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FuldaerMZeiturm

M 11

Iuröa, Samstag, den 15. Januar 1898

25. Jahrgang.

Druck und Verlag der Fuldaer Actiendruckeret petersgasse Hr. (Larmonie).

mit Anterhattungs-Meikage „Issuflrirte Sonntags-Ieilung"

gung. Hat doch sogar der preußische Kriegsmi­nister selbst im Reichstage gesagt, daß die preu­ßische Armee keine Sympathie habe für die Vor­lage üb ec den militärischen Strafprozeß, und dem Entwurf über die Gntschädigung «nschutdig Werurlheikter ist es ebenfalls allzu deutlich an­zumerken, daß er nur äußerlichen Erwägungen seine Entstehung verdankt und recht sehr nach dem Muster gearbeitet ist: Wasch' mir den Pelz, aber mach' ihn mir nicht naß! Was mit der Ikotten- vorkage wird, ist jetzt, nach Weihnachten, noch ebenso unklar, wie vorher. Aber die Zwischen­zeit hat Klarheit über einen Punkt, und damit Bestätigung für eine Auffassung gebracht, die an dieser Stelle von allem Anfang an vertreten worden ist: die Mehrheit der Cent rums frak- tion des Reichstages ist Kompromissen über die Flottenvorlage abgeneigt, und die Flottenvorlage hat in der Form, wie die verbündeten Re­gierungen sie beim Reichstage eingebracht haben, keine Aussicht auf Annahme. In neuester Zeit ist das Gerücht aufgetaucht, daß die Polen für die Vorlage stimmen würden. Und namentlich der Besuch des Herrn Erzbischofs Dr. v. Stab­lewski am kaiserlichen Hofe hat diesen Gerüchten neue Nahrung gegeben. Vorläufig aber handelt es sich um nichts weiter, als um Gerüchte, und die polnische Presse lehnt sich bereits sehr heftig auf dagegen, daß die Polensraktion zu lauter Admiralskis werde.

Die Thronrede, mit der am 11. Januar der

Erscheint täglich, m. Ausnahme der Sonn-und Feier­tage. Vierteljährl.

Bezugspreis ohneBringerlohn unb Bestellgeld in Fulda und aus­wärts IM. 50 Pf.

preußische Landtag eröffnet worden ist, gibt kaum einen Anlaß zu besonderer Besprechung. Kühl und geschäftsmäßig ist ihr Ton, der reine Finanzton; kühl und geschäftsmäßig vollzog sich auch der ganze Eröffnungsakt, der nicht vom Kaiser, fonbein vom Ministerpräsidenten Fürst Hohenlohe vorgenommen wurde. Die Finanz­lage wird in der Vorlage als ganz glänzend dar­gestellt, so, als hätten wir wieder einmal „heiden­mäßig viel Geld" und könnten neue Schlacht­schiffe, neue Kanonen, neue Kasernen und große Postpaläste nur so aus den Aermeln schütteln. Aber von der Aufbesserung von Unterbeamten, von einer durchgreifenden Abhilfe und dauerndem Schutze für alle Zukunft gegen die Hochwasser­gefahr in den Ueberschwemmungsgebieten schweigt die Thronrede, und aller Voraussicht nach wird der angekündigte Gesetzentwurf über die Auf­besserung des Diensteinkommens der Geistlichen wiederum die Protestanten weit besser bedenken, als die Katholiken. Das nennt man dann gleich­mäßige, paritätische Behandlung von Protestanten und Katholiken! Wenn es sich indessen um die Bekämpfung der Katholiken handelt, da ist die Regierung schnell bet der Hand mit großen For­derungen, und so verlangt sie von neuem 100 Millionen zur Bekämpfung des Polenthums in den Provinzen Westpreußen und Posen. Die Polen nennt man, aber die Katholiken meint man; und somit ist die Stellung des Centrums gegen diese Forderungen von vornherein klar Das wird die Stellung ausg sprochener Opposition sein. Leider wird das wenig helfen, denn im preuß. Abgeordnetenhause herrscht die unbedingte Regierungsmehrheit der Konservativen, Freikon­servativen und Nationalliberalen. Als der Kaiser vor sechs Wochen in seinem Neuen Palais bei Potsdam das Präsidium des Reichstages em- ■ pfing, hat er die Aeußerung gethan: er glaube, ] daß die Neuwahlen in diesem Jahre in noch i höherem Grade oppositionell ausfallen würden, i als bei den Wahlen von 1893. Das wäre be- !

