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218.
Julöa, Samstag, den 24. September 1898.
25. Jahrgang
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Wocherr-Rundschau.
(Nachdruck verboten.)
X Fulda, 24. September.
Das Opfer des Genfer Meuchelmords, die Kaiserin von Oesterreich, ist am vergangenen Samstag Nachmittag unter großer Feierlichkeit, in Anwesenheit zahlreicher fremder Fürsten, unter denen sich auch der deutsche Kaiser befand, und unter ungeheurer Theil- nahme der Wiener wie überhaupt der österreichischen Bevölkerung in der Gruft der Kapuzinerkirche, dem Erbbegräbniß des österreichischen Kaiserhauses, zur ewigen Ruhe bestattet worden. Kaiser Franz Joseph
und volksfeindlichen Parteien schwer bedroht sind: so z. B. auf das Kommunal-Wahlrecht, das Vereins- und Versammlungsrecht u. s. w. Das macht es den katholischen Wählern zur Pflicht, für eine kräftige Vertretung ihrer Interessen im Reichstage, für ein starkes C e n t r u m zu sorgen. Im Laufe der Wahlbewegung wird noch öfters hierauf zurückzukommen sein.
Jetzt kommen auch die verschiedenen Parteien mit ihren Wahlaufrufen heraus. Das Centrum hat den seinigen bekanntlich schon am Schluffe der letzten Landtagssession, unmittelbar ehe die Fraktion auseinander ging, Ende Mai, veröffentlicht. Die erst jetzt auf dem Plan erschienene Partei ist die freisinnige Volkspartei des Abg. Richter, die in ihrem Auftuf die durch die Konservativen bedrohten Volksrechte: Wahl- und Vereins- und Versammlungs
und Betrübten. An der Wiege des kranken Kindes fühlte sie zuerst den Ruf zu dem großen Beruf, dem sie später ihr ganzes Leben weihte. —
Fräulein von L. erschien auf dem Ball in einem Spitzenkleid, welches ihre Schönheit voll zur Geltung brachte. Ihr Vater dachte, sie habe nie so vortheilhast ausgesehen, und gratulirte ihr zu ihrem gutem Geschmack. Er wußte nicht, daß sie das Kleid schon früher getragen. Einige der geladenen Gäste hatten es jedoch bemerkt und I machten ihre Bemerkungen darüber. Aber Anna sah weder ihre spöttischen Blicke, noch verstand sie ibre. zweifelhaften Komplimente.
Später am Abend stand sie einen Augenblick in der Nähe einer verdeckten Fensternische und hörte ihren Verlobten mit einer jungen Dame sprechen, von der man gesagt, daß er früher um sie geworben.
„Felicie, Du weißt, ich liebe Dich — ich werde Dich immer lieben. Doch ich bin gezwungen, Geld zu heirathen, und Du mußt es auch thun. Ich habe mich für drei Millionen verkauft."
Sie hatte genug gehört und ging weiter, aber schon am folgenden Morgen brach sie die Ver- lobung ab. Ihr Vater schalt und tobte, doch seine Tochter blieb fest, nichts konnte sie umstimmen.
Später lernte der General die Gesellschaft seiner Tochter schätzen, die jetzt nur für ihn und ihre Armen lebte. Und nach dem Tode des Vaters zog sie das schlichte braune Kleid des hl. Franziskus an, welches sie noch manches Jahr trug, glücklich wie eine Königin.
In biefem Kleid wurde sie begraben und wurde allgemein betrauert als „eine Mutter der Armen".
Aber es muß alles aufgeboten werden, um diese Gesellschaft, die, wenn es in ihrer Gewalt läge, auch heute noch den Kulturkampf von Neuem entfachen würde, zu schwächen und niederzuhalten, soweit es nur immer möglich ist.
nalliberalen trotz aller schlimmen Erfahrungen, die sie machen mußten, nichts gelernt haben, und daß sie noch immer die alten, unverbesserlichen Kulturkämpfer find, zeigt auch dieser Wahlauftuf wieder. „Gegen die vom Ultramontanismus nach wie vor drohenden Gefahren" wollen sie das Staatsleben schützen, diese patentirten „Staatsretter". Und gegen die ultra- montane Begehrlichkeit, gegen den Ultramontanismus und seine Versuche, „einen Staat im Staate zu schaffen", wollen sie den Kampf führen auf dem Boden der „religiösen Toleranz". Man weiß nicht, ob die Unehrlichkeit oder die Heuchelei größer ist, mit der hier die religiöse Toleranz von der unduldsamsten Partei, die es je gegeben hat, in's Feld geführt wird. Es hat keine Gefahr, daß ein gläubiger Katholik sich von
Das Brautkleid.
