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FuldaerMZeitung

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"X.S.7-uni NnlerHaUungs-Aeikage „AÜAstnrie Sormlags-Ieilung" petersgaKe Nr. (Harmonie).

JuLöcr, Montag, den 19. September 1898.

25. Jahrgang.

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IW- Die vollständige» Ziehungslisten der preußischen Klaffeulotterie werde» jedeSmal i» »»fette Zeitung ver­öffentlicht.

WM" Wir lade» unsere Leser zu recht zahlreichem Abouuemeut ei« uud richte« zugleich an sie die Bitte, u«S in der Gewinnung neuer Abouneute« durch Em­pfehlung in Freundeskreisen nach Kräften zu «uterstütze«.

Deutsches Deich.

Berlin, 17. September.

* Eine Iteorganifatio« im ZLeamteu- wefett der Kgl. Preußischen Eisenbahnen soll demnächst erfolgen. Bekanntlich besteht zur Zeit ein wesentlicher Unterschied zwischen den Beamten des inneren, des fogenannten Bureau- dienstes auf den Güterabfertigungen und Stationen, und obgleich für die Letzteren eine gleiche Vor­bildung wie für die Ersteren — z. B. für die Civilsupernumerare die Berechtigung zumeinjährig­freiwilligen Dienste beim Militär — verlangt wird, konnten sie doch in finanzieller Hinsicht den Bureaubeamten nicht, oder doch nur in den seltensten Fällen (als Expeditionsvorsteher und der­gleichen) gleichkommen. (Nimmt man dazu, daß das Personal im äußeren Dienste nicht nur

Gi«e moderne amerikanische Herrath.

„Hello! Hello!" rief Felix am Telephon.

„Hella!" tönte es halblaut zurück.

„Fräulein, verbinden Sie mich bitte mit Herrn Johnson, Kommissionär in Montreal."

„Schön!"

„Hello!"

„Sie sind Herr Johnson aus dem Hause Johnson u. Co?"

„Ja! mein Herr! was wünschen Sie?"

„Ich bin Felix Raymond, von der Bank Raymond Smith u. Co. zu Boston. Sie kennen meinen Vater?"

„Dem Namen nach sehr gut. Er ist neun Millionen werth!

„Nach unserer letzten Vermögensaufstellung können Sie sagen elf. Sie kennen auch meinen Onkel, den Herrn Lahannt, den Milchhändler?"

„Das denke ich! Ein sehr geachteter Mann!"

»Es ist ihm in noch nicht vier Jahren ge­glückt, ein Haus zu machen, das unbegrenzten Kredit hat. Ich bin sein einziger Erbe."

„Alle Achtung! Aber . . . was geht mich das an?"

»Es war unerläßlich, ich mußte mich doch bei Ihnen vorstellen. Und nun Sie mich kennen, bin ich so frei, um die Hand Ihrer Fräulein Tochter Alice Johnson anzuhalten."

„Was ist das? Ein Heirathsgesuch per Telephon?"

„Warum nicht? Lassen Sie mich Ihnen sagen — ich trage weiße Glacehandschuhe, schwarzen Frack und weiße Halsbinde. Das können Sie nicht sehen, aber ich trage sie; Alles ist hierin in Ordnung. Und warum wollten wir uns nicht des schnellen Kommunikationsmittels

