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oder mannichsaltige Beiträge zum Nutzen und zur Unterhaltung.

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(Vom 23. Februar.) Die Liquidation der Bundesstaaten für militärische Lei­stungen seit dem Jahre 1848 stehen theils mit dem BundeSkaffenwesen, theils mit den Militärangelegenheiten im Zusammenhang Ueber den Umfang desselben haben von jeher verschiedene Ansichten bestanden und sich besonders im letzteren Jahre geltend gemacht, so daß von verschiedenen Staaten wiederholte Anrechnungen vorhanden sind und die ganze Angelegenheit ihre Erledigung noch nicht erhalten konnte. Nachdem am 13. Januar die Abstimmung über den Vortrag des betreffenden Ausschusses vom 12. August 1852 statt­gesunden, erfolgten noch Liquidationen von Frankfurt am 20. Januar, von Schaumburg- Lippe am 24. Februar, vom Königreich Sachsen, Sachsen-Weimar und Großherzogthum Hessen am 3. März, von Kurheffen und Limburg am 10 März, von Bayern, dem Groß­herzogthum Sachsen und den sächsischen Herzogchümern, Anhalt, Schwarzburg-Sonders­hausen, Lippe, Reuß, Landgrafenthum Homburg, Lübeck und Hamburg am 2. April, von Preußen, Sachsen, Schwarzburg-Rudolstadt, Lichtenstein und Waldeck am 7. April, Han­nover, Würtemberg. Baden, beiden Hessen, Oldenburg und Lübeck am 14. April, Schaum­burg ai* 2. Juni. Am 9. Juni meldete Oesterreich seine schon im Jahre 1852 vorläufig angekündigte und durch eine Denkschrift unterstützte Forderung von 108 Millionen Gul­den für seine Militärleisturgen in den Jahren 1848 und 1849, einschließlich der Kriege in Italien und Ungarn, an, welche später mit Annahme einer anderen Grundlage auf 68 Millionen reducirt wurde. Ueber die bis hierher angemeldeten Forderungen erstattete der Ausschuß Vortrag am 28. Juli. Nach demselben wurden von Oesterreich noch am 11. August gegen 8 Millionen für die Expedition nach Holstein (1850 und 1851) und eine Forderung von Oldenburg, endlich am 3. November eine solche von Schwarzburg- Rudolstadt angemeldet.

Einige kleine mitteldeutsche Staaten sind für den Augenblick der Hauptsitz der. russischen Agitation zur Herbeiführung einer Neutralität deS Bundes, welche jede freie Thätigkeit in der orientalischen Frage zu beseitigen erstrebt, denn übereinstim­mend hier eingelaufene Berichte melden, daß dieselben Oesterreich in eine andere Po- fition zu drängen suchen, indem sie von Oesterreich die Anbahnung einer Neutrali­tätserklärung des Bundes verlangen. Natürlich konnte der Kaiserstaat hieraus um so weniger eingehen, als mit jedem Tage die Unmöglichkeit einer Neutralität Oesterreichs sich mehr und mehr herausstellte. Auch die Absendung einer Note deS bayerischen CabinetS an die Höfe von Wien und Berlin, in welcher dieselben auf­gefordert werden, ausführliche Mittheilungen über ihre Beschlußnahme in der orientali­schen Frage zu machen, damit die bayerische Regierung auch ihrerseits bestimmte Entschei­dungen treffen könne, zeigt, daß Bayern noch immer nicht den Plan aufgegeben hat, im Interesse Rußlands diplomatische Verhandlungen zwischen den deutschen Großmächten herbeizuführen.

Die preußische Regierung hat den Entschluß gefaßt, die nothwendigen Arbeiten zur Herstellung des Kriegshafens am Jahdedusen sogleich in Angriff zu nehmen. Wie man hier hört, sollen zunächst die Bauten zur Festlegung deS Ufers unternommen werden, mit deren Ausführung man wahrscheinlich den Oderdaurath Hagen beauftragen wird.

Man versichert hier in gut unterrichteten Kreisen, daß die hannoversche Regie­rung den Antrag Preußens um Bewilligung einer Etappenstraße nach Olden­burg» welche höchstens ‘ja Meile das hannoversche Gebiet durchschneidet, ab­gelehnt hat.