Einzelbild herunterladen
 

am 3./5.

am 4./5.

770

760

750,

.73«

Biel Regen 74°-

■

.740

Sturm

730.

.730

720

.780

710

710

1821

1842

1897

1778

1789

.770

■ *4 .760

Sehr trödeii

Beständig

Schön Veränderlich

Regen (Wind)

jahr bevorzustehen. Die amerikanischen Aufkäufer und die amerikanischen Bestellungen sind bis jetzt im Verhältniß zu den Vorjahren recht dünn gesät und das „amerikanische Geschäft" war und ist für die Spielwaarenindustrie immer ausschlag­gebend gewesen. Insofern wird der Krieg auf die Erwerbsverhältnisse aller Kreise des Meininger Oberlandes einen besonders nachtheiligen Einfluß ausüben.

* (Srfurt, 3. Mai. Während der im Juni in Vogels Garten in Erfurt stattfindenden großen Bäckerei-Ausstellung foll u. A. von etwa 60 Bäckergesellen ein „Fahnenschwenker-Tanz" aufgeführt werden. Die Meister haben ferner beschlossen, einen Riesenkuchen dem Festzuge voran­tragen zu lassen und dann auf denk Festplatze das Gebäck zu vertheilen.

bis zur Cirkusdecke emporheben und brannte oben in schwindelnder Höhe ein Brillant-Feuerwerk ab. Schon bei der ersten Produktion in Berlin passirte dem toll­kühnen Artisten das Unglück, daß beim Niedergehen des Apparats das Pferd ausglitt und zwischen den Seilen hängen blieb, doch kamen Reiter und Pferd damals mit dem Schreck davon. Die Produktion wurdedaraufhin poli­zeilicherseits untersagt, später aber wieder erlaubt, da Coradini fortan das Pferd mit Gurten an dem Ballon befestigte. Coradini trat seit einiger Zeit in Gothen­burg im Cirque du Nord unter Direktion Costa auf. Vor ausverkauftem Hause ließ er sich wieder bis zur Hohe von 36 Fuß hinaufziehen, brannte oben das Feuer­werk ab und wollte sich dann in der üblichen rasend schnellen Weise herablassen. Hierbei ist wohl das Pferd scheu geworden, es stürzte mit seinem Reiter herab, und

.” wurden zerschmettert. Im Publikum entstand eine wilde Pamk, viele Damen fielen in Ohnmacht.

ö Die Sladtverordnetenversammknug hält am Freitag Abend eine Sitzung ab. Au der ziemlich umfangreichen Tagesordnung stehen u. A. folgende Gegenstände: Abforderung von Schulgeld für die auswärtigen Kinder; Ehrung Sr. Exzellenz des scheidenden Hochw. Herrn Erzbischofs Georg Ignatius; Beschlußfassung über die Entsendung des Herrn Oberbürgermeisters Dr. Antoni als Kommunallandtaqs-Abqeordneter nach Kassel.

* Herr Schulamtskandidat Ilitz aus Fulda ist müder Verwaltung der Schulstelle in Pfaffen­hausen beauftragt worden.

55 Das Panorama in der „Harmonie" hat in dieser Woche eine Serie von Ansichten der bayerischen Königsschlösser ausgestellt. Wenn diese Schlösser auch phantastischen Ideen ihren Ursprung verdanken, so sind sie doch unstreitig Wunder- und Kunstwerke ersten Ranges. Nennen wir nur das Schloß Linderhof, wie es aus der Felsen- und Tannenwildniß herauswächst. In seiner Umgebung stürzen die schäumenden Sturz­bäche hinab in die Tiefe und man sieht deutlich, wie der aufbrausende Gischt die Felsen netzt. Von der Pracht des Innern seien nur die Tann­häusergruppe, der Spiegelsaal, der runde Saal, das Schlafzimmer erwähnt, und als Perle der Umgebung der aus prachtvoller Anlage tauchende Venustempel. Der Besuch des Panoramas ist daher in dieser Woche überaus lohnend.

IHt Die auf Sonntag den 8. Mai in Hers­feld angesetzte Dorlurnerflunde ist wegen der an diesem Tage stattfindenden Abschiedsserenade für unseren seitherigen scheidenden Oberhirlen auf den folgenden Sonntag verlegt worden.

