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mit Zlnlerhaltungs -Beilage „Zlluflrirte Sonntags-Zeitung" peteregaffe a». s Harmonie).

M 264.

Jut-s, Samstag, den 16. November 1901»

28. JahrgMg.

Erstes

21)

(Nachdruck verboten.)

i Fingern; ich kann kaum zwei Gedanken mit ein»

i he; aufkam.

i und Zollermäßigungen Anwendung, soweit nicht ! | der Bundesrath Ausnahmen vorschreibt. Den Er-

li« dl« 61« tints »«sch«fki,6s. ««h dem Französtschen von Henri Cauvain.

die Ereignisse der vergangenen Nacht zu beginnen. Entschuldigen Sie da« Zusammenhang-lose meine«

O Der Zolltarif im Bundesrathe.

Bon verschiedenen Seiten wird bestätigt, daß der neue Zolltarif-Entwurf im Bundesrathe mi einer sehr großen Mehrheit angenommen worden ist. Der »ReichSanzeigef hat, wie schon miige- thrilt wurde, gestern ein-Liste der Aenderun- gen veröffentlicht, die durch den Bundesrath, ge­nauer gesagt durch seine Ausschüsse, an dem ursprünglichen Tarif - Entwürfe, so wie er Ende Juli d. I. veröffentlicht wurde, vorgenommen worden find. Da ist zunächst hervorzuheben, daß an den vorgeschlagene« Getreidezöllen nichts geändert worden, auch die Bestimmung über die Festlegung derMindestsätze dafür unser- ändert geblieben ist.

An den landwirthschaftlichen Zöllen ist auch sonst nichts geändert worden, ausgenommen der Zoll für Hopfe» und Hopfenmehl. Der Zoll- fotz für jenen soll nach dem neuen Vorschläge auf 60 (bisher 40), für dieses auf 90 (bisher 60) M erhöht werden. Der andere bayerische Wunsch, die Einfuhrzölle für den Tabak anders zu gestal­ten, hat keine Erfüllung im Bundesrathe gesunden. Erhöhungen der zuerst vorgeschlagenen Zoll­sätze find im Ganzen in 9 Fällen vorgenommen: Hopfen, Hopfenmehl, gebrannten Kaffee, Holz, pflasterklötze, Wagenschmiere, rohe baumwollene Gewebe. leinene Taschentücher, Steinnußk«öpfe, Meerschaum - Maaren — Ermäßigungen in 26 Tarif - Positionen, von denen die allermeisten kein allgemeines Interesse haben, ausgenommen der Zollsatz für Quebrachoholz und anderes Serbholz. Nach dem neuen Vorschläge deS Bundes- rath-S soll dieser Zoll nur eine A anstatt 2A betragen. Der Zoll für Wein Hefe soll nur IM. 50 a? anstatt 4 Jk. betragen.

Bei Nr. 99 ist folgende Bestimmung als An­merkung ausgenommen worden:

Nach näherer Bestimmung de« Bundesrathe« Arsen Pferde, welche zu Zuchtzwecken vom Staate oder mit staatlicher Genehmigung einge- sührt »erben, im Alter bis zu 2 Jahren zum Zollsätze von 10 Mark, im Alter von mehr als S Jahren zum Zollsätze von 20 Mark für das Stück eingelassen werden. Die Einlassung von Bullen zu Zuchtzwecken zum ermäßigten Zollsätze von « Mark für da« Stück soll von den gleichen Bedingungen abhängig gemacht werden. Während der ersten sechs Jahre der Geltung de« neuen Tarif« dürfen Bewohner de« Grenzbezirke« nach näherer Bestimmung dec Bundesrathe« Zug­ochse» im Alter von 21/a bis 5 Jahren zum Zollsätze von 30 Mark für das Stück ein­führen.

Auch an dem Entwürfe de» Zolltarif- Gesetze« find einige Aenderungen vorgenommen worden. Indessen auch diese haben keine gründ- sätzlich hohe Bedeutung. Bemerkenswerth ist die neue Fassung de» dritten Absatzes im ersten Para- graphe». Nach dem neuen Vorschläge soll dieser die nachfolgende Fassung erhalten:

„Auf die Erzeugnisse der deutschen Zollaus- schlüffe finden die vertragsmäßigen Zollbefreiungen

Sein Geficht wurde ganz verklärt und seine Augen leuchteten vor Freude bei diesen Worten.

