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mit Anteryattmigs-Anlage „IssuArirte Sonntags-Ztttung
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Jutda, Montag, den 23. Dezember 1901
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find, um in der alten, herrlichen BffchoiSstavt Salzburg do« neuem eine Pflanzstätte echt kalho- lt^chsn Geistes und Glaubens erstehen zu lasten als beste Schutzwehr gegen die Geister der Zer- stömng und des Umsturzes, die rings um uns herum in unheimlicher Anzahl und mit anheim- ichen Eifer an der Arbeit sind.
i. I. 1898, während die Zahl der freisinnigen । Stimmen trotz der leidenschaftlichsten Agitation > ungefähr dieselbe und die Zahl der sozialbemo- kratischen Stimmen nur um etwa zweihundert gewachsen ist. Es wurden diesmal abgegeben für von Leipziger (tonf) 8024, Dr. Barth (freff) 6640, Rohrlack (sozv) 2049 Stimmen. Sollte also in der Stichwahl Dr. Barth siegen, so würde das durchaus nicht einen Sieg der Frei- > Handelsidee über den Schutzzoll bedeuten; denn die Freunde dieses Letztem haben seit 1898 an Stimmen ganz erheblich zugrnommen. Es ist aber noch recht fraglich, wie der Ausfall der | Stichwahl sich gestalten wird. Kaum ein anderer i Wahlkreis im Deutschen Reiche hat mit der Partei- richtung seiner Vertreter im Reichstage so stark und so häufig gewechselt, wie der Wahlkreis | Wittenberg-Schweinitz. Der Wahlkampf »st dies- j mal ein außergewöhnlich lebhafter gewesen. Die Freifinnigen und die Sozialdemokraten haben eine ungemein leiderlschaftliche Agitation veranstaltet, zum Theil gemriuftm, und dementsprechend ist auch die Wahlbetheiligung eine ocht starke gewesen. Daß die Folge davon nicht den Freihändlern zu Gute gekommen ist, wurde bereits gesagt. Sehr eigenthümlich ist der Stimmzettel- kampf, der bei dieser Wahl geführt wurde. Die Freisinnigen und Sozialdemokraten machten die konservativen Stimmzettel genau nach, die Kinser- vativen änderten die ihrigen. Darauf erfolgte dasselbe Spiel, und wieder änderten die Konservativen ihre Zettel; und im ganzen genommen wurde dieses Spiel nicht weniger als zehn mal anSgefÜhrt! — zum letzten mal noch am letzten Tage vor der Wahl, so daß bei dieser alle abgegebenen Stimmzettel einander vollkommen gleich
+ Lo«do«, 22. Dezbr. Zur Gefangennahme Kruitzingers wird noch gemeldet: Kruitzinger wurde gefangen, als er einen durch einen Schuß aus dem Blockhaus verwundetm Kameraden davonzutragen suchte. Beim dritten Versuch wurde er schwer verwundet und dann
Blockhaus hineingezerrt. — In New- Orleaus wurden in der Zeit vom 1. Oktober 1899 bis zum 30. November 1901 Pferde und Maulesel im Weiche von 13 488052 Dollars nach Südafrika verschifft Md zwar im Ganzen 143050 Stück davon 75 991 Pferde. Gar kein übles Geschäft für „Uncle »um"!
@ Mascha«, 21. Dez. Die hiesige« preußenfeindlichen Exzesse haben nunmehr gerichtliche Sühne gesunoen. Die wegen Ruhestörung und Herabreißung des Wappenschildes von dem deutschen KonsulatSgrbäude in Warschau ver- hafteten 21 Studenten find zu Arreststrasen von 2 Wochen bis zu 3 Monaten veruriheilt worden.
* New-Horst, 21. Dez. Venezuela steht i in Deutschlands Schuld, d. h. bei deutschen Kapitalisten, indem es auf ein Darlehen der Diskonto-Gesellschaft eine Brhn gebaut hat. Bei I dsr prekären Lage des Lause» fürchtet man natür-
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Sammlungen haben eine Million Kronen ergeben. Die weiteren Mittel, die zur Ausführung des Plane« nothwendig find, sollen ebenfalls auf dem Wege der Sammlung beschafft werde«. Der Hirtenbrief der Bischöfe berechnet, daß die erforderlichen Mittel beisammen sein würden, wenn von den zwanzig Millionen Katdo« fiten in O.sterreich jeder durch zchn Jahre alljährlich nut je zehn Heller beisteuern würde. Der bewegliche Anruf, btn der Hirtenbrief an die österreichischen Katholiken richtet, um sie zu der orrhältnißmäßig kleinen Spende zu bewegen, wird hoffentlich recht bald von dem erwünschten E.folge gekrönt sein.
