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der freien Stadt âankftltt.

(Expeditions-Comptoir am hl. Geistpförtchen M 214?).

â 90. Samstag, dm 15. April 1854.

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We-erblLS der GreigmMe im ©eHete dse pslLèLschen «Kd MKterisRerr INt§rsMN»

Dieß Land hat keine Wurzel mehr und keine Lebenskraft, Was Zhrzu seinem Schutz auch immer strebtund ringtund schafft: Es zieht Euch selbst in seinen Fall hinab;

Nicht Leben blühet ja aus Moder und aus Grab.

Frankfurt- den 15 April. Wie bekannt, haben die Verhandlungen zwischen Preußen und Oesterreich über den Abschluß eines Schutz- und Trutz-Bündnisses noch nicht ganz ihr Ende erreicht, indem die von Preußen ausgestellten Bedingungen, unter denen preußische Truppen die österreichischen Streitkräfte unterstützen wurden, bis jetzt nicht die Zustimmung des Wiener Cabiuetö fanden. General Heß wird daher die Verhandlungen weiter fortsetzen, sobald ihm von Wien aus neue Instruktionen ertheilt sind. Ueber den Zweck der Anwesenheit österreichischer Corps an der serbischen Gränze sind verschiedene Gerüchte im Umlauf, nach denen theils die Occupatio» Serbiens zum Zwecke einer Thei­lung der Türket beabsichtigt werde, theils findet man darin einen Schutz für die Pforte durch Riederhaltung der in Serbien und Bosnien drohenden Aufstände zu Gunsten Ruß­lands, ja, wir stoßen auf die Behauptung, daß die Aufstellung der Truppen im Einver­ständnisse mit Rußland sey. Es läßt sich schwer sagen, ob das türkische Reich die gegen­wärtige Krisis, welche in demselben theils durch die tief eingreifenden Reformen zum Zwecke der Christen, theils durch die Aufstände der Griechen, theils durch die große Fi­nanzverlegenheit herbetgeführt find, überwinden werde; danach wäre allerdings die Politik Oesterreichs abzumessen. — So viel steht aber doch fest, daß gegenwärtig der Wiener Hof nicht im Entferntesten daran denkt, die Pläne Rußlands zu unterstützen und dadurch den österreichischen Handel nach dem Orient den so oft besprochenen Nachtheilen preiszugeben. Unter diesen Umstanden tritt mit jedem Tage die Nothwendigkeit für Preußen, seine selbstständige Stellung aufrecht zu erhalten, klarer hervor, da trotz aller Verabredungen