(Schluß.)
Bei einer Armen.
Nach 20 Minuten stieg Anna mit ihrer Dienerin vor einem großen düsteren Gebäude aus, in einem Stadttheil, welchen nie zuvor ihr Fuß betreten hatte.
„Madame Robert?" fragte sie, als die Pförtnerin aus ihrem kleinen Zimmer trat Die wohnt auf dem zweiten Stock," erwiderte" die Frau ehrerbietig und betrachtete die junge Dame erstaunt.
Anna stieg hinauf. Auf ihr leises Klopfen an der ersten Thür antwortete eine sanfte Stimme „Herein". Sie öffnete und stand vor einer jungen Stau, deren bleiche Wangen und eingesunkenen Augen eine betrübte Geschichte erzählten. Die Arme sah erschreckt und erstaunt auf. Sie ahnte augerffcheinlich, wer die junge Dame fei.
„©inb Sie Madame Robert? fragte Anna.
"y°' gnädiges Fräulein," erwiderte die Naherm.
.. ^suhr, daß mit meinen Ballkleid, welches ^esen Abend fertig fein sollte, ein Unglück paffirt sei. Ist es schlimm?"
Sie sprach mit großer Freundlichkeit, und die Frau, welche den Besuch der gefürchteten Mad. Percemarn erwartet hatte, athmete erleichtert auf.
„ES ist ganz verdorben, gnädiges Fräulein," sagte sie, „dort liegen die Ueberreste!"
Dabei zeigte sie auf einige Stücke des reizenden Kleides, welche auf der Lehne eines Stuhles hingen. „Es thut mir fo leid, doch ich werde
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Die ,Fuldaer Zeitung' behandelt die neuesten Taaes- ftagen m allgemein verständlicher Weise. Die politischen Nachrichten sind kurz und übersichtlich zusammengestellt, den lokalen und provinziellen Vorkommnissen wird große Sorgfalt gewidmet, und auf ein spannendes, sittlich reines gÄL1’efonbers ©emidjt gelegt. Zahlreiche zuverlässige Mitarbeiter m Berlin sowie tn der Provinz setzen uns m den Stand über alle wichtigen Ereignisse bedeutend früher zu berichten, als die anderen Blätter.
Die amtlichen Bekanntmachungen, sowie die Holzverkäufe, Marktberichte und ähnliche Anzeigen von allgemeiner Wichtigkeit werden aus den für unseren Leserkreis in Betracht kommenden Kreisen sämmtlich in der «Fuldaer Zeitung' veröffentlicht.
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und ich meinte, ich hätte sterben müssen, — in der That, Fräulein, eine Trennung von meinem Töchterchen hätte mich gelobtet. Aber was habe ich jetzt gethan!"
„Betrüben Sie sich nicht," sagte die junge Dame. „Ich werde das Kleid bezahlen und Ihre Arbeit auch. Wie viel hätten Sie dafür erhalten ?"
„Zwanzig Franken waren mir zugesagt."
Andere Gedanken.
Anna dachte nicht mehr daran, was sie ursprünglich aewollt, ihre Neugierde zu befriedigen; ein tiefes Mitleid hatte sie ergriffen.
„Ich glaube. Sie haben auch durch den Unfall viel gelitten. Diese Summe ist für Sie. Ich bedarf weder des Geldes noch der Hälfte der Dinge, für welche ich es gebrauche. Heute macht mir zum ersten Mal mein Geld wirkliches Vergnügen. O bitte, meinen Sie doch nicht, ver- gießen Sie keine Thränen! Sehen Sie, nun weint die Kleine auch."
Doch die arme Frau konnte sich nicht soffen. Sie bedeckte Annas Hand mit Küssen und rief unter Thränen aus: „Sie sind ein Engel — ja ein Engel Gottes und von Gott gesandt. Sie haben unser Leben gerettet. Ich hatte keinen Pfennig im Hause, und der Hausherr wollte uns auf die Straße fetzen, weil ich die Miethe nicht bezahlt. Dann wären wir beide gestorben."
