Fuldaer MZ eitung
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‘■WÄSSÄr mit Zlnlerhattungs-Mlage „Zlkustrirte Sonntags-Zeitung:' pdereoafft fii. i (Harmonie).
JuLöa, Montag, den 20. Juni 1898
M 137.
25. Jahrgang.
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6 Zwei interessante Wahlkreise waren es, in denen der bisherige Reichstagsabgeordnete für Fulda-Gersfeld-Schlüch- tern, HerrRichard Müller, bei dieser Reichs, tagswahl als Kandidat aufgestellt war: der Wahlkreis Höchst-Usingen und der Wahlkreis Marburg-Kirchhain-Frankenberg — beide interessant wegen der Parteien, die sich gegenüberstanden, und für uns Fuldaer doppelt interesfant, weil es sich um unseren Müller handelte.
Die Reichstagswahl im ersten Nassauischen Wahlkreise (Höchst-Usingen-Homburg) hat das hocherfreuliche Resultat ergeben, daß der Centrumskandidat, Herr Richard Müller- Fulda, mit dem seitherigen Abgeordneten Herrn SSSSSSSSSSSSSSMSSSSSSSSSSS
Der Kapellrrchof.
Erzählung aus dem Leben von Max Benno.
13 ------ (Nachdruck verboten.)
Amberg's Mißlaune hatte einen Grad erreicht, den sogar' Reinhold dann und wann zu fühlen bekam. Der Steinbruch namentlich machte ihm großen Verdruß. Daß er keinen Vortheil aus besten Bearbeitung zog, hätte er am Ende verschmerzt. Aber wiederholt schon war ihm ins Ohr geflüstert worden, Stern habe den Bruch vorher ausgebeutet und dann erst die Theilhaberschaft an ihn verkauft — das war für das Selbstbewußtsein des stolzen Bauern zu viel. Und doch hatten sich ihm angesichts der nicht abzuleugnenden Thatsache ähnliche Vermuthungen selbst schon aufgedrängt, wenn sie auch sein blindes Vertrauen zu dem guten Freunde nicht aufkommen ließ.
Der Winter trat vor seinem Abschiede noch mit großer Heftigkeit auf. Es wurde bitterkalt und eine hohe Schneedecke lag auf der Flur.
Amberg hatte sich in die Stadt begeben, um mit Ferber über den Stand des Prozesfes zu sprechen. Was er jedoch von dem Advokaten erfuhr, war nicht geeignet, seine Laune zu beffern. Der Prozeß gegen Königsberg hatte schon große Summen^ gekostet, und doch befand er sich nach der Erklärung Ferbers immer noch in der Vorbereitung. Der Kapellenbauer begab sich zu Stern, wurde aber durch dessen Schreiber belehrt, daß der Agent nach der Residenz gereist sei.
Voll Unmuth ging er ins Wirthshaus, um seinen Zorn herunterzuspülen. Der heutige Tag aber schien ihm ganz besonders zu grollen. Er
Sozialdemokraten Brühne in die Stichwahl gekommen ist.
Das Wahlergebniß ist folgendes: Friedrich Brühne (Soz.) 9306, Rich. Müller (Ctr.) 7013, Rich. Westernacher (natl.) 5410, Gustav Münch (frs. V.) 2569 Stimmen.
Im Jahre 1893 waren in der Hauptwahl am 15. Juni abgegeben für Friedr. Brühne 8070, Wasserburg (Centr.) 5389, Westernacher 6591, Münch 3418 Stimmen. Es gab damals mithin Stichwahl zwischen dem Sozialdemokraten und Nationalliberalen, welche Herrn Brühne das Mandat mit 10,626 gegen 10,420 Stimmen verschaffte.