In Servie« chat der unglückselige Milan sich zum Oberkommandirenden der serbischen Armee machen lassen, was an sich recht unge­fährlich und jedenfalls eine größere Ehre für ihn als für die Armee ist. Aber man schreibt ihm unruhige und sogar kriegerische Pläne zu. Mit seinen Nachbarn in Bulgarien wie in Montenegro ist er gründlich verfeindet und in Oesterreich wie in Rußland sähe man nichts lieber, als wenn er wieder auf Reisen ginge. Und darauf wird es wohl schließlich herauskommen. Nur wird er diesmal wahrscheinlich mehr Reisegeld mit auf den Weg nehmen, als in früheren Jahren.

Fürst Ferdinand von Aukgarie« dachte sein etwas herabgekommenes Ansehen durch eine große Ehrung seines Vorgängers Alexander v. Batten­berg auszubessern. Unter prunkvollen Feierlich, keilen sollte die Leiche Alexanders aus der Gruft, wo sie bisher lag, in eine Kirche übergeführt werden. Schließlich ist aber der ganze Plan vernichtet worden durch die Unlust derjenigen, die dem Fürsten Alexander ein liebevolles Ge- dächtniß bewahren, an der Komödie theilzunehmen. Und so war es auch damit nichts. Warum macht es Ferdinand nicht, wie Milan, und geht?

fett eimgen^Jahren. In Berlin wollte man früher nichts wissen davon, und auch heute kann man nicht behaupten, daß die Bevölkerung solchen Plänen sonderlich freundliche Gesiimungen ent­gegenbringe. Wer einmal Gelegenheit hatte, die Londoner unterirdische« Eisenbahnen kennen zu lernen, war entsetzt über den Schmutz, der dort sich breit macht; und es konnte nicht fehlen, daß dte Schtlderungen dieses Schmutzes in der Londoner Underground-Railway den Sinn der Bewohner der reinlichsten Großstadt der Welt nicht inssreund- licher Weise gefangen nahmen. Dennoch wird es nicht mehr allzu lange dauern, bis auch Berlin feme Untergrund-Bahnen bekommt. Die große Elektrizitäts-Firma Siemens und Halske baut schon seit geraumer Zeit an einer elektrischen Hochbahn, die, wenn sie fertig sein wird, den äußersten Westen von Berlin mit dem Süden und Südosten verbinden und dadurch einem längst empfundenen Bedürfnisse abhelfen soll. Und die­selbe Firma wird nach Vollendung dieser Hoch­bahn im Anschlüsse an dieselbe zwei Tiefbahn­linien mitten in das Herz von Berlin hinein- treiben. Von der Hochbahn, deren Geleise in der Höhe des ersten und zweiten Stockwerkes, Erd- zeschoß ungerechnet, auf eisernem Unterbau in der Luft sich befinden werden, foll der Bahnstrang in der Nähe des Potsdamer Bahnhofes unmittel­bar hinab in die Tiefe führen, unter das Straßen- fflaster und auch noch unter alle die Apparate hinunter, die schon jetzt die unterirdische Schicht zunächst dem Straßenpflaster ausfüllen: Wasser­leitungen, Gasleitungen, Fernsprech-Rohre, Tele­graphen, unterirdische Stromleitungen elektrischer Straßenbahnen und Abzugskanäle. Aber nicht wie bei der Londoner Untergrundbahn soll hier die strebende Kraft Dampf sein, von Kohlenbrand erzeugt, sondern Elektrizität. Und ein solcher Be­trieb erzeugt bei weitem nicht so viel Schmutz, wie jener.

