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FuldaerMIeitung

M 290,

80 Pfg. 1 Oesterr. Gulden («old) >it»Rnbel ■= Mk. 2.16. 1 Peso ----

1 Arc., Lira, Peseta

I. 1 Rubel, 1 alter I

Kredit-Rubel

atm i Boris«

99.80 3 Oester.St.-B. von 1895

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4 Fald.Stadtanl.v.1901

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4» Deutsche. 9‘/s Reichsanleihe . •’/» Prru§. Konsole

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Dar Chrtstenlhum war vom Tage seines Ur* sprungs an nicht blos eine Religion für „die Einfältigen im Seifte". Den armen Hirten, die sich in demüthigem Glauben vor dem mensch geborenen Sorte beugen, folge» die drei Weisen auS dem Morgen lande als Repräsentanten von Wiffenschaft, Reichthum und Macht »«gleich, um vor dem gSttlichen Kinde in der Krippe nieder, zusallen und rS avzubete». Diese Weisen gehörten allerdings nicht zu den VorauSsetzungslosen; sie hatten ihre Kenntniß von der Geburt und dem Geburtsorte des Erlösers nicht auf Grund eigener Forschung, sondern durch göttliche Offenbarung. Sie haben der Welt ein Beispiel gegeben, wie der OffenbarungSglaube keineswegs im Segensatz zur WrltweiShett steht, sondern ihr im SegrntheU den Adel verleiht und dem niederdrückenden B • wußtsein, daß alles Wiffen nur Stückwerk bleibt und die letzten Geheimniffe das „Woher? Wohin?" nicht zu emräthsel« vermag, ein erhebendes Segen, gewicht bildet.

4

4

4 3*/» 31/» .

3*/i . . 1907

4 Rittell». »obfc. 1909

VorauSs'tzuug der gläubigen Sonsten aber ist vor allem der Sohn SolteS selbst, der aus die Welt kam, um allen Frieden und Erlösung zu bringen, die eiveS guten Willens find.

5 Argentinier abgest.. 4*/i . äug. o.88

5'/, Thtnefischr Sl.-Anl.

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4 Lgypter uuislzierte.

5 Merik.kous.Luß.0.99 stft.

wüetiBöriä« «•Ute.

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3*/. . „ 1906

31/» Nassau. LaudeSbk. P 3,0 4 Pfälzisch« Hyp.-B-nk 3'/.

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krfcheim täglich, M. Ausnahme der Seim» und &etet- rage. Biertehährl.

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Auch die herrschende Moral wird immer „voraussetzung-loser". I« Kunst und Literatur, auf der Bühne und im Leben wird die Sitten- lehre des EhristenthumS als veraltete bet Seite geschoben und mitleidig belächelt. Dis „neue Sittlichkeit" ist voraussetzungsloS; fie gewährt den thierischen Instinkten des Menschen einen Freipaß und erhebt den Genuß deS Augenblickes und dar Recht deS körperlich oder geistig Neber- legenen zum obersten Gesetz. Jungfräulichkeit, Keuschheit und christliche Ehe find der voraus- setzungSlosen Moral ein unnatürlicher Zwang. Die Kugel rollt unaufhaltsam weiter, und die „Voraussetzungslosigkeit" greift immer mehr auch auf die Eigenthumsoerhältntffe über und züchtet die unheimlich wachsende Zahl der „vornehmen" Spitzbuben, die ihre Kunst mit einem Zuge ins „Große" und „Geniale" ausüben. Wie soll das enden? So müffen fich die sage», welche die Geister riefen, die fie nun nicht loS werde».

