Einzelbild herunterladen
 

Ausland.

Theilnehmer gemeldet. Da jedoch im Ganzen

(Fortsetzung folgt.)

schäft betrachtet. Gott sei Dank, daß die Herr­schaft des Kürassierstiefels vom deutschen Volke genommen ist! Die Mißbilligung, die die .Ham­burger Nachrichten" der gegenwärtigen Reichs­regierung aussprechen, verraihen gleichzeitig, wie vollkommen falsch unsere innerpolitischen und parteilichen Verhältnisse in Friedrichsruh beurtheib werden. Hälte nämlich die Reichsregierung nach bismarckischer Anweisung gehandelt und wäre sie „mit voller Energie und mit ihrer ganzen Au­torität an die Spitze der Politik der Sammlung getreten", dann hätte sie sich eine der unge- beuersten Niederlagen geholt, die je eine Regierung in Deuistzland bei "den Wahlen bisher erlebt hat. D e Männer also, die jetzt an der Spitze unserer amtlichen Reichspolitik stehen, er­weisen sich als scharfsichtiger als der große, Oberleiber fo außerordentlich leidenschaft- licfjc und rücksichtslose Staatsmann im Sachsenwalde zu Friedrichsruh!

zelne Uchte Nebelstreifen, vom milden Abend- sonnengolde mit rosigem Schimmer verklärt.

Das Mädchen verließ die schützende Kapelle und schlug nach kurzer Umschau einen seitwärts durch reife Kornfelder führenden Weg ein. Der Hagel hatte trotz seiner kurzen Dauer nicht unbe­deutend geschadet. Die Frucht lag am Boden, und der schmale Fußpfad war stellenweise fast ganz mit geknickten Halmen und abgeschlagenen Äehren bedeckt.

die Amerikaner beim Kampfe auf die Befestigungen von Santiago den Spaniern die Niederlage zu­schreiben möchten, wie folgendes Telegramm be­weist : New-Aork, 2. Juni. Eine hier vorliegende Depesche aus Port Antonio (Jamaica) meldet, bei dem Gefecht vor Santiago am vorigen Diens­tag sei der „Cristobal Colon" von zwei Granaten

herrliche Lage der Stadt und dieser Anstalt, welche den Eltern volle Gewähr für die Erziehung ihrer Heranwachsenden Töchter bietet, hat darum auch viele Eltern veranlaßt, diesem verhältniß- mäßigen jungen Institute ihre Töchter anzu­vertrauen. Möge dasselbe unter Gottes Schutz, weiter blühen!

Aus dem Aachbargedlet.

-rr Dipperz, 3. Juni. Heute wurden in Eichberg in der Jagd des Herrn Fabrikanten F. C. Bellinger und Walter in einem Fuchs- bau 10 junge, ziemlich ausgewachsene Füchse ge­graben. Acht derselben sind noch am Leben.

X Alters, 4. Juni. Heute früh kurz nach 4 Uhr brach in dem Wohnhause des Landwirthes Sauer dahier Feuer aus; das zweistöckige Ge­bäude brannte in kurzer Zeit gänzlich nieder. | Wie das Feuer entstanden ist, weiß man i nicht.

ft Müstertsachse«, 3. Juni. Am 10. d. M. findet dahiqr laut gestriger Bekanntmachung des Bürgermeisteramtes zum dritten Male die Wahl der Gemeindeverordneten statt. Die zweite Wahl war bekanntlich wegen Unregel- s Mäßigkeiten angefochten worden. Hoffentlich werden diesmal die christlichen Wähler dafür sorgen, daß die Christen mindestens eine sehr erhebliche Mehrheit im Gemeinderathe erhalten.. Bei der letzten Wahl waren in der 2. Klaffe bei 22 christlichen und 11 jüdischen Wahlberech­tigten zwei Israeliten, und in der 1. Klasse von 12 christlichen und 6 jüdischen Wahlberech­tigten ein Israelit gewählt worden.---

Hrv. 3. Juni. Nach den Feiertagen sind m den hiesigen Kurhotels zahlreiche Fremde angekommen, so daß die Badesaison jetzt einen bedeutenden Aufschwung genommen hat. Bei der hiesigen Kinderheilanstalt ist nunmehr auch der zweite Kursus, 95 Kinder an der Zahl,, angelangt.