Und doffentlrch denken auch die Katholiken anderer Länder daran, was sie zu thun schuld g
Wiederholung»« ®trb entsprechend
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g Die katholische Universität in Oesterreich
«äbttt sich der Wirklichkeit. Der österreichische Eviskopat hatte vor einiger Zeit einen Ausschuß eivaesetzt, der die Ausführung des Gründungs- olanes einer katholischen Universität in Salzburg betreiben sollte. Der Ausschuß ist augenscheinlich in der Zwischenzeit sehr thätig gewesen, denn schon ist der gemeinsame Hirtenbrief des! aesammten EpikopateS erschienen, der die Errich- U«a einer katholischen Universität empfiehlt. In dem Hirtenbriefe sicht so Manches, das auch die Kaiholiken anderer Länder sich merken können. Die Ausführung des Planes — so sagt der Hirtenbrief — war bisher immer und immer wieder auf beffere Zeiten verschoben worden. Nun aber haben sich die Zeiten so verschlimmert, daß I nach der Anschauung des Epi kopates Oesterreich nicht zurückbleiben kann hinter anderen Ländern, | die mit der Gründung katholischer Universitäten j vorangegangen find.
Als zu allererst Universitäten gegründet wur- - den, geschah dies durch die Päpste zu dem ausgesprochenen Zwecke, katholischen Glauben und katholische Wissenschaft zu fördern Damals standen alle Universitäten unter dem Einflaffe der Kirche, und es war für die Be-1 setzung einer Pcoftffur Bedingung, daß der Bewerber um ein solches Amt Kathoük fein mußte. Darauf macht der Hirtenbrief aufmerksam, und j damit wird unS so recht drastisch der Wandeli dec Zeiten vor Ange« gerückt. Was in alten Zeiten ein fester Hort der katholischen Kirche war, ist im Laufe der Jahrhunderte zum un> mittelbaren Gegensätze geworden. I» unseren Tagen find die Unioersttäten zum überwiezensev Theile eine Pflanzstätte für alle ktrchens kindlichen Elemente, Grundfätzeunb Lehren, die man sich nur denken kann; und es entsteht eine lärmende Bewegung unter den Profefforei- aller Universitäten, wenn in einem allereinzigsten Falle darauf gehalten wird, daß Studenten katholischer Theologie Gelegenheit dazu bekommen, den Geschichtsunterricht von einem Unroersiiäts- lehrrr zu erhalten, btt mit seinen Grundsätzen und Anschauungen auf katholischem Boden steht. Das soll eine Beschränkung der Freiheit der Wiffenschaft sein!
Daß die katholische Universität in Salzburg errichtet werden soll, ist bereits allgemein bekannt. Die bisher oorgenommenen
waren.
4- Nach einer vereinzelten
Zeilungsmeldung soll die Frage der Vorbereitung sür das Studium der Rechte in dem Ginne einer Gleichstellung aller nemrklasfigen höheren Schulen entschieden sein. Danach müßten wir später Juristei; biben, die lein Lateinisch ver- stehen, ein Zu'^nv, der unseren Vätern sicher- lich äußerst b nklich erschienen wäre, aber auch uns tic-ü recht befremdlich vorkommt. Ma« tau? Nil ^ begreifen, wir ein Gtud»«t der Rechte die ihm othwendige juristische Biidung ohne Kenntniß der lateinischen Sprache sich an- etg«en soll.
tfc Die N-rmeh?«»Z dec WchterAekken, namentlich in Preußen, gehört zu den volks- thümlichstm Forderungen, um die E'lsdizung der Rechtsgeschäfte zu beschleunigen. Jetzt ver- lautet, daß im nächsten preußischen Staatshaushalte eine Vermehrung der Richterstellen vorgr- fthm ist, in erster Reihe in Berlin.