länger, sondern auch sehr oft angestrengter thätig sein muß und daß die Stationsbeamten eine sehr große Verantwortung tragen, so wird man ihre Klagen über ihre finanzielle Zurücksetzung be­rechtigt finden. Dem soll nun nach dem Muster der Bahnen Süddeutschlands abgeholfen werden, indem nicht nur die Beamten des äußeren Dienstes denen des inneren gleich­gestellt werden, sondern überhaupt der Unter­schied zwischen inneren und äußeren Beamten wegfallen soll. Damit hat der Minister der öffent­lichen Arbeiten im Juni d. I. den Anfang ge­macht, indem er eine Verfügung erließ, laut welcher Civilsupernumerare für den inneren (Bureau-) Dienst überhaupt nicht mehr angenommen werden dürfen und diejenigen, die schon gemeldet, aber noch nicht eingetreten waren, dem äußeren Dienste zugewiesen oder, wenn sie dagegen Einspruch er­hoben, aus der Liste gestrichen werden sollten. Daraus ersieht man schon, daß alle Beamten, gleichviel, ob sie demnächst für den einen ober anderen Dienst Verwendung finden werden, die gleiche Ausbildung erhalten (die jetzt wesentlich verschieden ist) und in beiden Zweigen beschäftigt werden können. Heute liegen ja die Verhält­nisse so, daß die Bureaubeamten vom äußeren Dienste nur eine theoretische Kenntniß haben und deshalb für diesen unbrauchbar sind, und umge­kehrt die Beamten des äußeren Dienstes nicht für den innern Dienst verwendet werden können. Ein Beamter, der einige Jahre Bureaudienste gethan hat, soll also demnächst eventuell auch auf Stationen arbeiten können und umgekehrt. Die jetzigen Verhältnisse werden u. a. etwa folgender­maßen umgestaltet werden: Finanziell sowohl im Rang sollen die bisherigen Stationsassistenten und die Bureauasfistenten fortan unter dem Namen Bahnassistenten sich gleichkommen. Aus den heutigen Eisenbahnsekretären werden vielfach Bahnsekretäre und stehen ihnen bann unter gleichen Namen die heutigen Expedienten gleich. Für die Vorsteher der verschiedenen Bu- reaux sind die Titel Obersekretäre vorbehalten. Ob dieser Neuorganisation nun die Gehaltsskala des jetzigen inneren Dienstes zu Grunde gelegt werden wird, ist noch zweifelhaft. Man spricht von einer neuen Skala, die gegen die obige, jüngst erst aufgebefferte, einen Rückgang bedeuten soll, doch sind die Angaben, die darüber gemacht werden, entschieden noch verfrüht.

X Auf dem Gebiete der deutschen Koko- «iakpokitik stehen einige wichtige Ereignisse be­vor. Gleichzeitig nämlich sollen von Osten und vonWesten herZüge nach demJnnern von Afrika unternommen werden. Von Osten her wird der Gouverneur von Deutsch-Ostafrika einen Zug nach dem äußersten Westen des Schutzge­bietes unternehmen. Als Zweck dieses Zuges nennt man die genauere Festsetzung der Grenzen gegen den Kongostaat. Von Westen her soll eine Expedition nach dem Innern ausgesandt werden unter Forstaffessor Dr. Plehn und Lieutenant von Carnap; und beide Herren sind bereits mit dem Gouverneur von Kamerun, von Puttkamer, unterwegs nach Kamerun. Dieser Zug soll seine Richtung in das Hinterland von Kamerun nehmen.

bedienen, das die Industrie uns an die Hand gibt? Sie wohnen in Montreal, ich in Boston. Mit einer Reise habe ich verschiedene Tage ver­loren. Zeit, das wissen Sie, ist Geld, und Sie sind zu sehr Geschäftsmann, um das nicht zu begreifen." ,

„Ganz gewiß. Ich gestehe, daß ich erst. . aber bei näherem Zusehen . . . jedenfalls ehrt mich in der That. Allein ich muß Ihnen sagen, daß ich unmöglich eher antworten kann, bis ich mit meiner Tochter darüber gesprochen habe."

„O natürlich."

„Sie ist sicher zu Haus. Ich habe Verbin­dung von meinem Komptoir zum Wohnzimmer, ich werde sie gleich rufen."

„Gehen Sie, bitte, ich warte am Telephon." „Hello!"

„Ja. Aber was höre ich da für eine leise Stimme. Ist vielleicht . . ."

„Gerathen, das ist meine Stimme. Mein Vater erzählt mir, mein Herr, daß Sie um meine Hand anhalten. Statt seiner zu antworten, komme ich selbst an das Telephon, um mit Ihnen zu sprechen; wir müssen uns einander doch ein wenig kennen lernen, ehe wir heirathen."

„O, Sie sind sehr freundlich, Fräulein John­son. Wie herrlich, so eine erste Zusammenkunft!"

