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.« 295.
Mur-a, Dienstag, dm 24. Dezember 1901.
28. Jahrgang.
Brodgetreide in Deutschland zu gewinnen, als
fläche getrost vier Millionen Sonnen Brod»
Re glauben, kein größeres Ziel zu haben, al,
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KsLöfle IesseLn.
Orginalnovelle von Felix Lauther.
------(Nachdruck verboten.)
In jener Stunde, da durch des heiligen Geiste« Kraft die Jungfrau Mutter des göttlichen Kindes ward, flammte am Horizonte der alten Welt die Morgenröthe einer neuen Zeit auf. Der Stern, der die Weifen aus dem Osten gen Bethlehem führte, war der Morgenstern einer Epoche, die unter dem Zeichen des Kindletn« stand, da« die Engel und wenige Auserwählte unter den Menschen in der Grotte zu Bethlehem anbeten dursten. Die vorausgegangenen Jahrhunderte und Jahrtausende stellen sich einem Jeden, der die Geschichte der Menschheit denkend betrachtet, durch-
Man sagt, Deutschland müffe Brodgetreide aus dem Au-lande einführen, um seinen Bedarf zu decken, Deutschland könne gar nicht diejenige Menge Brodgetreide erzeugen, die eS für die Ernährung feitet Bevölkerung braucht. Auch vom Tische des Bundesrathes aus ist diese Aeußerung während der ersten Lesung der Zolltarif.Borlaae gefallen, sie gewinnt aber durch die hohe Protek- tion nicht an chatsächlicher Wahrheit.
mag der Zeitgeist ihm feindselig und haßerfüllt gegenüberstehen — e« bleibt dennoch ein Mittelpunkt aller geistigen Kämpfe. Ja gerade feine er- b'tterte Anfeindung durch die Bannerträger einer gottenlfremdeteu Wissenschaft beweist aufs deutlichste, daß an Christus Niemand achtlos und gleichgiltig vorübergehen kann, daß Jeder zu ihm Stellung nehmen muß, entweder als Freund oder als Feind. „Wer nicht für mich ist, der ist wider "ich" — sagte Christus von stch selbst; entweder — oder. Ein gletchgtltiges Ausweichen vor dieser i großen Grundfrage eine« jeden Menschenleben« gibt e« nicht. Weichst du ihr au« — sie folgt bir. Sie tritt dir entgegen draußen im Kampfgetümmel der Welt, wie drinnen im Kämmerlein deine« Herzens. Sie wacht an deinem Schmerzenslager und erhebt sich riesengroß im Angesichte deines Todes.
«ssssssssssssssssssssss^sssssM» Genugthuung gewähre«, em armes, ruheloses, unglückliches Herz. daS längst gebrochen wäre, wenn eS sich nicht an dem LebenShauch der Jugend erfrischte, verblutet zu sehen!"
, Margarethe!"---
Der Rath zog die Hand btt Majorin an seine Lippen und drückte sie fest an seine Lippen.
Mit sanftem Nachdruck entzog die Geliebte sie ihm. Ein verklärtes Lächeln glitt über ihr Antlitz, daS noch immer die Spuren hoheitsvoller Schönheit erkennen ließ. Der kurze, aber schwere und entscheidende Kampf in ihrem Inster« war auSgekämpft. Völlig unbefangen und heiter konnte fie jetzt wieder dem Rath ins Auge blicken.
Auch in dessen Seele war nach diesem letzten gefährlichen Herbststurm eine tiefe Stille emge- ;ekehrt: die Vorbotin de» nahenden Winters . .
.Gnädigste Frau Majorin", begann er das Gespräch im allen Tone. „Sie haben Recht, und nur eine thörichte Aufwallung des Gemüths bunte mich so meine Pflichten vergessen machen, »aß ich Ihnen wehe thun mußte. Indessen etwa« Tiefernste« habe ich doch mit Ihnen zu besprechen. E« betrifft nicht zuletzt auch da« Wohl und Wehe Ihrer Tochter, die Sie so zärtlich lieben."
Die Majorin schaute ihn neugierig fragend an.
„Jawohl, meine Gnädigste, und wenn Sie mich fragen, wie grade «h mich in dieser Ange- egenheit zu Ihrem Rathgeber auswerfe, so kann ch Ihnen jetzt die volle Aufklärung nicht geben. Die Zukunft aber wird sie Ihnen vielleicht bringen.
