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Lrscheint täglich, m. Ausnahme der Sonn» und Feier­tage. Vierteljährl. ßezugspreis ohneBringerlohn und Bestellgeld in Fulda und aus­wärts IM. 50 Pf.

KuldaerMZeitung

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M 73

JuLöcr, Donnerstag, den 3L März 1898

Jahrgang

Vermischtes

Millionen Mark.

verantwortlich: Für die Redaktion Ios. Baum, für Inserate I. parzeller in Fulda.

Der Verfasser des Artikels sagt in der Ein­leitung, „man höre oft die Bemerkung: in meinem Neubau habe ich die Wände mit einer Luftschicht nach außen isolirt und trotzdem sault die Tapete an der Wand." Es würde mir von hohem Jnte- reffe gewesen sein, wenn ein solcher Neubau angegeben wäre, einstweilen erlaube ich mir zu bestreiten, daß in einem Neubau mit richtig aus geführter senkrechter Luftisolirung in den Außenmauern, die Tapete an der Wand gefault sei. Der Artikel des Herrn Landbauinspektors Astfalk im Zentralblatt der Bauverwaltung be­weist durchaus nicht, was er beweisen soll, denn er enthält fast ausschließlich theoretische Be­trachtungen, welche nicht „die in der Wirklich- lichkeit vorherrschenden baulichen Verhältnisse be­rücksichtigen". Astfalk beweist, daß eine senkrechte Luftschicht vom Nebel sei dadurch, daß er die in den Mauern befindliche Luftschicht als nicht ruhend bezeichnet; eine Thatsache, die im Ernst wohl von Niemanden bestritten werden wird, die aber doch nur eine geringere Jsolirungsfähigkeit begründen könnte, obwohl gerade Herr A. am Ende seines Aufsatzes „die vorzügliche Jsolir- sähigkeit vorbeistreichender Luft" anpreist.

Ms Beweis mangelhafter Jsolirung wird Luftisolirung anders bestellt?'Bei Wohnhäusern mit angeführt, daß bei einer Probekonstruktion für Centralheizung und Lüftung zeige sich auch bei Eiskeller eine Mauer von 2 Steinschichten mit Doppelfenstern ein Beschlagen: dann mag man Luftschicht ebenso wenig isolirte, wie 2 Stein- bei solchen die Luftschicht weglassen, sie aber nicht schichten ohne Luftschicht. Ich lasse es dahinge- allgemein verdammen. In meinem Wohnhaus stellt sein, ob man solche ausnahmsweisen Ver- das 1893 erbaut wurde, (April begonnen, Ok- hältnisse wie sie bei Eiskellern vorliegen, mit tober bezogen), sind die Umfassungswände säst denen eines Wohnhauses vergleichen kann. Im durchweg mit Luftschicht versehen 1/2 und 1 Stein übrigen kann und soll ja die Luftschicht nicht stark. Süd- und Westseite, erstere 10 Met. lang.

17) ist ein Aufsatz enthalten über die bei russischen Gebäuden üblichen Mittel zur Abhaltung der Kälte von den Wohnungen und Ställen; in diesem Aufsatz wird als vorzügliches und stets ange­wandtes Mittel die reichliche Anbringung von Luftschichten in den Umschließungen von Wohn­räumen und Stallungen angegeben. Ich denke, was im kalten Rußland gut ist, wird auch, bei uns nicht vom liebet sein.

Die vornehmsten Werkleute in der Reichs- iruckerei sind die Graveure und Kupferstecher. Die chmücken die Banknoten und Kassenscheine mit ihrem Zierwerk und fertigen die Stempel der Postmarken und Briefumschläge. Die Platten für die Banknoten und die Stempel für die Brief­marken werden zunächst von den Graveuren und Kupferstechern mit der Hand gefertigt. Dann werden sie auf galoanoplastischem Wege verviel- ältigt. Die wunderbar verschlungenen Figuren­muster, die wir auf den Kasfenscheinen sehen, werden von den sogenannten Guillochirmaschinen aufgedruckt. Aber immer neue Muster müssen die Künstler erfinden, um die Nachahmung der Scheine so sehr wie möglich zu erschweren. Auch das Papier, das für die Kassenscheine verwerthet wird, wird unter der Aufsicht der Reichsdruckerei in einer besonderen Papierfabrik hergestellt.

