Vokaten associrt, ir.it dem er Landkäufe und sonstige Spekulationen besorgt. Fröbel steht im Begriff, wieder nach Centralamerika abzureisen, wo er im Auftrage der Regierung bei guter Besoldung geologische Forschungen und Aufnahmen zu machen hat. Blenker ist Farmer. Förster war ursprünglich ebenfalls Farmer, hat aber seine Farm mit Verlust wieder ausgegeben, ist dann Wirth, später Zjnngicßer, hierauf Zimmermaler geworden und steht im Begriffe, sich wieder einem andern Geschäfte zuzuwenden. Der Pfälzer Reichard hat ein Gasthaus in Philadelphia, das sehr stark besucht ist, und er sagt selbst, daß er vergnügter seh, als in seiner glücklichsten Periode in Europa. Schmitt von Kaiserslautern hat seine Zeitung und Druckerei verkauft und will daS Haargeflecht seiner Frau, das sehr viel abwirft, weiter auSdehnen. Wesendonk aus Rheinpreußen ist bei einem großen Seidengeschäfte seintS Bruders betheiligt und reiner GeschästSmensch geworden; er bewohnt ein schönes Landhaus in Westphiladelphia für 1000 fl. Miethe. Ein Dr. Weigel (früher Kantonsarzt in Dahn) in St. LouiS hat eine vorzügliche Praxis und lebt äußerst angenehm. JnBelleville leben Hilgard, Engelmann und Körner, sämmtlich Auswanderer auS den 30er Jabren. Letzterer ist Vicegouverneur und steht in besonderem Ansehen. Alle aber sind in sehr guten Verhältnissen und führen ein schönes Familienleben. In Clevelan? wohnen zwei Pfälzer, ein ehemaliger Notar Schmitt (von Kirchheimbolanden), der von seinen Renten lebt, und sein Schwager Ritter, Advokat, der gleichfalls eines guten Auskommens sich erfreut."
Am 22. Januar wurde, wie die „Kölnische Zeitung" erzählt, bei Büderich, einem Dorf an der Chaussee zwischen Unna und Werl, ein imposantes Phänomen (Luftspiegelung) beobachtet und mit der Sage einer bevorstehenden „Völkerschlacht am Birkenbaum" in Verbindung gebracht. Thatsächlich ist durch Vernehmung einer großen Zahl von Augenzeugen festgestellt, daß am 22. Jan, um die Zeit, wo sich die Sonne zum Untergang neigte, von der Anhöhe Schlückingens — einem isolirt stehenden Hause — ein immenser Heereszug nach dem Schashauser Holze sich fonbewegte Bückte man sich zur Erde, so konnte man unter dem Bauch der Pferde hinweg biö zum fernen Horizont Hinsehen, die Bewegungen der Pferde deutlich wahrnehmen. Auch die Infanterie konnte man in großer Menge und das Blitzen ihrer Musketen genau sehen. Derselben folgte ein unabsehbarer Wagenzug, welchem die Cavallerie sich anschloß, die nach dem Dorf Hem- merde abschwenkte. Die Uniform der Cavallerie war weiß. Als das Fußvolk im Schaf- haufer Holze und die Cavallerie sich vor demselben befand, verschwommen die Bäume in einen dichten Rauch. Mit dem Untergang der Sonne verschwand das höchst interessante Schauspiel.
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Februar 8. Herr Roßel, Jacob Friedrich, Handelsmann, BS, F 75, l.
„ 8. Herr Roßel. Georg Moritz, Handelsmann, BS., F 75, l.
„ 8. Herr de Boselli Ferdinand, Handelsmann, BS-, D 9a, l.
„ 8. Herr Strauß, Wilhelm, Handelsmann, BS-, K 111, ifr.
„ 8. Herr Freyeisen, Friedrich Heinrich, Handelsmann, BS., E 201, L
' 8. Herr R ofeN lecher, Heinrich Ludwig, Handelsmann, BS., Grüneriveg,
Gew. III, No. 992, L
„ 8. Herr Sünder, Ferdinand August, Handelsmann, BS-, B Vill, kath.
„ 8. Herr Raunheim, Heinrich, HandeiSwann, BS., M 6, isr.
„ 8. Herr Geißler, Johann Ernst, Handelsmann, BS, B 243, l.
„ 8 Herr Cronenberger, Johann Rudolph, Gärtnermeister (Fr. S.), BS, E 177, l.
„ 8. Herr Fech, Ehrenreich, Gärtnermeister (Fr. S.), BS., B 196, l.