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verantwortlich: Für die Redaktion Ios. Bau«,

für Inserate I. Parzeller in Fulda.

Julöa, Montag, den 28. März 1898

25. Jahrgang.

6 Das Centrum —

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rungen seien dabei so weit entgegengekommen wie möglich. Abg. Fuchs vom Centrum sprach für Annahme des § 2, Abg. Roeren wiederum im Sinne der Centrumsminderheit gegen diesen Paragraphen und gegen die Vorlage überhaupt. Herr Roeren fügte hinzu, daß er geschwiegen haben und bei der Erklärung des Grafen Hom­pesch sich beruhigt haben würde; aber die wieder­holten Anrufungen des verstorbenen Windthorst nöthrgten ihn zum Sprechen: nach seiner, des

tiore erschienen war und lächelnden Blickes die Gruppe am Piano gemustert hatte.

Die noch immer schöne Frau wehrte freund­lich den Handkuß ihres Schützlings ab und sagte, den Arm des jungen Mädchens ergreifend: „Es freut mich, daß die vor Jahren abgerissenen Fäden so schnell sich wieder erneuert haben. Graf Hellborn mit seiner bekannten Skepsis wollte zwar gern behaupten, die heterogenen Elemente würden sich nicht vereinigen lassen; aber ich wußte, meine Inge würde mein Vertrauen nicht täuschen, und unseres kleinen Mäuschens war ich von vorn herein sicher. Gelt, Kleine?"

Die Prinzessin strich liebkosend über Lora's blonden Scheitel und wandte sich dann lebhaft an Herbert.

„Daß Du, ein eingefleischter Musik-Enthusiast, um nicht ein schlimmeres Wort zu gebrauchen, dem Genius unseres inzwischen berühmt gewor­denen Tonkünstlers würdigen und auch die glän­zenden Stimmmittel meines Pflegekindes aner­kennen würdest, hoffte ich mit aller Bestimmtheit, so fern Du Dich mir auch in den letzten Jahren gehalten hast. Du weißt doch, daß Inge zwei Mal im Gemandhans zu Leipzig und ein Mal bei einer Wohlthätigkeits-Aufführung in der Burg gesungen hat? Wenn ich es nur hätte zugeben wollen, wäre sie dort schon als Elsa engagirt worden. Wagner selbst, dem ich seine glühende Verehrerin jetzt in Bayreuth vorstellte, äußerte sich ganz entzückt über ihre Leistungen, und Liszt stellte ihr ein glänzendes Prognostikon."

Herbert küßte die Hand der Tante und mur­melte einige unverständliche Worte.

„Ich fühle erst jetzt," fuhr Prinzessin Sarolta

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meiner Kindheit — das war mir Lora wirklich, Herr Graf — wiederzusehen, mich ganz über- müthig gemacht und beinahe die Grenzen hat überschreiten lassen. Nicht wahr, Lora" — sie eilte auf die junge Gräfin, welche selig lächelnd zu dem Verlobten emporgeblickt hatte, zu und umarmte sie — „Du hast meine thörichten Worte nicht mißdeutet? Du verzeihest mir?"

„Vielleicht war meine Empfindlichkeit gerade so thöricht", gab Lora freundlich zurück. „Ich bin eben ein verzogenes Kind."

„Wer könnte gnädige Komtesse sehen und sich nicht versucht fühlen. Sie zu verhätscheln?" warf Schönberg bewundernd hin.

Ein höhnisches Lächeln verzerrte Jnge's Ant­litz. „Ja, das ist das Vorrecht ihres Standes," sagte sie. „Unsereins wird anders auf die Füße gebracht, wird hin und her gestoßen und nicht immer allzu sanft angefaßt. Dafür dürfen wir dann nachher Launen haben."

„Die Begleitung des Herrn Grafen war Ihre letzte; welche wird die nächste fein ?" fragte Schönberg.

„Gar nicht mehr zu fingen. Ich habe die Musik satt."

„Gar nicht mehr? Das kann Ihr Ernst nicht fein",, zürnte Herbert, welcher bis dahin mit Lora geflüstert hatte, nun aber auf Inge zutrat. „So grausam werden Sie ein Mißoerständniß nicht strafen."

