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FuldaerMZettung

JuLöcr, Mittwoch, den 2. März 1898

ä* Zur Flottenvorlage

Deutsches Deich.

X Nach einer halbamtlichen Mittheilung der ,Nordd. Allgem. Ztg/ ist es noch ungewiß, ob Offiziere der topographischen Abtheilung des Großen Generalstabes zu Wermessuttgsarveilett «ach Kiaotschau gesandt werden, wie andere Blätter berichtet hatten. Auch nicht der Geh. Marinebaurath Franzius, sondern der Marine- Hafenbau-Jnspektor Gromsch wird sich nach Kiaotschau begeben, um die Arbeiten am Ausbau des Hafengebietes zu leiten/

X Die JerfaHrenHeit rnuerHakö der freisittuige« IteiHen greift immer weiter um sich. Zu allen den anderen Zwistigkeiten ist nun auch noch ein Streit gekommen, zwischen der Berliner Leitung der freisinnigen Volkspartei und den Bayern. Von Berlin aus wollte man ein Tauschgeschäftchen machen: die Demokraten | sollten bei der nächsten Reichstagswahl im Wahl- i kreise Erlangen-Fürth dem freisinnigen Volks- I parteiler Weiß sofort zum Siege verhelfen, und dafür sollten sie in demselben Wahlkreise ein Landtags-Mandat eingeräumt bekommen. Durch! diesen Tausch würde der Freiherr v. Stauffenberg । um sein Landtags-Mandat gekommen sein. Aber die freisinnigen Mitglieder der bayerischen Ab­geordnetenkammer haben sich in einer öffentlichen Erklärung jegliche Einmischung der Berliner Herren in die bayerischen Landtags-Angelegenheiten dring­lichst verbeten. Nachfolgende Beschwichtigungs- Versuche, die durch den freisinnigen Reichstags­abgeordneten Schmidt unternommen wurden, sind so inhaltslos ausgefallen, daß ihnen kein Werth beizumessen ist.

* Mttzetmsyaven, 1. März. Der Kaiser traf heute Vormittag 11 Uhr 50 Min. hier ein und begab sich sofort zum Exerzierschuppen, wo die Vereidigung der Rekruten stattfand. Nach der Vereidigung der Rekruten begab sich der Kaiser zum Marinekasino, in welchem um 1 Uhr Frühstückstafel stattfindet, zu der die Admirale, die Marinegeistlichen, welche der Vereidigung bei­wohnten, und die Offiziere der vereidigten Truppen geladen sind. Während der Fahrt des Kaisers durch die Straßen brachten die Marinetruppen,

nach Wilhelmshaven. Dort nimmt er die Ver­eidigung der Marine-Rekruten vor. Am 12. März wird der Kaiser in Stettin erwartet zum Stapel­laufe des Kreuzers „N“.

* Eine ne«e Warme-Gaöekke des Kaisers ist in der Wandelhalle des Reichstages aufge­stellt worden. Die Zeichnung veranschaulicht die Seestreitkräfte Japans, Deutschlands und Ruß­lands in Ostasien. Die Tabelle umfaßt 14 japanische, 8 deutsche und 14 russische Kriegs­schiffe.

X Am Montag Abend hat beim Fürsten zu Hohenlohe ein parlamentarisches Me« stattgefunden. Von Abgeordneten waren geladen die Herren Dr. Lieber, Prinz Arenberg, Gröber, Freiherr v. Hertling, die drei Präsidenten des preußischen Abgeordnetenhauses, v. Kröcher, Frei­herr v. Heereman und Dr. Krause, ferner die Herren v. Manteuffel, v. Levetzow, v. Putt- kammer-Plauth, v. Massow, v. Kardoff, Baffer- mann, Bickert, Frese und Lenzmann. Außerdem waren anwesend der Sohn des Kanzlers, Prinz Alexander zu Hohenlohe und mehrere höhere Regierungsbeamte.

Abg. Graf Limvurg-Stirum (kons.) ist der Ansicht, daß man mit dem Kanalbau vorsichtig sein müsse, sie kämen nur dem Handel und der Industrie zu Gute, könnten aber leicht Einbruchsstellen für landwirthschaft- liche Produkte werden. Vorsicht sei ferner geboten bei Tarifberabsetzungen.

