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oder mannigfaltige Beiträge zum Nutzen und zur Unterhaltung.

Reicher

Zst das Herz dir frans, Voller Gram und Pein, All' dein Muth dahin, Weißt nicht aus noch ein; Weiß ein Mittel dir, Armer, glaube mir, Bald wird'S besser, besser seyn!

Schaue — Loch warum Zn entschwund'ne Zeit? Lausche — doch warum Ferner Seligkeit?

Rein, dein Kämmerlein, Mit den Kind lein drein, Jst's, was reiche Labe beut.

X r V st.

Zu die Augen tief Deinem Kinde schau, D'rin der Himmel strahlt, O wie klar und blau ! Ob dein Grämen nicht Wie das Cis zerbricht, Wenn die Lüfte wehen lau?

Wenn's im Lächeln zeigt Seine Zâhnlein blank, Wenn's dich fest umschlingt Mit den Vermietn schlank — O versuch' es doch!

Glaub', das hilft dir noch, Wenn die letzte Hoffnung sank.

Z^r LägssKAMi-chtG MMAfttrtS.

(Vom 7. Januar.) Die nächste Bundestagssitzung wird erst am 12. Januar stattfinden. Bis dahin werden alle Herren Gesandten, von denen einige kleine Reisen in die Heimath gemacht haben, wieder hier eingetroffen seyn.

Der Geschäftskalender der deutschen Bundeskanzler für das Jahr 1854 ist in den letzten Tagen auSgegeben worden. Er ist in seiner gewöhnlichen Form erschienen und enthält außer den bekannten Notizen über das diplomatische Corps re nichts Neues.

Wir lesen in der offiziellen „Preuß. Correspondestz": „Bei der erhöhten Lebhaftigkeit, welche für den Verkehr deS Zollvereins mit den österreichischen Staaten in Aussicht steht, halten wir es für dringende Pflicht, den inländischen Handelsstand auf die Bestimmungen über den ZwangScourS der österreichischen Banknoten in den k. t Staaten aufmerksam zu machen, da die Unkenntlich derselben noch neuerdings einigen Rhedern bedeutende Ver­luste zugezogen hat. ES ist nämlich durch daS kaiserliche Patent vom 2. Juni 1848 dem Papiergelde ein solcher ZwanzScourS beigelegt, daß „sogar in dem Falle, wo ein im Auslande ausgestellter und von einem Ausländer auf einen Ausländer gezogener, jedoch in den kaiserlichen Erbstaaten zahlbarer Wechsel, Mit Ausschluß jeden Papiergeldes, aus­drücklich auf baare Zwanzigkreuzerstücke lautet, der Wechsclfchulvner berechtigt ist, die Zah­lung in Banknoten oder ReichSschaxicheinen nach dem Rennwerthe zu leisten". Bei einigen durch diese Verhältnisse veranlaßten Civilklagen haben die k. k. Gerichte, im Sinne jenes Patentes, die Beschwerdeführer zurückweisen müssen , obgleich letztere die von ihnen im guten Glauben angenommenen, auf Baarzahlung lautenden Wechsel nur mit einem Ver­luste von 20 Prozent hatten verwerthen können. ES ist daher dem beteiligten Publikum die äußerste Vorsicht bei Abnahme von Wechseln, welche auf Silbergeld zur Auszahlung im Kaiserstaate lauten» anzurathen, da der Wechselschuldner zur Baarzahlung gesetzlich nicht gezwungen wcrden kann und der Gläubiger daher leicht in die Lage kommen kann, durch die im Course bedeutend unter pari stehenden Banknoten einen eben so unerwar­teten als erheblichen Verlust zu erleiden.

Man prophezeit, schreibt die „Badische LandeSzeituna", einen strengen Winter und zwar aus zwei Ursachen: erstens, weil in diesem Herbst die Ameisen sich sehr stark gegen Kälte verwahrt hätten und zweitens, weil die Füchse in diesem Herbste ungewöhnlich fett gewesen seyen. Indessen knüpfen sich doch auch frohe Hoffnungen an den verflossenen kalten December; denn sagten nicht die Alten: „December kalt und trocken, macht Scheu­nen voll von Roggen*, und nebenbei wollen wir wünschen, daß auch das Won deS Hild-