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lichkeiten. Die Handelskammer glaubt solche Mittel in der Vereinfachung der Abfertigung von Post- packeten durch Beseitigung des Erfordernisses der Begleitadressen und in einer Vermehrung der Annahmeschalter zu erkennen.

Beschluß: Dem Herrn Staatssekretär dem­entsprechende Vorschläge zu unterbreiten.

e. Arbeiten über die Lage des Klein­handels sind von den Herren Mitglieder G. Meles-Gelnhausen und M. Hommel-Gersfeld eingereichtworden.Von den Kommissionsmitgliedern in Fulda wird ebenfalls die demnächstige Ein­reichung einer Schrift zugesagt.

Beschluß: Dient einstweilen zur Kenntniß- nahme.

(Schluß folgt.)

Aus dem Aachbargebiet.

* Kanau, 18. Febr. Das Schwur­gericht verhandelte gestern und vorgestern gegen die ledige Maria Krug, geb. am 22. Februar 1872 zu Arolsen, Tochter des Stationsverwalters Krug zu Unkel, wegen Meineids. Der Spruch der Geschworenen lautete auf Ni ch t s ch u l d i g und demgemäß erfolgte freisprechendes Urtheil. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Oeffent- lichkeit statt. Vertheidiger war Herr Rechts­anwalt Dr. Pfeiffer-Fulda.

* Küufeld, 18. Febr. Bei der im hiesigen Rathhaussaale stattgehabte Wahl zur Handels­kammer wurde Herr Direktor Hentschel und Herr Fabrikant F. I. Lühn gewählt.

* Mebra, 18. Febr. Herrn Postdirektor Heine dahier ist die Vorsteherstelle des Post­amts I in Wilhelmshaven, Herrn Oberpost­direktionssekretär Detmar aus Aachen die Vor­steherstelle des hiesigen Postamts, zunächst probe­weise übertragen worden.

* Zlfirrgerr, 18. Febr. In einer der letzten Nächte wurde in das hiesige Amtsgerichts­gebäude eingebrochen und die „Gefangenarbeits­verdienstkasse" und ein Revolver mit zwei scharfen Patronen gestohlen. Von dem Thäter fehlt jede Spur.

Kersfekd, 17. Febr. Bei dem großen Bergwerks-Unglück auf der Zeche „Vereinigte Karolinenglück" bei Dortmund hat laut der «Hersf. Zeitung' auch ein als Bergmann dort thätiger Einwohner aus Raboldshausen sein Leben eingebüßt: der 33 Jahre alte Johannes Staufenberg. Der Verunglückte war verhei- rathet und hinterläßt eine Frau mit 4 unmündigen Kindern, wovon das älteste 7 Jahre und das jüngste 4 Monate alt ist. Staufenbergs Ellern

leben noch und bekamen [die traurige Nachricht am Donnerstag Abend telegraphisch mitgetheilt.

A Ämöneöurg, 18. Febr. Es bestanden z. Z. zwei Bahnprojekte für unsere Gegend: das der Ohmthalbahn, der sogenannten Hahnbahn, und das der Linie Marburg-Ofleiden bezw. Hom­berg (durch den Ebsdorfer Grund). Jenes war das Projekt des Kreises Kirchhain, dieses wurde von Marburg vertreten. Die Ausführung des einen Planes mußte den anderen entwerthen; daher unternahmen die beiden Parteien einen förmlichen Wettstreit auf Leben und Tod um den Vorsprung. Diesen hat das Projekt der Ohmthalbahn errungen, und die Brückenbauten dieser Linie sind schon ziemlich weit gediehen. Infolgedessen hat Marburg sein Projekt abgeändert und will nun seine Bahn durch den Ebsdorfer Grund über Dreihausen führen und mehr rechts in die Oberhessische Bahn einmünden lassen. Es soll damit der nächste Zweck verfolgt werden, den behaupteten Mineralienreichthum des Ebsdorfer Grundes der Industrie zu erschließen.

