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oder mannigfaltige Beiträge zum Nutzen und zur Unterhaltung.

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(Vom 16 Februar) Der bei der kaiserl. russischen Gesandschaft am Bunde als zweiter LegattonSsecretär angestellte junge Fürst Theophile Gagarine ist in Folge eines Nervenschlags plötzlich gestorben. — Der kaiserl, russische Gesandte am englischen Hofe, Baron Brunnow, ist nach Darmstadt übergesiedelt, wo er vorerst zu restdiren ange­wiesen. Seine Canzlei wird jedoch mit dem später ei n treffenden Canzleipersonale hier in Frankfurt bleiben. ;

Se. k. Hoheit der Kursürst von Hessen und allerhöchst dessen Gemahlin die Frau Fürstin von Hanau verweilen derzeit in unserer Stadt.

Unter den gegenwärtigen Verhältnissen dürfte eS von erhöhtem Interesse seyn;, den gegenwärtigen Stand der HeereSmacht des deutschen Bundes zu kennen. Am 29. Jan. h. I. [egte die MilitärcomMission der BuudeSversai-uulung das Ergebniß der Militär- Inspektionen der einzelnen (Kontingente vor. Der Soll-Stand des Haupt- und Reserve- ContingentS nach der BundeSmatrikel ist 403,366 Köpfe, nämlich Oesterreich (I., II., III. ArmeecorpS) 126,429. Preußen (IV., V., VI ArmeecorpS) 166,647. Bayern (VII. ArmeecorpS) 47,476; VIli. Armeecorps (Würtemberg, Baden, Hessen Darmstadt) 40,269; IX. ArmeecorpS (Sachsen, Kurheffeu, Nassau, Luremburg, Limburg) 3!,889; X. Armee- CorpS (Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Hansestädis, Mecklenburg) 36,594; Reserve- Infanteriedivision 14,140. Der wirkliche Stand aber nach den Standestabellen für 1853 ist ÜZ5M7 Manu, nämlich Oesterreich 153,295, Preußen 170,509, Bayern 50,236, VIII ArmeecorpS 47,557, IX ArmeecorpS 35,336, X ArmeecorpS 49,918, Reserve-In­fanteriedivision 18,186. Darunter sind: höhere Stäbe 3371; Fußvolk 404,502, davon 28,621 Jäger und Schützen; Reiter 71,149 mit 42,032 Dienstpferden; Geschützwesen 40,270 Mann mit 7424 Dienstpferden; technische Truppen 5745 Mann. Dazu Nicht- streitende: 1470 Aerzte und 16,838 Mann vom Fuhrwesen Der Belagerungspark zählt 250 Geschütze, davon 122 Kanonen, 31 Haubitzen und 97 Mörser. An Brückenmaterial sind 166 Brückenschiffe (PontonS) und W1^ Biragosche Equipagen für eine Gesammt- flußbreite von 5059 Fuß vorhanden. Nach der taktischen Eintheiiung umfaßt daS Bun­desheer 387 Bataillone, 409 Schwadronen, 147 Batterien, nämlich 38*^2 schwere und 70? j4 Batterien Fußartillerie und 373U Batterien reitende mit 1122 Geschützen.

Allen Widersprüchen gegenüber wird hier neuerdings abermals auf das Bestimmteste versichert, der OberappellationSgerichtSrath Graf zu In und Knyphauftn habe sich nun­mehr bereit erklärt, an Stelle deS Generals Jacobi den Posten eines hannoverschen Dun- deStagSgesandten zu übernehmen.

Gestern weilte I. Durchlaucht die Fürstin von Hanau und ihre erlauchte Tochter, die Gräfin von Ysenburg, in Begleitung des kurfürstlichen Leibarztes, Dr. Bunsen, in unserer Stadt. Dem Vernehmen nach begaben sich dieselben nach Jllenau, um dem unglück­lichen Grafen von Ysenburg, dessen Krankheit in volle Tobsucht ausgeartet seyn soll, einen Besuch abzustatten.

Der Herzog Ernst von Coburg-Gotha ist hier anwesend und wird der Vorstellung seiner Oper „Toni« im Theater beiwohnen. Auch der Fürst und die Fürstin Hatzfeld sind hier.

Die kaiserliche Akademie der Wissenschaften in Wien hat unserm Mitbürger Herrn Dr. Poppe für daS von ihm erfundene Jnterserenzoscop — ein Apparat zur Unter­suchung der Wellen — ein ehrendes Dankschreiben mit der Erklärung zugehen lassen, daß dieser sinnreich eingerichtete Apparat eine sehr schätzenSwerthe Bereicherung der Mittel zur Demonstration einer Reihe wichtiger Thatsachen sey.