DÄulamtskanoidttrv so groß war, daß fb th-tl- werft nickt sofort nach bestandener Prüfung An- stellung finden konnten. Das kommt davon, wenn die Schule zum Diener einer einseiligen und überschneidigen Polilck gemacht werde-, soll!
fr I»» gräßliche KrsenSahNEklSck Lei ^aderSor« ist nach den vorgenommenen Umersuchungen dadurch hervorgerufen worben, daß die Blockstation zwischen Altenbeken und Neuenbeken für den Peisonerzug, der dem 0 Zug folgte, das Zeichen zur Dm chfahrt gab, ehe die Meldung einget! offen war, daß die Strecke frei sei. Die beiden Lokomotiven des Personenzuge» haben^der Schiebelvkomotive des V-Zuzs« einen solchen stoß gegeben, daß diese Letztere auf da» Dach be» letzten Wagens flog und dasselbe zertrümmerte, den Wagen gleichzeitig dabei in Brand setzte. Auch bei dem Unglück in Offenbach am Main lag die Schuld hauptsächlich an dem ungenügenden Funktioniren des Signal- und ! Blocksystems. Es wurden damals Maß- !nahmen versprochen zur Beseitigung dieser Mängel — wo find diese Maßnahmen geblieben? Um baldigste Antivort wird dringend gebeten! n .
* IrkEurt a. W.. 22. Dez. Die Land- ! taasEriatzwahl für den verstorbenen «bge- ordneteu Sänger ist auf den 30. Januar 1902 festgesetzt Die Ersatzwahlen für bie fett der setzten Wahl verstorbenen Wahlmänner findet am 21. Januar 1902 statt. -
4- Witt-ASers-, 21. Dezbr. Das Endresultat" der Reichstags - Ersatzwahl im Wahlkreise Witteuberge-Schweimtz ist Falzendes: von Leipziger (tonf.) 8024, Dr. Barth (stets. Vereinig.) 6640 und Rohrlack (Soz.) 2049 ! Stimmen. Es steht somit Stichwahl zwischen den beiden Erstgenannten bevor.
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+ L-krssverHSlk«lff- i« btx Srsviuz Asse«. Die mißlichen Schulverhältniffe in der Pravmz Posen spiegeln sich deutlich wieder in dem Mangel an Volksschullehrern dort. Augenscheinlich'sucht jeder Lehrer, her nur irgend eine Aussicht darauf hat, aus Posen fortzukommen, me-l er es in Pofen nicht glaubt aushalte» zu können. Go wird jetzt aus dem Regierungsbezirke Momberg berichtet, daß dort 60 katholische > -- ----- -......, ...
vnd 25 protrstautische Lehrerstellen unbesetzt find, lich, daß von den Schulden nur wenig zuruck- wahr<md r.och vor fünf Jahren die Zahl der | gezahlt »erben wird. Die demsche Regrerung wird
des Hochsommers bot.
Fräulein von Hochfeld hatte sich von den Fi-brransällen, die si; als Nachwehen deS üuS- gestandenen Schreckens gequält hatten, fast ganz wieder erholt. Sie konr.tr Spaziergänge nach Herzenslust machen und auch da« Baden in der See hatte der Arzt wieder erlaubt
Jndtffen Gretchen hatte, seitdem sie das naffe Element in seiner ganzen Heimtücke kennen gelernt hatte, eine derartige Abneigung gegen das Meer, daß sie es nicht mehr sehen mochte, __________ <,u so Laß es aller Uebrrredungskunst der Mutter L-Drllst auch nicht mehr non Deiner Mama gehen, i bebutft?, sie noch für eine Woche zum £.^r« ltnmev bei mir bleiben?** ! weilen in X zu veranlaffm, mfftn Kar der Frau
S.amiend blickte bas Mädchen um sich, doch ! Majorin so überaus gut bekam.
Deutsches Keich«
Berlin. 21. Dezember.