Das kühnste dieser Berliner Unternehmen aber ist die Untertunnelung jder Spree und ihres schwarzschlammigen Flußbettes. Draußen im Osten, wo im Jahre 1896 die große Berliner-Gewerbe- Ausstellung sich ausbreitete, hat die „Gesell-

sonders für das preuß. Abgeordnetenhaus sehr zu wünschen. Denn fo, wie es jetzt zusammen­gesetzt ist, sinkt es beinahe zu der Bedeutungs­losigkeit des Herrenhauses zurück.

Anders sieht es in Mayer» aus. Dort hat ich die Regierung mit ihrer Vorlage über die Verbesserung des Diensteinkommens der Geistlichen einen recht tüchtigen Korb bei der Abgeordneten­kammer geholt. Mit 76 gegen 67 Stimmen ist dort die Vorlage abgelehnt worden, da das Centrnm geschloffen dagegen stimmte. Auch in dem katholischen Bayern hatte nämlich die Re­gierung die Idee, daß die protestantischen Geist­lichen höher besoldet werden müßten, als die katholischen, deshalb, weil sie Frauen nehmen und Kinder haben! Da ist ihr nun recht deutlich und

ledigung dieses Einzelprozesses die Dreyfus-Ange- legenheit ganz beigelegt sei. Die Partei des Kapitäns Dreyfus wird gewiß ihre Bemühungen fortsetzen, dessen Sache auf der Tagesordnung zu erhalten.

verantwortlich: Für die Redaktion Ios. »anm. für anlerate F. parzeller in Fulda.

(£ Allerhand aus Berlin.

Im Zeitalter des Verkehrs — ja freilich! Denn zum Glück sind wenigstens die Zeiten vorüber, in denen viele Gebetbücher ein besonderes Gebet enthielten: „Vor Besteigung einer hochfürst­lich Turn- und Taxi'schen Post", so als ob es eine besondere Herausforderung der Barmherzig­keit Gottes gewesen wäre, das, was sterblich ist an dem Menschen, einem solchen Fahrzeuge an­zuvertrauen. Aber gar Manches an unserem so­genannten Zeitalter des Verkehrs nimmt sich doch redjt wunderlich aus, und manches Andere darin ist nichts weniger als ungefährlich. So zum Beispiel die preußische Staats bahn. Früher hatte man einiges Zutrauen zu ihrer Sicherheit. Aber feit den Ereignissen des letzten Sommers hat dieses Zutrauen bedenklich gelitten, und am Ende kann man es Niemanden verdenken, daß er, wie ein gewisser bayerischer Parlamentarier aus der alten Schule, sich aus Grundsatz keinem preußischen Schnellzuge mehr anvertraut.

Unsicher, aber profitlich! — denn die lieber- 'Hüffe, die die preußischen Staatsbahnen ab­werfen, wachsen von einem Jahre zum andern, nicht nur in den Schlußsummen an sich, sondern auch int Verhältnisse zu dem verwendeten Anlage­kapital. So ist der Gesammtüberschuß von 1896 |H,1897 von 4691/a Millionen auf beinahe 504 Millionen gestiegen. Aber Niemand wird ein­verstanden damit fein, daß diese Kennzeichnung dauernd zutreffend wird für die preußischen Staats bahnen, die für die Reisenden noch dazu theurer lind als andere deutsche Bahnen, die auch immer bestrebt sind, für die Ausgaben, die sie machen, °as Publikum heranzuziehen. Ein herrliches, ??er vielmehr recht unherrliches Beispiel dafür ^rZStettiner Bahnhof in Berlin. Dieser ^aynhof ist erweitert worden, damit er auch den dit» t den nördlichen Berliner Vororten Lehmen kann. Bisher wurde dieser Verkehr ch dem sogenannten Nordbahnhofe geleitet, e^r Nordbahnhof liegt in einer Gegend, die nur °te leisten Leute unerforschtes Gebiet ist und non denjenigen ausgesucht und gekannt wird.