„Und wie stellst Du eS an, welche zu be­kommen?"

„Mit einer spitzen Stange stoße ich fie erst jerunter und spieße fie dann auf."

„Du steigst nie in den Garten hinunter?"

„£), wo denken Sie hin? Das laffe ich bleiben. Am Tage ist der alte Gärtner da, der mich verabscheut, und der gesagt hat. wenn er mich erwische, reiße er mir dir Ohre« au»; und deS Nachts, o dann ist der Jakob da."

Die Stimme deS Knaben bebte bei diesen letzten Worten.

„Ach ja — der Böse . . Ist er denn böse?"

„Ob er böse ist? Und wie!" rief Johann Maria. Man läßt ihn, wenn der Herr rä ist, jede Nacht loS und er geht im Garten herum und brummt. Ma« hört chn manchmal bis im Dorfe. Einmal m der Nacht sprang der Hund drS alten Ruck in den Garten, um ihn anzupacken, und der Hund deS alten R'ck war so groß wie ein Kalb und Jakob hat ihn aufgefrtffen; er wäre mit mir noch viel schneller fertig."

zeugntffen der deutschen Kolonieen und Schutzgebiete können dievertragrmäßigen Zoll­befreiungen und Zollermäßigungen durch Beschluß de» Bundesrathes eingeräumt werden."

Man ersteht daraus von neuem, daß die ver­schiedenen Meldungen über zahlreiche Aenderungen einschneidender Natur an dem ursprünglichen Entwürfe sammt und sonders unbegründet waren. Auch die Textilzölle haben keine Aende­rungen erfahren. Gegen die gesetzliche Fest­legung des Mindestbetrage« der Getreidezölle und auch gegen den ganzen Zolltarif haben nur die Vertreter von Sachsen-Koburg-Gotha und der Hansestädte gestimmt.

Ich that, als beobachtete ich gleichgiltig di« Fische, die in dem Teiche fich tummelten, und der Alte ging an mir vorüber, ohne den geringsten Verdacht zu schöpfen.

Ich fühle mich von einer drückenden Sorge und einer peinlichen Unruhe befreit und dachte mit Freuden daran, daß ich in Zukunft ohne Wissen meine« Herrn mit der Außenwelt mich in Verbindung setzen könnte."

HI.

„Kerguen, Donnerstag.

Ich weiß nicht, ob ich die Kraft haben werde, liefen Brief zu vollenden, ich bin erschöpft, da« fieber verzehrt mich. Doch die Enthüllungen, die ch Ihnen zu machen habe, find zu wichtig, um nicht trotz der großen Schwäche einen gedrängten Bericht abzufassen.

Nicht da« Verlangen, Ihre Neugierde zu be- riedigen, ist e« allein, was mich schreiben heißt. Nein, diese Briefe sollen al« Anklageakte diene», wenn ich während meine« Unternehmen» sterbe« sollte.

Und ich bitte Sie, wenn je drei Tage vorüber gehen sollten, ohne daß ein Brief von mir an« ommt, so tragen Sie sofort meine Briefe zum Untersuchungsrichter, unv enthüllen Sie ihm Alle», war Sie bereit» wissen und was Sie vermuthen önnen.

Doch ick will mich beeilen, den Bericht über

Aber wann wird der Gedanke zur That reifen? Wir werden noch viel Geduld üben müssen, bis es einmal so wett gekommen sein wird; aber nichtsdestoweniger dürfen wir diesen Gedanke» niemals, mehr aus den Augen verlieren. Die üble »irthschaftliche Lage mahnt uns gerade jetzt ohne Unterlaß mit doppelter Eindringlich« leit, ihn zu pflegen und auszubauen, um schließ« lich zur rettenden That zu schreiten.

„Hat Herr Kerguen dieses wüste Thier schon lange?"