Der Zuwachs von 1624 Stimmen (30pCt.), welchen das Centrum aufzuweisen hat, übertrifft bei Weitem den der sozialdemokratischen Partei (1236 — 15pCt.) und zeigt, welche erfreulichen Fortschritte durch die Sammlung der katholischen Arbeiter gemacht worden sind. Die nationalliberale und freisinnige Partei zeigen einen geradezu erstaunlichen Rückgang ihrer Stimmenzahl. Man darf gespannt sein, welches Resultat diesmal die Stichwahl liefern wird. Zwar hat bereits der Führer der nationalliberalen Partei Herr Rechtsanwalt Dr. Häuser in Höchst bei der dort am 14. ds. abgehaltenen großen Centrumsversammlung nach der Rede des Herrn Richard Müller ohne jeden Vorbehalt erklärt, daß die Ausführungen desselben ihn außerordentlich sympathisch berührt hätten und daß seine Partei entschlossen sei, falls Herr Müller in die Sttchwahl komme, für ihn einzutreten. Immerhin erscheint das Resultat noch sehr zweifelhaft, da die freisinnige Volkspartei vielleicht anderer Ansicht ist, obwohl Herr Müller seine Kandidatur im Wahlkreise Hanau-Gelnhausen zu Gunsten der Freisinnigen zurückgezogen und die katholischen Wähler aufgefordert hat, gleich int ersten Wahlgange ihre Stimme dem freisinnigen Kandidaten zu geben. Auch weiß man nicht, ob die nationalliberalen Wähler der Parole ihrer Führer folgen werden.
Jedenfalls kann das Centrums-Wahlkomitee des 1. Nassauischen Wahlbezirks auf diesen vorläufigen Erfolg stolz sein; er zeigt, was eine opferwillige, nachdrückliche und planmäßige Agitation zu leisten vermag, aber auch, welche Chancen sich dem Centrum bieten, wenn in zweifelhaften Wahlkreisen bewährte Abgeordnete als Kandidaten aufgestellt werden. Würden die langjährigen Inhaber sicherer oder nahezu unbestrittener Centrumsmandate in gleicher Weste, wie es Herr Müller gethan, ihre sicheren Sitze an jüngere Kräfte abtreten und sich selbstfür neu zu erobernde Wahlkreise zur Verfügung stellen, so könnten vielleicht noch 20—25 Centrumsmandate weiter gewonnen werden.
Größte Anerkennung muß dem engeren und weiteren Wahlausschüsse des 1. Nassauischen Bezirks, aber auch allen denen, welche sich außerdem an der Agitation beteiligten, gezollt werden. Sie haben wirklich außergewöhnliches geleistet und wir hoffen, daß ihnen auch bei der Stichwahl der Erfolg nicht fehlen wird.
Ebenso Aoßes Interesse darf der andere Wahlkreis, wo Herr Müller als Kandidat auf
traf eine Gesellschaft, die ihm durchaus nicht gefiel. Die Wirthsstube war größtentheils mit herrschaftlichen Jägern gefüllt, die den Namenstag ihres Herrn fröhlich begingen. Keiner dieser Leute hatte ihm etwas zu leide gethan. Dennoch haßte er sie, einmal, weil sie dem Baron von Königsberg dienten, und dann, weil er ihnen die größte Schuld an der fortwährenden Widersetzlichkeit Hugos zumaß. Dieses Gefühl war den Jägern bekannt, und sie hatten keinen Grund, gegen den Kapellenbauer freundlichere Gesinnungen zu hegen. Die Jäger befanden sich in der bekannten Stimmung, wo man der Zunge in der Regel etwas freien Lauf läßt. Sobald Amberg an einem andern Tische Platz genommen hatte, begannen sie das Gespräch auf ein Thema zu lenken, das dessen Interesse erregen mußte.
„Friedrich!" rief ein stämmiger Jägerbursche einem andern zu, „Du kamst ja häufig mit unserem Herrn zu dem Freihercn von Nordeck. Weißt Du, warum der denn eigentlich seinen Neffen enterbt hat?"
