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Intelligenz-Blatt

der freien AM FWMstrt.^^H.

(ExpedinonS-Comptoir am hl. Geistpförtchen M 214; ). | j

M 94. Donnerstag, dm 20. April 1854» •

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ZKferüte aller Art können auf den besten Erfolg rechnen, worauf besonders auch die geehrten Befnchev der Hèefigk« Messe aufmerffam gemacht werden.

NedZKhLiA der WLKZAMM im MebLets des poLMMeis KWd mârLâ« ZärsUssr.

Die Sage ist eine aneere, ändert drum Eueren Dian, Mylord, ohne daß man Euch in die Karten sieht. Shakespeare.

FLaKkfNrt» den 20. April. Durch ihren Donau -Uèbergang und durch die Be­sitznahme der Dobrudscha haben die Russen keinen sehr erheblichen Bortheil gewonnen, weil der schmale Landstrich zwischen der unteren Donau und dem schwarzen Meere, wel­chen seine bulgarischen Bewohner Dobrudscha nennen, niemals gegen einen mit überle­gener Macht von Osten her andring-nden Feind zu halten ist Der jetzt in den Zeitungen so oft erwähnte Wall deS Trajan beweist, daß schon die Corner, diese großen Meister der Kriegskunst, die militärische Unhaltbarst der Dobrudscha erkannt haben, denn der ganze riesenhafte Bau, von dem noch heute,, nach anderthalb Jahrtausenden mächtige Trümmer erhalten sind, wäre nicht nöthig gewesen, wenn sie geglaubt hätten, daß d-r mächtige Donauftrom, der in seinem unteren Laufe eine-so ungeheuere Breite hat, einen hinrei­chenden Schutz gewähre. Den Türken würde selbst bei einem Vertheidigungsvnsuche die Hülfe der Flotte nichts genutzt haben, weil die Küsten der Dobrudscha'von der Donau- mündung bis zu dem kleinen, auch nur für Fahrzeuge von'geringem Tiefgänge zugäng­lichen Hafen Küstendsche keinen einzigen Ankerplatz varbieten, dem große. Kriegsschiffe sich hinreichend nähern könnten, um Truppen auszuschiffen oder anderweitige wirksame Unter­stützung zu gewähren. Die Vorwürfe, welche einige Zeitungsschreiber den Anführern der englisch-französischen Flotte wegen ihrer Umbcitigfeit bei dem Angriffe der Russen auf die türkischen Stellungen in der Dobrudscha gemacht haben, beruhen aber auf einer Unkennt- niß der Verhältnisse, die sehr verzeihlich wäre, sobald sie sich nicht ein durchaus unberech­tigtes Urtheil Herausnahmen. Daß die Türken einen Versuch machen sollten, den Tra- janStyall zu vertheidigen, wie wir in den Zeitungen lesen, ist wenig wahrscheinlich, weil