* Kersfekb, 3. Juni Heute Morgen wurde in einer hiesigen Fabrik ein an einer Transmission beschäftigter Arbeiter von derselben plötzlich er­faßt, an die Decke geschleudert und zu Boden ge­worfen. Der Bedauernswerthe hat einen Schädel- bruch davongetragen und liegt nun hoffnungslos im Landkrankenhaus darnieder.

garten und eilte über den feuchten Grasboden dem weit offenen Hofthore zu. Da trafen plötz­lich zornige Scheltworts und Flüche ihr Ohr. Sie blieb stehen. Ein Schatten legte sich auf das seine Gesicht. In unverkennbarer Bestürzung zog sie sich unter die tief herabhängenden Zweige . _________

eme§ Baumes zurück, wo der größte Theil des Assistenten; der Sekretariats-Hilfsarbeiter Genau Hofes m ihrem Gesichtskreise lag. h “ "" “■ ----- - ---

Die kleine Psorte, die durch den Heckenzaun an der Rückseite des Wohnhauses führte, war bald erreicht. Das Mädchen betrat den Baum-

Assistenzarzt der chirurgischen Universitätsklinik zu Göttingen Dr. med. Jäckh zum zweiten Arzt (Sekundärarzt) des Landkrankenhauses zu Kassel; der approbirte Arzt Dr. med. Zuschlag zu Kassel zum zweiten Arzt des Landkrankenhauses zu Hanau; die Sekretariats-Hilssarbeiter Stehl bei der Landesdireklion und K r i ck bei der Hessi­schen Brandversicherungs-Anstalt zu Sekretariats-

* Saris, 3. Juni. Die Donnerstag-Sitzung der französischen Kammer ist noch etwas starker besucht gewesen als die Sitzung am Tage vorher. Es waren 562 Kammermitglieder an­wesend, d. h. die Kammer war fast vollzählig versammelt. Von diesen 562 Abgeordneten sind nun, wie schon kurz mitgetheilt, 282 Stimmen für Herrn Deschanel als Präsidenten abgegeben worden, den Kandidaten der gemäßigten Repu- blckaner. Herr Brisson, der radikale Kandidat, erhielt 278 Stimmen. Damit ist der Sieg der ^Egierungspartei entschieden. Die gemäßigten Republikaner wollen sich fortan „Progressisten" Fortschrittler nennen. Dieselben wollen dahin wirken, daß die Geschäftsordnung der Kammer geändert werde, um ein rascheres Fortschreiten der gesetzgeberischen Arbeiten zu ermöglichen und das Uebermaß von Interpellationen zu vermeiden, unter dem die Kammerverhandlungen bisher oft gelitten haben. Die radikale Presse sucht sich mit der Niederlage ihrer Partei so gut wie möglich abzusrnden. Sie meint, das Ergebniß der Präsi­dentenwahl beweise, daß ohne ihre Partei nicht fei‘ ®ani. entgegengesetzt äußern sich die Blatter der gemäßigten Republikaner und der Konservativen sehr besriedigt von dem Verlaufe dieses ersten Waffenganges und sprechen die Ueberzeugung aus, ihr Kandidat Deschanel werde über acht Tage bei der endgiltigen Präsidenten­wahl noch mehr Stimmen erhalten als diesmal bei der vorläufigen Wahl.

London, 3. Juni, lieber die Schaffung "Großaustralien" ist nunmehr durch Volksabstimmung entschieden worden. In Neu­südwales, Viktoria und Tasmanien trat das Volk «n die Wahlurne, um sich über Annahme oder Ablehnung der Bundesvorlage (Commonwealth- Bill) zu entscheiden. In Südaustralien wird die Entscheidung erst am Sonnabend erfolgen. Der australische Bund heißt „Commonwealth of Au- ftraua", seine einzelnen Glieder führen den Namen L?Efiaten". Die gesetzgebenden Faktoren sind die Komgm von England und das Parlament (Senat und Abgeordnetenhaus). Das Wahlrecht — all­gemein direkt, geheim — ist für beide Kammern gleich, ebenso die Qualifikation der zu Wählenden:

