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$tx< »nd Verlag der Fuldaer Actiendrackerei

peterrgaü'e Nr. S (Larmsuic).

25. Jahrgang

Iulöa, Donnerstag, den 3. Februar 1898

WM 26.

Rom, 26. Januar 1898.

theilungen zufolge konnte man jeden Augenblick

günstig war. . . r,

Als Mittelpunkt des Lagers diente eine ziemlich geräumige Hütte, welche der Offizier für sich und seire fchöne Gefangene mit Beschlag belegt hatte. Das wurde ganz einfach dadurch bewerkstelligt,

Während man große Feuer anzündete und Borräthe berbeifchleppte, um die Erwarteten zu

* Dank des Kaisers. Der .Reichs- und Staatsanzeiger' veröffentlicht heute an der Spitze des Blattes'folgenden Allerhöchsten Erlaß:

Mit herzlicher Freude habe Ich es auch bei der diesjährigen Wiederkehr meines Geburtstags erfahren

b i e l s k i.

Die zweite Etatsberathung wird beim Reichs­justizamt fortgesetzt.

Die Diskussion über den Titel „Staatssekretär" (das Gehalt soll von 24000 auf 30000 Mark erhöht werden) dauert noch fort.

Abg. v. Sieschel (ntlb) drückt den Wunsch aus. daß den Richtern Zeit und Gelegenheit zum Studium des Bürgerlichen Gesetzbuches und aller mit demselben

verantwortlich: Für die Redaktion Fos. Aan», für Ini-rate 3. Parzeller in Fulda.

hat das Recht, mir das zu verwehren?"

Sehr geehrter Herr!

Das sehr gefällige Schreiben, das der Augustmus- Verein, dessen Vorsitz Du in verdienter Weise fuhrst, an den heiligsten Vater gerichtet hat, um ^lsm zur glücklichen Vollendung des sechzigsten Jahres Seines Priesterthums Glück zu wünschen, hat Se. Heiligkeit T, ' 77 ______________ So** vxttinpmtnn

Inserate: Die ein­spalt. Garmond­zeile oder deren Raum 15 Pf, Re­klamen die Petit­zeile 25 Pf.; bei Wiederholungen wird entsprechend. Rabatt gewährt.

----der einem Wahnsinnigen häufig innewohnenden « Qtr lefete fiflUDtllUfl von Rlllarney. Zähigkeit, war er auch seinem Auftrage nachge-

Eine historische Erzählung kommen und hatte trotz des von den Dragonern

- • ~ gewonnenen Vorsprungs dieselben zu Fuße soweit

eingeholt, daß er am Morgen nach ihrem Em- ■ ~ . Seinen Mit-

die in Preußen zuständig sind. Die Regierung läßt Erhebungen darüber anstellen, ob die pol­nischen Studenten im Besitze genügender Geld­mittel sich befinden. Sollte dies nicht der Fall sein, so wird den jungen Leuten mit Ausweisung gedroht. So wenigstens wird dem ,Kuryer Warszawsky' (Warschauer Kurir) aus Berlin geschrieben. Woher die Regierung die Berech­tigung nimmt, in solcher Weise in die Privat­verhältnisse von unbescholtenen Leuten einzugreifen, ist unklar. Aber es scheint, daß man nachgerade alles Gefühl dafür verloren Hat, wie abenteuer­lich und wie wenig großartig die öffentliche Be- thätigung einer so ins Kleinliche ausgearteten Polenangst sich ausnimmt.

* Einer halbamtlichen Andeutung zufolge soll es in der Absicht der Regierung liegen, für ein­zelne Gewerbezweige die Bestimmungen über die Sonntagsruhe zu ändern. Das Wesen der Sonntagsruhe selbst soll aber dadurch nicht be­rührt werden.

X Die Lohnvewegurrg der Berliner Schuhmacher hat nun auch das Einigungsamt des Gewerbegerichtes beschäftigt. Die Verhand­lung hat neun Stunden gedauert und lieferte als Ergebniß einen Vergleichs-Vorschlag, der in vielen Punkten den Arbeitern entgegenkommt und in einer Aenderung des Wortlautes der neuen Fa­brikordnung besteht. Die Vertreter der Arbeiter sowohl wie der Unternehmer nahmen den Vor­schlag an; und am Sonntag hat dann auch nach langen Debatten eine Versammlung der Ausstän­digen diesen Vorschlag gutaeheißen. Für den Fall, daß die Ausständigen alle wieder zur Arbeit angenommen werden, soll unter den Bedingungen des Einigungsvorschlages des Gewerbegerichtes die Arbeit am Donnerstag wieder ausgenommen werden. -

Aus dem Reichstage.