„Doch, Herr Graf. Ich bin unerbittlich und werde künftig nur für meine gütige Wohlthälerin, meine theuere Prinzessin singen." Dann eilte sie auf Prinzessin Sarolta zu, welche während des letzten Theiles der Unterhaltung unter der Por-

abgelehnt und die §§ 7 und 8, die die Frage der Kostendeckung behandeln, nach den Be­schlüssen der Kommission angenommen. Die dazwischen liegenden §§ 3 und 4—6 waren schon vorher ohne Debatte zur Annahme gelangt. Da- mit war bann die 2. Lesung der Flotten-Vorlage erledigt. Denn Abstimmung über das ganze Gesetz findet erst bei der dritten Lesung statt. Aber man steht ja schon jetzt mit vollkommener Gewißheit, daß die Vorlage ohne Veränderung in der Fassung ^er Kommissionsbeschlüsse angenommen wird. — ^ach der Flottenvorlage folgte die 2. Berathung des Marine-Etats; und auch dieser wurde so angenommen, wie er aus dec Kommission hervorgegangen ist. Wiederum wurde auch hier nach dem Anträge des Abg. Dr. Lieber die be­antragte Erhöhung des Staatssekretär-Gehaltes um 6000 Mk. abgelehnt. Nach einer Dauer von *7* Stunden schloß diese bisher längste Sitzung dieser Tagung um 6 7t Uhr Abends. Die nächste Sitzung findet Montag statt, Beginn Mittags 12Uhr.

Wege und Ziele.

Roman von A. Jüngst.

------ (Nachdruck verboten.)

echte und rechte christlich e und vor allen Dingen katholische Volkspartei!

fa das Centrum hat es ihnen angethan, nämlich allen anderen Parteien. Kaum ein einziges Zeitungsblatt kann man in diesen Tagen in die Hand nehmen, ohne auf Betrachtungen über das Centrum zu stoßen. Zum Glücke machen es aber nicht alle so, wie der nationalliberale Parteiführer Rudolf v. Bennigsen in der Donnerstag- Sitzung des Reichstages. Denn wenn das Lob von allen Seiten so dicht auf das Centrum her- meberregnete, wie am Donnerstag von ben Lippen Bennigsen's, bann würde uns in unserer eignen Centrumshaut unheimlich zuMuthe werden; nament­lich, wenn es von einer Seite kommt wie in diesem Falle, wo man sonst dem Centrum am allerwenigsten freundlich gesinnt ist, um nicht zu sagen: wo man es am glühendsten haßt. Herr v. Bennigsen meinte, das Centrum sei eine andere Partei geworden, es nehme jetzt zu nationalen Fragen eine andere Stellung ein als srüher. Wollte Herr v. Bennigsen damit sagen, daß das Centrum ehedem für nationale Bedürf­nisse keinen Sinn gezeigt habe, so thut er dem Centrum unrecht damit. Denn das Centrum hat ben Vorwurf der sogenannten Reichsfeindschaft, den man ihm früher so gern machte, vordem ebenso wenig verdient wie heutzutage. Der Er­finder des Wortes von der Reichsfeindschaft, der alte Einsiedler int Sachsenwalde, hat diese An­sicht übers Centrnm ja auch bis zum heutigen Tage noch unverändert beibehalten; und bei jeder neuen Gelegenheit kommt diese alte Ansicht ja auch stets von neuem zum unverblümten Ausdrucke.

Wollte aber Herr v. Bennigsen andeuten, )aß er nunmehr vom Centrum erwarte, es werde ich ebenso willenlos und kritiklos vor den Regierungswagen spannen lassen, wie etwa die Nationalliberalen, so kommt hoffentlich recht bald der Tag, dessen Ereignisse Herrn v. Bennigsen o unsanft wie nur möglich aus seinen Träumereien zu dem Bewußtsein einer ganz anderen Wirklich­keit aufrütteln. Denn wäre die Möglichkeit ge­geben dafür, daß es in der That so käme, dann würde von demselben Tage an, an dem diese Möglichkeit zur Wirklichkeit werden würde, das Centrum den Beginn seines Zerfalls verzeichnen können/ Das Centnum muß eine Vobks- partei fein und bleiben — ober es wird bald nicht mehr fein!