* Bahre, 3 Jahre Aufenthalt in Australien und Bürgerrecht. Jeder Staat, ob klein oder groß, ™ sechs Senatoren vertreten, während stch die Zahl der Unterhausmitglieder nach der Einwohnerzahl richtet. Die ausführende Macht wird einem Ministerium von sieben Mitgliedern übertragen. An der Spitze des Staatenbundes steht ein von der Königin zu ernennender General­gouverneur. Die oberste gerichtliche Gewalt liegt m den Händen eines Bundesgerichtshofes. Weitere Bestimmungen betreffen den Handel (alle Zoll­schranken zwischen den Kolonien fallen fort), ©teuer* * und Verkehrswesen, Uebernahme der Schulden, gemeinsame Vertheidigung usw. Von Wichtigkeit ist die Festsetzung, daß keine Kolonial­hauptstadt Bundeshauptstadt sein darf.

* Mom, 3. Juni. Der h l. V a l e r hat dem König von Sachsen aus Anlaß der Feier seines siebzigsten Geburtstages ein Mosaikbild

zum Kassirer des Leihhauses zu Kassel; der Hilfs­lehrer H e ck zu Hanau zum Lehrer an ter König-

Sdjon nach einer kurzen Wanderung sah das i sremden Sprachen wird durch Schwestern geleitet, trotz aller Hindernisse rüstig vorwärts schreitende die die Sprachen im Auslande erlernten Die Mädchen nicht nur ihr leichtes Schuhwerk, ..... ~

sondern auch die Kleider durchnäßt. Doch das Schlimmste war bald über standen. Auf das Getreidefeld folgte offenes Haideland, und am Rande desselben winkte das Ziel — der Kapellen­hof, der sich aus einem Walde von Obstbäumen erhob.

Glöcklein der Waldkapelle sein Ave Maria durch die ruhige Luft.

Der letzte Glockenschlag war verhallt, mit leisem Zittern verschwebend, da erschien das Mädchen wieder vor dem Altäre. Sie kniete nieder und blickte mit gefalteten Händen zu dem Bilde der göttlichen Gnadenmutter empor. Ihre Lippen bewegten sich in leisem Gebeie.

Sie vergaß stch selbst und alles, was draußen geschah. Auf einmal wurde sie durch ein dumpfes Brausen aus ihrer Andacht geschreckt. Die Fenster der Kapelle erzitterten, und die Thüre fiel krachend ins Schloß. Bestürzt stand die Beterin auf. Sie öffnete die Pforte wieder und schaute ins Freie hinaus. Von einem grellen Blitzstrahl geblendet wich sie einige Schritte zurück. Ja]i gleichzeitig erdröhnten hintereinander ge­waltige Donnerfchläge, und ein eisiger Hagel­schauer peitschte mit wachsender Heftigkeit das ausgetrocknete Land. Ohne daß das Mädchen eine Ahnung davon gehabt hatte, war ein schweres Gewitter heraufgezogen, das sich nun über der Gegend entlud.

Glücklicherweise ging es ebenso schnell wieder vorüber, wie es gekommen war. Der Hagel­schauer dauerte nur wenige Minuten; und nach einer halben Stunde hörte es auch zu regnen auf. Die Wolken zertheilten sich und zogen in zwei langen Säulen nach Süden und Osten davon. Wo vorher der Blitz das schwarze Ge- wölk durchzuckt hatte, schwebten nur noch em=

nur 1600 Personen berücksichtigt werden können, muß eine ganz bedeutende Verminderung der Theilnebmer für die augenblicklich geplanten Aus­flüge vorgenommen werden. Voraussichtlich fin­den später noch weitere Ausflüge statt, so daß Alle nach und nach berücksichtigt werden können. Der Ausschuß für die Vorbereitung der Ausflüge hat sich dahin geeinigt, daß vorerst alle nicht ständigen und solche Arbeiter, die der Verwaltung noch nicht ein Jahr angehören, von vornherein ausgeschlossen sind. Ferner werden als Familien­angehörige der Verheiratheten nur die Ehefrauen und die nicht selbstständigen Kinder angesehen und den Nichtverheiratheten soll nur die Mitnahme einer etwaigen Braut gestattet fein. Nachdem bie Theilnehmerzahl nach biefen Gesichtspunkten bin neu ermittelt fein wirb, müssen bie bem Dienstalter nach Jüngsten für etwa spätere Aus- flüge zurückgestellt werben. Dagegen ist den beiben Vereinen: Staatseisenbahnbeamten-Verein unb Ortsgruppe Frankfurt a. M. bes Eisenbahn- Hanbwecker-Verbanbes, welche sich als geschloffene Vereine angemeldet haben, zugestanden, in voller Stärke an den jetzigen Ausflügen Theil zu nehmen, wenn sie bereit sind, je zur Hälfte sich auf bie Ausflüge am 5. unb 12. Juni zu vertheilen.