<O> 30. Sitzung vom 1. Februar 2 Uhr.

1 Am Bundesrathstische: Nieberding, v. Pod-

Deutsches

Berlin, 2. Februar.

Der Augustinus-Verein zur Pflege der katholischen Presie hat unserem heil. Vater Papst Leo XIII. zu seinem 60jährigen Priesteriubtlaum eineGlückwunsch-undHuldigungs-Adresse gewidmet. Der (lateinische) Text derselben lautet in deutscher Uebertragung:

Adresse, deren eines den Text, das andere die Unterschriften enthält, Großfolio - Format und weißes Chromopapier, sind in Schwarz-und Roth- druck ausqeführt, mit einer geschmackvollen, mehr­farbigen, reich mit Gold durchwirkten Umrahmung versehen und ruhen in einer Mappe aus weißem, stark vergoldetem Kalbsleder. , „

Die Adresse ist am 7. Januar nach Rom ab­geschickt und am 19. Januar gegen Mittag durch den Maestro di Camera Seiner Heiligkeit, Mon­signore Cagiano d'Azevedo, dem heiligen Vater überreicht worden.

Darauf lief am 29. Januar folgende an den Vorsitzenden des Augustinus-Vereins, Herrn Ver­leger Otto-Krefeld gerichtete Antwort em:

biqen, vor Allem und ganz besonders aber von den­jenigen, die, weil sie sich dem Zeitungsberufe widmen, die günstige Gelegenheit haben, dieselbe Hingebung m den Gemächern Anderer zu hegen und zu pflegen. Der erhabene Hohepriester gibt seiner Genugthuung Ausdruck, daß Ihr danach in täglicher eifriger Arbeit strebt und lobt Euren Vorsatz, nicht um Fingersbreite von den Vorschriften und Rathschlägen abzuweichen, die vom Apostolischen Stuhle für die Herausgeber von Zeitungen veröffentlicht worden find. Damit dieser Euer Vorsatz glücklich Verwirklichung finde, ertheilt Seine Heiligkeit dem gesammten Augustinus-Verein m liebevoller Gesinnung den Apostolischen Segen.

Mit dem Ausdruck aufrichtiger Hochachtung ergebenst (gez.) M. Kard. Rampolla.

h Der Kreuzer „Deutschland" mit dem Prinzen Heinrich an Bord wird em wenig spater 1 in Kiaotschau ankommen, als planmäßig bisher angenommen wurde. Der Kreuzer, der nicht grade eines unserer neuesten Fahrzeuge ist — er stammt aus dem Jahre 1874! — ist unterwegs von einigen kleinen Mißhelligkeiten betroffen worden, und daraus sind entsprechende kleine Verzögerungen entstanden. So verlor der Kreuzer im Suezkanal einen Anker, und an der Insel Sokotra war der bestellte Kohlenersatz nicht recht­zeitig zur Stelle. Aber zu irgendwelchen Besorg­nissen und Beunruhigungen liegt auch nicht der geringste Grund vor.

* Wie verlautet, hängt die rm Auftrage des Kultus-Ministeriums gegenwärtig veranstaltete Rundfrage über die Höhe der vo« de« Kalho- kike« Breußeus gezahlte« Steuer« wirklich mit den bevorstehenden Paritätsdebatten im Abgeordnetenhause zusammen. Wir haben gleich unsere Vermuthung dahin ausgesprochen. Es ist zu wünschen, daß bis zum Beginn dieser Debatten einer der besten Wortführer der Katho­liken in dieser Frage, der Abg. Bachem der in Folge von Ueberanstrengung und Nervosität erkrankt war, wieder auf dem Plane stehen wird.

X Eine Aeußerung des preußischen Land- wirthschaftsministers von Hammerstein-Loxten tm preußischen Abgeordnetenhause wird in der Presse ausqeleqt als eine Andeutung über den Zeit­punkt der «ächste« Wahle«. Der Minister bemerkte nämlich, die Regierung habe deswegen von der Einbringung einer Vorlage über das Wasserrecht abgesehen, „um allen Parteien volle Zeit zur Wahlagitation zu geben". Und dies wird nun so ausgelegt, daß die Regierung einen möglichst frühzeitigen Schluß der Parlamente herbeiführen wolle, um die Vornahme der Wahlen noch in der ersten Hälfte dieses Jahres möglich zu machen. Es bleibt abzuwarten, ob diese Deutung den Thatsachen entspricht.