+ Kalte« Sie sich gefaßt auf Aeuwah- [eit — so hat bet Cealrums-Abgeordnele Fritzen in seiner Rede über die polnische Lage gesagt, bie er in einer Volksversammlung m Dülken in der Rheinproviriz hielt: Die Wähler muffen darauf gefaßt fein, Ueberraschrmgen zu erleben! Herr Abg. Fvtzen hat damit auf bie Möglichkeit hm- gewiesen, die in diesem Blatte schon öfters erörtert würbe, daß bie Zolltarif - Vorlage durch em gs> mein am-S Nein von solchen Abgeordneten fällt, die einen nachdrücklicheren Zollschutz sür die Land- wirthschaft anstreben, ur.b von den grundsätzlichen Gegnern aller Zollrrhöhvngen, und daß der Reichstag darauf hin von der Regierung aufaelöst werde. Außerdem könnte es noch eine andere Veranlassung zu gleichem Thun geben: Kommission und Gr- sammtheit des Reichstages verärderrr den Entwurf [ der Regierung so stark, daß bie Regierung sich ! weigert, die Beschlüsse des Rrichstages zu vollziehen und die Probe mit einer Auflösung des ! Reichstages macht. Man kann sich nur nicht recht I vorstellen, daß bie Verbündeten Regierungen der Meinung fein sollten, durch das AuSsch»eiben von Neuwahlen eine wesentlich andere Zusammensetzung des Reichstages zu erzielen, namentlich eine solche । Zusammensetzung, die den landwirthlchaftlichen ÄnsprüchrN ungünstiger fein sollte, al« bie gegenwärtige. Die Auflösung bes Reich-tagrs und bie Vornahme von Neuwahlen könnten bann nur den einen Zweck haben, dem AuSlande zu zeige«, daß der brutschen Regierung gar nichts Aab'-ri-s übrig bleibe, als der Landwirthschaft ihres Lr ^es nach- drückücher zu Hilfe zu kommen, als mir »en zuerst
ihr Einfluß auf die Tochier so weit, ihren Sinn zu wenden, sie auch in diesem Herzenspirrkie zum Gehorsam gegen ihren Willen zu zwingen?
Hier log die Gefahr, die zunächst ab^?wendet werden mußte. Denn da - war dem Rath ebenfalls nicht schwer gewrsm zu durchschaue, daß die Majorin' für Walter von Schmiedau eine Vorliebe hatte, besonders nachdem er das bereits vom Tode ergriffene Töchterchen h-il und ohne Schaden in ihre Anne zurückgebracht hatte.
'Die Gelegenheit, dieser Gefahr zu begrgr-en, ....... . (F- f.)
Die Erneuerung der Jußendbekamitschsst zwischen der Majorin und dem Rath hatte der Oberst von Snrmiedau, dieser alte Schwere- rScher, irr äußerst geschickter Weift wieder einzu- sädeln gewußt, und er harte sich dadrnÄ nicht allein den stillen Dank Ethardls verbieut; oi»fi mehr war ihm auch b.e Majorin keineS-rezs töfe darum.
Selbstverständlich vermied eS der Rrch sorg- föltig, die alte« W mds« aufzabc-chsn. Zuweilen zwar drängte sich ihm ein Wort auf die Lippen, das dem herzlich freundschasttichrn Em- vernehmen beider Härte gefährlich werden könne«. Doch da fiel tt;m iofort der Lasipruch seines Freundes rin: „(offen Sie, was tobt ist, begraben feilt“, und feie Btisuchuna war Überwaydsn.
Ach to.jt denn wirklich cllsS todr und be«
Nichte« würden.
Im letzten Grunde kam ja alles auf Grst- Hatte sie zu Erwin in der That
bei sollten doch diej-nige» nicht verlieren, in denen er daS treue Abbild seiner J ger.d erblickte, in deren Glück er sein eig n Glück und iß deren Hoffnung er feine eigene Hoffnung, dir letzte in dteftm Leben, wixdersand.
* Mit sicherem Auge hatre der Rath bie Situation überschaut. S erkannte die große Gefahr, die für die Zukunft seines Schützlings, des arm,>u Erwin, in her Annäherung des jungen Waltrr cor« Schmiebau an das kleine Gretchen oon Ho s ld lag. Es war ihm klar, daß die mannhafte That Walters, bie Rettung Gretchens a>is keei Fluthen des Meeres, büfsit ieinmi Ziele sehr nahe gebracht habe, und daß in der nächsten Zeit schon Dinge geschehen b-mttrn, die Erw-rs Hoffnungen sür immer ver-
vorgeschlagenen Zollsätzen.