Ganz anderer Meinung als Herr Rudolf von Bennigsen ist z. B. die freisinnige,Vossische Zeitung' in Berlin, im allgemeinen so kultur- kämpferisch wie möglich aufgelegt. „Was Herr v- Bennigsen" — so schreibt die ,Voss. Ztg.' — „von einer Bekehrung des Centrums sprach, läuft aus eine Selbsttäuschung hinaus. Das Zentrum ist heute keine andere Partei, als es früher war. Es betrachtet die nationalen Fragen genau so wie vor einem Vierteljahrhundert, nur daß durch das freundschaftliche Verhältniß zur Regierung hier und dort eine herausfordernde Betonung dieser Beständigkeit verhütet wird. Ist das Centrum etwa heute von anderen politischen Anschauungen beseelt als an dem Tage der Ab­lehnung des Glückwunsches an den Fürsten Bis­marck? Ist Herr von Buol, der heute die Präsidentenglocke führt, nicht mehr derselbe wie

Angenommen, das wäre so, so könnte auch das kaum einen sonderlichen Einfluß ausüben auf die allgemeine politische Haltung der Centrums- partel. Und in weiten Centrumskreisen stößt em Satz, den am letzten Mittwoch der Abg. Frhr. v. Hertling im Reichstage sprach, auf Wider- spruch ober doch auf vollkommenes Unverständniß. Herr. v. Hertling meinte, es sei anzuerkennen, „baß per alte kulturkämpferische Geist sich nur noch hier und da in Vereinigungen und in der Presse regt, daß er aber Gott fei Dank an den maßgebenden Stellen nicht mehr vorhanden ist." ^m Reichstage selbst nahm am Tage daraus der Centrurns-Abgeordnete Spahn Gelegenheit, Herrn v Hert'mg zu verbessern. Zunächst stellte dieser fest, daß das Centrum vom Flotten-Ent- husiasmus sich frei weiß. Außerdem aber legte Herr Spahn dar, daß ja das Wehen des Kulturkampfwindes noch gar nicht aufgehört hat. Das beweisen zahlreiche gesetzliche Bestim­mungen im Königreich Preußen, das beweist für die allgemeine Reichspolitik vor allen Dingen noch das Ausnahme-Gesetz gegen die Jesuiten. Und von Stimmen der Presse sei die ,Köln. Volks­zeitung' angeführt. Diese schreibt: „Diese Sätze (des Herrn v. Hertling) sind mißverständlich . . ." Man braucht nur an die eben beendeten Ver- , Handlungen über den Kultusetat (im preuß. Abgeordnetenhause) zu erinnern. Die Paritäts- Beschwerden bestehen fort, sind sogar in allerletzter Zeit eher wieder vermehrt als ver­mindert worden ... Im Volke wächst die Un­zufriedenheit mit der (preußischen) Regierung, besonders mit dem „wohlwollenden" Kultusminister und mit feinen „wohlwollenden" Räthen. Es sammelt sich ein solcher Fonds von Unwillen gegen das hergebrachte Zurücksetzungs-System (gegen die Katholiken), daß man die nachdrück­lichste Mahnung des Centrums gegenüber den leitenden Stellen vernehmen möchte: „Uebt endlich Gerechtigkeit und Parität . . . ."

Das alles klingt doch wohl ganz anders, als Herr von Bennigsen es wünscht. Es klingt saft wie eine Erlösung von dem unheimlichen Gefühl, das Herrn von Bennigsen's unerwünschte Lob­reden Centcumsgemüthern beigebracht haben. Und wenn nun bald wieder das Wahl Horn frisch auf zu fröhlichem Jagen blasen wird, dann wird das Centrum von neuem beweisen können, daß es das geblieben ist, wodurch es groß wurde: eine Volkspartei im wahren und unverfälschten Sinne des Wortes — eine

= 2. Quartal =

wolle man sofort erneuern,^bamit in der Zu­sendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt.

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am ersten Tage, wo er den kurulischen Sessel • Das kann Herr v. Bennigsen nicht glauben Wenn eine „Mauserung" erfolgt ist, so, hat ihr nicht das Centrum, sondern die Re­gierung unterlegen ...." Und in demselben Sinne ließ ja Fürst Bismarck in seinem Hamburger Sprachrohr, in den .Hamburger Nachrichten', fabeln, daß die verbündeten Re­gierungen in der Gestalt der Erklärungen des Staatssekretärs Grafen von Posadowsky in der Budgetkommission des Reichstages „eine Ver­beugung vor dem Centrum" gemacht hätten, wie der Ausdruck lautete.

fingen an Dir, Herr Schönberg wird dich be­gleiten." \

„Du weißt doch, daß ich nicht finge," ent­gegnete Sora etwas gekränkt. „Meine Kunst hat sich nie über ein einfaches Kirchenlied erhoben "

„Ach ja, ich weiß," lachte Inge, „an jenem Nachmittage tn den Dünen ..."