„O ja, Jakob ist jetzt alt. Meine Mutter hat mir oft die Geschichte erzählt. Bor zehn Jahren kam nach Lokahr ein großer dicker Mann und führte den Jakob mit fich herum und ließ ihn tanzen. Es scheint, der Herr hat den Menschen gesehen ... er wollte den Bären kaufen. Er ließ den Bären treiber mit dem Jakob aufs Schloß kommen, und deS Abends ILf der Manu durchs Dorf ohne feine« Bären und zeigte allen Leuten die Goldstücke, die er von Herrn Brehat-Ketguen bekommen hatte. Er agte überall, er fei recht fcob, den Jakob los zu sein, weil ihm das Futter zu viel gekostet .... und weil er von diesem Seide in feinen alten Tagen schon zehren könne .... Aber ich glaube, der Jakob war nicht so wild in der rsten Zeit .... Der Herr hat ihn mit Fleiß o böse gemacht. Er schlägt ihn und gibt ihm nicht genug zu fressen."

„Aber Jakob thut doch, a!S habe er Herrn Kerguen sehr gern."

„O da ist keine Gefahr, er rührt den Herrn nicht an und auch den alten Gärtner nicht . . . Sie haben ein geheimes Mittel .. fie nehmen h«, Ich weiß selbst nicht wie, bei der Halshaut, ;att am Ohr, sehen Sie und . . ."

Der Knabe unterbrach plötzlich feine Rede, nahm schnell seine F sche unter den Arm und ver- chwand hinter der Mauer.

Deutsches Keich«

Berlin, 15. November.

+ MarmerKlösier im chrotzherzogthnm Made«. Die ,Rattonalliberale Korrespondenz' erfreute kürzlich die polittsche Welt mit der groß­artigen Entdeckung, daß zwischen der badischen Regieruna und dem Centtum ein Pakt geschlossen sei: die Regierung erlaubt die Errichtung von Klöstern in Baden, und dar Centrum läßt fich dasür als ausgesprochene oder stille Regierungs­partei vor de« politischen Wagen der großherzog­lich badischen Regierung spannen. Das national- liberale Partei-Organ hatte wohl etwas läuten hören, wußte aber nicht, was; und so hatte fie mit Hilfe ihrer regen Phantafir jenes Märchen von dem Bunde zwischen der badischen Regierung und dem Centrum ersonnen — ersonnen und leider auch wetter erzählt zum eigemn Schaden. Denn waidlicher Spott ist natüMch «i*t an-ge- blieben. Aber i* der That geht die Regierung deS GroßherzogthnmS Baden damit um, die Gründung zweier Männerklöster zu gestatte«, einer Kapuziner-Niederlassung in Walldürn und eines Benediktiner-Klosters auf der schönen Insel Reichenau; und angeblich soll diese seltene Liebens­würdigkeit gegenüber de« Katholiken in Baden darauf zurückzuführeu sein, daß die Unterstützung eines TheileS der Centrums Wähler in Karlsruhe die Wahl der nationalliberalen Kandidaten bei der Landtags wähl in der Landeshauptstadt Karls­ruhe, genauer gesagt die Niederlage der Sozial­demokraten bewirkt hat. Wenn eS fich so ver­hält, soll es unS freuen; eine Siebe ist ja schon lange der ander« werth. Nur wird man nie­mals die Deutung dieser Vorgäsge so fassen dürfen, daß diese auf planmäßigen Verabredungen zwischen Regierung und Centrum beruhen. Da­von ist keine Rede, wie erst kürzlich wieder auch der Geistliche Rath Wacker in einer Bersamm- lung sehr klar und deutlich auseinandergesetzt hat.

* Ai- Aonk-r-vz von Vertretern der Landes - Derstcherrmgsämter, Invaliden- Versicherungsanstalten und zugelaffene« Kaffeneinrichtungen, welche heute zur Berathung von BerwaltungSfragen der Inva­lidenversicherung im großem Saale deS Reichsversicherungsamts unter dem Vorsitz deS Prästdenten ®aebel zusammentrat, berieth zuerst Angelegenheiten der Beitrags« tontroIle. Nach dem JnvaliditätSverfiche- rungSgesetz vom 13. Juli 1899 liegt den Ver­sicherungsanstalten die Verpflichtung ob, die vollständige und ordnungsmäßige Leistung der Beiträge regelmäßig zu Überwachen. Eine leb­hafte Debatte knüpfte fich an einen von einer größere« Zahl von Verstchernugsanstalten auf« gestellten Musterevtwurf für zu erlassende be»