Ist Im Lager der Polenpartei gibt es ernsthafte MeirmngsverschiedevHette« «ver die Ilotte«vorlage. Vor einiger Zeit fand, wie berichtet, in Posen eine Wählerversammlung statt, die in einer einstimmig angenommenen Re­solution die polnische Reichstagsfraktion aufforderte, die Flottenvorlage rundweg abzulehnen. Die nächste Folge davon war, daß Herr von Cegielski,

Heiligster Vater!

Vor zehn Jahren haben in froher Begeisterung auf dem ganzen Erdkreise wir alle, die wir uns als Katholiken bekennen, die 50jährige Jubelfeier Demes Priesterthums, vor 5 Jahren die Deines bischöflichen Amtes mit Dir begangen, aus tiefstem Herzensgründe Gott für die Wohlthat dankend, die er uns dadurch erwiesen hat, daß er Dich so lange das Steuer der Kirche führen läßt. Unendlich hoher ist diese uiffere Freude nunmehr gestiegen, wo es durch Gottes Gute uns vergönnt ist, Dir zur 60. Wiederkehr jenes Tages Glück zu wünschen, an dem Du die Pnesterwurde er­langt hast. Wie damals wenden auch jetzt alle, die

Stück' Weges hierher, und dann kam Ralph O'Connell über uns, und eine Frau nahmen sie gefangen, und ich blieb bei ihnen, bis Ralph sagte, ich brauche einen Boten nach Killarney, und da ging ich."

Jetzt erst wurde die Sache klar. Ralph mußte das Gefecht mit den Dragonern bestanden und dabei eine Frau gefangen haben. Wer diese Frau war, wußte man nicht, wohl eine Verwandte oder Dienerin Lucy's. Von ihr hatte man die Absicht der Dragoner erfahren und man hatte nun den Wahnsinnigen, dessen geistigen Zustand man wohl kaum recht kannte, als Boten sortge- sendet, um den Stamm zu verständigen. Mit

"Es scheint?Euere Gesetze sind Euch in Alkm zu Willen. Kaum wurde mir klar, daß em Ge­setz besteht, welches dem Parlamente gestattet, Güter zu verlausen, die ihm gar mcht gehören, so höre ich, daß ein Gesetz besteht, welches mir verbietet, emen Mann zu hecrathen den ich liebe

Miß Lucy! Ich warne Euch! Ihr sprecht von „Eueren" Gesetzen. Ihr müßt sagen „unsere

ertragen müssen?" ,

Der Offizier biß sich auf die Sippen.

„Nur so lange," erwiderte er endlich, „biS ich Euch in den Stand gesetzt, Euere Lage voll­ständig zu überblicken."

„Erlaubt, daß ich mich dazu setz?!'

Miß Lucy ließ sich auf einen Heubündel nieder.

Nach einer Weile begann der Offizier:

„Wenn mich nicht Alles täuscht, so wart Ihr eben im Begriffe, ein Ehebündniß mit dem Sohne jenes Häuptlings zu schließen."

„Diese Beredung hat sogar schon stattgesunden. Was kümmert das Euch?"

„Aber dieses Ehebündmß kann nicht statt-

daß man die Einwohner hinauswarf. Durham erwidern, machte sich in dem unteren Raume, woselbst der fangene. Herd stand, bequem; Lucy wurde in einer Boden-1 ämmer einquartirt, deren ganzes Mobiliar in einigen Bündeln Heu bestand, welche man von dem Speicher hereingetragen hatte. Das diente als Sitz und konnte auch, wenn die Nacht herein­brach, als Lager benutzt werden.

Nachdem der Wachtmeister gemeldet, daß alles in Ordnung sei, stieg Sir Edward die wurmstichige Treppe hinauf, um seine Gefangene zu besuchen. Lucy stand an einer Dachluke und spähte hinaus. , n

„Erweckt keine Hoffnung in Euch, Miß Lucy, bemerkte der Offizier mit kaltem Lächeln, „die doch nur als trügerisch sich erweisen müßte."