Uns ist nicht bange um den schließlichen AuSgang. Das göttliche Kind, deffe» Geburt vor 19 Jahrhunderten eine neue Epoche der Weltgeschichte eröffnete, trägt die Siegesfahne allen voran, di« fich gläubig und muthig um fie schaaren. ThristuS ist unüberwindlich. In allem, was überirdisch ist, kommt der Mensch ohne eine „Voraussetzung" nicht au». Die

abgest. . um. 1905

105— 99.40 90.-

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„voraussetzuugSlosen" Professor auf der Union« fität und den „VorauSsetzungslosen" Modeschrist­steller» meist nicht viel mehr zu thun übrig, um mit dem „Evangelium" reine» Tisch zu machen.

Unlängst hatte« wir eine interessante Aus­einandersetzung mit einem protestantischen junge« Studenten, der do« der Universität Kiel «ach dem „Süden" kam, um „seinen Blick ,u erweitern". Er erzählte i« Gespräche, daß alle Kommilitone» seines Kieler Bekanntenkreises „auf Nietzsche schwören". Als bann die Rede auf die LoS von Rom-Beweaung kam, meinte der Jüngling, dem die ersten Haare über der Oberlippe sproßten, die Katholiken würden nun wenigstens „die Bibel" kennen lerne», daS sei rin großer Bor- theil. „Aber, glauben denn Sie an die Bibel, an das Evangelium?" Tableau! Troße Kunst­pause! DaS längliche Gesicht des verlegenen Jünglings war zum Malen.

Alle« „VorauSsetzungslosen", die im Zivil- standSregister als Mitglieder „christlicher" Kon­fessionen gelten wollen, wäre zu wünschen, daß sie in diesen Tagen die Bibel zur Hand nähmen und bei LukaS im 2. Kapitel und bei, Matthäus im 1. Kapitel das Evangelium von der Geburt Jesu und der Anbetung der Hirten und der Weisen auS dem Morgenlande Nachlesen würden. Auch Joh. 1. Kapitel, 1—14. Vers würden wir diesen Freunden deS „LichteS" sehr empfehlen: Im Anfang war daS Wort und das Wort «ar bei Sott und Sott war daS Wort .... In Ihm war daS Lebe« und daS Leben war das Licht der Menschen. Und daS Licht leuchtete in der Finsterniß, aber die Finisterniß hat eS nicht begriffe«.....Dieser war daS wahre Licht,

welcher alle Menschen erleuchtet, die i« diese Welt kommen. Er war in der Welt, .... aber di« Welt hat Ihn nicht erkannt. Er kam in Sein Etgenthum, aber die Deinigen nahmen ihn nicht auf." —

Gibt es auf der weite» Erde Christen, die am Evangelium treuer festhalten als die Katho­liken, denen man das „Evangelium" erst bringe» will? Wir hören schon im Geiste den Einwand: Ja, die Bibel halten die Protestanten hoch, aber auch — „freie Forschung!" Die „freie Forschung" und die „Voraussetzungslosigkeit" sind Früchte desselben Baumes und kommen eigentlich auf das Gleiche heraus. Die „freie Forschung" er­laubt sich, auS der Bibel nöthigenfalls de» ganzen Kern deS Evangelium- hinauSzuinterpretiren, so daß von der Bibel sozusagen nur noch der Ein­banddeckel übrig bleibt. Dieser Vergleich paßt leider auf nur zu viele von den sog. „BorauS- setzungslosen." Jhr„Christeuthum" ist nichts mehr als die papierene Etikette, die ihnen gewiffe staat­liche und gesellschaftliche Vortheile verschafft, ihnen den Weg zu Amt und Würden und eventl. zum Traualtar ebnet.--DaS vielbesprochene neueste

Schauspiel vo« Otto Ernst: „Die größte Sünde" war für ei« ganze- Heer von „Voraussetzung-- los««" ein wahrer Keulenschlag. Wo bleibt da die von Prof. Mommsen so hochgeprirsene Wahr­haftigkeit?

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bracht.