* Heber den IaHrradverkehr steht in Preußen der Erlaß einer einheitlichen Polizei­verordnung unmittelbar bevor. Das Ministerium des Innern hat dem deutschen Radfahrerbund den Entwurf diefer Verordnung zugesandt mit der Aufforderung, sich über sie zu äußern. Gleich­zeitig ist dieser Entwurf den Oberpräsidenten zur gutachtlichen Aeußerung zugefertigt.

markt findet Dienstag den 10. Mai l. I. statt und beginnt um 5 silhr morgens. Vorher und außerhalb des Viehmarktplatzes darf kein Handel stattfinden.

Mittwoch 18. Mai, 11 Uhr soll in hiesigem Ralhhause die Jagd in hiesiger Gemarkung, bestehend in 400 Hektar (1F00 Casseler Acker) Wald und 600 Hektar (2500 Casseler Acker) Feld,

Nutzscheit, Scheit, Knüppel, Reisig; And. Laubholz: 1 rm Knüppel; Nadelholz (Fichten): 121 Stämme, 155 Stangen, Scheit, Knüppel (ha­tten 30 rm je 2 m lang) und Reisig.)

Montag 9. Mai, Norm. 9 Uhr, im Hainbuch'schen Gasthofe zu Marjoß (Eichen: 1 Stamm, 4 Stangen, Scheit, Knüppel und Reis;

Buchen: 1 Stamm, Scheit, Knüppel I

Wuthmaßlichr Witterung für den 5. Mai. Warm, bewölkter Himmel.

knüppel, Buchenstämme, Birken- | Nutzknüppel, Nadelholz - Stämme, Buchenscheit, Buchen-Reis, Nadel­holzscheit, Nadelholz-Stammknüppel, Nadelholz-Reis.)

Dienstag 10. Mai, Vorm. 12IO Uhr in der Kolb'schen Gastwirth- schast zu Schmalnau aus der Kgl. Obersörsterei Gersfeld. <Eichen:

5 Stämme; Buchen: 66 Stämme,

und Reis; Birken: 15 Stangen, Nutzscheit,"Scheit, Knüppel und Reis; Fichten: Stangen und Reis; Kiefern: * auholz, Scheit, Knüppel und Reis.) Montag 9. Mai, Nachmit. 1 Uhr im Will'schen Gastausezu Motten. <2730 Fichten-Leiter-,Hopfenstangen, Baumpfähle und Bohnenstecken, 20 Buchen-Abschnitte und 580 rm Buchen-Brennholz.)

Marktberichte.

HSiirzvurg, 30. April. An den 6 Markttagen waren zugeführt: 2 Bullen, 25 Ochsen, 32 Stiere, 48 Kühe, 269 Kälber, 14 Schafe, 351 Schweine. Preise per Pfund Fleischgewicht: Bullen 44—47 Pfg., Ochsen 60-62 Pfg., Stiere 58 bis 60 Pfg., Kühe 49-55 Pfg., Kälber 48—51 Pfg., Schafe 46 bis 51 Pfg., Schweine 53—56 Pfg. Auf dem Jungschweinemarkte standen feil 68 Läufer und 540 Ferkel; erstere kosteten 45—75 Mark, letztere 20— 42 Mark das Paar.

* Mühlhausen, 3. Mai. Die hiesigen Sozialdemokraten hatten zur Feier des 1. Mai eine große Anzahl rother Fahnen, namentlich an den Pfosten der im Bau be­griffenen elektrischen Straßenbahn angebracht. Sogar auf dem Knopfe des Südthurms der Untermarkskirche flatterte ein rothes Banner. Dachdeckermeister Gläsner erhielt den Auftrag, die Fahne zu entfernen, was ihm etwa nach drei­einhalbstündiger beschwerlicher Arbeit gelang. Wenn man den „Genossen" das kindliche Ver­gnügen gegönnt hätte, die Fahne ein paar Tage da oben flattern zu lassen, bis Wind und Wetter sie zerstört hätten, wäre der Staat auch nicht zu Grunde gegangen, und im nächsten Jahre wären dann ähnliche halsbrecherische Versuche wohl unterblieben.