„Reden Sie, lieber Rath, reden Sie," er» munterte ihn die Majori«, und der Rath fuhr fort.
| nicht weniger als 191. und im Durchschnitte der I Jahre von 1898 bis 1900 sogar 198 Kilogramm Brodgetreide; und allein diese Menge würde hingereicht haben zur Versorgung der deutschen Bevölkerung mit Brodgetreide. Dieselbe Menge einheimischen Getreides, wie sie von außen her eingeführt worden ist, wanderte während dieser Zeu in die Mehställe. Daß das nörhig sei, wird wiederum niemand behaupten wollen. Der
Betreibe erzeugt werde« könnten, liegt auf der Hand. DaS würde bedeuten, daß wir im Laufe bet Zett nach unb «ach zwanzig bis fünf» undzwanzig Millionen Menschen mehr al-S jetzt mit Brodgetreide auS unserer eigenen deutschen Erzeugung würden versorgen können. ES müßte merkwürdig zugehen, wenn solchergestalt daS Deutsche Reich noch immer nicht die genügende Menge Brodgetreide für seine« eigenen Bedarf erzeugen sollte; und außerdem würde stch der durchschnittliche Körnerertrag durch intensivere Kultur und Düngung noch ganz erheblich steigern laffe«, sicherlich um durchschnittlich fünf Doppel» I zentner für daS Hektar. Gegenwärtig werde« im Deutschen Reiche acht Millionen Hektare mit Brodgetreide bebaut. Diese intensivere Bdwirth- schattung würde also wiederum einen Mehrertrag. von vierzig Millionen Doppelzentnern ergeben^ wiederum ausreichend zur Ernährung einer neuen Masse von zwanzig Millionen Menschen.
Aber natürlich wird daS Aller niemals geschehen, solange der Landwirth vom Anbau deS BrodgetreideS nicht Nutzen, sondern Schade« hat. Uebrigen« ergibt die Erntestatistik deS letzten Jahrzehnte-, daß wir schon jetzt so viel Brodgetreide bauen, wie wir brauchen. ES
Hie Christ — hie Antichrist! — da« ist da« Feldgeschrei unserer Zeit. Ja, kein Mensch kann eine so übermächtige Stellung tu der Geschichte,
Und wie im Lebe« des Einzelnen, so ist e« auch im Leben der Völker. Immer wieder unter neue Völker setzt da« Christenthum seinen Fuß; in unverwüstlicher Lebenskraft erhebt e« sich immer wieder au« den Trümmern verbrannter Kirchen und zerstörter Missionen. In den alten Kultur- änderu aber, wo e« seit Jahrhunderten heimisch
Wirthschastspolitik später noch in wett höherem Maße dazu befähigt fein würde.
setzten Hirten, treu seiner Kirche — treu im Herzen, im Worte und in der Tbat!
8rar 008 jetzt ist, braucht darum nicht, zwei Millionen Hektare mehr an Anbaufläche für immer zu sein. Brodaetreide in SleirrtdiFnnh in aetninnrn nlÄ
6 Erzeugung und Eivsuhr von Getreide.
«Echst steht es fest, daß die Erzeugung von wir zur Zeit haben, und daß auf dieser Anbau- Brodgetreide bei uns in Deutschland gesteigert * * ---- - -
werden könnte, ohne gleichzeitig die Ackerfläche zu vergrößern. DaS würde allein dadurch bereit tt »erbe», baß die Setreidepreise eine» erhöhten Aufwanb für die Bestellung unb die Düngung deS AcketlanbeS gestatten, und daß eS so sein würde, weiß Jeder, der nur einen kleinen praktische« Einblick in de« landwirthfchaftltchen Betrieb I sich verschafft hat. Außerdem wird heute ein starker Brnchtheil des deutschen Ackerland«s mit Hackfrüchten bebaut, namentlich mtt Zuckerrüben und Kartoffeln. Dieser Brnchtheil macht nicht!
weniger als 14 v. H. des gesummte« Landes unter dem Pfluge a«S, und eS herrscht data« eine ausgesprochene llebetproduktton. Da» ist auch so allgemein bekannt, daß e« nicht noch besonders bewiesen zu werden braucht. Im all» gemeinen Jntereffe und auch im Jatereffe der Landwitthschafk würde eS liegen, wenn der Anbau dieser Hackfrüchte eingeschränkt werde« würde.
war, alS er ausgesprochen wurde. „Indessen, warten wir. Das Schicksal deS Menschen liegt in GotteS Hand. Möge er eS mit meinem Gretchen recht gnädig machen!"