Abg. Asüraut (Reformpartei) bemängelt die im Etat vorgesehene Gehalts-Erhöhung des Präsidenten des Reichseisenbahnamtes von 5000 Mk. Da Redner im Laufe seiner Ausführungen wiederholt abschweift, wird er vom Präsidenten Frhrn. v. Buol zweimal zur Sache gerufen.

Aus dem Reichstage.

53. Sitzung vom 1. März 2 Uhr.

Am Bundesrathstische: Dr. Schultz

Die Berathung des Etats des Reichseisen- bahnamtes wird fortgesetzt beim Titel „Präsident'', zu dem der Antrag des Abg. Dr. P ach nicke (frf.Vgg.) betr. Maßregeln gegen die Häufung der Eisenbahnunfälle, fowre Steigerung der Leistungsfähigkeit der Bahnen i vornegt.

Abg. Dr. Kammacher (natl.) bittet den Antrag Pachmcke nut möglichst großer Mehrheit anzunehmen, da „er geeignet sei, das Reichseisenbahnamt in seiner Thatigkeit zu unterstützen. Einen Theil der Schuld der m letzter Zeit so viel erörterten Mißstände schiebt er auf die Verquickung der Staatsbahnen in Preußen mit der Finanzverwaltung. Wären die Bahnen Privatbahnen geblieben, so würde der preußische Staat rücksichtslos dahin gewirkt haben, daß Einrichtungen geschaffen werden, dre im Interesse der Betriebssicherheit erforderlich sind. Redner betont dann die Nothwendigkeit der Vervoll­kommnung der Technik und der besseren Ausbildung und Ueberwachung des Personals. Um die Leistungsfähig- keit der Bahnen zn steigern, empfehle sich eine Reform des Tarifwesens.

Nach einer unwesentlichen Bemerkung des Geh. Rath Lieber vertagt sich das Haus auf Donnerstag 2 Uhr.

„Armes Weib," sagte der Schiffer, „betet Ihr für Euern Gatten?"

„Ist er tobt?"

„Man sagt's!"

„Herr! Sei seiner Seele gnädig!"

Dann fuhr sie wieder fort zu beten.

„Wollet Ihr mit? Kommt!" sagte der Schiffer drängend.

„Ich bin am Ziele," antwortete Lucy.

Bangor zuckte die Achseln und schritt rasch weiter.

Jenseits des Thores fand er den Jesuiten I und Lady Fitzgerald zur Flucht bereit. Die Lady war außer sich, Pater O'Kelly war ruhig, aber todtenbleich.

Am Schachte angekommen, nahm Bangor die Lady auf seinen Rücken und bestieg ruhig und sicheren Trittes die Leitern, um seine Last unten im Kahne abzusetzen. Der Jesuit stand noch einen Augenblick oben und warf den Blick zurück. Knatternde Schüffe, wildes Kampfgeschrei tönte gedämpft herüber. Unheimlicher Glast erleuchtete das Felsenthor, während die Wand sonst tief dunkel war.

„Arme Leute! Arme Leute!" klagte er. „Gott! Gott! Nie fiel mir der Gehorsam so schwer, als da ich Euch verlassen muß! Ach, ich darf ja nicht sterben! Ich muß leben für das katholische Ir­land!"

Und rasch begann er die Sprossen hinunter zu klimmen.

Vorsichtig fuhr der Schiffer aus der Höhle, und dann längst des Schattens der vom Meere aufsteigenden Felswand dahin. Neben ihnen lag 1 die St. Patricksinsel, von vielen Feuern erleuchtet, <

Erscheint täglich, m. Ausnahme der Sonn- und Feier­tage. Vierteljahr!.

Kezugspreis ohne Bringerlohn und Besiellgeld in Fulda und aus­wärts IM. 50 Pf.

der Zufluchtsort für die Kranken und Greise. Jetzt bemerkte man auch Harzfackeln am Strande, Frauen und Kinder flüchteten den Weg entlang, um einstweilen auf die Insel zu entkommen.

Weiter ging der einsame Kahn durch die leise grollende Fluth.

Plötzlich erscholl ein Schlag, der Erde und Meer erbeben zu machen schien. Der sternhelle Himmel wurde verdunkelt, Feuergarben schossen wie Blitze aus dem Felsen. Fernher tönte ein schwacher Schrei der Geflüchteten von dem Eilande; ein heftiger Windstoß fuhr durch das leichte Segelwerk des Kahns.

Dann war alles still. Die Pulverkammer des Sept von Killarney war in die Luft gegangen. Der Kanipf war zu Ende.

XIX.