Im Ganzen genommen bietet die Sage nicht nur ein trübes Bild, sondern regt auch in anderem Sinne sehr unliebsame Betrachtungen an. Es it ein Unrecht, da» an dem Arbeiter begangen wird, wenn in günstigen Zeiten die Industrie ihn an­lockt, ihn herausreißt au» seiner bisherigen Um­gebung und Thätigkeit, ihn auf fremden Boden und in andere Verhäliniffe verpflanzt, in die er sich mit gleichzeitigen persönlichen Opfern erst ein­leben muß, um ihn dann in ungünstiger Zeit ganz einfach wieder abzustoßen. Es ist aber auch un- gerecht, nachher von Staat und Gemeinde, also von der Masse der Steuerzahler zu verlangen, daß diese mit allerhand Opfern für die arbeUelo» ge­wordenen Industriearbeiter eintrete. Die Mensch­lichkeit gebietet, da» dennoch zu thun. Deswegen geht da« Centrum, wo ihm die Gelegenheit dazu geboten wurde, mit Anträgen vor zur Bekämpfung der Arbeittlofigkeit und ihrer bösen Folgen; so beisvielsweise in den Landtagen von Bayern und Hessen. Aber der Gedanke ist gar nicht abzu­weisen, daß zum Ausgleiche dieser traurigen Folgen tet Arbeitslosigkeit in erster Reibe diejenigen zu Opfern herangezogen werden müssen, die vorher den Vortheil gehabt haben von der Heranziehung massenhafter Arbeitskräfte zur Ausführung ihrer Unternehmungen — also eben die industriellen Unternehmer. Denn der Gedanke ist folgerichtig, und er beruht auf der Grundlage der Gerecktig- keit; und wa« folgerichtig und gerecht ist, pflegt mit der Ze't zur Thatsache zu werden, mögen interesfirie Leute noch so hitzig dagegen an- kärnpfen.

Namentlich die Schaare« der sogenannten un­gelernten Arbeiter pflegen am härtesten von solchen wirthschaftlichen Krise« getroffen zu werden; und an fie muß wohl zuerst gedacht werden, wenn man in Erwägungen eintritt Über die Einführung geeigneter Schutzmaßregeln gegen die Roth infolge von Arbeitslostakett. Ein solcher Schutz würde i« wirksamer tuib dauernder Form nur geschaffen werden könne« durch die schon so häufig be­sprochene Versi äerung gegen Arbeitslosigkeit; und daß an de« kosten einer solche« Versicherung die Unternehmer würden th.llnehv<en müssen, versteht fich erqentlich ganz von selbst. Der Staat und bie Gemeinden mögen sorgen für einen Ausbau vrs Arbeitsnachweises und auch die Koste« dafür trage«. Aber für alle Zeiten kann man gerechtsr-veise die Allgemeinheit der Steuerzahler nicht heranziehen zum Ausgleiche der Nachtheile, die den industriellen Arbeitern aus wirthschaftlichen Krisen der Industrie er­wachsen. Ein sozialpolitischer Schriftsteller, Dr. Claus Buschmann in Heidelberg, hat i« diesen Tagen eine Abhandlung über dasselbe Thema unter dem Titel: „Der Kampf um Arbeit" er­scheinen lassen; auch er gelangt zu dem Ergeb- Nisse, daß daS Unternehmerthum zu den Kosten einer Bnficherung gegen Arbeitslosigkeit heran­gezogen werden müßte, und thatsächlich muß man dazu gelangen, weil dieser Ausweg eben der einzig gerechte ist. Daß auch de« Arbeitern selbst BritraqSpflichte« erwachsen müßten, und daß die Versicherung, wen« einmal eingerichtet, eine Zwangseinrichtung für alle Betheiligte« werden müßte, und weitere Gesichtspunkte, die Claus Buschmann aufstellt, und denen man wohl ebenso ohneweitereS als richtig beipflichter muß.

cW Rückgang der Löhne und Arbeitslosigkeit.

Nach privatim angestellten Erhebungen und Berechnungen ist anzunehmen, daß die Löhner- Höhungen, Sie den industriellen Arbeitern während deS Aufschwunges der Industrie zu Thell gr- worden waren, ihnen fast durchweg wieder ver­loren gegangen find. Sie stehen also, kurz ge­sagt, wieder auf dem alten Flecke.