Lucy fuhr erschrocken zusammen, als sie die Stimme des Offiziers hörte; aber sie faßte jlch

ra^ Die Gewalt, welche man gegen mich übte," erwiderte sie kalt, „läßt mir keine Hoffnu- gierig, daß man mich befreien werde. Wollt Zyr mir auch diese nehmen?" ,

Ich bitte. Miß besprechen wir die Dinge kalt und ruhig; Ihr werdet dann begreifen, daß ich Gewalt gegen Euch übte, um Euch vor einer großen Thorheit zu fchützen. Eueren" iseieuen. x)yi mupi

„Seid Ihr mein Vormund. . Wnchmate ick> warne Euch! So wenig

„Ja Miß Lui»! I» m-r ,*""T ®J «lisch-^G-R Euch feinen Schutz versagen «U ta«. I- wenig k-nni Ihr chm Eueren Gehorsam

*“ ' sS'äatin Sir Edward!- erwiderte Luc» """.Ich °»! d-»

• "■ 1 Q-e^rn (Srhnhp daß ick nickt Gesetzes; ich war aus seinem Bereiche und Ihr

Äi8b,1A1üi®Jt6mii, mit Gewalt herbeigeholt.-

Erscheint täglich, M. Ausnahme der Sonn- und Feier­tage-Bierteljährl. Hejugsprris ohne Bringerlohn und Bestellgeld in Fulda und aus­wärts 1M. 50 Pf.

von Philipp Wasserburg (Laicus).

. ______ (Nachdruck verboien.) ---------—

.-u haß ■ ..■M'S“ Ma.» schau- xL.bE», am Zick. «r.

ALLA7L. der Haupt. RÄb mit "seine"» Freischaaren erwarten

^SfaatU w'S'es nicht leiden, Ihr sollr erfrischen, hatten die Dragoner ihren Weg ohne

» °mk.ch »... Netter in

der Ferne auftauchen sehen, es wurde auch Jagd auf sie gemacht; aber man konnte keinen ertappen.

Die Einzelnen flüchtigen Gestalten waren die Hoffnungssterne, auf welche Lucy's Auge sich richtete. Sie sagte fick, daß sie nicht vergessen war, daß man die Absicht hege, sie mit Gewalt zu befreien, und sie erwartete mit fieberhafter Ungeduld die Nacht die einem solchen Unternehmen

Fuld «er M Zeitung

mit Mterhattungs-Meilage „Mustrirte Sonntags-Zeitung"

der die Stadt Posen tm Reichstage vertritt, nicht zusammenhängenden Gesetze dadurch geboten werde, daß mehr für Posen sich aufstellen lassen will. Dann besoldete Assessoren in ausreichender Zahl als Hilfs­erklärte Herr von Koscielski die vorher von der richter eingestellt werden. .

Posener Versammlung gefaßte Resolution gegen ^ite-geschehentönne, m"den1)iichtern den Uebergang die Flottenvorlage als „unklug und voreilig, zu erleichtern, werde geschehen.

und jetzt hat die polnische Fraktion des Reichs- Abg. Herbert (Soz.) fordert eine Revision der tages in einem offiziellen Schreiben auf jene Preßgesetzes, die vom Staatssekretär abschlägig be- Resolution geantwortet. Die Antwort ist karg I l ch l ^^N— , fordert eine mildere Handhabung und wenig liebenswürdig und erklärt, daß „der be§ Strafvollzuges, was Abg. v. Stumm sehr bedenklich Beschluß der polnischen Wählerversammlung in erscheint. Er räth der Regierung im Gegensatz dazu, P-ftn der B-rechtigu», und de. P-uktischm B-. bi- sich in bin«,re, Au-,

gründung entbehre und darum abzulehnen sei . fü-unfl9 ^er die Reform auf dem Gebiete des Jrren- Danach also ist die Po len fraktion geneigt, j^sensb „

in Sacken der Flottenvorlage weite Zugestand- An d-r Debatte darüber bethnlrgten sich u. A. Nisse zu machen. die Abgg. Ir. Langerhan- und Prinz Sch-enaich-

' h Auch die polnische« S1«de«1e« in Berlin Lver'(Ctr.) stellt den Antrag, das Gehalt

erfahren gegenwärtig unerwünschte Aufmerksam- be§ Staatssekretärs auf 24000 Mk. zu belassen. Wenn feiten der preußischen Regierung, und zwar solche die Gehaltserhöhung der Unterbeamten emtrete, bann Studenten aus Ruffisch-Polen ebenso wie solche, fimnenjnKMieJS^^