Zwanzig Jahre waren seitdem vergangen.

In jener dürftigen Klause auf der Patricks­insel, zu welcher wir den Leser im Anfänge dieser Erzählung geführt, finden wir einen Greis schlafend auf einem Lager von Stroh und Laub. Das lange rauhe Gewand deutet an, daß es ein Wald- bruver ist, der hier in der Einsamkeit seine Tage beschließen will.

Jetzt erwacht er. Das Auge leuchtet im mildem Glanze, und ein freudiger Schimmer scheint sein Anlitz zu verklären.

„Bangor!" flüstert er kaum hörbar.

Aber der andere jüngere Waldbruder, der an der Thüre der Klause stand, Halle ein scharfes Gehör, und im Nu stand er am Lager des Greises.

25. Jahrgang.

Spalier bildeten, Hurrahs aus. Das Wetter ist stürmisch und regnerisch.

München, 1. März. In hiesigen Hoskreisen ^ucht von neuem die Nachricht auf, daß das Befinden des Königs Otto sehr ungünstig sei. Das Gerücht tritt mit großer Bestimmtheit

Inserate: Die ein­spalt. Garmond- zelle oder deren Raum 15 Pf., Re­klamen die Petit­zeile 25 Pf.; bei Wiederholungen wird entsprechend. Rabatt gewährt.

Blätter anderer Parteien stellen sich so an als fei die Flottenvorlage nun fix und fertig' Namentlich die sozialdemokratische, demokratische und em Theil der freisinnigen Presse eifert darin Herrn Eugen Richter nach, der unmittelbar nach der Sitzung der Budget-Kommission des Reichs- tages an der Spitze seiner freisinnigen Zeitung' rn der Ueberschrift eines Leitartikels ausrief: „Die F ottenvorlage ist fertig". Und bei dieser Gelegenheit setzt es hageldicht Ausfälle gegen das Centrum ab, das angeblich umgefallen oder gar die Sache des Volkes verrathen haben soll. Von I ^chts wird das Centrum angegriffen, weil es angeblich je länger, desto demokratischer werden soll — gewisse Berichte wollten sogar wissen, der konservative Führer v. Manteuffel habe beim konservativen Parteitage in Dresden gesagt, ein Zusammengehen mit dem Centrum verbiete den Konservativen der innerhalb der Centrumspartei nnmer mächtiger werdende „sozialdemokratische Flügel" derselben. Von links ertönt der Ruf, das Centrum sei nunmehr eine neue Art national­liberale Partei zu völliger Verfügung der Regierung geworden .... Liegt da nicht die Annahme fehr nahe, daß die Centrumspartei und mit ihr dre Wahrheit in der Mitte liegt?

Um was handelt es sich eigentlich bei der Flottenvorlage?

Zunächst um die Bewilligung von Mitteln für eine Reihe neuer Schiffe Das ist keine Frage, die mit politischen Grund- sätzen m Zusammenhang steht. Das ist eine 1 technische Frage, und um diese Frage beurtheilen zu können, braucht man eine sehr genaue Kennt- mß der Verhältnisse, die dabei zu berücksichtigen sind. Diese Kenntniß haben zunächst nur bie= jemgen Herren der Regierung selbst, die mit den Angelegenheiten der Kriegsflotte zu thun hab-n und nach ihnen die Mitglieder der Budget-Kom-

Reichstages, die die vertraulichen 4»llttheilungen darüber von dem Staatssekretär der Manne erhalten haben. Andere können diese Frage nicht beurtheilen. Und damit scheidet diese Frage hier vollkommen aus. Die Verantwortuna dafür tragen die Mitglieder der Budget-Kom- iebe Partei hat das ganz selbst­verständliche Vertrauen zu den ihr angehörigen KEMissions-Mitgliedern, daß diese nach bestem I SBiffen unb Gewissen urtheilen unb handeln. X?ne dffses Mindestmaß von Vertrauen würde iede politische Partei ihre Daseinsberechtigung verlieren. Und das werden die Wähler der Cen- trumspartel von ihrer Partei doch am aller­wenigsten haben wollen. Denn die Centrums- "och ganz andere Aufgaben zu lösen, als das Flottengefetz, und zwar Aufgaben, die für das ganze katholische Volk hundert- und tausendmal wichtiger und werthvoller sind als diese Flottenvorlage und alles, was mit dieser zusammenhängt. 1