* Mühlhausen, 3. Mai. Der Meisterver­band beschloß, denMaurergesellen pro Stunde 2 Pfg. mehr Lohn als vor dem Streik zu ge­währen und im Dezember j. Js. mit der Kom­mission der Gesellen die Lohn- und Arbeits­bedingungen für die kommende Bausaison zu ver­einbaren.

* Köttingen, 3. Mai. Eine fast unglaub­liche Geschichte ist der,Gött. und Grubenh. Ztg/ zufolge aus der Paulinerstraße zu berichten. Dort sollte etwa vor einem halben Jahre ein Schreiber Namens F. verschwunden sein und eine Frau und Kinder in den allerdürftigsten Verhältniffen zurückgelaffen haben. Mitleidige Herzen nahmen sich feit der Zeit der ihres Er­nährers beraubten Familie an und sandten alle möglichen Lebensmittel in die Wohnung der Armen. Auffälliger Weise fertigte die Frau des Schreibers die Ueberbringer von Gaben immer ürz an der Thür ab. Nunmehr stellte sich heraus, daß der „Verfchwundene" gar nicht verschwunden war, sondern volle fünf Monate im Hause gewohnt hat, ohne daß eine Menschen­seele von seinem Dasein eine Ahnung hatte. Offenbar wollte er mal gehörig ausruhen; er hat es sich bei Speise und Trank wohl sein lassen und würde fein Eremitenleben noch weiter fort­gesetzt haben, wenn sein Vater nicht endlich Ge­wissensbisse bekommen und die Sache ans Licht gebracht hätte.

* Wetter, Kreis Marburg, 3. Mai. Der Provinzialrath hat genehmigt, daß zu Wetter außer den bereits bestehenden noch am 15 Juni, 17. August und am 26. Oktober d. I. Kram- und Viehmärkte abgehalten werden dürfen und daß der am 21. September anstehende Markt daselbst auf den 14. September verlegt wird.

* Meiningen, 3. Mai. Der Ausbruch des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Spanien macht sich für die stark nach Amerika exportirende Spielw aaren- Industrie des Meininger Oberlandes in Eisfeld, Sonneberg usw. leider bereits recht fühlbar und scheint infolgedessen für diesen geschäftlichen Lebens­nerv des Oberlandes ein recht trauriges Geschäfts-

Geschichts-Kalender.

5. Mai.

Einweihungd.Fuldaer Landesbibliothek. Beginn der französischen Revolution (erste Sitzung des Etats generaux).

Tod Napoleons I. auf St. Helena.

Großer Brand in Hamburg.

Schlacht bei Pharsala in Griechenland.

Aushebung in Gelnhausen kam es in der dortigen R.'schen Wirthschaft zwischen dem Bäckergesellen Z. und dem Arbeiter P. zu Streitigkeiten, welche damit endeten, daß Z. seinem Gegner mittels Schlagringes eine nicht unbedeutende Wunde au: dem Kopfe beibrachte. Er erhielt unter Anrech­nung von 1 Monat Untersuchungshaft 4 Monate Gefängniß. Außerdem wird auf Einziehung des Schlagringes erkannt.

△ Weiperz, 3. Mai. Herr Bürgermeister a. D. Heinrich Weß von hier unternahm am Sonntag früh eine Wallfahrt nach dem nahen Volkersberg. Er empfing dort die hl. Sakra­mente und wohnte dem Gottesdienste bei. Während desselben wurde er plötzlich unwohl und bald nachher war er eine Leiche.

* Iranksurt, 3. Mai. Am Sonntag Morgen hatte ein hiesiges Dienstmädchen bei dem Hausbesitzer in der Küche des ersten Stockes Petroleum verschüttet. Um die Spuren auf dem Küchentische zu entfernen, hielt das Mädchen es für zweckmäßig, das Oel anzuzünden.

Kirchenkaien-er.