* Währenb bisher bei ben IsaHrkarten, bie zu Ostern, Pfingsten unb Weihnachten mit längerer als ber gewöhnlichen Giltigkeitsbauer ausgegeben würben, immer nur bie gewöhnliche Giltigkeitsbauer verzeichnet war, soll in Zukunft auf denselben stets der letzte Tag der Giltigkeit vermerkt werden. Es ist dies ein recht dankenswerthes Entgegenkommen gegen das Publikum.

Kassel, 3. Juni. Gestern fand die Weihe der neuerbauten Kapelle der Schwestern der christ- | lichen Schulen von der Barmherzigkeit statt. Herr Dechant Stoff nahm die hl. Handlung vor und Herr Strafanstaltspfarrer Schlitt hielt die Fest­rede. Die Kapelle ist sehr geräumig und schön,, und mit ihrer Vollendung kann die katholische höhere Mädchenschule allen andern Anstalten dieser Art würdig zur Seite treten und katholischen Eltern zur Erziehung ihrer Töchter aufs beste empfohlen werden. Die Anstalt liegt in einer überaus gesunden Gegend der Stadt. Die ‘ Pensionsgebäude, getrennt von den Schulgebäuden, sind geräumig und freundlich wie diese und von Gärten und Spielplätzen umgeben. Für bie Pflege der Zöglinge ist aufs beste gesorgt. Die Anstalt gliedert sich in eine höhere Mädchenschule,, welche allen Forderungen der Gegenwart ent­spricht, in eine Fortbildungsschule für die ber Schule entwachsenen Töchter unb in eine Haushaltungsschule für junge Mäbchen aus wohlhabenderen Ständen. Die Konversation in

* Kassel, 3. Juni. Ernannt wurden der

Gestein eine Quelle hervor, deren kryftallhelles Wasser als munteres Bächlein dem Walde zueilt In einem weiten Bogen schlingt sich ein schmaler Waldstreifen fast ganz um den Platz, so daß der Name „Waldkapelle", den man dem schmucken Kirchlein gab, seine volle Berechtigung hat. Durch eine schmale Lichtung sieht man zwischen Obst- bäumen und Hecken die rothen Ziegeldächer ver­schiedener Gebäude eines Gehöftes." Eine halbe Stunde weit ziehl sich die Hochebene fast gleich­mäßig fort; dann aber schließt sie auf einer Seite ein dichlbewaldeter Gebirgsrücken ab.

Bor ber Kapelle hemmte das junge Mädchen einige Sekunden lang die Schrute, um Athem zu schöpfen. Ihr feines Gesichtchen glich einer frisch entfalteten Rose. Eine Sekunde lang fdjaute sie auf den Weg zurück, auf dem sie die Höhe erstiegen hatte; dann trat sie ein.

Vor einem Muttergottesbllde stand auf dem einfachen Altäre eine Vase mit einem Strauß, dessen Blüthen zum Theil verwelkt waren. Das Mädchen entfernte die verdorrten Blumen, ging hwaus, um an ber Quelle frisches Wasser zu holen, unb stellte ben Strauß, ben sie mitqe- dracht hatte, auf den Altar.

3n diesem Augenblicke tönten die Abendglocken vom Thale heraus. Sie klangen in der Stille des Waldes so feierlich ernst. Eine Zeit lang lauschte bas Mädchen. Dann trat es in das kleine Thurmhäuschen im Hintergründe des Kirch­leins, und einige Sekunden später fang das