„Still, still, nur kein nutzloses Gespräch, das Zeit kostet, wir haben sehr Ernstes zu besprechen, und ich wünsche einige Fragen an Sie zu stellen."

„Ich bin ganz Ohr, Fräulein."

„Papa meint, daß ich durch eine Heirath mit Ihnen eine gute Partie mache, weil Sie als Sohn aus dem Hause Raymond Smith u. Co. vollauf im Stande sind, Ihre Frau glücklich zu machen."

„Ja, das ist so; wir Beide können pro Jahr

und zwar auf dem Kongo- und dann auf dem Sanga-Fluffe hinauf, so weit dieser letztere schiff­bar ist. Von dort aus soll der Zug zu Lande weiter gehen durch ein bisher noch unbekanntes Gebiet. Die Vermuthung liegt nahe, baß babei an ein Zusammenwirken dieser beiben verschobenen Expeditionen gebucht ist. Ebenso geräth man leicht auf ben Gebanken, baß biefe Unternehmungen in Zusammenhang stehen mit ben geheim gehaltenen Verabrebungen zwischen Deutschlanb unb Englanb.

O Eine sehr verstänbige Resolution hat in biefen Tagen ber in Köln versammelte Deutsche Verein für öffentliche Gesnnbheitspflege gefaßt. Der Verein — so lautet bieser Beschluß — er­achtet eine burchgreifenbe Motzuungs-ILeauf- üchliguug für ein bringlichesBebürfniß, hält jeboch zur Zeit Anträge auf reichsgesetzliche Regelung für erfolglos unb empfiehlt baher Erlaß von Landesgesetzen bezw. ortspolizeiliche Verordnungen. Die Versammlung beauftragt einen Ausschuß, bieserhalb bei ben zustänbigen Behörben vorstellig zu werden. — In ber That ist bie Wohnungsfrage eine brennenbe, namentlich in den großen Städten und überall da, wo so­wohl in den Städten wie auf dem Lande zahl­reiche Mengen von Arbeitern angesiedelt sind oder werden sollen. Die Regelung durch die einzelnen Bundesstaaten dürste sich auch deswegen mehr empfehlen, weil ja die Verhältnisse, auf die es hier ankommt, in den einzelnen Ländern sehr ver­schieden sind. Hoffentlich werden die gegebenen Anregungen nicht auf unfruchtbaren Boden fallen. Es müßte für jeden Volksfreund Pflicht sein, diese Bestrebungen überall zu unterstützen und zu fördern, wo er nur kann. Bessere Heimstätten würden in vielen Fällen bas beste Mittel fein zur Beseitigung herrschenber Unzufriebenheit unter ber Hanbarbeiter-Bevölkerung.

4- Die freikonservative Berliner,Post', bie häufig von amtlicher Stelle aus zu Kunbgebungen benützt wirb, berichtet, ber vom Kaiser ange- fünbigte Gesetzentwurf über eine Verschär­fung der Strafbestimmungen der Aemerve- Hrdnnng in § 153 (Koalitionsfreiheit) sei bereits fertig gestellt unb werbe dem Reichs­tage demnächst zugehen. Ohne Zweifel würde es nur dem allgemein gehegten Wunsche entsprechen, wenn dieser Entwurf fo zeitig wie möglich zur allgemeinen Kenntniß gebracht würde. Aber es ist nicht recht einzusehen, wie die ver­schiedenen, in der letzten Zeit berichteten Thatsachen mit der Meldung der Post in Einklang zu bringen sind. Unwidersprochen nämlich sind die Mit­theilungen geblieben, daß Bayern mit einem deutlichen Nein auf die Umfrage des Staats­sekretärs Grasen von Posadowsky geantwortet hat, ob Mißbräuche der Koalitionsfreiheit zu be­obachten gewesen seien, und ferner, daß noch nicht von allen Bundesstaaten die Ant­worten auf jene Umfrage eingelaufen sind. Unter solchen Umständen müßte man zunächst an ein sehr eigenmächtiges Vorgehen der Berliner Regierungsstelle denken, wenn der Gesetzentwurf dennoch schon fix und fertig vorläge. Jeden­falls aber müßte er doch zunächst dem Bundes­

über ein Einkommen verfügen von 50,000 Mark."