Im Kupferdrucksaal werden dann die Bank­noten gedruckt. Da das Papier vor dem Drucke befeuchtet werden muß, muß es nachher auch wieder getrocknet werden. Zu diesem Zwecke werden die werthvolle Papiere auf verschiebbare Rahmen gehängt. Und wenn man in den Trocken-

Dam" aber sind wir noch nicht an die eigent- boden tritt, in dem diese Rahmen sich befinden T-ldfab r, ! gelangtz an die Herstellung so sieht man die kostbaren Papiere zusammen im der Kassenscheine. Etwa 2 Millionen Stück macht' -----• --- — - -

davon jährlich die Reichsdruckerei und diese zwei Millionen Stück haben einen Geldwerth von 120 Millionen Mark.

eine dauende Jsolirung bewirken, sondern nur einen allmählichen Temperaturausgleich.

Der unter 2) des Zeitungsartikels angeführte Bauschinger'sche Versuch beweist nur die Luft­durchlässigkeit des 1'1» St. starken Mauerwerks,

Aber das Schwitzwasser! Wenn man den Aussatz Astfalk's liest, sollte man glauben, Mauern mit Luftschicht müßten innerhalb weniger Jahre verfaulen und zusammenstürzen. Doch hat der Verfasser kein einziges Beispiel dafür angeführt, denn die mit Luftschicht hergestellten Magnesit­plattenwände können doch wohl nicht als solches gelten? Allerdings wird sich Schwitzwasser bilden bei einer Ausführung wie A. sie annimmt, wenn nämlich die Luftschicht nur '/, Stein von der Außenseite entfernt ist, es wird aber schwerlich viele Gebäude geben, die in solcher Weise herge­stellt sind! Wenn die Luftschicht dem Innern zu­gekehrt ist und das äußere Mauerwerk mindestens 1 Stein Stärke hat, wird sich kein Schwitzwasser bilden, da die Temperaturübertragung viel zu allmählich erfolgt. Die Thatfache, daß ein Jnnenfenster das Beschlagen des Außenfensters verhütet, gibt A. zu; er begründet sie aber da­mit, daß bei gewöhnlichen Wohnhäusern im Innern Unterdrück herrsche, d. h. daß die Luft von außen eingesaugt werde Nun, ist es dem Mauern mit

Eine wirkliche Schatzkammer thut sich den Müttern und Kinderfreundinnen auf, welche einen Einblick ge-

Werthe von Millionen, wie frische Wäsche auf­gehängt zum Trocknen.

Vom Trockenboden gelangen die Papiere in den Appreturraum. Da werden sie zurecht ge­macht zum „allgemeinen Gebrauch". Die geübten Hände von Arbeitern und Arbeiterinnen pressen und beschneiden sie nnd stellen sie vollständig fertig. Dann findet noch eine Nachprüfung bei der Betriebsleitung statt, an die alles Material, gutes und mißrathenes, abgeliefert werden muß. Nun fehlt noch die Abstempelung mit der Nummer und dem Kontrollstempel, und diese erfolgt in einem besonderen Raum unter besonderer Aufsicht einer Kommission. In diese „heil'ge Hallen" darf kein Sterblicher, den nicht sein Amt zum Eintritt berechtigt. Denn durch diese Abstempelung entsteht erst aus dem schön und künstlerisch be­druckten Papier das Geld. Alle die Leute, die in der Reichsdruckerei beschäftigt sind, dürfen deren Gebäude während der Betriebszeit nicht verlassen. Auch die Erholungspausen hindurch müssen sie darin aushalten. Aber das ist gar mcht unangenehm. Denn es ist reichlich gesorgt für angenehme Ruheplätze, und eine vortresslich geleitete Speiseanstalt befriedigt auch die Appetit- bedürfmffe der Angestellten.

Henrys Schwerin, Berlin W. 35, einzufordern.

