Zutelltgenz-Blatt
der Stadt Frankfurt a. M.,
vrrbundm mit dm Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.
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(Expedition: cm H. Geistpförtchen, Schlachthausgaffe 81.)
n Samstag dm 13^ März 1869?
Neberbluk der Ereignisse M Gebiete der politischen und'Bundesgesandte» abgenommen würden. Auf diese Thatsache materiellen Interessen müffe Rücksicht genommen werden und eS sei deßhalb billig, nur
‘ die Hälfte der Kosten für die BundeSgesandtschasten durch Ma-
Frankfurt, 13. März. Man schreibt auS Berlinr.trikalarbeitrâae zu decken. Ein ähnliches Verfahren sei auch in Bei deu alarmirendm, ohne Zweifel zu finanziellen Spekulat!onS-!Betreff des Personals deS Bundesministeriums in Anwendung zweck« Kfundsnen Gerüchten der jüngsten Tage ist es weuigerM bringen.
za verwundern, daß sie Verbreiter, als daß sie gläubige Seelen! An demselben Tage, au welchem M. S. König den Reichstag fanden, welche sich dadurch aufregen ließen, obschon der baar-ideS Norddeutschen Bundes et öffnete (4. März), fand in den Unsinn der Miltheilungen auf der Hand lag. So sollte Preußen' Vereinigtm Staaten von Nord-Amerika die Uebernahme der
mit Baden wegen deS BesatzungSrechteS von Ulm und Rastatt Präsidentschaft durch den berühmten General Grant statt. Unterhandlungen eingeleitet haben wobei eS den in Echauffement Bei einem Festmahle, welches auS diesem Anlaß der vordameri- ges-tzten Köpfen gar nicht einst?!, darüber nachzudeuken, deß konische Gesandte in Berlin, M. Bankroft, veranstaltet hatte, Baden wegen der würtembergtschen Festung Ulm mit einer an- brachte der Minister-Präsident, Graf von Bismarck, die Gc° deren als der Territorialregirrnng Wüctemberg Verhandlungen sundheit deS neuen Präsidenten der Vereinigten «Staaten in wegen deS Besatzungsrechtes zu treffen oder anzubahne« nicht Worten auS: „Erlauben Sie mir, meine Herren, Ihre Unter* im mindesten besagt erscheint. Es ist dies ein neuer Beweis Haltung durch einige Worte über dis Veranlassung, welche uns dafür, daß kein Gerücht zu albern ist, um nicht bll den Ur- zasanmengefâhrt hat, Zu unterbreche». Dies ist der Tag, an theilSwsm — deren es mehr als zu viele gibt — Glauben zu " ' "' ' " ' ” " ' “
firbtn. Ohne diesen ErfahrungSsatz wäre eS gar nicht möglich, M giwiffe Zeitungen und Correfpondente« ihre« Lesern die lächerlichsten Nachrichten sufzutlschsn wagten. Und da, um mit
Talbot zu rede«, „gegen Dummheit selbst die Götter vergebens auf daS sympathische Interesse' unseres Landes, denn eS war eir kâmpfen," so können jene Nsuigkeltsfabrikanteu auch ungesHmt König von Preuße«, es wa- Friedrich II., welcher bei der Ead der begründetsten und zaverlässigstW WidZrlegiwg zum Trotz"' ‘ ' ” "' ~ -.......
ihr spekulatives Handwerk weiter treiben. Die L-Hre von den
welchem jenseits dis Oceans der siegreiche Feldherr der Ver-
einigten Staaten sein Amt alS Präsident derselben ««tritt. Dieses ErsiMiß, insofern eS von der höchsten Wichtigkeit für die Vereinigten Staaten ist, hat auch einen besonderen Anspruch auf daS sympathische Interesse unseres Landes, been eS war ein
fiehang der großen amerikanischen Republik ihre Unabhängigkeit als der erste unter den nicht Krieg führenden Mächten begrüßte.
Dementis erhält dadurch eine bedeutsame Illustration. — Der Was die späteren Beziehungen zwischen beiden Ländern betrifft, bekanntlich zum Oberprüsidmtm d»r Provinz Posen ernannte so gereicht es mir zur größten Freude, nicht nur aus meiner Graf KönigSmarck-CkeSnitz wirb fitz in der nächsten Zeit und persönliche« Ecfahrnng als preußischer Minister, sondern auch nachdem er mehrfache Besprechungen mit den Ministern gepflozm, auS den Archiven der preußischen Geschichte ks als eine Tdat- sich auf seinen neuen Posten begeben. Auch die durch dm Todjsachs hinstellen zu können, daß j-neü herzliche Verständniß, deS Herrn V. Bârenspruug erledigte Stelle eines Polizeipräsi- welches von Wojhingion und Fmdrich b-gründet worden ist, deuten von Posen wird in kürzester Frist wieder besetzt werden, niemals die geringste Störung erlitten bat N cht nur ist niemals — Wenn von einigen Blättern mitgetheilt wird, daß Graf eine Schwierigkeit zwischen beiden Ländern hervorgetretm, sondern Usedom an Stelle deS wirklichen GeheimenrathS v. OlferS zum eS hat sich nicht einmal etwas ereignet, was zwischen ihnen aM : ©eneralbiretior der kö rigltcheu Museen designirt sei, so ist dabei nur eine erläuternde Erklärung nöthig gemacht hätte. ES ist zu bemerken, daß Graf Usedom jedenfalls von den bis jetzt ge-jdeßhalb für mich nicht nur eine sehr a »genehme, sondern auch gedachte eine mir wohlanstehende Pfl cht, St- zu bitten, mit mir in deutschem Weine die Gesundheit des Präsidenten der Vereinigten Staaten, deS General Grant, zu trinken. — Nach der Erledigung der Fragen, welche in dm letzten Wochen das allgemeine Jvterkffe in Europa in Anspruch nahmen, richtet sich bie Aufmerksamkeit wieder mehr auf die Entwickelung der Dinge in Spanien. Die frirdliche Nmgestattung derspanischmVerhältnisse hat in jüngster Zeit weder im Innern noch von Außen eine Störung erfatzrea. Die LandeLvertretung (die Cortes), welche über die künftige Verfassang und Reaierung Spaniens zu ent- ‘^“ " “ '....."1 im vorigen Monat (11. Februar) zu- Gleich in der ElöffaungLredt erklärte Marschall
Persönlichm Ecfahrnng als preußischer Minister, fernern auch
Usedom jedenfalls von den bis jetzt gi nannten Kandidaten die geeignetste Persönlichkeit für die gebaut. Stelle sein würde, daß derselbe jedoch den Wunsch schon früher geäußert hat, seinen bleibenden Aufenthalt nicht in Berlin, sondern in einer Stadt deS südlichen Europas za nehmen, infon* bereit auS klimot scheu Rücksichten. — In dem Berichte des Ausschusses für Rechnungswesen wegen deS Et.tz deS BurdrS- minitzeriumS für die auswärtigen Angelegenheiten ist darauf hingewirse», daß bei der Fortdauer deS GesandischaftSrechtz der Einzelstaaten diese für eine Reihe specieller Geschäfte noch Gesandte im AuSlande halten würden, mithin neben den BundeS-
wSgcbtn noch solche für sich zu bestreiten hâten, während in scheiden hat, ist bereits Betreff jener Speeialgegenstäadr die Geschäfte thelweise dm sammengetreten. Gleich