„Nun, bas ist eine gute Aussicht. Aber ich habe doch ein Bedenken. Halten Sie mich, wie Sie wollen, für sentimental oder romantisch, ich sähe gern, daß Sie selbst um mich werben wollten."

„Nun, so halte ich um Ihre Hand an, Fräulein."

„Das ist stark, Sie haben mich niemals ge­sehen !"K

„Bei dem heutigen Stande der Wissenschaft ist es nicht nothwendig, einander kennen zu lernen, ich habe Ihre Photographie gesehen."

„Das bedeutet nichts."

„Pardon, im Kinematograph habe ich Sie gehen sehen, ich habe gesehen wie Sie sich bückten, um Ihren Sonnenschirm aufzuheben, Alles gleich graziös. Und dabei haben Sie so fteundlich gelacht, daß ich eine herrliche Reihe Zähne sah. Das wirkte auf mich. Und nun sage ich noch nichts von Ihrer lieblichen Sopranstimme."

„Haben Sie mich singen hören?"

„Gewiß! Ihre Tante, die Frau Dubonnet, hat einen Phonograph. Auf Rolle 3 und 4 stehen zwei Romanzen, welche herrlich von Ihnen ge­sungen sind."

„Ich sehe wirklich, daß Sie mich sehr gut kennen, aber — ich möchte auch gerne etwas von Ihnen wissen. Unser Geschmack muß doch ein wenig gegenseitig fein. Ich bin z. B. sehr für Sport."

„Ich auch."

„Darf ich wissen, wie schwer Sie sind?"

„Gestern habe ich noch 10 Pfennig in die Automatenwaage gesteckt, da wog ich 68 Kilo".

„Sehr schön, ich 57. Wenn wir unsere Hoch-

rathe zugehen, ehe er an den Reichstag gelangen könnte. Fast scheint es, als sei hier in der .Post' bei der gekennzeichneten Meldung allzu sehr der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen.

Dom Meidegang jungen Rindviehes.

<5($on längst ist man in einsichtigen landwirth- schaftlichen Kreisen sich klar darüber, daß die Stall­fütterung jungen Rindviehes den Weidegang nicht er­setzen kann, weil die auf der Weide gebotene reichliche und zusagende Ernährung mit fortwährender Bewegung in frischer, freier Luft gepaart ist, was zusammen ge­nommen eine derart kräftige Entwickelung aller Körper- Organe bewirkt, wie sie auf anderm Wege nun und nimmer erreicht werden kann. Dem ungeachtet mag es hier am Platze fein, den zahlenmäßigen Nachweis dafür zu liefern, daß diese Ansicht richtig ist, und wie richtig sie ist.

Oekonomierath Eisbein berichtet in seiner Preis­schrift „Anleitung zur Ernährung, Pflege und Behand­lung des Rindviehes", in der Zeit vom 23. Mai bis 24. September seien auf einer Weide in der Nähe von Bräunlingen (bei Villingen in Baden) 17 junge Stiere und 23 junge weibliche Rinder untergebracht und ihr Gewicht am Tage des Auftriebes und an dem des Abtriebes festgestellt worden; gleichzeitig maß man die Widerristhöhe, die Hüftenhöhe, die Mittelrücken­höhe, die Schwanzhöhe, die Rumpflänge, Brust- und Becken-Breite, sowie die Brusttiefe an den Tagen des Auf- und Abtriebes sorgfältig. Die Zunahme an Ge­wicht betrug bei den Stieren 72,5 Kilo und bei den Rindern 34,9 Kilo im Durchschnitt. Die Schwankungen bewegten sich bei den Stieren zwischen 60 und 80 Kilo das Stück oder zwischen 29 bis 30 pCt. des Anfangs- Gewichtes ; bei den Rindern bewegte sich die Zunahme zwischen 25 und 75 Kilo oder zwischen 10 bis 24 pCt. des Anfangs-Gewichtes. Die Zunahme der Rumpf­länge betrug durchschnittlich bei den Stieren 121lz, bei den Rindern 91/« pCt. Auch auf die Entwickelung der Brust wirkte der Weidegang außerordentlich wohl- thätig. Die Brustweite vermehrte sich bei den Stieren um 14, bei den Rindern um nahezu 8 pCt., die Brusttiefe um 73k bezw. 61/a pCt. Eben so vortheil- haft entwickelten sich die Füße und der Gang der Thiere, so daß die Weide-Abgabe von 25 M. für das Stück sich mit überaus hohen Zinsen gelohnt hat.