Staat««, in den Monarchien „von Gotte- Gnaden", über deren Kronen da-Kreuz leuchtet, ist «S einer „voraussitzungslosen" W ffenschaft frei gestattet, der Jugend und dem Volke, zumal der studirenden Jugend, welche zur künftigen Führung deS Staates berufen ist, da- Christen- thum auS dem Herzen zu reißen, als Märchen oder gar al- da- „größte Verbrechen der Welt- geschichte" hinzustellen. Für die Lehre und Pre­digt deS Christenthum« hat der moderne Staat viele Schranken aufgerichtet, nur die Lehre des Wtderchristenthums ist frei und schrankenlos.

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❖ Weihnacht» Gedanken.

Mit dem Worte von der „vorauSfttzung-losen" Wiffenschaft und Forschung ist wohl niemals mehr Unfug getrieben worden als in der jüngsten Zett. Eigentlich war und ist es nur der alte Gegensatz zwischen dem Glauben und Unglauben, Christen- thum und Wider-Christen thum; aber man liebt «S, fich den Anschein zu geben, als stände die „vorauSsetzungSlose" Wiffenschaft bergehoch über diesen „Zeiifragen". Sie sitzt nicht einmal eine* Gott voraus, um wie viel weniger einen Christa- oder ein Christenthum. Würde die große Mehr- zahl derer, die in langen Reihen ihre Unterschrif­ten für die absolute Voraussetzungslosigkeit ver­pfändeten und der von Mommsen hinterher ver­suchten Einschränkung gegenüber Vogel Strauß spielten, eS für eine schwere Beleidigung erachten, wenn man ihre Zugehör igkeit zu einer christlichen Kon­fession, zumal zum Protestantismus, in Zweifel zöge?

VorauSsetzungSlose Christen! Kann e- eine« größere» logischen Widersinn, einen ärgeren Selbst­betrug geben? Aber diese „Voraussetzung-losen" find zum Theil dieselben Leute, denen die sogen, „evangelische Bewegungen Oesterreich und anders­wo sehr am Herze» zu liegen scheint, die sogar mit vollen Händen Beiträge spende», damit de» Katholiken „da- Evangelium" gebracht «erde. Ja, das Evangelium! Wie viele unter den „Vor- auSsitzungslosen", seien sie Profifforen oder Ge­bildet« und Halbgebildete oder — Proletarier, glauben n ch an das Evangelium?

Auch die „Voraussetzung-losen" und ihre An­hänger feiern in diesen Tagen da- Weihnacht-» fest, schenken ihren Kindern womöglich Bücher oder Bilder vom „lieben JesuS", lassen rührende Lieder von der „heiligen Nacht" und vom „gött­lichen Kmde" auf ihre Gehörnerven wirken und denken vielleicht im Stillen, wie schön doch diese ^Märchen" der Jugend waren. Aber die rück­sichtslose sogen. „Wahrhaftigkeit", welche auch bet andere« diesen „Jugendtrarim" zerstört, werden unter dem Werhnacht-baurn« nur die wenigsten haben. Freilich soll es ja bereits „Voraussetzung-- lose" Prediger geben, die als offizielle Diener der protest.Kirchengemein schäft von der Kanzel herab und im Konfirmationsunterricht mit dem ganzen christ­lichen „Aberglauben", der Gottheit und Sünden- lofigkeit Christi und seiner Auferstehung, gründlich auftäumen und die Kinder lehren, daß Gott nicht in der Bibel zu finden sei und fich ganz ebenso in Schiller und Goethe geoffenbart habe. (Vergl. einen Bericht der Hengstenberg'schen.Evangelischen Airchenzeitung', Nr. 49, über Vorgänge in Bremen.)

