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wie verlautet, für ganz Deutschland ein Gesetz über die Polizeistunde erlasse, bei welchem namentlich der Jugend der Betuch ganz untersagt, in Bezug der Arbeiter und Gesellen eine strengere Couttole eingehakten, mit Verhängung von Gefängnißstraftn, und gegen den Bürger eine bestimmte Stunde zur Verlassung deS Lokals, sowie besondere Ueder- wachung aller wegen bochverrätherischen Plänen und Unterhaltungen besucht werdenden Lokalen unter sofortiger Schließung bet Anzeige wie Verhaftung uud Bestrafung der da­bei Compromiltirten

Durch diese gerechten Gesetze werden die der Regierung anhängenden, gefinnungs- treuen und wohldenkenden Bürger ihren Dank für die Ausrechthaltung der Ordnung, für Ruhe und Frieden im Lande aus vollem Herzen darbringen, — sowie daö Resultat für die Folge als ein segensreicher Gewinn auch dem Lande verbleibt. W. Bausch»

BeksN K tMM chNNg.

Das Pflegamt des Rochukholpitals bringt in dem nachfolgenden Verzeichniß die ihm im abgewichenen Verwaltungöjahre zugckommenen Geschenke zur öffentlichen Kenntniß. Als solche find aufzusühren:

1) Von den Geschwistern H-----g......... .

2) „ Herrn L. D . . ..............

3) „ „ P. v. Carben ri. Herrn F. Kirch wegen WohnungSmiethe

4) „ „ Kleberger wegen Ver- und Erkauf eines HauseS

.5) Als Legat von der verstorbenen Frau von Mühlen, durch Frei- herrrn von Holzhausen . ° ...........

6) Von Herrn C. G. B. wegen Erkauf eines Hauses.....

2

2

1

3

50

1

fl. 42

fr.

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30

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7) „ Frau Keßler -Metzler, durch Herrn Dr. med. Kloß neun Bände Didaskalien nebst zwei Bänden deS christlichen HauS- sreundeS.

Den Gebern statten wir dafür den wärmsten Dank ab, allen Bewohnern unserer

Stadt empfehlen wir aber wiederholt und angelegentlich das unter unserer Verwaltung stehende Hospital.

Die Unterzeichneten werden jede diesem Krankenhause bestimmte Gabe dankbar an- nehmen. Möge eS hierbei die verdiente Berücksichtigung finden, daß unser Hospital, welches Kranken ohne Ansehen des Religionsbekenntnisses die nöthige Pflege angedeihen läßt, vorzugsweise der Unterstützung bedarf, um seinen wohlthätigen Zweck zu erfüllen.

Frankfurt a. M., im Januar 1851

Das Pflegamt des Rochushospitals.

'Senior G. W. Jost-Hoffmann, Schnurgasse No. 33.

Pfleger Dr jur. A» Giar« Schlachthausgasse No 21.

I. C. Schneider, Sachsenhausen, Elisabethengasse No. 5. Dr, ined. de Bary, Mainzergasse No. 37.

Georg Wilhelm Heimberger, Döngesgasse No. 42

Wlâ^e- Handschuhe werden nach Brüsseler Art schön gewaschen und können auf Verlangen binnen einer Stunde geliefert werden; Kaftenhospitalg. 4, nächst dem Theater «SBS^wuptm-^m^^fwanaF^asia^s^^,^.,.^^^^^ .

DèemZMMGL Mrd WservietW.

Ein lediger Mann von 32 Jahren sucht eine Stelle als Ausläufer, Bedienter, HauS- snecht oder dcrgl., und kann auch gut mit Kranken umgehen; Rothekreuzg. 14, 3r St.

Ein Mädchen, das bürgerlich kochen und die Hausarbeit verrichten kann, sucht eine Stelle; Zeil 59, 2r Stock.

Es wird ein Mädchen gesucht; große Sandgaffe 10, im Hinterhaus, 2r Stock.

Ein Mann von angenehmem Aeußern sucht eine Stelle als Diener; durch das Comptoir von Julius Jaffe, Allee 17.

ES wird ein Mädchen, das bürgerlich kochen und Hausarbeit verrichten kann, ge­sucht; Mainstraße 3.