* Kartshafe«, 18. Febr. Die Weser und die Diemel sind stark gestiegen. Letzere ist bereits an verschiedenen Stellen über die Ufer getreten, der Weserpegel zeigt bereit 2,60 Meter, und immer noch steigt der Strom bedrohlich. Der vorgestrige Orkan hat in den Wäldern vielen Schaden angerichtet.

* Dlarvurg, 18. Febr. In der letzten Stadtverordnetensitzung fand endlich die Frage der Umgestaltung der Realschule zu einer Ober- Realschule von Ostern ab ihre Erledigung. Nachdem nämlich ein von dem zukünftigen Direktor der Anstalt, Herrn Oberlehrer Dr. Knabe in Kassel, eingeschicktes Gutachten verlesen war, ent­wickelte sich eine lebhafte Diskussion, die damit endete, daß man der Umwandlung zu stimmte und zugleich eine Gehaltserhöhung sämmtlicher Lehrer der Anstalt beschloß.

* Dermbach, 18. Febr. Die Faßfabnkation kommt hier wieder in Betrieb. Herr Wilhelm Roeser, der Inhaber der bekannten mechanischen Stiefelleisten- und Stanzmesserfabrik in Erfurt, bat die Fabrik gekauft und wird dieselbe als Filiale der Erfurter Fabrik bis zum nächsten Monate in Betrieb setzen.

* Krfurt, 17. Febr. Der orkanartige Sturm forderte gestern Nachmittag ein Menschenleben zum Opfer. An einem Neubau wurde das Ge­rüst vom Sturm niedergerissen; es fiel quer über den Straßendamm und schlua dabei einen vor­übergehenden Mann nieder. Er trug eine gräß­liche Wunde am Unterleibe davon. Man trug den Unglücklichen nach dem städtiscben Kranken­

hause, woselbst er bald darauf verschied. Der auf so jähe Weise Verstorbene ist der 37 Jahre alte Invalide Robert Seiler aus Erfurt.

* Oera, 18. Febr. Der Bürgermeister Schuster in Pforten, der am vorigen Dienstag erst in sein Amt eingeführt ward, ist seines Amtes enthoben worden, weil er in seinem früheren Amt Ruhla Unterfchlagungen be­gangen hat.

Uermischtes.

* Bochum, 18. Febr. Durch das Gruben­unglück auf Zeche Karolinenglück find einschließlich der bis heute Mittag 1 Uhr im Bergmannsheil ge­storbenen Verletzten 122 Bergleute ums Leben gekommen. An der Unglücksstätte sind 116 Todte gebettet, zwei liegen noch am Schacht; fünf bis sieben Bergleute sind noch nicht gefunden. Regierungs-Präsident Winzer aus Arnsberg ist heute Nachmittag hier eingetroffen. Aus dem Krankenhause Bergmannsheil wurden heute zwölf Leichtverletzte entlassen. Todesfälle waren im Berg­mannsheil heute nicht zu verzeichnen. Die Einsargung der Leichen hat heute begonnen. Die Szenen auf der Unglücksstätte spotten jeder Beschreibung.

* Königsberg i. 2?r., 18. Febr. Das zum Besten der hiesigen Kirchen-Unterbeamten-Wittwen- undWaisen- unterslützungskasse für das Jahr 1897 herausgegebene Verzeichniß kirchlicher Handlungen führt für die „alt­katholische" Gemeinde eine einzige Taufe und ebenso eine einzige Trauung aus; es ist doch noch nicht ganz der Nnllpunkt erreicht!

* Schwierige Dressur. Studiosus (bemoostes Haupt, zum jungen Fuchs): „Süffel, Du hast Dich gestern im Rausche wieder ungehörig aufgeführt — Du mußt Deine Affen besser dressiren!"

* Verplappert. „Also seit zehn Jahren gehen Sie schon auf die Hasenjagd? Da können Sie wohl von manchem schönen Erfolge erzählen?" — Sonntags­jäger: „Ich hab' sogar Rabatt!"

Mrchenkalender.