Wer fich im protestantischen Norde« näher umgeschen hat, wird wiffen, daß ähnliche An- schauungen dort unter Gymnasiasten und „höheren Töchter»" schon sehr verbreitet und in Studenten­kreisen geradezu die Regel find. Da bleibt dem

□7« ■

4 Wrftd. Bod.-Kredit^ Hypbk. unk. 1909 3'/, , mik. 1907

4 Württ. Hypbk. 1900t 3«/t , uuk.1904

4 „ BetemSbank

31/« . . «bfl-

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Mit der vielgepriesene« .Voraussetzung», lofigkeit" hat die Menschhett es herrlich wett ge- ' ' Mitten in den angeblich christlichen ,von SotteS

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31/« „ unk. 1906

4 Pteub.Lruttnl.Bod.. «wb.-e.1909

3 */. . 1906

4 Preuß. Bod.-Sted.-

1^8. XVIH1910

kmrechuung: 1 Pfd. Sterling ----- 1 alter Gold-wibel

1. K 8. »m.

9. 6m. . .

10.6m.. . rtgSu».-Rrtz

V(». , 1907

M Frkf. hyvbk. XIV.1900

4 . Set. XVUI 1905

4 »riechen 8. L. ö. 90

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4 Frkf.HyPkv.verl.(100) 4 . „ unk. 1902

4 . „ e , 1965

3*/« „ , verlooSb.

3*/i „ , unk. 1906

4 Hamb. Hyp.-B. 1900 4 , 1905

31/» . atmest. .

3*/« „ unk.1905

3'/, , , 1908

4 MeinHyp-B.uuk.1960

4 Pest. Ung. Somm.-Obl.

6er. H »6.102

4 „ Pfandbr. 6er. M

4 Schwede» vo» 1878 3*/i „von 1886

4 Albrechtsbahui. Silber 4 Bdhrn.Westb.strfr.i.S. 6 Dux-Bodb. Em- 74 i.G. 4 Elisabethb. steuerpfl. .

4 , steuerfrei.

4 Rumän. ’*6.8»te. 6.89

1 Rufftsche «ons. v. 80

4 Rust. Sons. 8.8. v.89 31/* » Soldanl. v.94 3'/. Schweden v. 80, abg.

4 Serben (amort) .

I Bayer. Sruudrente.

i „ Eisenb.-Anl.

I*ä „ Anleihen. .

B , Eisenb-Anl..

!•/« Tast. Lande4kr.-Obl. r- :

4 Ge.Hest.St^Anl.v.99 Vh „ Kni., abg. .

1 Sächsisch« Rente. . 4 Württemberger 6.91 8*/* „ abg.

iS. «»«ländische.

•*/• Srmmdfische Rente.

8'/. . Set. XII n. XIII 3*/« . SerJJV mt!.19O6 K'/> . Set. XIX. 1906

VwLlkttenbk. vm.—xii. »nk.1900 „ mit 1906 „xhulxiv. „ unk. 1905 yp..B»nkl9V2r „ 1907r

Ml. 1904

4 »asch^Oderb. o.89i.».

4 „ LS. . .

5 Oesterr. Rordwestb. #.

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6 „ SitA-LS. .

4 Oesterr.6üdb.(Lomb.)

3 Raad-Oedeub. von 91

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4 Rh.-«ests.Bdkr.l910r

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4 Stob. Bob.-Steditb.

Lürke» RoIWDbL .

Ungar, »oldrente .

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Oesterr.-Ungat.-Bank .

Oesterr. Sreditanstalt .

KtonstÄtt Atttir».

Badische «nilin-n.Sobaf.

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Dermischtes.

