26. Jahrgang
Iutö«, Freitag, den 15. Dezember 1899
HL 287
i# Erkes Wlatt.
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O Drunter und drüber.
Schanghai im Anfang des Monats November ver-
vom lieben Cmftkmd bekommen foüten. Sehen
Sachen, ob sie Ihnen gefallen," drängte die herunter."
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Noch niemals ist es in der inneren Politik Io drunter und drüber gegangen, wie jetzt — so Elaate vor einigen Tagen ein norddeutsches konservatives Blatt. Die Klage ist nicht ohne Berechtigung. Aber in anderen Zeitungen, namentlich in solchen des CentrumS, würde sie noch erheblich mehr Berechtigung haben. Und daß bei uns jetzt so manches drunter und drüber aeht, daran trägt gerade ein Theil der konservativen Partei viele Schuld. Warum tragen denn gerade die Konservativen so außerordentlich dazu bei, in der öffentlichen Meinung bte Annahme
fcit ÄedskttsL 5 o ÄLUM; fit Inserate I.varzetteik tx Fulda.
leb'ns im Nacken sitzen haben. Mein seliger Mann machte eS klüger, der zeigte ihm 'mal gehörig die Zähne . . Gott, da rede ich mich wieder in Eifer, und wollte Ihnen ganz was andere« erzählen. Nehmen Sie mir es nicht Übel, Frau Steffens, es hat mir schon lange auf der Zunge gelegen, und wenn es da erst hegt, muß es auch (F. f)
Dnr« ent Vnlat btt Sulbaef lntra',redzw& ptterwfr Ui. i (Boxmonir).
wollen.
Es wird also fortgewurstelt.
Ansehen als die Erklärungen, Minister v. Miquel in t“ lichkeit trat, und bte erregte Tonart, tn der er am Mittwoch im Reichstage dem Abgeordneten Dr Lieber antwortete — und nur aus Einiges in den Ausführungen des Dr. Sieber antrootiete Anderes aber mit Stillschweigen überging. Was das war, daS wurde ihm aus dem Centrum und von der Linken her zugerufen: »Kanal Kanal. Und auch der nalionalliberale Abg.Dr. Sattler stellte unmittelbar nach Herrn Minister von Miquel fest, daß dieser die ganze Kanalfrage un-
Frau hervor.
„(So etwas müssen sie nicht sagen, Fr«e Steffens," antwortete die alte Hausirerin ernst. „Wer noch einen gesunden braven Mann, w« zwei prächtige Kinder hat, der ist nicht arm, un» und wenn auch 'mal knapp angebisftn werde« muß, weil ein ehrloser Halsabschneider kein Erbarmen kennt. Aber all' das Unglück kommt nur daher, daß man immer den äußeren scher» wahren will, daß man sich lieber Leuteschinder«, als ehrlichen Freunden anvertraut. Aber, was sage ich das alles Ihnen. Geschehenes ist nicht 1 ungeschehen zu machen. Ihr Mann aber, der | sollte klüger sein und erst an sich und seine Fa-
mit Zlnterhattungs-Weitage „Illustrirte Sonntags-Zeitung"
Deutsches Deich.
Berlin, 14. Dezember.
> Aer Nerli«-- Iciedhof bet März, aefalleaeu hat heute auch da« Berliner Ober» mrwaltungSgericht beschäftigt. Aber auch von diesem ist, entsprechend den vorher "gangenen Urtheilen, die Berusung deS Maglskats verworfen und dem Berliner Polizerprastdmm recht
eines preu^ischenMMlär- altaMs in ^aris soll, so will der Pariser ,Figaro' wiffen, auf Befehl des deutschen Kaisers auf geh oben werden. Die Nachricht taucht nicht zum erstenmal auf, ist früher aber stets al* unrichtig bezeichnet worden. Sollte doch etwa« ! Wahres daran fein, dann dürfte dies ohne Zweifel zusammenhängen mit der Drehsus-
Ader auch die Augen des alten Mütterchens batten sich schon früher mit Thränen gefüllt, bte si! jetzt abei^angesichts der heftig ^enb«, jungen Frau schnell trocknete. Dann lttß sie sich neben dieser nieder und tröstete ne.