Sonntag, 20. Febr. Eucharius, Bisch. Der hl. Eucharius stammte aus einer hochangesehenen Fa­milie in Orleans, wo er um das Jahr 670 geboren wurde. Er trat frühzeitig in ein Kloster ein und zeichnete sich dort durch seine Frömmigkeit aus, daß er zum Bischof von Orleans erwählt wurde. Als der königliche Hausmeister Karl Martell sich an den Gütern der Kirche vergriff, gab Bischof Eucharius ihm einen scharfen Verweis; dafür wurde er in die Verbannung geschickt. Zunächst lebte er nun in Köln, dann in Lüttich, bis er sich schließlich in das Kloster St. Trond bei Mastricht zurückzog, wo er im Jahre 743 eines gottseligen Todes starb.

Montag, 21. Febr. Sev erian us, Bisch, und Mart. Der hl. Severianus war Bischof von Seytho- polis an der Grenze von Galiläa; er hatte schwere Kämpfe zu bestehen mit einem Anhänger der Irrlehre Eutyches, Namens Theodosius, der sich zum Bischöfe von Jerusalem aufgeworfen hatte. Von rohen Sol­daten begleitet zog Theodosius umher, um seine Gegner

zu unterdrücken. Severianus trat ihnen unerschrocken entgegen, wurde aber von den Soldaten ergriffen und mit Schlägen und Lanzenstichen zu Tode gemartert am 21. Februar 452.

Grschich1s-Ka1e«-rr.

20. Februar.

1751 Dichter I. H. Voß geboren.

1790 Kaiser Joseph II. von Oesterreich gestorben.

1798 Papst Pius VI. nach Siena geschleppt.

1810 Andreas Hofer erschossen.

1828 Dichter Ibsen geboren.

1878 Leo XIII. zum Papste gewählt.

21. Februar.

1677 Philosoph Spinoza gestorben.

1779 Rechtsgelehrter Fr. v. Savigny geboren.

1801 Kardinal Newman geboren.

1862 Dichter Just. Kerner gestorben.

1887 Tag der Septenatswahlen.

m. Mrtter-Keobachtrmger».

19. Februar.

Temperatur 6 Uhr Abends: 0,5° (Eelf., 0,4° Stenum.

„ 71/« „ Morg.: 0,0° „ 0,0’ „

. 12 „ Mittags: 4,1° „ 3,3° „

Die höchste Temperatur des gestrigen Tages betrug 4,8° Celsius (3,8° Reaumur).

Die niedrigste Temperatur in vergangener Nacht betrug —2,0"Celsius (—1,6°Reaumur).

Witterungs - Urbersichl der Deutschen Seewartr vom 18. Febr., mitgetheilt dem Deutschen Reichsanzeiger.

Das gestern über den schwedischen Seen gelegene Minimum ist südostwärts nach der ostpreußischen Küste fortgeschritten, wobei über dem Nordseegebiet die Luft­bewegung wieder schwächer geworden ist. Ueber Frank­reich ist das Barometer stark gefallen, dagegen über Nord-Europa erheblich gestiegen, sodaß eine Ausgleichung der Luftdruckdifferenzen stattgefunden hat. In Deutsch­land, wo allenthalben Niederschlag gefallen ist, dauert die milde veränderliche Witterung fort. In Nord-Ruß­land herrscht strenge Kälte.

Barometerstand Mittags 12 Uhr

am 18./2. am 19./2.

Sehr trocken__

Beständig ',iJ ~~

Schön 760_|H|

Veränderlich ——~

750

Regen (Wind) Viel Regen 740—

Sturm

710

.770

.760

.750

.740

.730

.720

710

Muthmaßlichr Witterung für den 20. Febr: Mildes, unbeständiges Wetter. Niederschläge nicht ausgeschlossen.

Amtliche Anzeige».