Ein leichter Seufzer entrang sich ihrer Brust.
»Und wenn e» nun anders wäre, als Sie | hoffen, meine Gnädigste?" fragte der Rath in tief ernstem Tone.
»Wie anders? Wie meinen Sie das?"
«Nun, wenn Srttchen Herrn von Schmiedan nicht liebte, wenn — ich fetze einmal den Fall — ihr Herz bereits versagt wäre?"
„Das ist unmöglich, Herr Rath. Das würde ich wissen, denn meine Tochter hat vor mit keine Geheimnisse."
„Ist daS so sicher? Ober hatte nicht Margarethe von Langerhansen einst auch Geheimnisse vor Mutter und Vater? Unb hat nicht dieS zu zaghafte Verschweigen, baS zu späte Entdecken der wahren HerzenSneignng das Lebe» Mar- garethenS von Singet Raufen in Bahnen gelenkt, die sie selbst Anfangs verabscheute?"
Die Majorin war Über und Über roth geworden. Die tiefe Bewegung, welche die Worte des Jugendgeliebten in ihrem Innern erzeugt hatten, konnte fie kaum Niederkämpfen. Ein leichtes Zitter» hatte ihre Glieder ersaßt.
„Herr Rath," antwortete fie mit bebender Stimme, „Sie spielen ein gefährliches Spiel. Sie legen die Hand an Wunden, die nach Jahre langen inneren Kämpfen mühsam vernarbt find. Werde» fie grausam wieder aufgeriffe», so werden sie nicht mehr heile». Kann es Ihnen
Dentfchr» Keich.
Berlin, 23. Dezember.
ft vorläufig Reine Aarifreform. Vorläufig gibt eS in Süddeutschland keine Reform der Eisenbahntarife. DaS ist das Ergebniß der in Stuttgart abgehaltenen Eisenbahn-Konferenz. Nach Ansicht der Betheiligten muß wegen der Finanzlage zur Zeit von Maßnahmen abgesehen werden, die eine« Ausfall verursachen, wen» er auch nur vorübergehend fei« sollte. Genau so war eS zu erwarten!
X Do« der DoCtarif-Kommisko« de» N«ich»tage». Zuerst traten alle mögliche« Organe für geheime Berathungen der Zolltarif- Kommission et», ober wenigsten« für einen umfangreichen Ausschluß der Oeffentlichkeit. Jetzt will e« wieder einmal Keiner gewesen fein, und die ,Nationalliberale Korrespondenz', die erste Urheberin de« Gedanken«, versichert nunmehr, sie
dämpft aus der Ferne herübenönte und wo sich deshalb nur hier und da Lustwandelnde zeigten.
„Sollen wir den Schritt etwas schneller nehme», gnädigste Frau Majorin?" erwiderte der Rath, „wir werden bald wieder in der Nähe des jungen Paares sein."
„Lassen wir fie," warf die Majorin mit leb» basier Geberde ein. „Die jungen Leute werden sich mancherlei zu erzählen haben, waS die Gegenwart Dritter überflüssig macht." ,, leiste Röthe flog über da» sonst stets blaffe Antlitz der Sprechende».
„Also glauben Sie, meine Gnädigste, daß Gretchen und Walter eine innige, vielleicht noch unausgesprochene Neigung aneinander fesselt?" fragte der Rath äußerlich glcichmüthig, obwohl er innerlich erregt war.
„Ich glaube es ollerbinxs, unb ich müßte mich sehr täusche«, wenn eS anbei» wäre." ent» gegnete Frau von Hochfeld. „Gretchen hat zwar ein von Natur zurückhaltendes Wesen, unb was tief in ihrem Busen glüht, vermag sie nicht noch außen zu zeigen, wie man daS bei anberen gleichalterigen Mädchen wohl findet. Indessen, ihr Verhalten gegenüber dem kecken Walter schien mir stets mehr als höflich zu sein, besonderherzlich aber, seitdem das Geschick eS gefügt hat, daß er ihr Lebensretter ward."