„Fasten Sie Muth, liebe Frau Steffens! Unser Herrgott schickt nie mehr Trübsal über unS. als wir ertragen können, sagte sie, bte Hand der Schluchzenden ergreifend. »Gott hat Sie gesegnet. Uebers Jahr halten Sie vielleicht v 1 P • « cm üK.f -Aa FiAtna 15ctvc>t»
einen anderen Umstand aufmerksam: es ist seit dem Bestände der europäischen Bündmste Deutschlands zum ersten mal geschehen, daß neben dem Dreibunde die deutsch-russischen Beziehungen als Pfand und Bürgschaft für bte Sicherheit Deutschlands in Europa bezeichnet werden. „Es [ieat — so sagt der ,Petersb. Herold' — nahe, hieraus darauf zu schließen, daß bte ^otsbamer Begegnung zu einer Einigung gef^rt hat, die hoch erfreulich ist für den Frieden Europas. Daß man in England nicht so vollkommen entzückt von der Rede und ihrem Jnhatte ist, mußte man im voraus erwarten. Immerhin ist man auch dort zufrieden damit: »Graf Bülow __ so schreibt die Londoner.Times — ist nicht besonders warm in feinen Hinweisen au, bte englische Regierung und Politik; aber er ist absolut korrekt unb mehr wollen wir nicht . — Bemerkenswerth ist eine Aeußentng des konfer- vativen Londoner .Standard': „Wenn die flotten anderer Mächte verstärkt werden, wird auch England gezwungen sein, seine Manne entsprechend zu vergrößern." Außerdem hat die Rede des Grafen Bülow Veranlassung gegeben zu einigen Aeußerungen im österreichischen Abgeor - netenhaufe: die Abgeordneten Menger und Wolf befürworteten im Anschluffe daran einen engem wirthschastlichen Zusammenschluß zwischen Oesterreich und Deutschland; und der Abg. Wolf empfahl unmittelbar eine Zollunion zwischen beiden. Diese Aeußerungen haben im oflerretcht- schen Abgeordnetenhause lebhaften Beifall gefunden, nicht nur bei der deutschen Linken.
+ Der Deutsche Ikotteuverei« sollte — iß ds. eine Vorstandssitzung abhalten, in
sie selbst es war,
Gad^anhutt.^ Hatte "'sie'in den Vorjahren nie Den Augenblick versäumt, wo die Klemen jubelnd das in ihren Schuhen Stegenbe entdeckten, so roanbte sie sich jetzt des Morgens stumm ab von ihren Bettchen unb kämpfte den Schmerz nieder.
Mit abgewendetem Gesichie stand das funge Weib neben der alten Frau und all die schonen Bilder reinsten Mutterglücks stiegen m diesem Moment in ihrem Herzen auf und zeigten thr wie schnell sich alles geändert, rote hark bte Hand deS Schicksals auf ihnen lastete. Sie vermochte kunst^ der plötzlich hervorbrechenben Thranen nicht zu wie < wehren. — Die Hände vor die Augen pressend, naht, sank sie in bas Sopha und schluchzte laut.
Wärterhaus Ar. 9.
Mahlung aus dem Verkehrsleben von Th. Schmidt.
_______ (Nachdruck verboten.)
Wo haben Sie denn Ihre beiden Jungen?" fragte die Alte nach einer Weile.