Und mit Gewalt die reiche Fülle ihres Or­gans dämpfend, fang sie, die schrille Kinderstimme parodirend, tn hohen Tönen: „Es geht durch alle Laude ein Engel still umher."

Herberts Gesicht verdüsterte sich. Mit einem zärtlichen Freimuth, welcher dem hübschen jungen Manne wohl anstand, trat er auf die tief er« «^6111)6 Sora zu und sagte, den Arm um ihre Schultern legend: „O, ich weiß auch noch, daß Lora das schöne, alte Kinderlied fang- und wenn ich schon damals der Aufsicht des Schutz­engels etwas entwachsen zu sein glaubte, so meinte ich doch immer das R tuschen seiner Flügel zu hören, so oft die lieben Saute mein Ohr b - rührten."

Auch Schönberg empfand die Taktlosigkeit Tinges unangenehm und bemerkte mit einer ehrer­bietigen Verbeugung: „Wenn gnädige Komtesse ihrer Stimme etwas mehr Zeit und Aufmerk­samkeit zugewandt hätten, würde dieselbe sich kräftiger entwickelt haben. Komteffe Sora fangen rechts niedlich, fo viel ich mich erinnere."

Tiage fühlte, daß sie zu weif gegangen war. Mit einer unnachahmlichen Bewegung neigte fie das reizende Haupt und fügte verdrießlich • „Ich weiß nicht, was Sie wollen, meine Herren Sie mißverstehen mich immer. Sora allein be­greift, daß nur die Freude, ben guten Engel

Kaum waren bie ersten Töne erklungen, als Schönberg unter der Portiere der zum Neben­zimmer führenden Thüre erschien. Die Stirne des Künstlers, welcher aus dem schwärmerischen Jüng- ljng zum gediegenen Manne sich entwickelt hatte runzelte sich; ein leidenschaftlicher Ausdruck ver­dunkelte die ernsten grau-blauen Augen. Mit einem halb traurigen, halb verächtlichen Lächeln und einem eigenthümlichen Kopfnicken begleitete er jeden Laut der Sängerin.

„Sie sind ja heute äußerst gnädig, Inge," sagte er, als der letzte Ton verklungen war, und näherte sich dem Piano. „Solch huldvoller Saune haben Sie sich lange nicht rühmen dürfen. Sie glauben nicht, Herr Graf," setzte er, zu Herbert gewandt, hinzu, „wie schwer zu befriedigen Fräu­lein Gerrit sonst in ihren Ansprüchen an die Be­gleitung ist. Einmal liegt es an der Auffassung, ein ander Mal an der Ausführung. Daß beides ihren Wünschen entspricht, kommt selten ober nie vor; selbst Brahms fand kaum noch Gnade, vor den Augen der Gestrengen." ftgg WH

Herbert, der sich wohl bewußt war, daß fern mangelhaftes Spiel nur durch die vollendete Kunst der Sängerin verdeckt worden, neigte sich verwirrt über die Tasten.

Inge warf den Kopf zurück unb- sagte: „Ich roürbe meinem Staube wenig Ehre machen, wenn ich keine Saunen hätte. Saunen sind ein Vor­recht der Künstler. Sora, jetzt ist die Reihe zu

der Sitzung erhob sich auf ber linken Seite dxz Hauses Murren unb lebhafter Widerspruch, als Präsident Freiherr von Buol anfünbigte, et müsse eine Abendsitzung anberaumen, wenn nicht in dieser Sitzung die zweite Lesung der Flottenvor­lage und des Marineetats erledigt würde. Dem­entsprechend gestattete der Präsident auch keinem der Redner, auch nur einigermaßen von dem Be- rathungsgegenstande abzuschweifen. Nach der Erklärung des antisemitischen Abg. Liebermann von Sonnenberg, daß er unter solchen Um­ständen seine Darlegungen bis zur 3. Lesung sich «ersparen müsse, führte Abg. Rintelen vom Centrum aus, daß er unmöglich den 2. Para­graphen der Flottenvorlage annehmen könne. Denn durch ihn binde sich der Reichstag in den Flotten­bewilligungen auf ewige Zeiten. Er kann nach den sechs Jahren der Dauer des Gesetzes nie­mals wieder freie Hand bekommen, und damit erscheint dem Redner das Budgetrecht des Reichs- tages in Flottenangelegenheiten vollkommen be-