. ®?nn es hier um das Budgetrecht des Reichstages. Alle Centrumsabgeordneten, ?te,n Zeit in Versammlungen ünd n . Flotten-Vorlage sich geäußert haben, Ü”b ganz emmuthig m der Versicherung gewesen daß das Centrum dieses Recht nicht preisgeben

wird. Dieser Versicherung entsprechen die Ver­mittelungs-Vorschläge des Abg. Dr. Lieber; und gleichzeitig fordern diese Vorschläge, daß auch ihrerseits die Regierung sich verpflichtet, nicht mit Nachforderungen a l den Reichstag heranzutreten, wenn der Reichstag die Forderungen des vor­liegenden Gesetzentwurfes bewilligen sollte. Man kann, wenn man will, daran manches aussetzen. Aber das kann man nicht dagegen sagen, daß durch eine solche Verständigung das Bewilligungs­recht des Reichstages aufgehoben oder wesentlich I beschränkt würde. Also auch diese Frage brauck-t man wohl nicht mehr in der Art einer Haupt- I und Staatsaktion zu behandeln.

Drittens kommt aber die Frage: Wie wer­den die Kosten der Flotten-Vorlage ge­deckt? Und das scheint uns die Hauptfrage zu fern. Denn für die weiten Kreise der Wähler kommt es doch vor allen Dingen darauf an, daß die Masse des Volkes in Folge neuer Flotten - Bewilligungen nicht auch mit neuen Steuern belastet werde. Angenom­men den Fall, man könnte einen Weg ausfindig machen, auf dem man dazu gelangt, daß die nothwendigen Mittel nur aus den Taschen derjenigen Leute fließen, die vor allen anderen ein wirthschaftliches Interesse an der Verstärkung unserer Flotte haben, was könnte es dann noch Bedenkliches geben an der ganzen Flotten-Vorlage für die breite Masse der Steuerzahler? Die Frage der Kostendeckung würde ^beftledigender Weise gelöst sein, wenn die Mittel für die Vergrößerung der Flotte aufge­bracht werden können ohne neue Steuer- belastung fürdie niedrigen Einkommen und ohne neue Schulden des Reiches. Daß es sehr schwer halten muß, eine solche Lösung zu finden, ist klar. Vielleicht wird sie auch gar nicht gefunden. Da nun aber die Lösung gerade dieser wichtigen Frage der Kostendeckung noch ganz im wetten Felde liegt und für's erste noch für Jeder- mann ein Räthsel ist, wie kann Jemand sagen, die Flotten-Vorlage sei fertig?

Nein, sie ist noch lange nicht fertig, vielmehr kommt erst die größte Schwierigkeit des Canzen mit der Lösung der Frage: wer soll die Kosten bezahlen? Und bis zur Lösung dieser Frage, so daß auch das Cesttrum Ja und Amen dazu sagen kann, werden wohl noch manche Zausende von Centnern Zeitungspapier verdruckt | ltn° recht viele Reden in der Budgetkommission und im Plenum des Reichstages gehalten werden muffen. Die Wählerschaft des Centrums hat das gute Vertrauen zu ihren Ver­tretern im Reichstage, daß diese bei der Losung dieser schwierigsten aller Fragen ihren Mann stehen werden in nachdrücklichster Vertretung der Interessen des Volkes. Und sie kann nach allem Voraufgegangenen sicher darauf zahlen, daß dieses Vertrauen jetzt ebenso wie in allen früheren Fällen und Lagen gerecht­fertigt werden wird. ’ \

■ Umwallung standen die letzten Männer von , Killarney.

. jagte Robert leise zu Bangor, „geh, letzt es ist Zeit! . . . Und. . und " se^e er hocherröthend bei, indem er krampfhaft des Schiffers Hand drückte, in flüsterndem Tone: „Sag s meinem Weibe... sie ist noch so jung ..." 1 '

Er wandte den Kopf weg.

Schweigend ging der Schiffer von dannen.

Unten am Wall fand er Lucy, ein kurzes zweischneidiges Schwert in der Hand.

„Geht Ihr mit? Es ist die höchste Zeit!"

„Zum Vater?" fragte Lucy tonlos. Sie schien den Schiffer nicht verstanden zu haben

„Zur Mutter," antwortete dieser.

„Ja Du hast Recht, " antwortete sie, aus ihrem Sinnen erwachend. Fast hätte ich das vergessen!" ,, Der Schiffer ging voran nach dem Felsen- thore; Lucy folgte ihm mit festen Schritten und unheimlich blitzenden Augen.