Wochen-Rundschau.

(Nachdruck verboten.)

X Fulda, 15. Januar.

Nun also sind die Parlamente alle wieder an der Arbeit — der Reichstag und auch die Landtage der einzelnen deutschen Bundesstaaten. Reichstag und preußischer Landtag tagen in dieser Zusammensetzung zum letztenmal, und man merkl es dem Verhalten der Regierung wohl an, daß es so ist. Mit geflissentlicher Vorsicht ist manches vermieden und für später verschoben worden, wo­von man glaubte, daß es einzelne Parteien oder Gruppen reizen könnte und manche Vorlage hat die Regierung gemacht, um die Neigung zur Opposition ein wenig zu besänftigen. So sind dem Reichstage die Vorlagen über die Umbil­dung des militärischen Strafprozesses und die Entschädigung unschuldig Verurtheilter zuge­gangen, ganz augenscheinlich nur deswegen, damit auf der Regierung nicht der Vorwurf unersüllter Versprechen sitzen bleibt, nicht aus innerer Nei-

schaft für den Bau von Untergrund­bahnen" ihren ersten'Versuch gemacht. Der Versuch war nicht leicht. Denn es hat länger als zwei Jahre gedauert, bis das erste Probestück, der Unterspreetunnel zwischen Treptow undStralau, fertig geworden ist. Dieses Probestück hat der Berliner Magistrat zu sehen gefordert, ehe er sich mit dem eigentlichen Plane der Gesellschaft be­fassen will, eine elektrisch betriebene Untergrund­bahn vom Süden nach dem Norden Berkins zu bauen, vom Kreuzberge int Süden im Zuge der großen Friedrichstraße und" der Chausseestraße bis zum Weddingplatze im Norden. Auch dieser Plan faßt elektrischen Betrieb im Auge.

Viel lieblicher und zierlicher als alle diese Riesenkinder moderner Technik ist der allerjüngste Sprößling der Fahrradbauerei: das^Zweirad mit Musik. Der Musikapparat, etwa so groß wie der Deckel einer Militärmütze, wird vorn an der Lenkstange angebracht, und zwar so ähnlich wie die Fahrrad-Laterne am Arm-Halter. Das Walzwerk des Musikapparates hat an der rechten Außenseite ein Rädchen, das mit der Achse des Vorderrades in Verbindung steht. Dreht sich nun während der Fahrt des Zweirades das Vorder­rad, so wird der Musikapparat in Thätigkeit ge­setzt. Die „Musik" ist unendlich in ihrem Wechsel. Denn der Radler braucht nur eine andere Noten­platte aufzulegen, um ein neues Stück sich vor­spielen zu lassen, und es kommt für ihn also nur darauf an, ein recht großes Behältniß für solche Notenplatten bei sich zu führen. Dann aber kann die gemüthvolle Radlerin beim Durchqueren eines Fichtenhaines stimmungsvoll sich vorspielen laffen das nicht mehr unbekannte, schöne Lied: „Wer hat dich, du schöner Wald, aufgebaut fo hoch da droben" — und dem Sommerradler in den Alpen steht dem Anhören aller möglichen Schnadahüpfeln und Dachsteinlieder mittels Rades nicht mehr das Geringste im Wege. Wie man hört, sinnt ein Erfinder gegenwärtig darüber nach, wie die Bewegung des Fahrrades auch als Wurst- rnaschine nutzbar gemacht werden könnte. Sobald wir etwas Genaueres darüber erfahren,^werden wir nicht verfehlen, darüber zu berichten.