Schweigend hatte Anna einen 100 Franken- fdjein in ihre Hand gedrückt. Dann ging sie zur Wiege des kranken Kindes, beugte sich über dieselbe und küßte die weiße Stirn der Kleinen. — In dieser Stunde zog eine neue Liebe in ihr Herz ein, die Liebe zu den Armen, Verlassenen
recht, in den Vordergrund stellt und zu nachdrückliches ' Vertheidigung derselben mühnt. Es wär- ja gewiß zu wünschen, daß die Zahl vftNch freiheitlich gesinnter Männer im nächsten Landtag größer würde, als sie im letzten war, aber die Freisinnigen erschweren sich eine erfolgreiche Agitation selbst wesentlich dadurch,
sie kein positives wirthschaftliches Programm haben, den Wählern nichts bieten können. Mit hohlen Phrasen und Schlagwörtern allein ist heute nichts mehr zu machen; in dem immer schwieriger werdenden „Kampfe um's Dasein" muß den nach Idealen wenig oder nichts wagenden protestanttschen Wählern etwas Positives, Greifbares geboten werden, sonst versagen sie die teeresfolge. Das zeigt sich am deutlichsten bei den ozialdemokraten und dem ostelbischen „Bund der Landwirthe", die beide ihren Anhängern das Blaue vom Himmel herunter versprechen und deshalb so zahlreiche Gefolgschaft haben. Auch die National- liberalen haben ihren Wahlauftuf veröffentlicht, der sich durch seinen schwülstigen, phrasenhaften Ton auszeichnet. Je weniger diese Partei, die sich am deutschen Volke so schwer versündigte, noch zu bieten und zu versprechen hat, umso mehr natürlich muß sie zu hohlen Phrasen greifen, die sie denn auch weidlich benützt hat. Am letzten Sonntag hielt die Partei einen Delegirtentag in Berlin ab, auf dem der Wahlaufruf festgesetzt wurde. Es ist in demselben viel von den „Verdiensten" der Partei die Rede — die das Volk fortwährend an seinem Leibe spürt — von der „Toleranz" — von der namentlich wir Katholiken ein Lied zu fingen wiffen — von der „Gleichberechtigung" der Staatsbürger — die für uns im Staatsbürger«
Der österreichische Reichsrath wirb in wenigen | Tagen zusammentreten, und es wirb sich bann bald Si ob das Ausgleichswerk Aussicht auf Verwirk» 3 hat. Die in der vorigen Woche aufgetauchte Hoffnung, daß der schwere Schlag, der den Kaiser getroffen hat, besänftigend auf die politischen Gemüther wirken und dieselben einer Verständigung geneigter machen werde, ist schon wieder im Schwinden begriffen. Nach den neuesten Wahrnehmungen find die extremen Parteien: die liberalen Deutschen und die Tschechen, fest entschlossen, auf ihrem seitherigen Standpunkte absoluter Unnachgiebigkeit zu beharren. Ist das richtig, dann ist nicht abzusehen, wie eine Verständigung erreicht werden soll, und die Einberufung des Reichs« raths würde fich, wie schon einmal hervorgehoben, als eine ganz zwecklose Maßregel erweisen.
In Frankreich steht natürlich fortgesetzt der „Fall Dreyfus" an der Spitze aller die Oeffentlichkeit beschäftigenden politischen Fragen. Das Ministerium Brisson hat trotz des Protestes des Kriegsministers
den Verlust zu ersetzen suchen. Mein Kmb war sehr krank, ich konnte es nicht verlassen und" —
Hier wurde sie unterbrochen. Aus einer dunklen Ecke des Zimmers kam ein schwaches Sümmchen, welches rief: „Mama, Mama! Trinken, bitte trinken!"
Dann folgte ein schrecklicher Hustenanfall, und die arme Mutter eilte ihrem Kinde beizustehen.