Donnerstag, 5.Mai. Pins V., Papst. Michael Ghisüen wurde im Jahre 1504 zu Bosco in der Lombardei geboren, widmete sich dem Priesterstande und wurde im Jahre 1556 zum Bischof von Nepi er­nannt und im folgenden Jahre zum Kardinal erhoben, ^m Jahre 1566 wurde er zum Papste gewählt und nahm den Namen Pius an. Er war ebenso sehr ein Mann des Gebetes und der Frömmigkeit, als der Thatkraft und Energie zum Heile der ganzen katho­lischen Welt. Nachdem er 6 Jahre der Kirche vorge­standen hatte, starb er am 1. Mai 1572.

Kaum war dies geschehen, so stand die Magd von oben bis unten in Flammen. In ihrer Verzweiflung und Rathlosigkeit eilte das Mäd­chen die Treppe hinab in den Hausflur, wendete sich dann aber erst wieder um und sprang die Treppe wieder hinauf. Hier gelang es dem Dienstherrn, dem Mädchen die brennenden Kleider vom Körper zu reißen und die Flammen zu löschen; doch hatten dieselben bereits die Kleider durchgebrannt und dem Mädchen schwere Brandwunden zugefügt. Man verbrachte das Mädchen in das Heiliggeist-Hospital. Dahin mußte ihr auch der Dienstherr folgen, welcher sich bei dem Rettungswerk starke Brandwunden an beiden Händen zugezogen hatte. — Heute Nachmittag drang aus einem Fenster des Hauses Altegasse 38 Rauch. In der Küche des dritten Stockwerkes war Feuer ausgebrochen. Die In­haber der Wohnung waren abwesend. Als Nachbarn mit Gewalt eindrangen, fanden sie das vierjährige Töchterchen tobt vor. Das Kind war schweren Brandwunden erlegen.

, * Kassel, 3. Mai. Die leidige Unsitte der kleinen Knaben, am Treppengeländer hin­unterzurutschen, hat hier wieder einen schweren Unfall herbeigeführt. Ein 7jähriger Knabe brach hierbei gestern Nachmittag Arm und Bein. — Schon wieder ist der Verlierer eines großen Geld- retrages von seltenem Glücke begünstigt worden. Ein von der Reichsbank kommender Herr verlor nämlich am Ständeplatz ein kleines leinenes Säckchen mit 2300 Mark in Gold. Er bemerkte aber kurz darauf feinen Verlust, eilte zurück und sah eine junge Dame mit dem Beutel in der Hand, im Begriffe, ihn zu öffi ’n. Er bekam sein Eigen- thum zurück und gab oer Finderin eine Beloh­nung von 100 Mark. — Amtlicher Mittheilung wfolge werden die Wafserkünste auf Wil- helmshöhe in diesem Jahre zum ersten Male am Sonntag, den 8. Mai, angelassen werden.

* Komöerg, 3. Mai. Der landwirthschaft- iche Kreisverein beschloß für den 24. Mai die Abhaltung einer großen Viehausstellung, verbunden mit Prämiirung der besten Pferde, des Rindviehs, der Schweine und der Ziegen. Die Ausstellung beschränkt sich nur auf den Kreis Homberg.

Lokales.

Fulda, 4. Mai.

ft Aus der gestrigen Stadttaths-Sitzung erfahren wir, daß zum großen Bedauern der städtischen Körperschaften Herr Dr. Raabe die Wahl zum Stadtrath entschieden ablehnt und die Ablehnung mit feinen Berufsarbeiten be­gründet. (Die gesetzlichen Bestimmungen gestatten den Aerzten, die Wahl abzulehnen.) — Zur Ueber- nahme der ausgeschriebenen Asphaltirungs- Arbeiten an den Bürgersteigen haben sich 17 Bewerber gemeldet. Die geforderten Preise variiren zwischen 21,890 und 34,925 Mark, so daß zwischen den Mindest- und Höchstfordernden eine Differenz von „nur" 13,035 Mark besteht. Material, Mischnngsverhältniß, Maße rc. sind genau vor- geschrieben.

Aus dem Dachbargebiet.