übersandt welches die berühmten Tempel-Rumen I die Operationen von Bord des .Cristobal Colon" von Paestum darstellt. Es ist em Erzeugmß der ans leitete, wo er seine Flagge gehißt hatte ?n1 ber 'e Ä 2 Met" Nach Privatmeldungen sind die"Befestigungen an

m der Breite bei 80 Zentimeter Hohe. - Der die Einfahrt zur Bucht von Santiago mit schweren rrlan Konstantinopel hat den bisherigen Geschützen vom Kreuzer ,Reina Mercedes" armirt türkischen Gesandten in Athen, Assim Bey, welcher wegen Unbrauchbarkeit seiner Kessel in zum Gesandten beim heiligen Stuhl er- einen Ponton umgewandelt wurde. Die Minister ntm»' - o o • z» beobachten Zurückhaltung in Bezug auf das Ge-

IaUdapess, 3 ^unt. Gar zu gern möchte rücht, baß bas Gefchwaber Cerveras nach bem

“n9atV^e Regierung wieder einmal Gefecht Santiago verließ. Amtlich wird ferner

Kulturkampf" machen. Sie hat bei der Wiener in Madrid mitgetheilt, baß sich bas Schiff Al-

Nuntiatur emen Konflikt vom Zaune gebrochen. fonsoXÜI." in Portorico befindet, wo es Lebens-' Der Mmlsterpraftbent unb ber Kultusminister haben mittel ausschiffte. Die Nachricht bas Schiff sei gegen die burch bie Vermittelung ber Nuntiatur von bem amerikanischen Hilfskreuzer,Samt Paul" ersolgle Ernennung bes Domherrn V o r s a k zum weggenommen worben, ist also unrichtig

Un? Koadjutor des Hochw. Herrn * Washington, 3. Juni. Die Amerikaner Bischofs «Ltroßmayer von Diakovar energisch merken schon, daß ihnen bie Kosten ber Krieq- protejtnt. Bis fetzt würbe nicht bekannt, ob bie sührung nicht unbebenklich wachsen. Vorläufig Prakomsation bes Herrn Domherrn Vorsak er- wirb aber alles ohne Widerrede bewilligt. So folgen wird. Die bei diesem Konflikte von der nahm gestern bas Repräsentantenhaus ben ungart d)en Regierung vorgeschobenen panslavisti- kurz zuvor eingebrachten Gesetzentwurf betreffend scheu Agitationen des Bischofs Stroßmayer haben bie Äriegsfrebite an; bie Höhe der Kredite be- doch mit dieser Ernennung gar nichts zu thun. läuft sich auf 17,845,000 Dollars einschließlich jedenfalls barf man auf ben Ausgang bieses 10 Millionen Dollars für bie Marine. — Auf neuen ungarischen Kirchenkonfliktes gespannt fein, bie Anfrage eines Deputaten erklärte der Vor- Jn hohen kirchlichen Kreisen glaubt man nicht, sitzende der Finanzkommission, die Kriegskosten daß die Ernennung des Herrn Domkapitulars würden stch auf ungefähr 600 Millionen be= zurückgezogen werden wird. laufen, wenn der Krieg ein Jahr dauern

Konssantmoper, 3. Ium. Die R ä u m - f o 111 e. Rund 2‘/» Milliarden Mark pro Jahr! ung der vierten Zone Thessaliens hat Das sind hübsche Aussichten, welche den Herren sich m den letzten Tagen verzögert, da Griechen- Abgeordneten gemacht sind unb bie Manchen ge= lanb bie ber Türkei zugesprochenen Grenzpunkte wiß stutzig machen. Interessant ist nebenbei, baß Malaszaki unb Gnleopo zwar geräumt, jeboch ' s:-* Qr—----'* r '

gegen bereu Uebergabe an die Türkei protestirt hat, und infolgedessen die Pforte bie Grenzpunkte zwar nicht besetzte, bagegen aber bie Räumung verzögerte. Infolge ber Intervention bes Doyen bes biplomatischen Korps, Freiherrn v. Calice, würben Edhem Pascha Instruktionen für bie___a |V. övtv„ uu.i *u>« ^miauen

yWurnung übermittelt, und mit den Dclegirten des „Massachusetts" getroffen worden. Die £$aum“n9r ber vierten Zone bis zum 6 Juni | Spanier hätten etwa 300 Schüsse abgegeben, die vs- Zs. mit Ausnahme von Volo unb ber Grenz- Amerikaner nur etwa ben vierten Theil biefer punkte Gntzovald unb Nezero vereinbart, welche Zahl. Kein amerikanisches Schiff sei getroffen bie Pforte bis zur beftmtwen Uebergabe ber oben unb auch kein Mann verletzt worben. Die Ver- genannten zwei an sie abjutretenben Grenzpunkte lüfte ber Spanier seien unbebeutenb besetzt zu halten beabsichtigt. Die Delegirten — protestiren bagegen, baß Volo nicht bis zum .