Ich bin ein Weib, ich bin eine Ge- ..... Ihr könnt mit mir thun, wie Ihr wollt! Werde ich noch lange Euere Gegenwart

M Dir mit iitnigster Liebe und Ehrerbietung den ge- Pnesterthum^^ meinfamen Vater der Gläubigen erkennen all ch 9 Hohepriester angenehm von jedwedem Gläu- Denken Dir zu und richten auf Dich als den erya v « v beic

benften und gewaltigsten Vertheidiger des Helles der Menschen, als den weisesten Berather, als den traft» und muthvollsten Bekämpfer der von Tag zu ^ag an­wachsenden Nebel ihren bewundernden Blick, auf Dich, zu dem wir als unserein Vorbilde aufichauen, defien Stimme wir lauschen als der unseres Hirten, dem wir folgen als unfernt Führer und Bannerträger. Das allerdings ist einem Jeden bewußt, daß unermeßlich weit hinter Deinem hohen Beispiele zuruckbleibt, mit wie brennendem Eifer er sich auch und nicht ohne Ar­sola in irgendwelchem Wirkungskreise abmuhen mag. Doch sind wir der Ueberzeugung, daß Du selbst dem Wenigen lobende Anerkennung nicht verweigerst, das Einer mit schwachen Kräften, aber beharrlichem Eifer zum Nutzen des allgemeinen Besten schaffend beitragt.

Unter der Zahl derer, die unter Gottes Beistand Etwas — Geringes zwar nur, jedoch nicht ganz Bedeutuiigs- (oieS — geleistet zu haben meinen oder zuversichtlich vertrauen, es in Zukunft zu leisten, befinden sich Die­jenigen, die dieses Schreiben an Dich richten und hoffen, daß Du es wohlwollend aufnehmen wirst. Wir gehören nämlich jenem Vereine an, der mit dem Namen des heiligen Augustinus geschmückt die Herausgabe und Verbreitung guter Bücher und Zeitungen sich zum Ziele gesetzt hat in der Absicht, die Zahl derjenigen zu vermehren, welche den göttlichen Geboten gehor­sam die Gesetze der Gerechtigkeit erkennen and ver- 01CBJuyuijcn . --------"in»;*»

stehen beobachten und vertheidigen, und m der Absicht, dürfen, wie festlich dieser Tag tm ganzen Weiche und allmäblicb jene Zügellosigkeit einzuschränken und zu weit über feine Grenzen hinaus begangen ist und welche

Menfchcn zum Knegc Mtn den Glauben und dm & lelczcavhlsch». Kundgebungen gab Mil -in

Lehre der Kirche fortrecht. Wir wisfen, daß unser u^dtes Zeugniß davon, daß das Band, welches Mich Streben Deine Billigung findet, und zwerseln daher bem ^ut|^en Volke verbindet, auf treuer Anhängltch- nicht, daß, wenn wir unser Ziel auch nur zu einem £cit unb zuversichtlichem Vertrauen gegründet ist. Ich kleinen Theile erreichen, dieses Zeichen unseres hm- ^be aus den begeisterten Huldigungen aber auch mit gebenden Gehorsams Dir gefällig sein wird. Wir Befriedigung ersehen welch freudigen Widerhall die b :vä.**ä* «

zu thun, was das Gemeinwohl zu ^rn geeigntt ist. und »/befonberV"®^ bei ben fernoom

Mit dem heißesten Flehen aber rufen wir zu Gott, «at’r((int)e lebenden Deutschen gefunden haben. Mein daß er Dich beständigen Helles gemeßen lassen möge, @im)en unb Denken wird im Ausblick zu Gott, dem und Dich bitten wir in tiefster Ehrfurcht um die Gnade, ^errn, auch ferner daraus gerichtet sein, die Sicherheit uns mit Deinem Segen zur muthigen Durchführung b{e 2Bo6(fa^t be§ Reiches zu fördern und zu heben.

«gab-», di- uns am

8 Di- Adreffe Mgt di- Uu,--!ch-ift I-mmlUch-- SgJwWS

Vorstandsmiitzlieder des Augustinusoerem.. Ihre zssetulichen Kenniuib zu bringen.

technische Ausstattung, die der Firma I. P. Bachern Berlin, Schloß, den 31. Januar 1898 in Köln übertragen worden war ist einfach, aber Wilhelm 1. R.

würdig und vornehm. Die beiden Blatter der ^An^Rmchskan^