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(Gxpeditlü»: om H. GeistpföriHerr, SchlachthauSgaffe 21.)
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Miße im Gebiete der politisches «sd iterrellerr Zatereffev.
Frankfurt, 9. December. (Die Jnsurrection in Dalmatien.) Es dürfte jedenfalls übereilt sein, aus dem kläglichen Verlaufe der jüngsten Expedition auf die Wehrkraft deS österreichischen Heeres ungünstige Schlüsse zu ziehen. Denn da kein anderer Weg als die Adria dem südlichen Dalmatien Truppen zuführen kann, beweist die Dürftigkeit und Langsamkeit maritimer Transportmittel gegen die Tüchtigkeit der Landmacht auf .einem anderen Kriegsschauplätze Nichts. Dazu kommt die eigenthümliche Beschaffenheit der Gebirgs- und Volkskriege. In solchen hat eine Reihe der besten christinischen Heerführer in den dreißiger Jahren Ruhm und Heeresmacht eingebüßt; Rußland bedurfte dreier Jahrzehnte, um den Ge- birgSkrieg in Kaukasien zu lernen und zu Ende zu führen. Die riesige Aufgabe gelang nur durch Anlage eines engen Netzes von Befestigungen und Heerstraßen; ebensowenig hat Frankreich den Krieg in Algerien, oder England jenen in Afghanistan durch wenige rasche Schläge ohne Glückswechsel vollenden können. Die Forcirung von Gebirgsschluchten, wie die des dalmatischen Hinterlandes, bedarf umsomehr gewaltiger numerischer UeberlegenheU, wenn, wie es hier der Fall, keine Umgebung, sondern nur ein Frontalangriff möglich ist. Selbst diese Überlegenheit verbürgt den Sieg der Offensive noch sticht, wo das Terrain keine Entwickelung gestattet. Wieweit sie übrigens vorhanden war, oder mit welcher Wahrscheinlichkeit man darauf rechnen konnte, sie zu besitzen, läßt sich kaum annähernd bestimmen, indem die Verstärkung, welche die Insurgenten aus Montenegro beziehen, sich nicht
raume Zeit den Anschein hat, ihre Stellungen siegreich behauptet, riesige geographische Dimensionen annehmen und entsprechende politische Gefahren im Gefolge haben werde.
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pelle Vorsicht. Nicht minder gebieterisch mochte aber daS Gebot der Politik erscheinen, den Funken möglichst rasch auSxutreten, ' ”
slavischer " durch ein
* Offenb ach, 7. Dec. Die hiesige Schiffbrücke ist heute wegen Treibeis bei einem Wasserstand von 81 Zoll, Offenbacher Pegel, abgefahren worden.
* Hanau, 7. Dec. Heute Morgen wurde in der Nähe deS israelitischen TodtenhofeS hier, Georg Vielmeder von hier todt aufgefunden. Spuren von Gewaltthätigkeit waren an demselben nicht zu finden.
* Darmstadt, 6. D-cember. Verflossenen Samstag feierte unter außerordentlich zahlreicher Betheiligung von Mitgliedern und Gästen der Gesangverein „Melomania" in dem reich und i geschmackvoll d-corirten RitsVr'sch-n Saale sein fünfundzwanzig- i jähriges Jubelfest. Einen Festprulog, gesprochen vom derzeitigen > Präsidenten, Herrn Hossilberarbriter Vrctor, folgte eine kurze, [ durch lebende Bilder illuftrirte Geschichte des Vereins von - Hofsänger Hederich, worauf Chöre und Solovorträge bis zu ’ früher Morgenstunde die Fefttheilmhmer zusammen hielten. , Fräulein Berl hatte die Declainationen übernommen und erntete . damit reichen Beifall; ebenso die Herren Reichhardt und Kilian ! für ihre,Liedervorträg?. Unter den Gästen befand sich auch ! der Ministerpräsident, Freiherr von Dalwigk. Deputationen hatten Offenbach und Aschaffenburg, schriftliche Grüße Fried- und andere Städte geschickt. DaS schöne Fest wird sicher lange in der Erinnerung der Theilnehmec bleiben.
‘ Groß-Gerau, 4. December. In dem benachbarten selsheim wird ein dortiger Einwohner, Simon Schott III., etwa 8 Tagen vermißt un^.vermuthet man, daß derselbe selbst den Tod gegeben hat. Für das Auffinden der Leiche ine Belohnung von 100 fl, ausgesetzt.
* Vom Rhein, 4. Dec. Die Haupt!
Fischereiconvention, welche am 27. v. M zu
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wird sicher
zu einer Flamme ..ausgedehnter ist >e, die dalmatische Jnsurrection . , v age Hiebet järoenelfc 'W^
glückt, und das ist das politische Moment dieses Ausfalles, daß er verwandte Bestrebungen der slavischen Nachbarländer wider die ottomanische Pfprst ermuihigen und begeistern dürfte, umsomehr, wenn es nicht Wingen sollte,-deren Dissidien mit, a egyptischen Vasallen in gütlicher Weise zu lösen So
die. orientalische Frage bald zu unverweilter Erledigung! e Tagesordnung gesetzt werden, mit welcher alle Fragen! dèr äußeren europäischen Politik untrennbar zusammenhängen. Einstweilen hat Oesterreich sein Kreta; seine Reputation ass
nuptbestimmung der zu Mannheim von den Bevollmächtigten der sechs Rheinuferstaaten unterzeichnet worden ist, beziehen sich auf hie Schonzeit der Fische, besonders der Salmen, die Art der Geräthe für den Fang, den Handel mit Fischen und die künstliche Fischzucht. Ständige Einrichtungen zum Fischfang, welche den Fluß über mehr denn sieine halbe Breite absperren, sind verboten; für die zum Fange dienenden Körbe, Netze rc. sind gewisse Weiten der Maschen und Oeffnungen vorgeschrieben, damit die jungen Fische hindurch können. Alle zur Betäubung der Fische au
ch es den Kampf auch unter den UN- gewendeten Mittel, alle Fallen mit Schlagfedern," Gabeln, i fortführe, und Niemand kann dafür Schießwaffen, Sprengpatronen rc. sind' verboten. Ueber daS