Selbst wenn der Aufenthalt auf der Weide noch etwas theurer sich stellt, als im vorliegenden Falle, lohnt sich der Weidegang noch ungemein. Der land- wirthschaftliche Bezirks-Verein Ehingen (Württemberg) brachte am 18. Mai 1897 von verschiedenen Gemeinden seines Bezirkes 51 Stück Jungvieh auf die Weide, nachdem auch sie gewogen und abgemessen worden waren. Dieser Weidegang war um so lehrreicher, als noch im Monat des Auftriebes alle Thiere von der Maul- und Klauenseuche befallen wurden, der aber nur ein Thier zum Opfer fiel. Dann kam bis zum 5. Oktober keine Krankheit mehr vor. Die an diesem Tage vorgenommene Wiegung sämmtlicher Thiere hatte, nach dem .Wütttemb. Wochenbl. für Landwirthschaft', das Ergebniß, daß die durchschnittliche Zunahme in diesen 140 Tagen, trotz der durchgemachten Seuche, 72,5 Kilogramm betrug, was auf den Tag gerechnet mehr als '/» Kilogramm macht. Diese Zunahme bleibt hinter der in Bräunlingen erreichten nicht zurück; der Weidegang hat also selbst die Folgen der durchge­machten Maul- und Klauen-Seuche wieder völlig ver­wischt. Dabei stellten sich die Kosten des Weideganges nur auf 0,25 M. auf den Tag und den Kopf. Nach dem genannten Blatte schwankte das Alter der Thiere beim Auftrieb zwischen 51/ 2 und 18 Monaten, das Körpergewicht zwischen 260 und 810 Pfund; beim

zeitsreise zusammen machen, wird das Gewicht nicht viel btfferiren. Sie laufen doch Schlittschuhe?"

„Das versichere ich Ihnen, ich bin ein ausge­zeichneter Läufer."

„Gut, ich auch. Aber um zusammen zu laufen, dürfen wir nicht zu verschieden sein in der Größe. Wie groß sind Sie?"

„Einen Meter fünfundsechzig. Ist das groß?“

„Nein, gerade gut. Flink sind Sie auch, nicht wahr? Ich schwärme für Lawntennis, dabei aber sind Laufen und gute Lungen nöthig."

„Ganz gewiß! Ich werde Ihrem Herrn Papa meine Photographie schicken mit X-Strahlen aus­genommen, aus der Sie sehen können, daß HeiH und Lunge durchaus gesund sind."

„Ich glaube es Ihnen ... Ich glaube auch, daß wir sehr gut zu einander paffen. Papa wird weiter mit Ihnen darüber sprechen."

„Hello!"

„Hello!"

„Ich bin Herr Johnson. Ihr Antrag ist gut ausgenommen. Komm in meine Arme, mein theurer Schwiegersohn!" ,

„Hören Sie in dem Telephon nicht mein Herz vor Freude klopfen, mein lieber Schwiegervater?"

„Ja, ich höre es." .

„Sie werden wohl erlauben, daß ich heute noch mit Ihrer Tochter in Korrespondenz trete. Meine Schreibmaschine arbeitet vorzüglich, drei Worte in einer Sekunde."

„Großartig."

„Am Hochzeitstage komme ich mit meinem automatischen Wagen. A propos, fragen Sie noch bitte Fräulein Johnson, ob sie die Hochzeitsreise per Ballon machen will, das ist das--Aller­

neueste."