„ Die „Passion" von Herrn Domkapitular Muller m Fulda, welche bis jetzt in 170 Städten Deutschlands aufgeführt worden ist, hat überall unge- theilte Bewunderung und Begeisterung hervorgerufen.

waren bei achtmaliger Aufführung -*9 000- w Essen bei siebenmaliger Wiederholung sogar 25000 Zuhörer anwesend. In der Philharmonie in Berlin waren an einem Abend 2000 Menschen, um das Werk zu hören und sich daran zu erbauen. In Salzburg wurde die Komposition unter Leitung des Mozarteumsdirektors Hummel mit 194 Sängern auf An­regung des Herrn Weihbischofs Dr. Ketschthaler auf- gsfuhrt. Wenn diese Passion in Musik und Bild in künstlerisch vollendeter Weise zur Darstellung gebracht wird, so kann der Eindruck beim Zuschauer nur ein tiefer und erbauender sein. — Wie wir in Erfahrung gebr. cht, wird das schöne Werk am künftigen Sonntag rn Aachen wiederholt aufgeführt und wird dabei ein achtes Bild: „Die Auferstehung Christi" neu gestellt. Auch rn Berlin wird die „Passion" am Gründonners­tag und Charfreitag nochmals aufgeführt, wobei über 100 Sänger und Sängerinnen mitwirken sollen.

* Dumme Rede. Advokat: „Ihr Bauern seid aber auch zu dumme Kerls!" - Bauer: „Na, Herr

In Erinnerung bringen wir den geehrten Lesern der

* Die große Rcichs-Geldsabrik. M«. ÄW" ,w" M

In unliebsamer Weise ist die allgemeine Auf- Der Betrieb der Reichsdruckerei ist auch sehr merksamkeit der Reichsdruckerei in Berlin mannigfaltig. Es werden gewöhnlich Druck­zugewandt. Das hat der ehemalige Oberfaktor fachen hergestellt, darunter namentlich das Re ich s- Grunenthal zuwege gebracht. Er will es zwar kursbuch in acht Ausgaben jährlich, jedesmal noch immer nicht gewesen sein. Aber auf die in einer Auflage von 76000 Exemplaren. Diese Dauer wird er es doch nicht leugnen können, Sachen werden in einer eigenen Buchbinderei daß er ferne Eigenschaft als Oberfaktor der auch gleich gebunden. Dann hat die Reichs- Rerchsdruckerei schnöde gemißbraucht hat, zu druckerei alle W e r t h z e i ch e n für d i e R e i ch s- massenhaftem Banknotendiebstahl und mög post anzufertigen. Das sind nicht weniger als licherweise auch zur Fälschung von Reichs- jährlich 14 Millionen Bogen Freimarken im kassenschelnen. Aber wie auf der Welt fast Werthe von 156 Millionen Mark, 230 Millionen jedes Ding feine gute Seite hat, mag es für den Stück einfache Postkarten, 30 Millionen Postan­ersten Augenblick noch so schlecht aussehen, so Weisungen, 3 600000 Postkarten mit Antwort, wird auch der Fall Grünenthal, so unliebsam er 4 Millionen einfache und 1 200 000 Weltpost- an sich ist, nicht ohne gute Folgen sein. Er läßt karten mit Antwort, und für die Berliner Rohr­klar erkennen, daß m der großen Geldfabrik, der post 300 000 Rohrpostkarten und 150 000 Rohr- Berlmer Reichsdruckerei, bisher nicht alles so ge- Postbriefumschläge. Nicht weniger als 700000 wesen ist, wie es hatte fern sollen, und er wird Bogen Stempelmarken werden jährlich her- bewirken, daß das, was bisher schlecht dort war, gestellt, und 3715000 Bogen Versicherunas- von nun an besser wird. !marken für die Alters- und Invalidenver­

sicherung, im jährlichen Gesammtwerth von 77 Millionen Mark. Emen kolossalen Umsatz hat die Reichsdruckerei außerdem in Werth pa­pieren für Staatsbehörden und Reichs­ämter, Provinz-, Stadt- und Kreiskaffen. Hierin

Der Betrieb der Reichsdruckerei ist außer­ordentlich umfangreich. @r beschäftigt etwas mehr als 1300 Menschen. Unter diesen befinden sich etwa 100, die als Künstler oder fest ange­stellte Techniker in der Eigenschaft von Reichsbe- amten ständig im Dienst der Reichsdruckerei sind. ! beziffert sich der jährliche Durchschnitt auf Die Bezahlung dieser Leute ist gut. So erhielt 4140000 Stück im Werthe von mehr als 2389 der Oberfaktor Grünenthal ein jährliches Gehalt | Millionen Mark.