* Kairau, 3. Mai. Die hiesige Straf­kammer verhandelte gestern über folgende Fälle: Ein Hanauer Fabrikarbeiter hatte ein körperliches Gebrechen, welches er sich wahrscheinlich in Folge von Krankheit zugezogen hatte, nutzbringend zu verwerthen gesucht, indem er dasselbe der Edel- und Unedel-Metall-Berufsgenossenschaft als Unfall anmeldete, das er sich gelegentlich Transportes schwerer Lasten in der Eisengießerei von Z. hier zugezogen habe. Der Genossenschaft erwuchsen bisher durch diesen Fall 50-60 Mark Kosten. Es stellte sich später die Unrichtigkeit der Angaben heraus und der Angeklagte gibt nunmehr auch zu, daß es sich nicht um einen Unfall, sondern um ein altes Leiden handelte. Das Urtheil lau­tete wegen Betrugs-Versuchs auf 2 Monate Ge­fängniß. — Wegen gefährlicher Körperverletzung erhielt der Fabrikarbeiter Th. von Wittgenborn 9 Monate Gefängniß, indem zugleich seine Ver­haftung verfügt wurde. — Anläßlich der Militär-

m. Metter-Keobachtmlgerr.

4. Mai.

Temperatur 6 Uhr Abends: 14,0' Cels., 11,2° RSaum.

„ 71/« „ Morg.: 13,8° , 11,0° ,

„ 12 „ Mittags: 16,7° „ 13,4» „

Die höchste Temperatur des gestrigen Tage? betrug 18,0° Celfius (14,4° Röaumur).

Die niedrigste Temperatur in vergangener Nacht betrug 8,5 ° Celsius (6,8 ° Reaumur).

Witterung--Urbrrficht der Deutsche« Kerwartr vom 3. Mai, mitgetheilt dem Deutschen Reicksanzeiaer.

Ein tiefes Minimum liegt an der Westküste von Irland und scheint nach Nordost sich fortzupflanzen. Ein umfangreiches Hochdruckgebiet überdeckt das östliche Europa. Bei schwacher südlicher Luftbewcgung ist das Wetter in Deutschland warm, im Westen trübe, im Osten heiter; in Westdeutschland ist etwas Regen gefallen; im Binnenlande stieg die Mittagstemperatur vielfach über 25 Grad; Mülhausen hatte gestern Abend Gewitter.

Barometerstand Mittags 12 Uhr

Uerrnifchtes.

* Aemscheid, 3. Mai. Ein Opfer des Seil­springens ist hier wieder einmal ein kleines Mädchen geworden. Es halte sich mit mehreren anderen Kindern rm „Seilspringen" geübt, erkrankte noch am selbigen Tage und war am folgenden Tage bereits eine Leiche. Der Tod war in Folge einer Darmverschlingung, die wahrscheinlich durch die fortgesetzte gleichmäßige Er­schütterung des Körpers beim Springen hervorgerufen worden war, eingetreten. Möge dieser traurige Fall, der zweite innerhalb acht Tagen, wieder zur Warnung dienen.

* Ki« Hpfer der Sensationssuchl ist der Kunst­reiter Signor Coradini geworden. Derselbe stürzte in Gothenburg in Schweden bei seinen Produktionen mit dem Luftballonpferd von der Decke des dortigen Cirkus ab und blieb, ebenso wie das Pferd, auf der Stelle tobt. Dieselbe Produktion erregte in der vorigen Saison im Cirkus das Erstaunen, aber auch den Unwillen des Publikums. Coradini ließ sich mit seinem Ballonpferd „Blondin", das auf einem schmalen Brett stand, während er selbst auf dem Thiere saß,

Amtliche Anzeige«.

Gersfeld. Die diesjährige Gras­nutzung der im gräflichen Walde belegenen Waldwiesen und Waldgras, flecken soll am Mittwoch den 4. Mai, Vormittags 11 Uhr im Gasthaus „zum Hirsch" dahier zur Verpachtung kommen._______________________

Gelnhausen. Der nächste Vieh-

unter den im Dermin bekannt ge- niacht werdenden Bedingungen auf 3 bis 12 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden.____________________

Holzverkäufe.

Montag 9 Mai, Vorm. 10 Uhr in der Gastwirthschaft zu Döllbach aus der Kgl. Oberförsterei Nieder- kalbach. (Eichenstämme, Eichen-Nutz-

Kausverkauf.