die dort unbedingt zu thun haben. Fremde kommen niemals dorthin, und wir möchten wetten, daß es mehr Berliner gibt, die noch nie in ihrem Leben am Nordbahnhofe waren, als solche, die ihn aus eigener Anschauung kennen. Es war also unbedingte Pflicht der preußischen Bahn­verwaltung, den nördlichen Vorortverkehr vom Nordbahnhofe nach einer weniger unwirthlichen Gegend Berlins zu bringen. Aber nichtsdesto­weniger foll nun das Publikum die Sache noch besonders aus eigener Tasche bezahlen. Wie das gemacht wird? Sehr einfach: die Preise im Vorort­verkehr nach Norden hinaus werden in die Höhe gesetzt, so daß vorn 1. Februar ab alle Leute, die nach einem nördlichen Vororte fahren wollen, mehr dafür bezahlen müssen. So läßt man das Publikum nach und nach den Erweiterungsumbau des Stettiner Bahnhofes bezahlen!

Was für einen riesigen Umfang der Berliner Geschäftsverkehr im Allgemeinen angenommen hat, geht am deutlichsten hervor aus einigen Zahlen, die Aufschluß geben über den letzten W eihnachtsver kehr der Post. Allein auf dem Bahn-Packet-Postamte des schlesischen Bahn­hofes sind in dem Zeiträume von 14 Tagen vor und nach dem letzten Weihnachtsfeste 300,000 Packete mehr eingegangen und ausgelaufen als in derselben Zeit des Vorjahres; und täglich wurden während dieser letzten Weihnachtstage von demselben Packetpostamte im Durchschnitte 80,000 bis 90,000 Packete hinausbefördert. Solche Riesenbeförderungen beanspruchen natür­lich auch besondere Verkehrsmittel, nämlich Sonder- postzüge, und von solchen Sonderpostzügen sind im Laufe derselben Zeit täglich zwei hinaus­gegangen und auch zwei eingelaufen, bis zu eine Zuglänge von 16, ja 17 und 18 Beiwagen. Das sind Riesenzissern, und leicht ist es zu be­greifen, daß der Unternehmungsgeist auf Mittel finnt, die Oberfläche der hauptstädtischen Erde dadurch zu entlasten, daß man neue Verkehrs­mittel in der Tiefe schafft, in den Eingeweiden der Erde.

London und Budapest haben bereits unter­irdische Bahnen; London schon lange, Budapest

Inserate: Die ein­spalt. Garmond­zeile oder deren Raum 15 Pf., Re­klamen die Petit­zeile 25 Pf.; bei Wiederholungen wird entsprechend. Rabatt gewähtt.

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4Ä ÄUd7umK »jggg “ tragt und beschlossen werden, daß bei Güterzer­trümmerungen Zwangsablösung der Bodenkredite einzutreten habe. So zeigt sich das Cent rum überall bedacht auf das Wohl der Landwirth- f ch a f t, namentlich der kleinen Landwirthfchaft, wie sie durch den Bauernstand vertreten wird.

Ueber unsere neue chinesische- Besitzung, ge­nauer gesagt „Pachtung" Kiaotscha» ist dies- mal nicht viel zu sagen. Zwischen Deutsch­land und China ist bekanntlich für die Dauer oon 99 Jahren ein Vertrag abgeschlossen worben, durch ben China bas Gebiet an ber Kiaotschau- Bucht unb biefe selbst an Deutschland verpachtet, und Resern für die Dauer des Vertrages alle Hoheitsrechte abtritt. Noch mehr: Sollte es sich Herausstellen, daß das Gebiet sich nicht für Deutsch­lands Zwecke eignen sollte, so ist China nicht nur verpflichtet, Deutschland eine andere ge­eignetere Stelle einzuräumen, sondern es muß diesem letzteren auch die Kosten ersetzen, die es etwa aufgeroenbet für bauliche Anlagen bort. Damit können wir für's erste wohl zusrieben fein: >setzt handelt es sich noch darum, daß auch ferner«

Deutschland in Ostasien die Politik kluger Mäßigung sesthält, und daß wir daraus bedacht sind, die neue Erwerbung soviel wie möglich für uns wirthschaftlich nutzbar zu machen. Denn viel Geld wird die neue BesitznngNosten, und schon für diese Tagung des Reichstages ist eine Geld-