Der Gefragte warf einen Seitenblick auf den Platz, wo Amberg faß, und erwiderte dann:
„Warum? Weil er nicht wollte, daß sein schönes Vermögen in die Hände von ein paar Wucherern komme, die schon lange darauf paßten. Uebrigens wird der Herr v. Wälden einigermaßen entschädigt, denn er bekommt die Tochter eines reichen Bauern zur Frau."
„Ein Bauermädchen" meinte ein anderer, „das lasse ich mir gefallen. Es paßt für ihn am besten und namentlich dann, wenn es reich genug ist."
Die Jäger lachten boshaft und fchauten zu
gestellt war, beanspruchen: Marburg-Kirch- hain-Frankenberg. Dieser Wahlkreis scheint das Privilegium zu haben, eine große Anzahl von Kandidaten ins Treffen zu führen.
Im Jahre 1893 kämpften dort sieben Kandidaten um den Erfolg. Das Resultat der Hauptwahl war damals: Böcke! (Antisemit) 6771, Lucke (Bund der Landw.) 2707, Dechant Müller (Centr.) 1592, Schott (freis.) 1419, Kayser (natl.) 799, John (Soz) 358, Martin (Hess. Rechtspartei) 171 Stimmen. Bei der Stichwahl siegte der damalige Anttsemit Böckel. Es wurde damals mit Recht schon als ein großer Erfolg der Centrumspartei betrachtet, daß sie in diesem Wahlkreise, wo die Katholiken noch nicht den 7. Theil der Bevölkerung bilden, auf ihren Kandidaten beinahe 1600 Stimmen vereinigt hatte. Bei den Wahlen von 1887 und 1890 waren für Dr. Windthorst nur 301 bezw. 946 Stimmen abgegeben worden.
In diesem Jahre bietet das Wahlresultat für die Centrumspartei ein noch viel erfreulicheres Bild. Wiederum waren es sieben, eine Zeit lang sogar acht Kandidaten, welche diesen Wahlkreis im Reichstage vertreten wollten, aber die Parteistellung dieser Kandidaten hatte sich gegen 1893 wesentlich verschoben. Das Centrum hatte, wie schon bemerkt, Herrn Richard Müller-Fulda aufgestellt. Der bisherige Abgeordnete des Wahlkreises, Herr Böckel, hatte schon vor 3 Jahren seine antisemitische Flinte ins Korn geworfen und war in den Dienst des vorher von ihm scharf bekämpften Bundes der Landwirthe getreten. Obschon er nun die Absicht seiner früheren Wähler auf diese Weise zu Nichte gemacht, hatte Herr Böckel doch den — Muth, wiederum als Kandidat im Wahlkreise Mar- burg-Kirchhain-Frankenberg aufzutreten, was um so großartiger erscheint, wenn man weiß, daß gewisse Vorgänge aus dem Privatleben dieses Herrn im Wahlkreise allgemein bekannt sind. Geradezu erstaunlich aber ist, daß dieser Kandidat trotz allem die meisten Stimmen erhalten hat — ein trauriges Zeugniß für die betreffenden Wähler. Die freisinnige Partei und die Nationalliberalen hatten diesmal keine eigenen Kandidaten aufgestellt. Die Freisinnigen haben ihre früheren Führer in Marburg und damit auch ihren ganzen Anhang im Wahlkreise verloren; die übrig gebliebenen hatten sich für den Centrums-Kandidaten ausgesprochen und auch in anerkennenswerter Weise energisch für ihn agitirt, aber ohne jeden Erfolg, wie die aus den einzelnen Orten vorliegenden Wahlresulate schlagend beweisen. An Stelle des ehemals nationalliberalen Kandidaten war diesmal ein Konservativer, Herr v. Barten- werffer, getreten — unter Kameraden ist das ganz egal. Drei neue Parteien, oder richtiger gesagt drei Kandidaten, die neue Parteien gründen wollten, waren diesmal auf dem Plane erschienen: ein Herr v. Ger lach, welcher der noch nicht bestehenden nationalsozialen Partei beitreten wollte, Herr Bader, der Herausgeber der ,Hess. Landesztg.' in Marburg, der eine radikale „hessische Bewegung" gern in's Leben rufen möchte, und ein Herr Wiegand, der für Hessen eine besondere Abart des Bundes der Landwirthe schaffen wollte. Dieser letztgenannte Kandidat, Amberg hinüber, dessen Stirnader zu schwellen begann.