.Die sind unten im Dorfe. Emer von den Arbeitern hat sie am Mittag mitgenommen; ich erwarte sie jeden Augenblick zurück'
„ES freut mich, daß die kleinen Burschen nicht zu Hause sind, da können Sie ungestört^aussuchen, waSSie ihnen morgen Abend auf den Wechnach - tisch legen wollen. Ach, daS muß eine Freude fein, ferne Lieblinge am heiligen Christabend beschenken zu können. Ich beneide Sie, Frau Stcf- fen«, um dieses Glück," plauderte gerührt bte Alte. Sie ahnte nicht, welch tiefen Schmerz sie der Aermsten mit ihren Worten bereitete. Nichts, nichts konnte sie ja ihren Lieblingen breten, sie war arm. Unb niemals hatte sie ben Unterschied zwischen dem „Sonst" unb »3«^" so. schmerzlich empfunden, al8 in dieser schönen Weihnachtszeit, die so ganz dazu angethan ist, oft noch bet dem verknöchertsten Geizhälse längst ent schlummerte Empfindungen deS Herzens aus der goldenen Jugendzeit wachzurufen. Es sin-, faße Klange aus fernen seligen Tagen, die da be.a-ra>chchen unb Erinnerungen freudigster Art erwecken. Diese alückliche Reit — eine Mutter durchlebt sie noch einmal am Christabend — sieht sie m die glückstrahlenden Augen ihrerhrißgeliebten Kmder.
Wie ganz anders sah es tn diesem vtahre tn fern «'in« fcfrtaM« »“’■ «“ in 6em
erscheint täglich,, «LuSnahme der Sona- und Feier- lage.VrertelMrl.
-e,»S»pr»i» shne Bringer ohn snd Bestellgeld m ,<*yiba und au8» LsIM-SOPf.
die Abfertigung erfdqt, hat ein ganj anbereS deutlich durch-
Wrtze an bieOeffent-1 blicken^daß bi-^servativen.auch^vo^ Jerr n
dergehenden. Mit jeder Strophe der vielen von der Mutter gelernten Weihnächte lieber, bte ^ritz unb Konrad fett Wochen schon täglich sangen, rissen sie unbewußt eine Wunde un Herzen der jungen Frau auf. Wie oft zuckte ihr Mund tm herbsten Schmerz, wenn bte Kleinen sich am Morgen erhoben unb neugierig in die Schuhe guckten, die sie beim Zubettgehen auf das Fensterbrett gestellt hatten, damit das^Chrtz m chenu^ gesegnet. Uebers yagr gaueu «« ।
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Mschmäulchen" Die 'enttäuschten Gesichte^der Sw °^ma^ an ^den^ morgigen T^ag^^ Kleinen, bte sich an irdem Abend Ms . st Das wäre traurig, wenn sie gar nichts
schnitten der Mutter um so tieft H«rz, al h bie Alte auf ihren Tragkorb
LrWtinbSen um ä”e “u unb entnahm bemfelben ein Mrtjener e fie in den Vorjahren nie | ^«dungsstücke. ^Das rst für Fntz ! I £$£ ^en, bevor er das Ltzteim Haufe ver-
ou« Und Les Wämschen und die Mütze kauft unb das Geld dafür zu dem Erzgauner,
nmß d?r kleine wflde Konrad haben. Das Hält dem Gcetff, trägt Wenn er nicht en«gt4 gegen
muß oer rieine «»«.m-oiLbarer Stoff Hier den Lump vorgeht und ihn dem Gericht an- b?b-^iL^a?ch 'einige^Spielsachen unb etwas zeigt, wird er die Krallen dieses Greiffs zett-
Aep'kel und Mfft für beide. Und das," redete । «" Nacken fiten haben. Mem seliger
bte alte Frau verschmitzt lächelnd weiter, indem sie ein Packet Woll- unb Leinensachen tn ben Schoß ber jungen Frau legte, „ist für bte Zm - ' > Schöner Stoff — der Flanell ist weich wie Sammt. Meine Nichte hat alles selbst ge- Aber nun besehen Sie sich doch die
nun sehr geneigt, alles um Parteibrille anzusehen und nun drüber bei ihnen selbst rings um sie herum zu sehen, auch dort, wo es thatsächlich gar nicht j Vorhanden ist. .