Das diesjährige Musterungsge­schäft im Kreise Fulda wird an folgenden Tagen abgehalten und zwar:

A. Im Gasthause des August Weber zu Neustadt (Neuhof):

1. Dienstag den 1. März, Morgens 8’/s Uhr Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Brandlos, Buchenrod, Büchenberg, Döllbach, Dorsborn, Eichenried, Ellers, Flie­den, Hattenhof, Hauswurz, Höf und Haid, Hosenfeld, Jossa, Kauppen, Kerzell und Löschenrod.

2. Mittwoch den 2. März, Morgens 8>/s Uhr Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Magdlos, Mittelkalbach, Neustadt, Niederkal- bach, Opperz, Pfaffenrod, Poppen­rod, Rommerz, Rothemann, Rückers, Schweben, Stork, Tiefengruben, Veitsteinbach, Weidenau und Zill- bach.

ö. Im Gasthanse des Wirths Wilhelm Hildebrandt, Giesel'sche Brauerei vor dem Paulusthore zu Fulda:

3. Donnerstag den 3. März Morgens 7 Uhr Musterung der in der Stadt Fulda geborenen bezw. daselbst zur An- Meldung gekommenen Militärpflich­tigen der Jahrgänge 1876 und

1877 (eventuell auch früherer Jahr­gänge).

4. Freitag den 4. März, Morgens 7 Uhr Musterung der Militärpflichtigen des Jahrganges 1878 aus der Stadt Fulda sowie aus den Ge­meinden Adolphseck Gutsbez., All- mus, Almendorf, Armenhof, Bern­hards, Besges, Bieberstein Gutsbez., Blankenau Dorf, Blankenau G.

5. Samstag den 5. März, Morgens 7 Uhr Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Böckels, Bronn­zell, Dassen, Dietershan, Dipperz, Dirlos, Dietershausen, Dörmbach, Edelzell, Eichenau, Eichenzell, El­ters, Steens, Engelhelms, Finken­hain, Friesenhausen, Giesel Dorf, Giesel Gutsbez., Gläserzell, Großen­lüder Dorf, Großenlüder Gutsbezirk, Haimbach, Hainzell, Harmerz, Hof­bieber, Horas, Johannesberg.

6. Montag den 7. März, Morgens 7 Uhr Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Istergiesel, Kämmerzell, Keulos, Kleinlüder, Kohlgrund, Kohlhaus, Künzell, Langenbieber, Lehnerz, Lüdermünd, Lütterz, Maberzell, Malkes, Mar­bach, Margrethenhaun. Melters, Melzdorf, Mittelrode, Müß, Neuen­berg, Niederbieber, Niederrode, Riesig, Reinhards, Oberbimbach, Oberrode und Petersberg.

7. Dienstag den 8. März, Morgens 7 Uhr Musterung der Militärpflichtigen aus den Gemeinden: Pilgerzell, Rex, Rodges, Rödergrund-Egelmes- Rönshausen, Salzschirf, Schletzen­hausen, Gersrod, Sickels, Steinau, Steinhaus, Stöckels, Thiergarten, Traisbach, Uffhausen, Unterbimbach, Welkers, Weihershos, Wiesen, Wis­sels, Wisselsrod, Wittges, Wolferts, Zell, Ziegel, Ziehers und Zirken­bach.

Auch findet an diesem Tage nach Schluß der Musterung das Klassi­fikationsgeschäft sowie die Loosunq statt.

Zum Klassifikationsgeschäft müssen die betreffenden Reservisten und Landwehrmänner erscheinen.

8. Mittwoch den 9. März, Morgens präzis 8 Uhr Prüfung und Entscheidung der Reklamationen um Zurückstellung und Befreiung vom Militärdienste aus sämmtlichen Gemeinden des Kreises Fulda.

Zuni Musterungsgeschäfte haben alle in den Jahren 1876, 1877 und 1878 und den früheren Jahren ge­borenen im hiesigen Kreise Gestel­lungspflichtigen zu erscheinen, die eine endgiltige Entscheidung über ihr Militärverhältniß noch nicht er­halten haben. Ausgenommen sind diejenigen, welche von der Gestellung ausdrücklich entbunden sind.