Anna sah um sich. Zuerst betrachtete sie die Fetzen ihres Kleides, dann das elende, reizlose Zimmer, welches Zeichen einer Armnth trug, wie sie dieselbe nicht für möglich gehalten hatte. Und es kamen ihr ganz neue Gedanken. In diesem Zimmer, bei Krankheit und Leiden, hatte eine Frau ihre ganze Seele auf die Vollendung eines schimmernden Tandes setzen müssen. Unter Angst und Sorge hatte sie jeden Stich gemacht. Von Zeit zu Zeit war sie genöthigt gewesen die Arbeit niederzulegen, um ihr krankes Kwd zu pflegen, und in einem dieser Augenblicke roar ohne Zweifel das Unglück geschehen. Die Last und Mühe der Arbeit hatte die junge Dame
r Lkahnt, daß die duftigen Kleider, welche so viel Freude und Lust erregen, oft unter Schmerz und Bitterkeit verfertigt werden. Ja, wenn jedes schöne Kleid seine Geschichte erzählen könnte!
Endlich kehrte die arme Frau wieder zu ihrem Besuch zurück.
„Sie hatten wahrscheinlich nicht den Muth, Ihr Kind in ein Hospital zu schicken," fragte die junge Dame.
„Ach nein," erwiderte sie, „ich konnte es nicht. Und doch hätte ich es thun sollen, das sehe ich jetzt ein. Aber es ist mein Ein und Alles, und
hat an seine Böcker in dem vielsprachigen Kaiserstaate I Stande und zur Ausführung zu bringen. Jm Uebrigen “ne .Ehrende Kundgebung erlassen, in der er seinem wird es, wie immer nach derartigen aufregenden Ver- Dank für die allgemeine herzliche Therlnahme Ausdruck brechen, wohl auch diesmal gehen : in der ersten Ent- gibt, die ihn bei dem schweren Schlage, der ihn ge- rüstung werden alle möglichen Abwehrmaßregeln ver- I hoffen hat, bezeugt worden ist, und tn allen Theilen langt, mit der Aufregung aber legen sich auch diese des ausgedehnten Elches fanden Trauergottesdienste Ruse, und nach einiger Zeit ist man froL daß man w-Ta *• Auch an manchen nicht zu unbedachtsamen Maßregeln sich hinreißen ließ
Orten des deutschen Reiches wurden Seelenämter für Der Vollständigkeit halber sei noch bemerkt daß man he ^halten, wie sich denn überhaupt die Theilnahme angeblich auch in der Schweiz und in Italien wo es bdden^S^-n°8-tt k." 8^''cher-dem innigen zwischen am nothwendigsten wäre, gegen die Anarchisten vor- bestehenden Verhaltmß entsprechenden gehen will; es wird aber dort wohl ebenso wenia A^^e äußerte. Aus allen Landern gingen dem öfter- daraus werden wie anderswo. 9
rSusn Vlbauf 1 ®e,[e.tb8Jtot‘b9ebungen zu: das Auch in Betreff des in der bekannten Oevnhausener ruchlose Verbrechen, dem dre Kaiserin zum Opfer ge- Rede des Kaisers angekündigten Vorgehens aeaen die tragisches Ende - Alles wirkte dazu mit, Arbeitswillige Hindernde undAnZer fft man in- diese Kundgebungen zu besonders innigen zu gestalten zwischen bedeutend ruhiger geworden. Man scheint Ist so nun die persönliche Seite des erschütternden an entscheidender Stelle sich hinreichend übeneuat iu ® y0 jur die allgemeine Diskussion mehr oder haben, daß jene Ankündigung nichts weniger als gün- wemger erledigt, so bildet die Sache als solche, der stig gewirkt hat, und daß eine Ausführung der