Etwas mindestens ist ziemlich unbegreiflich, wie nämlich der Abgeordnete Gras von Limburg- Stirum dazu kommen konnte, jetzt, nach mehreren Monaten, eine Aeußerung des Reichskanzlers tm Privatgespräche heranzuziehen, um vor versammeltem Reichstage dem Reichskanzler unb feiner ganzen Amtsführung ein Mißtrauensvotum auszusprechen. WaS hat ber Wortführer der Konservativen int Reichstage damit erreicht - Nichts als eine kurze und kalte Abfertigung der .Norbd. Allg Ztg.', die die Machenschaften der konservativen Partei auf ihre wahre und ziemlich Heine Bedeutung zurückführt unb sie darüber belehrt, daß „bie Stellung ber Staatsmänner tn Preußen und Deutschland von ihrem ^Verhältnisse zu einer einzelnen Partei nicht abhängt. Und sehr richtig werden babei bie Konservativen mit i . der konservative Abg.
ihren eigenen Wafftn AeWagen, daß> „die ent heutigen D eine versöhnliche
Wn6efe6t< g-°d- -d ü ds- 7- °"sch.-'-, daß di. k°°.
Ndjauungen 6m*au8 »i6etfp«dien J V’iei »W barm7.Ä, di- «Mg
berührt gelassen hatte. Die Kanal-Angelegenheit 1 ist eine Sache, mit ber Herr von Miquel nicht i mehr gern etwas zu thun hat; er weiß, warum. Und auch davon hat er in feine Presse-Erklärung geschwiegen, wer nun eigentlich Haupt, achltch bte Schuld trägt an ben Maßregelungen der Beamten, bie im preußischen Abgeordnetenhause gegen den Kanal gestimmt hatten. Das sei Amtsgehetm- niß fo hatte es in jener Erklärung gelautet. Wahrscheinlich aber hat man es als eine halbamtliche Aufklärung über diese bisher dunkele Angelegenbest anzufehen, wenn nunmehr tn den Berl. Neuesten Nacht.' zu lesen steht, daß für bie Maßregelung ber kanalgegnerischen Beamten j alle Mitglieder des preußischen Staatsministerinm- gleichmäßig verantwortlich seien; wenn aber von einer größeren Verantwortlichkeit des einen ober andern Ministers die Rede sein könne, so dürsten dabei doch höchstens bie Disziplinär- und Ressortt
UU8u u», ......----------- ° , • , J Minister ber betreffenden Beamten in Betracht
iu verstärken, baß es mit ber Kanzlerschaft alr0 die Minister desJnnern unb ber
bes Fürsten Hohenlohe alsbald em End«Finanzen.
haben werde? Warum schreibt die konseroattoe - ÜOn Mquel am Mittwoch im Reichs-
Presse an einem Tage, Herrn von Miquel habe - er.-Bcn und am Tische des Bunbesrathes sich sie niemals getraut — tum bann unmittelb ta^^U9 roar e§ merkwürdig zu beobachten, rote darauf wieder in das Gegenthetl zu verfallen empfangen wurde: Die Kälte, mit ber
unb bie Verdienste des preußischen Fmanzmtmsters P'roar auffällig. Unb erst nach einer
bis in ben Himmel zu erheben? Es scheint, als Weile boten ihm bie Minister von Gosler ginge es innerhalb der Rechen ber Konservativen ^ ^Eekreiär von Pobbielski bie Hand. Für selbst drunter unb drüber zu unb als seien diese Reichskanzler Fürsten Hohenlohe aber schien nun sehr geneigt, alles um sie herum durch ihre Sitzung hindurch keine Gelegenheit
das drunter und | Herrn Finanzminister
tu begrüßen. Wenn beriet unter gewöhnlichen Umständen geschähe, bann mürbe daraus Niemand weiter achten. Aber wenn alle Welt üch davon erzählt, daß das Verhältniß zwischen beiden wtaats- irännern kein gutes ist, dann wird feder weitere Vorgang zum Kennzeichen, und wäre er auch noch so klein Wie lange noch wird unsere politische Lage zu leiden haben unter dem gegenwärtigen drunter und drüber?
Wie die Dinge liegen, ist nicht anzuneh nien, daß ber Widerstreit dieser zwei Seelen in ber Brust bet Regierung bald ein Ende finben werde. In gut unterrichteten Kreisen nimmt man an, daß beide, Fürst Hohenlohe und Herr von Miquel, fist stehen unb an einen Rücktritt des letzteren vorläufig nicht zu denken ist. Den Konservativen ab r ist ber Angriff bes Grafen Limburg-Stirum gegen ! den Reichskanzler schon leid geworden: am
^^O^chymuafiakkurft für werden
demnächst in Breslau eingerichtet werden. Der Kultusminister hat die Genehmigung dazu ertheilt, und es soll mit der neuen Einrichtung Ostern 1900 unter Aussicht des Prooinzial-Schulkollegi- ums begonnen werden.