„Dann wird man also bald gratuliren könne», Frau Schwiegermama," sagte ver Rath gezwungen scherzhaft.
„Danke, Herr Rath," antwortete die Majorin etwas pi quitt, da fie zu merken schien, daß der Scherz der RarheS weniger harmlos gemeint |
® Weihnachten.
(Nachdruck verboten.)
■ Nun gibt es aber bei n»S tu Deutschland 1 noch wett mehr gänzlich unbebaute Flächen, al« i man gemeinhin annimmt, und zwar in erster 1 Reihe die Moorfiächen. Wunderlich ist eS und ein Mange! unserer Heimachtforschung. daß die gesummte Ausdehnung dieser MoorMchen in Deutschland »och nicht genau feftgestellt ist., — * —«« «... Wenn diese Ausdehnung indeffen auf vierhundert entfallen auf den Kopf der Bevölkerung im Quadratmeike» geschätzt wird, s» ist daS eine Durchschnitte der Jahre von 1893 bis 1897" geringe Schätzung; man geht mit diesen Schätzungen brS zu fünfhundert Quadratmeile» hinauf, und man hat eS also mtt Flächen zu thun, die größer find al- da- ganze Königreich Württemberg.
Die Zeiten find längst vorbei, in denen man wähnte, die Moore feien dem Ackerbau unzu» gänglich. Man verfügt längst über geeignete Methoden, auch die Moorfiächen nutzbar für den _ Ackerbau zu machen, und zum Theil haben stch einzig richtige Schluß darau- ist der, daß diese Methoden sogar glänzend bewährt. Immer- Deutschland wohl in der Lage ist, stch selbst mtt I hin bk finden wir u»S mit unseren Moorkulturen Brodgetreide ausreichend zu versorgen, und daß noch in einem sehr bescheidenen Anfänge; erst e- unter dem EinflUffe einer entsprechende« ei» ganz mrschwindend kleiner Theil der Moor- ......* -------- ‘ ’ -----
flächen in Deutschland ist bi« ptzt dem Pflüge dienstbar gemacht worden. Da- preußische LandwirthfchastS. Ministerium hat jüngst eine D .'schrift herausgegeben über den Stand der Moorkuttur und der Moorbefiedelung im Königreich Preußen. „Schätzt man — so ist darin gesagt — die noch nicht in Kultur genommenen preußischen HochmoorflSchen auch nur auf 150 Quadratmeilen gleich etwa 810000 Hektaren ein (eine sehr geringe Schätzung!), so würden diese I nach ihrer Urbarmachung mindestens hunderttausend Bauern» Familien reichlich ernähren können. In den holländischen Moorkolonien ist die Bevölkerung eine weit dichtere." Durch die Erschließung aller kulturfähigen Moorflächen in Deutschland würden also mindestens zweihundert» tausend gut gestellte Bauernfamllie» mehr be» flehen könne», als jetzt; unb wenn man nun sich ausrechnet, welche Getreidemengen diese wiederum erzeugen könnte», erhält man erstaun- liche Ziffer».
Nach den vorhin angegebenen J'ffer» liegt es vollkommen im Bereiche der Möglichkeit,
Ei» wunbrrvoller, lauer Sommei abend hatte alleS, waS X an Badegästen beherbergte, hinaus t« den herrt-chen Kurpark gelockt, wo die Klänge der Kurhauskaprlle daS Lustwaneeln unter hohen Baumalleen, zwischen prachtvollen BokquetS und Wiesen flächen zu einem besonderen Genuß machten.
Nur wenige Unoerbefferliche zogen de» Poker- tisch im Spielzimmer den Strauß'schen Walzer» und der Bewegung im Freien vor, unter ihnen natürlich der Oberst von Schmiedau, der ein I hangt sottener Spieler war.
Die Majorin aber und Rath Erhardt, «reichen und Walter erginge« sich nach HerzenS- lnfl in der kühlen Luft, die vorn Meere her ganz eigenartig erfrischend herüberwehte, nachdem die Sonne hinter dem Horizonte verschwunden
Rur noch mit einigen larg hingezogenen, glührothen Streifen war der westliche Himmel gefärbt. Im Osten aber verbreitete bereit- der »«nehmende Mond fein silberne-, immer kräftiger wirkendes Licht.
