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Intelligenz-Blatt

der AM Mud a M.,

SKZMdM Mit dM T«LW§fWLtKV MsGRichte« als EriraLellage,

(Expedition; sm H. GeifipfZrtchm, GchlachchauSgaffe 81.)

H “ ""Samstag den 277März Ä?

VeberbliS der Ereigmffe im Gebiete der politischen und materiellen Interessen.

MM^fRxE, 28. März. Nach einer MiithMung in der vorlktzten Nummer her in dicsm Beziehungen gut unterrichteten „Süddeutschen Presse" hätte es sich bei der «Mlichev Zusammeânft der MiMerpräsidcnten von Bey -m und Wü?' temöerg um «iusBerkbrAung wegen einks Südbuudes zum Zweck deS Anschluss?« von SüddmtschlWd an den norddeutsch n Bund

von Boy-m und WLt'

$ SüdSundes zum Zweck den norddeutsch n Bund

gehandelt. Insofern ans dieser, vorerst als richtig vmaus setzten Mittheilung das ernstliche Streb« der Regi rungen I gedachten Staat« hervo gHt, das deutsche Cinigung^werk durch den Zutritt der noch mßenstchmd« süddrutschm Sieber zum vollen Abschluß zu bring«, ist der Schritt mit GenugiHnnng zu begrüßen, zu dem sich der Fürst von Hohenlohe urd der Freiherr von Varndüler bewogen fände«. Wenn der Schere, der obigen Mittheilung zufolge, dir vo-hörige Enichmng eines SüdbundeS als daS geeignete Tt.-ttel bezeichnet habe» toll, um Lm Anschluß Süddeutschlands au den norddeutschen Bun; hrr- bèizufü reu, ohne Oesterreich Anlaß zum Einspruch aus dem Art. 4 des Prager Friedens zu geben, so ist dies eine Au- schauvug, welche man zwar einstweilen auf sich beruh« lasten kann, die jÄoch weder dem Wortlaute, noch hem Sinne des oedachtm Art. 4 entspricht, wie schon der Art. 79 der norddeut­schen Bundesverfassung ersehen läßt, welcher lautet: „Der Ets- tritt der süddeutschen Staat« oder eines derselben in den

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he Mittel bezeichnet haben ,pH, um

gerinnt. — Bei den kürzlich im Landxs-Otkavomie-Cöllegium gspflsgenen Bermthurgm wegen Erhöhung der Spiritosstmer Dar utS CowMistariuS deS Finanzministeriums, geh. Obe-fia'-z« rath Scheels anwesend, welcher darauf hiuwies, daß die Noth- wendifikeit der Vermehrung von Dkck r;;rßm!!t-l« für die ge« stiegenen StaotsauDgoben nicht sowohl durch den Militärauf« ward (der 5821 auf den Kopf ca. 21 Sgr. ergeben, md 1869 betrage ca. 10 Sgr. Pro Kops), sondern dadurch bringt sei, daß seit 1856 die Ausgaben in den übrigen DtrALltungsrestortS um jährlich 30 Million« Thaler gestiegen seien. Von einer zuerst beabsiKtigten Erhöhung beS Zolles auf rohen Tabak Md Taßaktfab.ikat? sei man zurückzekommen; dagegm werde beab- sMiKt, neben einer Erhöhung her SpirituWeuer, die nicht über 2y3 MM. Thaler ertragen würde, auch eine PctrolkUMstkucr wtroerholt beim Zollparlament zu beantrag«, und wurde mH eine Besteuerung der Börsengeschäfte in AutMt genommen, so­weit jene Seschiiste mit Erfolg von dieser Steuer getroffen werd« körnten. Sodann erklärte her Comwffssrlu? noch, daß die Bovificütion von zxportirtM Spiritus in Zukunft auf W- rechteren Grundsätzen MS bisher erfolgen werde und daß man auch davon zurückzekommm sei, die Bonification um 2Vr pCt. zu erhöhe«.

MuS der Mähe.

• Ho mbur g, v d. H, 21. März. Der Geburtstag unseres Königs wurde in der bisherigen Weise, wie eS bei den @e»

Bund, erfolgt vuf den Vorschlag deS BuudeSpräsidiumS im Wrge der Bavde^gefchzebung." Ein eigeMhümlicheS Zasammevtreffen mit jmer Zusammerklmst in Nöldlingen bildet eine soeb« in Stuttgart bei Steinkopf erschienene Broschüre unter dem Titel: „Preußens gerechte Sache. Ein Wort zur Berst äodigung von einem SüddAttschen." ES wird darin uachsewiesrn, wie daS Verhalten Preußens 1866 auS der richtigen E.kermtniß dksteib u von seiner historischen Mission und seinen deutsH-naiioBklkn Pflichten entsprungen und Koß es im Jvtcreste deS AdschlustsS diS LeutschM EinheitSwerkes und des nur dadurch gisihsrtw den Toast auS. staatlichen Lebevs von Gesammtdeutschland eine unabweisbare Nothwrudickeit sei, daß Sâbdeutschland sich dem norddeutschen I Bunde avschließe. Andernfalls müßten hie Deutschen darauf verzichten, überhaupt ein Volk zu Mü. „Mögen Volk und Fürsten, besonders in unserem Süddsutschlaud" — so schließt her Verfasser — „den furchtbaren Emst her Lage, die für olle herzoglichen Rkgierung beglonbigt. Zukunft dm AuSschlaz gebende Wichüzk-it des gegenwärtigen * Wiesbaden, 22. März. Ztttpmktes erkennen und thatsächlich Würdig«. ^ " ' *

staatSsekretär im Ministerium des Innern, Su!

SurtStagen unseres letzten Landgraf« der Fall war, mit einem Fchefsm gefeiert. Dasselbe fand in dem schönen Spkisesaal deS Kurhauses gestern Mittag um 2 Uhr statt nutz ging die Eis- ladung wie früher von dm Spitzen der Civil« und Militär- beamten cuS; außer dem G-mernderath beteiligten sich noch eine Reihe angesehener Bürger Md Fremden, so daß die Zahl ter Thkilnkhwer weit über 100 betrag. Herr Landrath von Könia, ein in jeder Beziehung liebenswürdiger Beamte, brachte

* Darmstadt, 21. März. Mjar E. HaßloHer, Gk- schWSträzer und Generalcorsuk deS Königs der Hawaiischen

!f Inseln KiMehamrhrV., ist dahier eingtt offen und hat vorgestern Seiner Excellenz dem Freihsrm von Dalwigk daS Schreib« überreicht, m?I§eS ihn in gedachter Eigenschaft b;i der Groß-

^ ie»v«»tu, «. März. S. M. der König wird, wie bereits früher schon engebeutet, im Lmfe des Sammers längere staatSsekretär im Ministerium deS Innern, Sulzer, beobsthtigt Zeit am Rheine verweilen und abwechsilab in Wiesbaden und aus stirem Amte zu scheide». Ohne Z neifrl bezieht sich dw aut Homburg wohnen.

~ Mainz. Dem „Pf. Car." wird geschrieben: Von der

dem gedachten Mintz französischen Regierung wurden die Regieruugea der verschiede-

" — Der Unten

Sdie Nachricht her „Neum Preußischen Zeitung" von Stobra Prrsoualverâubemngen in dem gedachten Mintz