Unter dem Felsengewölbe stand Mary, die Frau des Häuptlings, an eine Wand gelehnt. Zu ihren Füßen brannte ein kleines Feuer," dessen Flamme von langen harzigen Fichtenstengeln unterhalten wurde. 18

„^ber Frau Mary," sagte der Schiffer vor­wurfsvoll, „wie möget Ihr ein Feuer anzünden, m der Kammer daneben sind mehr als dreißig Centner Pulver!" p 8

Lucy setzte sich stumm auf einen Stein. Das durch die Felswand gedämpfte Kampfgetümmel war hier nur leiser hörbar.

9rau Mary antwortete nicht, sie betete ihren Rosenkranz.

. Ahg. Moestäic (wildlib.) kritisirte die Leistungs- fahigkeit der deutschen Bahnen, die dem Verkehr in keiner Werse entspreche. Beweis sei, daß der Steigerung des Güterverkehrs um 62 Prozent eine solche des Waaen- matenals um 41 Prozent gegenüberstehe. Auch er schiebt die Schuld auf die Plusmacherei der fiskalischen Wirth- schaft in Preußen. y

316g. Frhr. v. Stumm erklärt sich im Prinzip mit dem Antrag Pachmcke einverstanden, wünscht aber die Bezugnahme auf die letzten Unfälle gestrichen zu sehen, o“ nach den gestrigen Ausführungen des Präsidenten desl Rerchsersenbahnamtes keine Häufung von Unfällen

J^bg. ^achniclie (frs. Vgg.) erklärt sich mit der I Aenderung seines Antrages in dem von dem Abg. Stumm bezeichneten Sinne einverstanden.

Abg. Kenzmann (frs. Vp.) sucht die Schuld an den zahlreichen Unfällen in der Ueberlastung der Beamten "ab in der Mangelhaftigkeit der Slnlagen, besonders der Bahnhöfe zu erklären. Das wirksamste Mittel wäre die vollständige Trennung des Personen- und Güter­verkehrs; das koste zwar viel Geld, aber dieses würde gern bewilligt werden. Zu große Sparsamkeit trage die schuld an den meisten Unfällen. Das Strecken­wärter- und Lokomotiv-Personal sei viel zu gering be- fafbet. Die Instruktionen und Reglements müßten für alle Beamten vereinfacht werden. In den Direktionen säßen zu viel Juristen. Es müßten mehr technisch ge­bildete Leute, vor Allem tüchtige kaufmännisch geschulte Leute darin vertreten sein. Wenn auf den Bau von Kanälen noch nicht so fehr Bedacht genommen sei, s» ser das die Schuld hauptsächlich des Finanzministers; dieser sei einmal ein Theil von jener Kraft, der stets das Böse will und stets das Böse schafft. (Beifall und Heiterkeit.)

Berlin, 1. März.

Kaiser begab sich gestern Abenb 11 Uhr mit einem sonberzuge über Oldenburg

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-WT-WUW- * Der letzte WiMing ocn »rnnt

„„„ „, Erne historische Erzählung

64 " Philipp Wasserburg (Laicus).

—. --- (Nachdruck verboten.)

Gemütb^d-^^ete Hilfe erfüllte nochmals die Aber vr n*t ^blander mit freudiger Hoffnung, i selbe nur Erzähl der Engländer brachte die- O'Counells ^sch Sinken. Die Haufen oefA?" “ u^den auf dem freien Felde zurück- qarÄt b' Ä dieselben ein ernstes Gefecht sondern nur eine Diversion Aber bna° 7' UmL bte Engländer abzuziehen, das «aaer ff?"0 ^"7 uicht. Cromwell ließ Unterstükni?rennen sandte einige Fähnlein zur b-m kg“1„mSu„aT,e"e °“f Kopfe erka.,7-7" i?Jeben Fußbreit mit einem den Oiii " ^.uß, antwortete er einem melden- roie der Vormarsch " b^ Rückzug ebenso theuer, hinan? "eue Schaaren stürmten den Felsweg

Der gan7e fbaS Geschrei der Stürmenden. : herbeigeschl-vn. I9 Verwundeter, die man I PP • Auf dem Kamme der letzten '

für Inserate I. parzeller in Selb«. mit Ilnterhattungs-Meitage „Illuflrirte Sonntags-Zeitung" Druck und Verlag der Fuldaer Actiendrnckerel