Alte, denn die junge Frau hielt noch immer beide Hände vor die Augen gepreßt und schluchzte heftiger al8 voih-er.
Halten Sie ein, Mutter Lürßen, Sie mache« ! sich unnütze Arbeit, ich ... wir .. ach Gott, wiffen Sie denn nicht, daß wir arm, o Gott, ärmer als ein Bettler find? Wovon sollten wir das alles wohl bezahlen?' stieß die unglückliche
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7 W wird entsprechend- Rabatt gewährt
taffen und den Heimweg nach Deutschland angetreten. In den ersten Januartagen wird der Prinz ^Bangkok zum Besuche des Komgs von Siam eintreffen. Am 28. Januar wird sich der Prinz in Singapur an Bord des Lloyddampfers „Karlsruhe" begeben, um mit diesem nach ^eutsch- and heimzukehren.
+ Ama«zmi«ister va« M^quet ist Dienstag Abend bet dem Bierabend erschienen ben G^raf von Ballestrem, der Präsident bes Reichstages, in der Wanbelhalle bes Reichstages veranstaltet hatte. Der Herr^Minister trug bu fröhlichsten Mienen zur Schau, bte äußerlich nichts gewahr werden ließen »on ber Erregung, bie sich unverkennbar in ber öffentlichen Erklärung bemerkbar machte gegen bie Mittheilungen ber .Freisinnigen Zeitung' unb anberer Blatter. Bemerkenswerth ist, baß bas Partei-Organ der Nationalliberalen, bie ,Nationallib. Korr Stimmung für Herrn von Miquel zu machen sucht bei ben Parteien, bie nicht auf bem Boden der konservativen Anschauungen stehen. Herr von Miquel soll danach em görberer ber Aufhebung des Berbindungsverbotes p o l i t i s ch e r V e r e i n e gewesen fern. „Wir ver widmen — so schreibt das genannte Partei- Organ — bie uns von wohl unterrichteter Seite verbürgte Thatsache, baß schon lange ehe das preußische Staatsministerium ber Aufhebung bes Verbindungsverbotes in aller Form zugestlmmt hat, gerade das angeblich ,beSaoouitte' Mitglied beS Staatsministeriums, ber Minister von Miquel, sich dahin geäußert hat, daß es nicht nur in ber Sache selbst, ^"dern auch u a ^flrbe, am 16. öS. eine yuTiiuiiux>[i9u»y , -
Ministerpräsidenten und Reichskanzler «ach ^m Amte des Bereinssekretärs. „Wegen un- MWWMZZWMM
Teptembn in der Redaktion der konservativen einem Zusammenhange^fteben. Kreuz Ztg.' erschienen ist. Für ben Fall, daß Herr °?n Miquel das Mmisterhaus am Berliner Kastanienwälbchen räumen sollte, wird letzt ber freisinnige Abg. Dr. Georg Siemens alS fern Nachfolger genannt, ber soeben vom Kaiser in ben Adelsstand erhoben worben ist. Das würde nun erst eine Enttäuschung für bie Konservativen fein Dann könnte Graf Limburg-SNrum eine Aeußerung von ber Enttäuschung der ganzen Amtsführung bes Reichskanzlers und Mmster- präsidenten gleich auch auf ben preußischen Finanz-- Minister mit ausbehnen. , , -
X Die Rede des Staatssekretärs edrake« 5Böt»n> am letzten Montag im Reichstage ftnbti ein ganz besonderes Lob, tn ber j russischen Presse. Namentlich die deutsche Friedensliebe findet in Petersburg ganz besonders warme Anerkennung: „Nur von der eigenen Friedens- liebe — fo schreibt der ,PeterSb. Herold — ist man in Rußland ebenso vollkommen überzeugt,