„Wo sind doch die jungen Leute geblieben?" wandte sich scheinbar Überrascht, die Majorin synJ£at^’ „soeben sahen wir fie doch noch « die Allee zur linken Seite einbiegen, und nun f« unserem Gesichtskreis entrückt."
Die Promenirenden befanden sich in einem des Parks, wohin die Mnfik nur ge-
Wegen des hl. Weihnacht festes wird -i- nächste Nummer ««feres Blattes erst am Freitag ausgegebeu.
Das ist unzwelftlhaft richtig, daß Deutschland während der letzte»Jahre Brodgetreide, und zwar nicht wenig davon, einführen mußte, um feinen m k v m. i Bedarf zu decken: bald ein Drittel sein-s Bedarfs un?er,in0< h r .9RÖÖ?n auch an Weizen und bald ein Zehntel des Roggens,
^^Btel^^^^er^^bechebung^eine^fpotten, de» eS zur Ernährung feiner E nwohnerfchaft
SfÄSSrJ!""? °b r
und ScaftaffidSS SW" ®otte6s und Nächstenliebe, und selbst de« Welterlöser« hin, welche Gott durch Pro- ^"E.^inde huldigen ihm wider Willen, indem 'phetenmund der Welt und zunächst dem Volke ® l? größere« Ziel zu haben, al«
Mavid« verheißen hatte. Und ebenso geht dann 9era®® b , Bekämpfung des Christenthum«. wieder von diesem großen Mittelpunkte der Welt- ~ia'
geschichte die ganze fernere Bewegung de« menschlichen Geiste« au«. Wohl mag e« manchmal den ,, . ■ ° ------
Anschein haben, al« roenn antichristliche Gewalten I ?n öein Geisteskampfe ernnehmen: Christus ist diese Bewegung fernab au« ihrer Bahn drängen I ber "ahre Uebermensch, er ist Gott! Und und nach andere» Richtungen sortführen wollten. ^.en.n roir tzeute unsere Blicke richten auf da« -Ader immer wieder sehen wir die Entwickelung „!nb in ber Krippe und un« vorstellen, wie diese« -de« Menschengeschlechtes zu jener Linie umbiegen, 5**™ ber Angelpunkt der Weltgeschichte geworden deren Mittelpunkt kein Anderer ist al« <Mu« !?' bann müssen wir in Demuth niederstnken und Christu«. »hm mtt den frommen Hirten und den heiligen
Christ»« nimmt dadurch eine so überragende unsere Huldigung darbringen und damit Stellung tn der Geschichte der Menschheit et», wie AMeich da« erneute Gelöbniß unserer Treue, 'sie nie und «immer einem Menschen zukommt, unb „ er un« Treue bewies bi« zum Tode am lei er ber Größte aller Geister. Vergleichen wir ”re“ie' moBen °uch wir ihm treu fein bis zum doch, fo wett die« überhaupt angängig erscheint, , e' tleu seinen Lehren, treu den von ihm ge- iseine Stellung mit den hervorragendste» Menschen " *■“" ' —
«ller Zeiten. Gewaltige Kriegshelden haben die ®ctt mit ihre« Ruhme erfüllt und ein Volk nach dem ander» ihrer Macht unterworfen. Aber wie lange dauerte das Werk eine« Alexander de« Kroßen, eines Napoleon de« Ersten? Große rEtacksmämier und Gesetzgeber haben Staat«- srdnuugen geschaffen, die wohl durch Jahrhunderte Bestand hatten, heute aber längst der Vergessenheit angehören. Geniale Denker gaben ihrer Zett -da« Gepräge; heute existiren ihre Gedanken fast nur noch für die kleinen Kreise der Gelehrten. Religionsstifter traten auf. Aber selbst die größten unter ihnen schufen nicht« so allgemein Gewaltige«, wie da« Christenthum. Wen» auch ihre Werke schon Jahkikiusende bestehen, haben sie Macht nur über bestimmte, begrenzte Völkergruppen, wie z. B. der Jrlam, der Buddhismus; und sie zeigen dabei deutliche Spuren de« Verfalle«.