® Beauftragt, die in der Nähe des Schweine­marktes gegenüber der

-„Harmonie" gelegene Besitzung desHerrnArnd dahier, bestehend in Wohnh aus, großem Hof und sehr ge­räumigen Hinterbau, öffent­lich meistbietend zu verkaufen, beraume ich hierzu Verkaufs­termin auf kommenden Donnerstag 5. Mai er., Nachmittags 4 Uhr in, ber Gastwirthschaft „Zum Löwen" bei Herrn Adam Kramer hier an und sind Kauf­liebhaber höflichst eingeladen.

Michael Epstein, __________Aulda._______

Iur Wäsche empfehle:

Luhn’s Wasch-Extrakt

B. J. Ruppe!.

®tn freuiiöl., neu hergerichtetes

JLogis

(Mansarden-Wohnung),bestehend aus 3 Zimmern und Küche, jst per sofort an ruhige Leute zu vermiethen. [1689

Witt». Jos. Kalb, neben der Pfarrkirche. Ein Logis mit 3 Stuben, Kammer, Küche und Zubehör ist per 1. Juni zu vermiethen. [1694

Hugo Fleischer, ®eperi6er912,

Agenten, welche Privatkunden besuchen, gegen hohe Provision für 6mal prämiirte neuartige Holzrou- leaux und Jalousien gesucht. Offenen mit Ref. anC. Klemt, Jalousien Fabrik in Wünschel- burg i. Schl. Etabttn 1878.

3 Zimmer-Wohnung mit Küche nebst Zubehör per sofort zu verrniethen. [1695 __ Psandhansstraste 6.

Beamten Tochter, welche schon in Stellung war,

sucht Stelle als Stühe der Hausfrau. Offert, unt. VV. P. postlagernd Helden- bergen (Hessen).[1690

Grabland

hinter der Schmitt'schen Fabrik (Langenbrücke) zu verpachten.

___Carl Rübsam.

Zu verkaufen

1 Kücheuschrauk und 1 Bettstelle

Näheres zu erfahren in der Exped. d. Ztg. [1697

Jlmrl 60 Ar56 lH-Mtr.

* groß, nebst 4 Ar 56 lH-Mtr. v. fg. Galgengraben (mit Obstbäumen) zu verkaufen. Von wem, zu erf. i. d. Exp d. Z.

Gesucht auf sogleich ein tüchtiger

Knecht

und

1 Smnmrbeittt

gegen hohen Lohn. [1677 Brauerei Leipzigerhof bei Fulda.

Erbte S«'vpe"w itw

MAGGI

ist ,ocbeit wikbcr genoff-n Bei: Ge*cbw. Waldner.

Ociginal-Fläsch ben Nr. 0 werden zu 25 Pfg., Nc. I zu 45 Pfg, Nc. 2 zu 70 Pfg. mit Maggi nachg,füllt.

Gesucht ein

Knecht

für Slallarbeilen, sowie eine

Magd, die melken kann. [1565 J. Sieben, Gutsbesitzer, Flomborn (Post EggoltSheim) __________Rheinhessen.__________

Bordsteine

sofort zu kaufen gesucht. Ausführliche Offerten mit An­gabe des Quantums und des billigsten Preises unter F. 618 an Huasenstein & Vogler, A.-G., Kassel. [1686

Molkerei Fulda

Bollmilch per Liter 12 Pf.

Halbmilch „ „ 8 „

Magermilch „ „ 4 „

Buttermilch „ „ 5 „

Butter per Pfd. IM. SV Pf., ff „ 65 ,,

V* 35

Alle Milch ist pastenri- sirt, infolgedessen frei von allen schädlichen Bakterien, die Butter ist aus pafteuri- sirtem Rahm hergestellt.

Ferner halten wir vorzügliche

Rahmkäse, als:

Fromage de Brie, Camembert und Kaiserkäse jetzt fortgesetzt auf Lager. Guten Apfelwein aus trockenen Schnitzen zu be­reiten, lehrt für größere Betriebe

WrinlkchuiKkr Fr. Holl Cannstatt.