„Man sagt," nahm ein anderer das Wort, „Herr von Nordeck sei halb kindisch gewesen, und ein Verwandter habe ihn zu dem Testamente bestimmt. Ist das wahr?"
„Halb kindisch?" rief nun der mit Friedrich angeredete Jäger. „Das ist erlogen; er war vernünftiger als wir und auch viele andere, dabei ein leutseliger und kreuzbraver Mann. Geht einmal hinüber und fragt die Leute in dem Dorfe Nordeck, bann werdet Ihr erfahren, daß er nicht nut den Kopf, sondern auch das Herz am rechten Platze hatte. Warum sollte er fein Vermögen an Leute wegwerfen, deren Treiben man kennt? Ein wirklicher Jude und ein getaufter! Man weiß in der That nicht, welcher von beiden der Schlimmere ist. Die mögen nun sehen, wie sie zu ihrem Gelde kommen. Das Andenken des alten Herrn bleibt bei allen Guten im Segen."
Amberg saß wie auf Nadeln. Die Anspielungen der Jäger, die es offenbar auf ihn abgesehen hatten, erbitterten ihn furchtbar. Er begriff jedoch, daß er trotzdem nicht Vernünftigeres thun konnte, als zum bösen Spiele gute Miene zu machen. In seinem Aerger trank er ein Glas um das andere und auf diese Weise viel mehr, als er sonst gewohnt wat.
Es begann bereits dunkel zu werden, als er sich endlich erhob und ohne Abschied das Zimmer verließ.
Es hatte im Laufe des Nachmittags tüchtig geschneit, und auch jetzt noch fielen große Flocken aus den grauen Wolken herab, die dec eisige Wind über das Thal trieb.
der vor etwa 2 Monaten noch die größte Aussicht im Wahlkreise zu haben schien, zog schließlich seine Kandidatur zu Gunsten Böckels zurück. Dasselbethat der Kandidat der „hessischen Rechtspartei", Herr Martin, zu Gunsten Baders. Die Sozialdemokraten endlich hatten noch ihren Führer Liebknecht als Zählkandidaten ausgestellt. Von allen Seiten war eine so rege Agitation entfaltet worden, daß die armen Wähler, sofern sie nicht schon längst eine sichere politische Stellung einnahmen, irre werden mußten und das schließliche Ergebniß der Wahl gar nicht vorauszusehen war. Dasselbe gestaltete sich schließlich so, daß Böckel die meisten Sttmmen (etwas über 3000) erhielt und mit dem konservativen Kandidaten, der gegen 2500 Stimmen erhielt, in die Stichwahl kommt. Der Centrums-Kandidat, Herr Richard Müller, erhielt rund 2200 (Stimmen, v. Gerlach 1800, Bader 1600, Liebknecht 500 Stimmen.