X KrfKHwsYL zum IkeiiSsr g«. Die Ersatzwayl zum Reichstage, sie dura, das Ableben des fteifinmgen Abg. Dr. von Ziemens nothwendig geworden war, hat am letzten Freitag iu dem Wahlkreise Wittenberg-Schweinitz stattyefunden. Das Eroebniß ist eine Stichwahl zwischen dem freisinnigen Kandibaten Dr. Barth und dem konservativen Wahlbewerber von Leipziger; es ist also sehr ähnlich dem Ergrbntff? der l tztrn Hauptwahl im Jahce 1898. Auch damals wurde eine Stichwahl zwischen dem Konseroativen und dem Freisinnigen no^Dendig, in der die Sozialdemokraten dr« AaSsch^ag für den Freifinm- er. gaben — die Sozialdemokraten sü : den Ba kdirektor Dr. von Siemevs, einen auegesprocheneu Vertreter des allergrößten Großkapitals. Aber etwas anders stehen diesmal die Dinge doch. Der konservative Kandiöot at§ Vertreter der Schutzzollpolitik und des nachdrücklichen Zollschvtz es für die deutsche Land- wirthschast hat über achthunderr mehr lSt-mwe« crhaiten, als bei der Hauptwahl
schnell dämmerte in ihr '>ie Erinnerung an das Geschehene, und sie begnff dis Lage, in der sie sich befand. Ihren «mH matten Blick ließ st« liebevoll auf der besorgten Mutter ruhen. Dann fragte sie mrt leiser, b-lb tonloser Stimme:
"'„Wer war es, Mutter, bet mich rettete? Wem verd-vke ich mein Leber.'?"
„Wol von Schipirbau, der Prächtige, bat Dick der Umarmung des Todes ergriffen. Wir woll.n wm dankbar sein fürs Leden. Nicht wahr Grrtcherr?"
„Dankbar — ja —" bauchte das Mädchen, ixtzxm Purpurröthe ihre W ^ge« übergoß. Dann wurde sie wieset leichenblaß Ihren Kopf ließ sie auf die K;fferr zurückfallen und bald war sie in tiefen Schlummer versunken.
* *
Eine Woche etwa war nach jenem Unglücks- fall rerfloffen, her den Badegästen noch immer willkommenen Gesprächsstoff in der langen Weile
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N -n tr.it auch der Raih as Walter heran.
, «Kernen N e mrch, Herr Walter? Ach, fthen baß war brav gehandelt, das war eine echte M«urerrhat. Ich Mtsltre vor, Hrrze«. Urbri- gens" — setzZr er mit besonderem Accmt hir.zu — «das Fräulem und ihre Mutier werden Ihnen LU t<L’fEf Darköarkrlt verpflichtet fein.
„Ja. das glaube ich audi^, fitt Ver Oberst aufbringlich ein. „Zrn wahres Glück eigentlich, daß es so gekommen ist. Beffere Uiterstützuvg hättest Du Dir gar nicht wünschen können für Deine Brautwrrbuvir, meist Füius", und damit rag er i« derechtigttm Vatersrolz fehlen Sohn an sich und klopfte ihm herzlich die Backen. . . .
Währenddem lag in einem Boudoir des ersten Stockes des großen Hotels, auf einem Bette aus- r Hstreckt, Gretchen oon Hichfeld, besinnungslos und leichenblaß, während die Mutter sich über lhr Antlitz beugte und es unter Thräne^strömsn l»it Küssen bedeckte.
Der Arzt tröstete die schmerzbewegte Mutter, sofort wandte er dir nökhigen Mittel zur Wiedrr- helebung an, und bald schlug Gretchen di? Ängrn M, indem ihre Wangen sich wieder zu färben brgar.^kr!.
, „Gretcheri, mein Gretchen! ries di» Mutter t^udeveiklärt. „Bist Da wieder da. Du Böse?
Orginalnovelle von Felix Lanther.
8) ------(Nachdruck verboten.)
pochende Herz, dann erhielt er eine ganz andere Antwort auf die bange unausaesprochene Frage.
Doch Grhardt war ein Mann, den harte Erfahrungen der LrbsnS in der Kunst der Selbstbeherrschung zum Meister gemacht hatten. Gr wußte wohl, baß für ihn und die noch immer Angebetete seines Herzens die Zeit der Jagendschwärmerei vorüber sei — unwiederbringlich dohin. Und ebenso unwiederbringlich dohin das Glück des Herzens, das den wahren Trelrrrfciebev bringt. — — ~—r>-------- . ■ ■
" Zhrr wc.s ihm selbst nicht beschiedeu war,' sollte sich dem Rath bald bieten.
Wenn er in das ruhige Auge und bte fast j L-m selbst am Hatte sie zu Erwin W derLyar
unbewegliÄen. leiteten Züge der einst so h-rß s eu.e so ttkft Zaoergung grsaßt, ww ^»eftr flch
G liebttn bttckte, so muß:? er cs ja glaube».! dnbilbete so, würde stk Walter schwerluh mÄ
We- w-nn er sein eigenes Herz fragte, das eigenem Aatcreb den Vorzug ge^en. Jnsefien
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