatt durch seine Inkonsequenz jede weitere Gegenbeweisführung unnöthig macht. Nur seine eigenen Widersprüche wollen wir hier an das rechte Licht stellen. Nach der unS wohlbekannten einseitigen Anschauungsweise des angeführten Blattes konnte eS uns nicht allzusehr überraschen, dasselbe — in seiner Nummer vom 27. April — in Ent­rüstung darüber gerathen zu sehen, daß der jüngst geschlossene Vertrag zwischen Preußen und Oesterreich vor allen Dingen darauf berechnet ist, deutsche Interessen zu wahre» und nicht die Kräfte Oesterreichs, Preußens und Deutschlands fremden Interessen dienst­bar zu machen. Leugnen wollen wir dagegen nicht, daß die Naivetät uns einigermaßen überrascht hat, mit der die „Times" die Veranlassung ihres Zornes eingesteht, indem sie sagt: Sie habe Ursache zu glauben, daß der Vertrag die Räumung der Donaufürsteu- thümer und die Sicherheit deS osmanischen Reiches bestimmt als Gegenstände anerkenne, die auf jede Gefahr erreicht werden müßten; eS sey aber wahrscheinlich, daß die deutschen Mächte, indem sie diese Entscheidung trafen, sich davor gehütet haben, sich in die wei­teren Maßregeln der Westmächte hineinziehen zu lassen (the German Powers have guarded themselves against being drawn into the ulterior measures of the Western Powers!!); eS sey bekannt, daß der ÄSntß. von Preußen seinen bestimmten Entschluß ausgesprochen habe, seine Zustimmung zu keiner Verhandlung oder KsiegSoperation zu