aber nicht die Unzweckmäßigkeit der Jsolirung. Unter 3) ist die Behauptung ausgesprochen, daß wohl Niemand seine Werthpapiere einem Geld- । schrank anvertrauen wird, der mit Luftschicht an- -WI statt mit Holzasche isolirt sei. Es ist mir uttbe- O Hl? greiflich, wie Jemand, der nur Halbwegs mit den

die lofaetme physikalischen Gesetzen vertraut ist, ein solches

' Beispiel gegen die Jsolirfähigkeit der Luftschicht

■■ “nf^ren kann. Die Spannkraft eines Gases

'l&UlUlvUlHy roä$ft mit feiner Temperatur, eine erhebliche Er- für das 2. Quartal 1898. wärmung eines Geldschrankes würde daher zur

Die Post liefert die Zeitung nicht weiter, Folge haben, daß die Luft durch die Poren der wenn das Abonnement nicht ausdrücklich erneuert Wandung entwiche und letztere durch den Druck wird. der äußeren Lust zusammen gepreßt würde; eine

W* Durch Wiedergabe der amtliche« Bekannt- Erscheinuna, die man ähnlich beim Anheizen eines machnnge» nnd Holzverkänse kommt die ,Fuldaer nicht mit Wasser gefüllten Badeofens beobachtet

?Un,2e e±9e"‘ \ f. Würde e« ßeXefÄn

auch die mSmÜS s°. Ede dieselbe in der That er-

preise geliefert. heblich besser ijoliren als Holzasche. Em Be-

— ' weis hierfür ist der bekannte Leidenfrost'fche

A npfipr Tropfen, auch das in Eisengießereien zu sehende

△ ucoer Kunststück, daß ein Arbeiter mit bloßer Hand durch

Wenn schon eine politische Zeitung nicht der das fließende, geschmolzene Eisen schlägt, ohne passende Ort scheint, technische Fragen zu erörtern, sich zu verbrennen. Jedermann weiß, daß so möge es mir doch gestattet fein, auf den unter Doppelfenster erheblich wärmer halten, als ein- vorstehender Ueberschrift gebrachten Artikel in fache, und 2 dünne Kleider mehr gegen Kälte Nr. 68 d. Blattes einiges zu erwidern, insbe- schützen, als ein dicker Rock. Im Jahrgang sondere weil gerade die Berechtigung der An- 1888 des ,Centralbl. d. Bauverw/ (Nr. 16 un> läge von Luftschichten zur Zeit eine Streitfrage 'n' rr ' " "

zwischen der König!. Kreisbauinspektion Fulda und mir bildet, und ich bereits int Kreise Fulda eine Anzahl Bauten mit Luftschichtisolirung ausge­führt und andere zur demnächstigen Ausführung geplant habe.

waren bis vor kurzer Zeit den heftigsten Winden I Wonnen haben m das in seiner Art einzig dastehende, und Regengüssen ausgesetzt. Aber weder im nutzbringende, illustrirte Monatsblatt „Kinderaarde- Erdgeschoß noch im 1. Stock oder Mansarde hat robc", Verlag John Henry Schwerin, Berlin W. sich auch nur eine nasse Stelle an der Tapete Asks, was die Mütter intereffirt und ihnen Nutzen gezeigt, noch ein an der Wand hängendes Bild ist darin vertreten: Kindergarderobe aller mög- verzogen. Die Zimmer sind im Winter angenehm uchsn Arten, zu deren Selbstanfertigung vor­warm und im Sommer kühl zugliche Schnitte auf dem jeber Nummer beiliegenden

Hinsicktlick des SebmibmotterS s-i mustergiltigen Schnittbogen anspornen; Kinder-

mprff !in2r ff § spielzeuge zum Selbstanfertigen aus Resten des Haus-

sn •tmann Wltb T ganje Spielvorlagen, die das Kind in ange- geben, daß ein fest Mit Backsteinen ummauerter nehmer und unterhaltender Weise beschäftigen; reizende Balkenkopf, dessen Hirnende direkt an das äußere illustrirte Märchen lehrreichen Inhalts und Räthsel- Balkenwerk stößt, leichter dem Faulen ausgesetzt kurzum alles, was das Auge der Mütter und Kinder ist, als ein solcher, dessen'Kopf sich im Lufträume erfreut, findet sich vereinigt in dem weit über 150,000 befindet. Abonnenten zählenden Gebrauchsblatt „Kinder-