Die Centrumspartei darf, wenn es ihr auch nicht gelungen ist, ihren Kandidaten in die Stichwahl zu bringen, auf ihren Erfolg auch in diesem Wahlkreise stolz sein. Eine so große Zahl von Stimmen für den Centrumskandidaten hatte wohl kaum jemand erwartet, am wenigsten unsere Gegner, die bie Kanbidatur bes Herrn Müller als bloße Zählkanbibatur hinstellten. Herr Baber genirte sich nicht, in einem Flugblatte: „An bie Katholiken Oberhessens!" kurz vor ber Wahl ben katholischen Wählern vorzureben, als baß sie nichts Besseres thun könnten, als bie Kanbibatur Müller fallen zu lassen unb ihn (Baber) zu wählen, wobei er ohne jebe Berechtigung erklärte, baß bie Katholiken in mehreren Ortschaften sich bereits in diesem Sinne entschieden hätten. Die ,Fuldaer Zeitung' hat sofort darauf erwidert, der Wahltag werde zeigen, wie sehr Herr Bader hier einmal wieder geflunkert habe. Und in der That, der Wahltag hat es gezeigt: Die wackeren Katholiken in Oberhessen haben sich durch alle Verlockungen unb Versprechungen von links unb rechts nicht be- thören lassen, sie haben in richtiger Erkenntniß ihrer politischen Aufgabe bie Mittelstraße inne« gehalten unb sind einmüthig unb entschieben für bas Zentrum eingetreten. In allen überwiegenb katholischen Stäbten unb Dörfern Oberhessens hat Herr Müller fast särnmtliche Stimmen erhalten, bagegen bie Herren Baber, Böckel unb v. Gerlach entweber gar keine, ober — eine einzige Stimme. Selbst auf bie 30 Stimmen, bie Herr Bader in Roßdorf erhalten hat, braucht er nicht stolz zu fein, denn es stehen ihnen 79 Stimmen für Müller entgegen — und wir sind überzeugt, wenn Roßdorf heute noch einmal zu wählen hätte, so würde für Herrn Bader nicht viel mehr herauskommen, als es in Neustadt, Mendorf, Stausebach, Himmelsberg, Rüdigheim, Momberg, Anzefahr, Sunders- feld und Schröck der Fall war, wo Bader nicht eine einzige Stimme erhalten hat, während Herr Müller in diesen 9 Ortschaften zusammen 1000 Stimmen erhalten hat.
Ein Bravo den wackeren Katholiken in diesen Ortschaften, wie auch denen in Amöneburg, Mardorf, Niederklein, Erfurtshausen, Emsdorf u.s.w., wo überall fast särnmtliche Wahlzettel auf Herrn Müller lauteten. Den trefflichen Wählern ge-
Amberg schenkte dem Unwetter keine Beachtung, es paßte ganz zu dem Aufruhr in seinem Gemüthe. Rasch verließ er die Stadt und ging auf dem gewohnten Fußwege dem Kapellenhofe zu. Täuschte ihn das Dunkel der Nacht? Oder trug der Schnee ober bie Befangenheit seiner Sinne bie Schulb baran, baß er wiederholt im Begriffe staub, vom rechten Wege abzukommen? Schließlich hatte er sich wirklich verirrt. Er wußte trotz aller Bemühungen, sich zurechtzufinben, nicht mehr, wo er war. Aergerlich über dieses Mißgeschick ging er hastig vorwärts. Da wich ber Boben plötzlich unter seinen Füßen, unb mit einer dichten Schneelage stürzte er einen jähen Abhang hinab.
Einige Minuten lang lag Amberg von bem Falle betäubt. Dann kehrte bie Besinnung zurück. Er versuchte, sich aufzurichlen. Ader seine Glieber versagten ben Dienst, unb in Arm unb Bein fühlte er einen stechenben Schmerz.
Amberg rief so laut als möglich um Hilfe, jeboch lange vergeblich. Nach einer angstvollen Stunbe glaubte er aus ber Ferne Stimmen zu hören. Er strengte seine Kraft zu einem gedenben Hilferufe an. Man mußte ihn gehört haben, benn er vernahm bie Stimmen immer deutlicher unb zuletzt unmittelbar über sich.
„Zu Hilfe!" rief er abermals.
„Holla!" tönte es von oben herab. „Da ist jemand in bem Steinbruche des Kapellen Hofes hinuntergestürzt — und wenn mich bie Stimme nicht täuscht, ist's ber Bauer gar selbst!"
Amberg erkannte bie Leute; es waren bie herrschaftlichen Jäger, bie sich auf dem Heimwege befanden.