Die Militärpflichtigen der älteren Jahrgänge haben ihre Loosungs- scheine zur Vervollständigung mit zur Stelle zu bringen und abzu- liefern.

Militärpflichtige, welche sich zum Musterungsgeschäfte nicht stellen oder bei Aufrufung ihres Namens im Musterungslokale nicht anwesend sind, werden mit Geldstrafen bis zu 30 Mark oder mit Haft bis zu 3 Tagen bestraft. Außerdem können ihnen die Vortheile der Loosung entzogen werden.

Wer durch Krankheit am Erschei­nen im Musterungstermine ver­hindert ist, hat ein ärztliches Attest einzureichen. Dasselbe ist durch die Polizeibehörde zu beglaubigen, so­fern der ausstellende Arzt nicht amtlich angestellt ist.

Gemüthskranke, Blödsinnige, Krüppel 2C. dürfen auf Grund eines derartigen Attestes von der Gestel­lung überhaupt befreit werden.

Die Eltern, bezw. diejenigen Per­sonen, zu deren Gunsten eine Zu­rückstellung voni Militärdienste be­antragt worden ist, haben bei Ver­meidung der Nichtberücksichtigung der Reklamationen in dem beson­ders auberaumten Termine am 9. März sich persönlich einzufinden und diejenigen Kinder (Söhne und Töchter), welche das 14. Lebensjahr vollendet haben, behufs Feststellung ihrer Arbeitsfähigkeit mit zur Stelle

zu bringen, sofern deren Arbeits­unfähigkeit nicht durch ein Zeugniß eines beamteten Arztes nachgewiesen wird.

Die Herren Bürgermeister und Gutsvorsteher des Kreises haben die vorstehenden Bestimmungen wiederholt zur öffentlichen Kennt- niß zu bringen und die gestellungs­pflichtigen Mannschaften auch speziell zuni Erscheinen vorzuladen. Zu diesem Zwecke werden die Rekru- tirungs-Stanimrollen in den nächsten Tagen übersandt werden.

Die Herren Bürgermeister und Gutsvorsteher haben der Muster ung persönlich beizuwohnen, die Ordnung unter den Mannschaften ihrer Gemeinden bezw. ihres Guts­bezirks zu handhaben und zugegen zu sein, wenn der Bezirksfeldwebel dieselben verliest, damit die Bürger­meister re. dem letzteren etwa er- forderlicheAuskunft ertheilen können.

Die Stammrollen der Jahrgänge 1876, 1877 und 1878 sind im Mnsterungstermine zurückzuliefern.

Außerdem werden die Herren Bürgermeister und Gutsvorsteher aufgefordert:

1) die Militärpflichtigen anzu- weisen, daß sie vollständig sauber gewaschen und reinlich gekleidet zu erscheinen haben.

2) die Militärpflichtigen vor übermäßigem Genuß geistiger Ge­tränke zu warnen und darauf zu

halten, daß dieselben während ihres Aufenthaltes im Musterungslokale sich des Genusses geistiger Getränke gänzlich enthalten.

Diejenigen Militärpflichtigen, welche vor der Ersatz-Kommission in betrunkenem Zustande erscheinen oder welche während des Muster­ungsgeschäfts bei oder in den: Musterungslokale Ruhestörungen verursachen, werden sofort in Haft abgeführt und verfallen in die ge­setzlichen Strafen.

3) das Mitbringen von Stöcken und das Singen und Schreien in den Straßen der Stadt Fulda und im Orte Neuhof ist bei Strafe untersagt.

Fulda, den 17. Febr. 1898. Der Civil-Vorsitzende der Ersatz- Kommission.

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Montag, 21. Febr., Vormittags 10 Uhr, in der Weber'schen Gastwirthschaft zu Neuhof aus der dortigen Oberförsterei. (Eichen: Scheit, Knüppel und Reisig; Buchen: Scheit, Knüppel, Stöcke und Reisig; Birken: Knüppel und Reisig; Kiefern: Scheit, Knüppel, Stöcke und Reisig.)

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