6. Juni geräumt werde. Edhem Pascha erklärte, ^SKttteS.

aus Gründen der Disziplin den geplanten theil- Fulda, 4. Juni,

weisen Landtransport vermeiden zu müssen. Gegen- K Die Krsskommnnikauien des Gym- wartig harren noch 25. Bataillone des Rück- nasiums und der Realschule hielten zur transports. Am 4. jum findet eine Versammlung | Vorbereitung auf ihre erste heil. Kommunion im ot'$aJ,ter ftatt- —Slufbie mangelhaften Bifchöfl. Konvikte dreitägige Exerzitien ab, die h?lts zu stände m Konstantinopel und von einem auswärtigen Herrn Ordensgeistlichen aus die Nachlässigkeit der Polizei gegen- geleitet wurden. Nach Schluß derselben machten über ben in der letzten Zeit zahlreich eintreffenden die Knaben in Begleitung ihrer beiden Herren Kunden, Lazen und Tscherkeffen und die be- Religionslehrer, des Herrn Oberlehrers Dr. Fryr günftigende Behandlung, welche dieselben seitens und des Herrn Domkaplans Malkmus, einen öer Behörden erfahren, hat die russische Botschaft Spaziergang nach Adolfseck.

nun chre besondere Aufmerksamkeit gelenkt. — UL Diejenigen Bewohner des Friedrichmarkles, Der Sultan hat 19 im Adrianopeler Prozesse der Marktstraße und Friedrichstraße, welche am angeklagte Armenier, darunter vier Priester, in 23. Mai Einquartierung hatten, haben die fÄlt Uen ^ftn. — Die Pforte hat auf die Hnartier-Kissete zur Abstempelung im russische Note betreffend die Rückstände d er Rathhause vorzulegen.

5«egsentschädigung gestern geantwortet, O Das Sromenaben Koncert fällt morgen ba? verpflichte, 300000 Pfund sofort und aus, weil das städtische Orchester bei mehreren ben Ineft in bret Jahresrathen zu 300000 Pfund auswärtigen Prozessionen zu spielen hat.

zu bezahlen. _______________________ * In Folge anderweitiger Organisation des

1 ' ..... A«fsschtsdie«sses an ben nicht schiffbaren

D-r spanisch-amerikanische Krieg.

* Die neueste bisher unbeglaubigte Nachricht umfassend die Kreise Schlüchtern, Gelnhausen, vom Kriegsschauplätze meldet den Fortgang Hanau, Fulda und den nicht zum Werragebiete der Operationen der Amerikaner; die- gehörigen Theil des Kreises Gersfeld, als" Auf- selbe lautet: sichtsbeamter der Wiesenbautechniker T h i e l m a n n

New-Mork, 2. Juni. Eine Depesche der .Evcning bestellt, mit Anweisung des Wohnsitzes in World" aus Port au Prince meldet, das amerikanische Schlüchtern.

dische die Stadt Santiago angegriffen. Ein erbitter- -3 ©tutt ^.aufer, 250 Stuck Ferkel und — ter Kampf sei im Gange. Man darf die Meldung Auflegeschweine zum Verkaufe aufgetrieben. Die wohl billig bezweifeln, weil in diesem Augenblicke schon Preise der Läufer stellten sich auf 24 bis 48 Mk nähere Emzelherten vorliegen müßten, wenn sie wahr wäre, die der Ferkel auf 12 bis 21 Mk., unb die der cwx • 3- In die Frage, ob Auflegeschweine auf — bis — Mk. (alles per

Admiral Servera wahrend des Gefechtes sich Stück). Der Handel war gut.

m der Bucht von Santiago befunden habe, bringt * Für die gemeinschafttichen Änsssüge die Antwort Licht, welche der spanische Marine- ber AisenbaHn-Aebiensselennach dem Nreder- mmister gestern auf die Anfrage eines Deputirten wa10 am 5. und 12. Juni haben sich 7309 gab und die dahin lautete, daß Ceroera selbst Theilnehmer gemeldet. Da jedoch im Ganzen