So fiehr eS nicht allein bei unS in Deutsch­land auS. In Frankreich und in England ist es nicht anders. In den englischen Kohlen­revieren sah e« beinahe auS, als wollten dis Kohlenbergleute infolge der Lohnminderungen in großen Massen die Arbeit verlassen. Aber ernst scheinen diese Bewegungen nicht zu sein — so wenig wie in Frankreich, trotz aller der Dro­hungen mit allgemeinem Ausstande und womög­lich auch Aufstande. Man kann e» den Arbeitern nicht Übel nehmen, daß st» aufgebracht find über die Verkürzungen ihrer Einnahme; denn davon, daß gleichzeitig ihre Lebenshaltung wohlfeiler werde, ist nicht doS Geringste zu spüren, und von einem Nachlassen der Kohlenpreise 'st eben­falls kaum die Rede. Die Kohlenförde ung wird eingeschränkt, um die hohen Kohlenv ise künst­lich zu halten. Die Unternehmer habe « also von bet ungünstigen Lage der Dinge wer-,er Nach- theil. als die Arbeiter. Dennoch würd n ja die Arbeiter ohne allen Zweifel seht schi^fi einen Lohnkampf verloren haben, wann fie eS jtztau einen solchen ankommen lasse« wollten; denn die streikenden Arbeiter würden gerade jetzt leicht durch andere Arbeitrkräfte leicht zu ersetzen sein. Die Aufregung unter den Kohlenbergleuten, die auch in deutschen Revieren nicht fehlt, wird also nicht zu irgendwelchen Arbeitsniederlegungen führe«. Man gibt auch als Stünde dafür, daß aus dem französtschen GesammtanSstande nichts werden will, die Erwägungen an, daß ei« solcher Aus stand den Unternehmer« schließlich nur Vor- theil bringen würde in der Steigerung der Kohlenpreise, mindestens in der Erhaltung der­selben auf der alten Höhe, aber keinen Nachtheik, der die Unternehmer günstiger stimmen könnte gegenüber den Lohnforderungen der Arbeiter. Denn unter solchen Umständen würde Masse«, niederlrgung der Arbeit den Arbeitern ganz aus­schließlich nur Schaden bnrge«; und mit so bösen Aussichten streikt man nicht.

JJBll । «! K11UJILSWWWWSSSSWHSSMSSMMMWW deS Schloßherrn holte, für ein ganz rechtmäßig erworbenes Gut anfah.

„Aber," fügte er hinzu und schüttelte fast rautig seinen schönen blonden Kops, „im Winter ist es ein Elend; es ist nichts zu machen, nichts als Fische und immer Fische. Im Sommer st daS ander», da gibt es Obst. Sehen Sie )a drunten diesen alten Spalier-Birnbaum hart an der Mauer? o das ist ein Baum! das find Birnen!---"

„Stein, nein, ich werde Sie nicht verrathen. Sie können auf mich zählen. „Jedoch," fügte «r «ach kurzem Nachdenken hinzu, ..ich verspreche Ihnen nicht, daß ich selbst alle Tage kommen werde. Meine Mutter heißt mich manchmal unsere «uh hüte« auf dem Hügel dort und die Weide ist zu weit weg, al» daß ich hierher gehen könnte. Zudem ist die Liefe gar durch­trieben. Wüßte fie, daß ich fort bin, so würde fte gleich dem Vater Strobel den Kohl ab« fteffen, wie fie schon einmal gethan hat. Aber a« diesen Tagen will ich Ihnen die Heine Rosa schicke«, meine ZivillingSschwester, — die wird 9hre Aufträge schon auSrichten, feien Sie ohne Borge, und Niemandem etwas davon sagen. Wir sehen einander gleich, wie ei« Ei dem ander«; Sie werden Sie gleich erlernen."

Ich gab ihm den Brief (den vom 28 Januar); et steckte denselben in feinen Gürtel und wickelte dann die Forellen, die er gefangen hatte, in ein großes Taschentuch.

„So," murmelte er, feite Beute betrachtend, «heute hat der alte Ruck feinen Thell."

*9&r ist dieser alte Ruck?"

„Unser Nachbar. Ec ist sehr alt und krank, ubeun daS Fischen gut geht, so teilen wir und -eben ihm die Hälfte."

Ich bewundert« die Aufrichtigkeit deS Kinder, vas seine tägliche Beute, welche eS im Fischteich

Dies- plötzliche Flucht hatte De* Anblick des Uuiimuivw» ^«<> v«» alten Gärtner« verursacht, der eine Baumallee! Briefe«. Die Feder zittert mir zwischen de«