/*> jktelMe Aasitrtchte«. Berlin Wie au« Lübe« bkpeschtrt wirb, zeigen bet lebhaftem Schnee- treiben mehrere Kanonenschüsse den Bewohnern de« südlichen StabttheUS e ne zunehmende Hochwassergefahr an. Der Travefluß ist au« den Ufern «treten, «er a. Der Sroßfabnkant Hermann Krahner, Inhaber der mit 800000 Mark Passiven in Konkurs getathenen Lebe, firma Hermann Krahner jun. rn Neustadt wurde verhaftet und in baS Uatersuchungrgefängniß einge- liefert. - Shanghai. Die Kaiserin beabsichtigt fich einige Tage in Poattngfu auszuruhen und wirb erst am 12 Jinuar in Peking einlreffen. — New-Yorl. Eine wichtige Konferenz findet au, enbltckl'ch ,wischen Arbeitgebern und «tbeitn.hmeni statt zwecks abschlufse» einer Uebereir kommens, künftighin bie Möglichkeit eine« Konflikt-S zw-fchen btiben Parteien abzufihwSchen und ein SchiebSfystem zu fiaben, um m Zukunft jeden Ausstand zu verhindern.. “ an,®er~5? weise verlautet, im Ministerium feien wichtige Telv aramme aus T tipoli, eingelaufen, «0»°^ Stamme be« Gebietes von glau bte ©offen ergriffen haben und fich auf dem Wege nach Momionk befinden fouen, wo eine staike türkische »«rn son liegt. - Petersburg. Der Erbauer der fibinschen Ssen- bahn, Wegebauingenieur Rikolai Meshenino«, ist dieser Tage in Petersburg gestorben.

* Die gefährlichen Plakate. Au» K o u sta n- tinopel vom 4. Dezember wird berichtet: Da» Handwerk der Taschendiebe steht hier schon seit einiger Zett in höchster Blüthe. Mit einer Geschick­lichkeit und verwegenen Dreistigkeit sonder Gleichen- operiren die Mitglieder dieser ehrenhaften Zunft und stellen selbst die berühmtesten amerikanischen Vorbilder in den Schatten. Die Polizei steht zumeist muß'g zu und überläßt es Jedem, sich seiner Haut zu wehren nnd seine Börse zu schützen. DaS hiesige General­konsulat einer Großmacht kam neulich auf den prak­tischen Gedanken, an Orten, wo das Gewerbe der Diebe in Folge bei Menschenandrangs besonders blüht, so z. B. im Bahnhofe der von Pera nach Gasata führenden Tunnelbahn Plakate mit der Ausichnst. „Vor Taschendieben wird gewarnt!" anbrmgen zu laffen. Bereit- am nächsten Tag jedoch waren die Ankündigungen verschwunden und man glaubte, daß die Herren Taschendiebe selbst sie beseitigt hatten, um Störungen von ihrem Geschäft fernzuhalten.. DaS be­treffende Generalkonsulat ließ sich jedoch m seinem Kampfe nicht beirren. Zwei Tage später konnte man wieder die von weitem le-barm Plakate angebracht sehen. Nun aber schritt die Polizei ein. ©egen die Taschendiebe wird sicherlich Jeder denken. Wett gefehlt! Sie beseitigte neuerdings die Plakate und auf eine Beschwerde darüber wurde hohen OrteS der lakonische Bescheid gegeben, daß derartige Warnungen geeignet seien, das türkische Renommee tm Auslande bedenklich zu schädigen, gegen solcheLogir.war auch der Hinweis wirkungslos, daß fast überall m Europa besonders auf größeren Eisenbahnstationen Warnungen solcher Art sich befinden, ohne daß daS Renommee der betreffenden Nation darunter leidet.

• «in praktischer »emerSer. Rentner: .Da» «erwögen meiner ältesten T-chter habe ich in vier- prozentigen, dasjenige meiner längeren Tochter in drei, prozentigen Staats Papieren angelegt. — Bewerbet, tt tfcbnlbigen Sie — ist bie vierprozentige noch »n haben ?“

,, Kerdin.Rordb.v.87 gar.

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98— 143— 162— 139*60

381— 330—

99— 14350 102— 125.50 141X5

Meininger 7 fl.. . . .

Reuchateler 10 ge.

Oesterr. v. 1864100 fL.

Oesterr.SrchstvX8 lOllfl.

27 30 28.30 382— 354.-

27.10 2830

380.40 354—

SÄÄlofr:

Senetianer 30 Lire . .

303*26 28—

27.90

303.-

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