* fortgesetzt der Gegenstand leb- angedrohten Maßregeln geradezu Oel in's Feuer gießen osirutllcher Erörterungen. Mehr oder weniger heißen würde. So erklärt es sich auch, daß ble ar» Strafbestimmungen gegen anar- beiterfeindlichen unb unterdrückungSlusffgen Großindu- S U,nb roeiter em gemeinsames I striellen, die dem Kaiser telegraphisch ihre fteüdiae Vorgehen aller Staaten gegen die Anarchisten ver- Zustimmung zu allen Unterdrückunasmaßreaeln aus- Mfen nach der Polizei und der Staats- gedrückt hat und dafür nur einen trockenen Dank er- gewa,l hat zum Theil recht unlautere Motive. Daß hielten, was überall Genugthuung hervorgerufen bat 8^b"f^e Subiekte, die aus remer Mordlust Ver- Nachdem nunmehr die Landtags-Wahltermine- h»riiäC?Cn,-/”8e b?f °u,?er Kaiserin von Oester- für die Urwahlen auf den 27. Oktober unb für die fA^r?en Saasen belegt werden Abgeordnetenwahlen auf den 3. November, festgesetzt sind Gerechtigkeit i« verhängen im wird die Wahlbewegung unb Agitation bald eine leb- iVw68, .vorüber keinerlei Memungsver- hastere werden, als sie seither gewesen. Das ist aber WWTMZ-8 SBSSSSSiE I „s !? .7b h.?^°^°ugungsmaßregeln ergriffen werden; I soll. Bei dem verhaßten Klassensystem 3 feiner aber eögtbt bet uns Leute, für welche das Genfer Doppelwahl ist es ja weit schwieriger den Wäbler- ^Ärechen ein ganz erwünschter Anlaß ist, mit ihren massen einiges Interesse einzuflößen und sie in Be- volksfemdlichen Vorschlägen, nut denen sie bis dahin toegung zu bringen, als bei den Reichstagswablen wo fuuurr abgewiesen wurden, von Neuem hervorzutreten, die Zahl der Wähler größer, die Abstimmung geheim baß die allgemeine Entrüstung, die ist und die Abgeordneten direkt gewählt werden Um der Genfer Meuchelmord geweckt hat, der Verwirk- so nothwendiger ist es, daß jeM fräftig in b"e Aasi ’^r „bügeln Plaue günstig sei. Unsere tation eingetreten und die Wählerschaft auf die Wick- gi«ff»rtmar^er a k"b Genoffen und deren tigkeit und Bedeutung der Wahl hingewiesen wird
Presse verlangen nicht nur Maßregeln gegen die Anar- Das muß namentlich auch auf derCen trnmsseite ÄJ°n^r? --n neues Sozialistengesetz. Die geschehen, wo bisher ebenso wenig wie bei"ande!en Sozialdemokraten, so behaupten sie, feien um fein Haar Parteien von einer Wahlbewegung viel zu merken war und deshalb müsse die Die preußischen Katholiken haben noch gar L von tt9C Gelegenheit benutzt und mit der anarchi- dem, was man ihnen im Kulturkampf genommen bat
rnÄ -XsaiSlSÄBir “im“™ nur »" di- u»wü>: I di-s<- P-d-i 7iß7"dL £i"wta''äÄ « d!' h-chst- MM M, Id JMMÄ । -* " .*> •*•?! k«.
.gemacht worden seien. Und dabei wollen die Noch mehr haben die Katholiken zu vertheidigen wenn n ■■ Ausnahmemaßregeln Wohl gegen die sie nicht zu Staatsbürgern zweiter Klaffe herabaedrückt npno„U8'er•• s,'" den unteren Klaffen, nicht werden wollen, zu denen gewisse Leute sie begrabiren ?.vE gegeu. die Verführer ^ und wahren und gefähr- möchten, und diese Vertheidigung wird sich'für die n n den hohern Klassen. Die Quellen, Folge namentlich auch auf bürgerliche Rechte und Frei-
schlechte Beispiel der Leute von „Bildung und Besitz" aus Abwege gerathen find. Läßt sich eine größere Ungerechtigkeit denken!
Erfreulicherweise aber finden diese „Staatsretter" wenig Anklang mit ihrem Rufen nach Gewaltmaßregeln, und auch die Regierung scheint, nach verschiedenen offiziösen Auslaffungen zu urtheilen, nicht gewillt, den Weg der Ausnahmegesetzgebung zu beschreiten. Es wäre das auch um so überflüssiger, als, wie sich wiederholt gezeigt hat, die bestehende Gesetzgebung vollständig 'ausreicht, um anarchistische und umstürzlerische Anschläge jeder Art nachdrücklich zu strafen und zu unterdrücken. Internationale Maßregeln aber gegen den Anarchismus, wenn fie wirksam sein sollen sind, wie die Erfahrung gezeigt hat, nicht leicht zü
mit Ilnferhattungs-Meikage „Mustrirte Soimtags-Ieitung"