Wie ist es nun aber mit der Standfähigkeit g ° rderobe". Ohne jede Preiserhöhung erscheinen der Mauern mit Luftschicht? Die Behauvtuna Quartal ab regelmäßig neue ärztliche und

daß solche geringer sei als die Mauern ohne Luft-

fcfyi$t, Herr Astfalk ohne auch nur den Ver- erste Äprilnnmmer ist soeben 16 Seiten stark nebst such eines Beweises. Er erwähnt dagegen „die doppelseitigem Schnittbogen erschienen. Abonnement von keinem Techniker befhnttene und zu bestrei- zu nur 60 Pfg. pro Quartal bei allen Buchhandlungen tenbe Thatsache, daß Mauern mit Luftschicht und Postanstalten. Man bittet Gratisprobenummern schneller austrocknen, als solche ohne dieselbe von bon allen Buchhandlungen und dem Verlage John gleicher Steinstärke". Abgesehen davon, daß diese "7 "" ’ ' ‘

Thatsache die oben angeführten Behauptungen über die Schädlichkeit der Luftschicht sehr in Frage stellt — einmal beweist sie, wie sehr die in den Mauern befindliche Luftschicht die gute Eigenschaft des „Vorbeistreichens" hat und ferner, daß die bösen Schwitzwasser-Niederschläge nicht so bedenklich sein können, denn sicherlich wird der Schwitzwasser­gehalt niemals dem Feuchtigkeitsgehalt einer oben ausgeführten Mauer gleich kommen —, davon also abgesehen, scheint mir gerade in der angeführten Thatfache der Grund zu liegen, warum Mauern mit Luftschicht heutzutage besonders viel zur Aus­führung kommen sollten, und roarunt sie, wenig­stens in den ersten Jahren nach ihrer Fertigstel­lung, größere Standfähigkeit haben als solche ohne Luftschicht. Durch das rasche Austrocknen und die viel innigere Berührung des Mörtels mit der Luft wird letzterer rascher erhärten, darauf aber ist heute, wo das Mauerwerk, kaum herge- , „

stellt, schon in hohem Grade belastet wird beson- schimpfen Sie nur net so. Sie leben ja nur

Bebeutung des raschen Austrocknens in gesund- * Schauderhaft z« denken. Professor: „Aber hettllcher Beziehung mag nur beiläufig erwähnt sein. Muller, Sie begreifen auch gar nichts von der mathe-

Was nun Punkt 4) betrifft „die Luftschicht er- Geographie. Denken Sie sich einmal, Galilei

w i>ie Mdtagifofta feta rsffif fogt ».Nicht unerheblich ) und macht bie Arbeit schwie- heute noch nicht bewegen." 1

tiger," so ist es allerdings richtig, daß bei Mauern ^====^—-h———— mit Luftschicht der Kubikmeter einige Großen mehr Lohn erfordert, auch die Maurer ein wenig mehr Literarisches.

«'ilä st

anstcht, um eine Sache als verwerflich zu be- Henry Schwerin, Berlin. Auflage 220,000.

zeichnen, so konnte man schon alle Errungen- Preis vierteljährlich 1 Mark.

schäften der Technik des 19. Jahrhunderts zum Die Große Modenwelt ist unstreitig die beliebteste alten Eisen werfen. Modezeitung; ihre künstlerisch ausgeführten Moden

Der Astfalk'sche Aufsatz wird nun freilich, da Genrebilder für vornehmsten und einfachsten Geschmack, er von Berlin kommt, sehr überzeugend wirken - regelmäßig auch Kindergarderobe und Wäsche und am Ende gar ein polizeiliches Verbot von V', ebenso das Auge, wie die in einer besonderen Wicht« <°uch wW°--cht-". d--.n Schädlich.

Voll-iÄ" ?eEsen ist), zur Folge haben. Belletristik. Farbenprächtige, vielfigürliche Stahlstich- Vielleicht wird aber auch in dieser Sache, rote Kolorits, ein großer doppelseitiger Schnittmusterbogen jchon manchmal m anderen Fragen, eingesehen (letzterer mit jeder 14tägigen Nummer), sowie die Lie- werden, daß nicht alles was vom grünen Tische strunz von Gratisschnitten nach Maß zu minimalen ausgeht, Bestand hat. Selbstkosten zeugen von dem Nutzen der Großen Mo-

G. Kegel, Regierungs-Baumeister. denwelt mit bunter Fächervignette, Verlag John Henry

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mit Antertjaktungs-Meitage „Illustrirte Sonntags-Zeitung"