Bestellungen I fertigt. Sehr scharf und schneidig erwiderte

auf ' Staatssekretär Tirpitz dem Abg. Rintelen, daß

' , . __die Regierungen das ganze Gesetz nicht an«

nehmen könnten, wenn dieser zweite Paragraph

*** V. V W« verändert würde oder wegsiele; denn die Regie-

fur das am 1. April d I. beginnende rungen seien dabei so weit entgegengekommen wie

»Iüustrirle Sonntags-Zeitungs

beträgt pro Quartal nur 1 Mk. 50 Pfg. exel. , - - ----- ,......,™,

Bestellgeld. a Redners Ansicht würde Windthorst niemals

Die ,Fuldaer Zeitung^ erscheint seit De- 9fgen diejenigen sich gewendet haben, die für zember v. I. in großem Format; ihre Auf- A Aufrechterhaltung des E.atsrechtes sind, sage ist in äl«, 90AA Ebenso wie Herr Spahn am Donnerstag wandte jüngster Zeit tUp* HVI-l £<JVV stch heute auch Herr Roeren gegen den Frei- geftiegen und ist nun größer als die Auflage t,errn von Hertling und gegen dessen Aeußerung aller in den Kreisen Fulda, Hünfeld und ^"er Aenderung in der Stellung des Centrums: Gersfeld erscheinenden Blätter zusammen. einen solchen Satz könne er auf keinen Fall an«

W* Durch Wiedergabe der amtlichen Bekannt- ^kennen. Herr Spahn wiederum legt die gegen« machnngen «nd Holzverkänfe kommt die .Fuldaer pet t^ Ansicht bar, baß Windthorst für die Vor- Zeitung' einem allgemeinen Wunsche entgegen. *59e. emlreten würde, weil sie nicht nur eine

ser- Die Wandkarte von? Deutschland erhalten ^"dung des Reichstages, sondern auch der ver- auch die neuhinzutretenden Abonnenten zum Vorzugs- ounoeten Regierungen enthält. Uebrigens müsse preise geliefert. man ja unbedingt den § 2 annehmen, wenn man

DWk- Die vollständigen Ziehungslisten d r preußischen 8 1 angenommen hat; beim ber erstere geht aus «luffenl-tterie werd.» jedesmal am folgenden Tage in diesem letzteren hervor. Recht wenia glücklich unserer Ze,tu»g v-roffeutlicht. ___________________ griff danach Staatssekretär Gmf Posadowsky

---------- m die Debatte ein mit der Verdächtigung, daß öö Die ^lottenvorlaqe im Reichstaa. £?e ®e9ner ber Flottenvorlage diese und damit

Berlin 26 Mär; ' r! ^"^reffen des Reiches engherzigen Partei-

w , -oeriin, 2b. Rtarz. Interessen aufopfern — eine Unterstelluna auf sR rste' ■°m ^?mmbefid, tm Reichstage die Abg. Roeren prompt erwiderte, daß "er ja dasselbe Bild wie am Donnerstag und am Mitt- gegen die geforderte Flottenvermehruna aar nichts roo^^•.,.evolles Haus, ein gut besetzter Bundes- habe, daß er vielmehr nur das Etatsrecht des

Unb ^chUch gefüllte Tribünen. Aber Reichstages gewahrt roiffen wolle. Schließlich bie vJtmmung gewinnt mit der fortschreitenden wurde der 8 2 mit 193 aeaen 118 Stimmen in H*feifte 'E (?n Si^en§IViirb’9feit und Freund- namentlicher Abstimmung angenommen. Nach­dem K - s ...... < I , 9 9 schuslle* vorwärts mit der Be-

ber Flottendebatte, stand das Haus unter dem rathung. Die Anträge Auer und (Sennffen WSÄÄÄ L tÄS: ®te,siKoaX4m ÄÄSftS ">«

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mit Ztnterßattimgs-Aeitage „Illuflrirte Sonntags-Zeitung" Druck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei