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Irrwa, Samstag, den 21. September 1901

28. Jahrgang

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fabrikarbeit auf Grund des durch die Erhebungen beschafften Materials zur weiteren Regelung kommen sollte, zu beachten sein werden. Bis dahin bleibt es aber auch sonst eine wichtige Aufgabe, durch Haushaltungsschulen, Koch- und Unterrichts­kurse die jungen Fabrikarbeiterinnen zu haus- wirthschaftltchen Kenntniffen und damit zur Lust und Liebe zum Haushalte zu erziehen; dann werden sie auch vielfach eher ihre Zeit zu Hause auszufüllen wissen.

Q Veranlaßt nur die Noch des Lebens die Frau zur Fabrikarbeit?

Unter den Beweggründen zur Fabrikarbeit rierheiratheter Frauen, welche die bezüglichen Er­hebungen der Gewerbeauffichtsbeamten im Jahre 1899 ergeben haben, befinden sich einige, die im Einklang mit den sonstigen bisherigen Erfahrungen für die Beurtheilung dieser Frage sehr wesent­lich sind. Nach sozialdemokratischer Auffassung ist es lediglich die Nothdurft des Lebens, welche die Arbeiterfrau in die Fabriken treibt; nach ihr ist die Frauenfabrikarbeit vom heutigen kapitalistischen Wirtschaftssystem untrennbar.

Auch von uns soll nicht geleugnet werden, daß in vielen Fällen, z. B. bei Krankheit oder dem Tode des Mannes, sehr großer Kinderzahl rc., die Frau zur Unterhaltung der Familie auf die Fabrikarbeit angewiesen ist; hier trifft wirklich Noth al» Beweggrund zu und bei einem eventuellen Verbot der Fabrikarbeit verhetratheter Frauen

Erscheint täglich, , at. Ausnahme der ' Sonn- und Feier­tage. Vierteljahr!.

Krjugspreis ohne Bringerlohn enb Bestellgeld in Fulda und aus­wärts 1 M.50 Pf.

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WF“ Die vollständigen Ziehungslisten der Preußische« Klaffenlotterie werden jedesmal in unserer Zeitung zum Abdruck gebracht.

Mögen deshalb unsere Freunde in Stadt und Land dafür sorgen, daß die ,Fuldaer Zeitung^ nicht nur in jedem Wirthshause aufliegt, sondern auch in jeder katholischen Familie zu finden ist.

W Neu hinzutretende Abonnenten er­halten, wenn sie der Expedition (Fuldaer Actiendruckerei, Harmonie) die Postquittung zu­senden, die Zeitung vom Tage der Bestellung an bis Ende September unentgeltlich und franko unter Kreuzband.

— Provennrnrnern —

werden auf Wunsch mehrere Tage hindurch kostenlos und portofrei versandt.

wären hier Ausnahmen zuzalassen. Aber ebenso­wenig kann bezweifelt werden, daß in einer großen Anzahl der Fälle weniger die Noth oder das Streben nach Verbesserung des Lebenshaltung, als Langeweile, Mangel an häuslicher Beschäfti­gung — namentlich bei kinderlosen Ehen, an In­teresse und Verständniß für die häuslichen Pflichten Arbeiterfrauen veranlaßt, namentlich in den ersten Jahren der Ehe, in der Fabrik zu ar­beiten. Der Aufsichtsbeamte für Potsdam be­merkt nach dieser Richtung, daß der häufig ge­äußerte Grund für die Fabrikbeschäftigung: „um besser leben zu können", vielfach als leere Redens­art bet denjenigen Frauen zu betrachten fei, welche vor ihrer Verheirathung Arbeiterinnen waren. „Der wahre Grund, welcher eine solche Frau zur Wiederaufnahme der Fabrikthätigkeit veranlaßt, liegt tiefer: die Frauen, welche vor ihrer Verheirathung von Jugend auf in der Fa­brik thätig waren, verstehen ebensowenig von ordnungsmäßiger Haushaltung wie von verstän­diger Kindererziehung. Die erste Zelt nach ihrer Verheirathung macht es ihnen vielleicht noch Freude, die Hausfrau zu spielen, bald aber wird ihnen dies langweilig, sie wissen mit sich selbst nichts mehr anzufangen und gehen wieder in die Fabrik."

Nicht die Noth des Lebens sondern die Macht der Gewohnheit ist also, wie auch sonst aus vielen Aufsichtsbezirken bestätigt wird, zunächst die Ur­sache der Fabrikarbeit der verheiratheten Frau. Und soweit nun besondere Feststellungen in den Berichten der Fabrikinspektoren vorliegen, war eine sehr große Zahl der Frauen schon vor der Verehelichung mit der Fabrikarbeit in Berührung gekommen. So waren von den verheiratheten Arbeiterinnen seit der Schulentlassung in der Fabrik thätig: im Bezirk Aachen 58 pCt., im Bezirk Berlin-Charlottenburg 43,6 pCt., im Be­zirk Bremen 38,8 pCt., im 3. württembergischen Bezirk 31,4 pCt., im Bezirk Oberbayern 20,3 pCt., im Bezirk Magdeburg 18,9 pCt. Die höchste Ziffer gibt der Bericht für Offenbach be­züglich der ländlichen Arbeiterinnen an; 3/« aller verheiratheten Arbeiterinnen waren seit der Schulentlassung in der Fabrik. Daß für die Frauen in den ersten Jahren der Ehe allgemein ein Bedürfniß zur Fabrikarbeit vorliegt, dürfte allen Ernstes wohl Niemand behaupten, und für diese dürfte ein Verbot derselben mit besonderen Nachtheilen nicht verknüpft sein. Damit jedoch diese Frauen nicht bet einem Verbot der Fabrik­arbeit zu der ebenso schädlichen Heimarbeit über­gehen, müßte eine Regelung der Ersteren mit einer solchen der Letzteren nebeneinander gehen.

Ein nicht zu unterschätzender Anreiz zur Fabrik­arbeit würde für die jungen Frauen fortfallen, wenn denselben von Jugend an hinreichende hauswirthschaftltche Kenntnisse beigebracht würden, die ihnen Lust und Liebe zur Führung des Haushaltes eingäben.

Es ist nun kürzlich zur Hebung der haus- wirthschastlichen Bildung der Frauen der Vor­schlag gemacht worden, für alle dem Reichsver- sicherungs - Gesetze der Arbeiter unterliegenden Mädchen eine gesetzliche Dienstpflicht in einem Haushalte von 3 Jahren einzuführen. Wie weit ein solcher Vorschlag durchführbar ist, soll hier nicht näher untersucht werden, jedenfalls ist es bemerkenswerth, daß auch einige Fabrik-In- sprktoren die Anregung geben, für die Zulassung der Mädchen zur Fabrikarbeit dieAltersgrenze auf 16 Jahre zu erhöhen. „Die meisten Fabrik­arbeiterinnen haben," so führt der Beamte für Frankfurt a. d. O. aus, „keinen Sinn mehr für häusliche Beschäftigungen, weil sie nur noch die Fabrikarbeit kennen. Mithin muß dahin gestrebt werden, daß sie ihre Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern. Dieses Ziel läßt sich nicht allein durch Haushaltungs-Schule» erreichen, obgleich dadurch schon etwas geholfen wird. Von größerem Nutzen würde es sein, die erforderliche Altersstufe der jungen Mädchen für die Zulassung der Fabrikarbeit von 14 auf 16 Jahre zu erhöhen. Dies würde die jungen Mädchen zwingen, sich beim Abgänge aus der Schule zunächst einen ander« Verdienst zu suchen. Sie würden ihn meistens als Dienstmädchen finden und so die Haushaltungsarbeiten kennen lernen. Mit dem 16. Jahre werden fich zwar viele der Fabrikarbeit zuwenden, die erworbenen Kenntnisse aber kaum wieder ganz vergessen; andere werden jedoch den Gesindedienst der Fabrik­arbeit vorziehen, den Haushalt gründlich erlernen und später tüchtige Arbeiter-Hausfrauen werden." Die vorgeschlagene Maßregel würde nach den weiteren Ausführungen des Berichterstatters die Arbeiterfamilien weniger empfindlich treffen, da mit der Einrechnung der besseren Kost und der freien Wohnung der Verdienst des Dienstmädchen» kaum geringer fei als der einer, jungen Fabrik­arbeiterin, wenn erstere auch baare» Geld ausge­zahlt erhalte.

Es handelt fich hier zunächst um Vorschläge, die, falls demnächst die ganze Frage der Frauen-

Austrieb: Zinder . .

Schaf- . . Schwei««. . Tendenz: Mer . . tchafe. . . chwei««. .

Die Raiffeiferljche Genoffenschasts- organisation im Jahre 1900.

Hierüber gibt der Jahresbericht des General­direktors Heller, welchen derselbe auf der un­längst stattgehabten Generalversammlung der Landwirthschaftlichen Central-Darlehnskasse für Deutschland erstattete, ein vielseitigesBild. Wir brin­gen imNachfolgenden einenAuszug aus demBerichte.

Die Zahl der Genossenschaften ist im Jahre 1900 wieder um mehrere Hunderte ge­wachsen. Am 31. Dezember 1900 zählte« wir 3544 Genossenschaften im General-Verbande; davon sind 3288 Raiffeisen-Vereine und 256 Betriebsgenoffenschaften, d. h. Genossenschaften der verschiedensten Art der Produktion, des Einkaufs, des Verkaufs usw. (Bis zum Zeit­punkte der Berichterstattung war die Zahl der angeschloffenen Genoffenschafte« bereits auf ca. 3750 angewachsen.) Von den Raiffeisenvereinen waren 3022 Aktionäre der Central-Darlehnskaffe.

Die Zahl der Beamten unserer Organi­sation beträgt 239. Unter Hinzurechnung der Hilfskräfte in den einzelnen Filialen und unter Hinzurechnung der Hilfskräfte in den verschiede­nen Speichern und Kellereien und der technischen Kräfte unserer Druckerei Neuwied und der Kunst­düngerfabrik Unitas in Nerpelt wird die Zahl der ständig im Dienste der Organisation Stehen­den sich auf ca. 350 Personen stellen.

Der reine Kaffenumschlag betrug im Jahre 1900 178 Millionen Mark, im Vorjahre 152 Millionen; der Gesammtumsatz aus allen Konten betrug 460 Millionen Mark, im Vorjahre 416 Millionen Mark; der Waarenabsatz hatte einen Werth von ca, 28 Millionen, im Vorjahre von ca. 24 Millionen. Demgemäß betragen die Un­kosten der Geldabtheilung für 1900 0,47 vom Tausend und in der Waarenabtheilung 1,8 vom Hundert.

Der Umschlag in derGeldabtheilungbe­läuft sich auf 404868000 Mk.

Da? gezeichnete Aktienkapital bettug am Jahresschluffe ca. 5300000 Mark, das ein« gezahlte ebenfalls, heute sind eS bereits über 6000 000 Mark. Je höher das Aktienkapital ist, desto stärker sind wir, desto größer ist unsere Leistungsfähigkeit, unsere Macht im wirthschaft- lichen Kampfe.

In Bezug auf die Aktien der Central-Dar- lehnSkasse ist ei» Umstand besonders erfreulicher Natur hervorzuheben. Nach dem neuen Stempel- steuergesetze kostet jede ausgegebene Aktie von 1000 Mk. 20 Mk. Stempel. Nur gemeinnützige Aktiengesellschaften sind von dieser Stempelpflicht befreit. Am 20. Juni hat nun der Bunde-« rath beschlossen, die Gemeinnützigkeit der Centralkasse anzuerkennen. Es ist damit sogleich unfern Genoffenschaften eine Aus­gabe von 80 000 Mk. erspart.

Der Werth der abgesetzten Maaren für 1900 beträgt iu Summa 28190000 Mk.

Die Kohlennoth des Vorjahres ist erfreulicher Weise überwunden. Mit besonderem Danke ist es anzuerkennen, daß die Kgl. Staatsregierung uns für dieses Jahr ein erheblich größeres Quantum Kohlen auS den fiskalischen Gruben Schlesiens und der Saar zuertheilt hat. Wir wollen hoffen, daß auch im Ruhrgebiet der Fiskus eine Anzahl Gruben erwirbt, damit auch unseren Ruhrkohlen gebrauchenden Genoffenschaf- ten die Vortheile eines direkten fiskalischen Ab- schluffes zu theil werden.

Der Absatz deS Getreides durch unsere Or­ganisation ist noch einer sehr erheblichen Steige­rung fähig. Der Betrieb und die Geschäftser- gebniffe der uns anvertrauten Kornhäuser sind, von einer Ausnahme abgesehen, recht erfreulich. Ei« erheblicher Nutzen, besonders ein Einfluß auf die Preise, kann für die Landwirthschast aus de» Kornhäusern jedenfalls erst dann entstehen, wenn fich dieselben wie ein Netz über ganz Deutsch­land auSbretten. Um dieses Ziel zu erreichen, becheiligt fich unsere Organisation eifrigst an den Arbeiten der deutsche« Kornhauskommisfion.

Der Gesammtumsatz aller Lande»-Ge­nossenschafts.Kassen unserer Filialbezirke, welche Kaffen nach der Neugestaltung der Or- ganffation für den Geldverkehr der Betriebs­genossenschaften gebildet find, betrug im Jahre 1900 281/* Millionen Mark.

Aus der Statistü pro 1899 von 2739 Dar-

WW Höringen

werden den Reichstag in der kommenden Ses­sion beschäftigen, und interessante Dinge dürften sich in nächster Zeit gar manche auf der politischen Bühne Deutschlands abspielen. Dazu kommen aus der ausländischen Politik der Burenkrieg, der in letzter Zeit wieder recht interessante Ueberraschungen gebracht hat, und die gespannten Verhältnisse in fast allen Kulturstaaten. Unter solchen Umständen ist das Lesen einer Zeitung, die täglich über all diese Dinge rasch und zuverlässig berichtet, ein Bedürfniß für Jedermann, der für die Vor­gänge auf der Weltbühne Sinn und Interesse hat.

Anläßlich des Quartalswechsels laden wir daher unsere verehrten Leser zu recht zahlreichem Abonne­ment ein und richten zugleich die Bitte an sie, uns in der Gewinnung. neuer Abonnenten durch Empfehlung in Freundeskreisen nach Kräften zu unterstützen. Um bei dem herannahenden Quartals­wechsel unliebsame Störungen zu vermeiden, ist es gut, wenn man schon jetzt bei den Postanstalten die Bestellung bewirkt.

Die ,Fuldaer Zeitung' mit der achtseitigen Gratisbeilage ,Jllustrirte Sonntagszeitung' ist das einzige täglich erscheinende Blatt der Cen­trumspartei in der Diözese Fulda und im Regierungsbezirk Kassel; sie behandelt die neuesten Tagesfragen in allgemein verständlicher Weise. Die politischen Nachrichten sind kurz und über­sichtlich zusammengestellt; den lokalen und provin­ziellen Vorkommnissen wird große Sorgfalt ge­widmet und auf ein spannendes, sittlich reines Feuilleton besonderes Gewicht gelegt. Zahlreiche zuverlässige Mitarbeiter in Berlin sowie in der Provinz setzen uns in den Stand, über alle wichtigen Ereignisse bedeutend früher zu berichten, als die anderen Blätter hiesiger Gegend.

Durch ausgiebige Benutzung des Fern­sprechers sind wir in der Lage, über alle be­deutende Vorkommnisse in der Welt rasch zu be­richten. Durch Vertrag mit einem.der großen Depeschenbureaus haben wir uns die Uebermitte- lung der

Wichtigsten Depeschen aus dem In- und Auslände

i gesichert. Diese Einrichtung hat bei unseren Lesern große Anerkennung gesunden und wird immerfort thunlichst erweitert werden. Bei besonderen An­lässen erleichtert die ,Fuldaer Zeitung' das Ber- ständniß der Artikel durch

G Karten und IUnstrattanen, 0 wie überhaupt weder Kosten noch Mühen geschellt werden, wenn es gilt, das Blatt zu vervollkommnen.

Die amtliche» Bekanntmachungen, sowie die Holzverkäufe, Marktberichte und ähnliche An­zeigen von allgemeiner Wichtigkeit werden ans ■ den für unseren Leserkreis in Betracht kommenden Kreisen sämmtlich in der ,Fuldaer Zeitung' veröffentlicht.

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Ja. a —BSL . einspaltige Petit.

geile oder deren

rilllil n =15»

, W W W Jü W M W B »eile 25 Pfg.; bei Mk/ Jak Wiederholungen

wird entsprechend. Rabatt gewährt.

lrhnskaffen-Vereinen (worüber nähere Angabe« in dem Jahresberichte sich finden) sei ange­führt, daß die Summe der Einnahme Mark 182866695,63, die Summe der Ausgabe Mark 174410669,50 beträgt, mithin der Umschlag in Einnahme und Ausgabe mit M. 357 277 365,13. Die Aktiva machen insgesammt M. 175 204077,06, die Passiva zusammen Mk. 174475490,61 aus, der Gewinn Mk. 818 586,45.

In der Statistik konnten nicht alle Vereine Berücksichtigung finden, die eigentlich darin auf­geführt sein müßten, weil trotz Anmahnung nicht alle die erforderlichen Zahlen angegeben hatten.

Auch im Jahre 1900 ist die Raiffeisen-Or­ganisation heftigen Angriffen ausgesetzt gewesen, was angesichts der gediegenen Ziele unsere Sache tief bedauerlich erscheint. Aber vielleicht gehört unsere Raiffeisen-Organisation zu denjenigen Be­strebungen, welchen es beschieden ist, nur in fort­gesetzten Kämpfen immer größer, immer stärker, immer fester zu werde«. Dann würde sie dieses Schicksal mit den höchsten und idealisten Be­strebungen der Menschheit thrilen. Und wenn schon jede genossenschaftliche Bethätigung natur­gemäß hohe Anforderungen an die Verleugnung aller selbstischen und eigenwilligen Regungen stellt, so verlangt vielleicht gerade die Raiffeisen-Organi­sation in hohem Maße die Unterdrückung und Ueberwindung gerade derjenigen Charaktereigen, schäften, die uns Deutsche« nun einmal seit alters her im Blute liegen.

Schlachtviehpreisr «ach Lebendgewicht auf Grund amtlicher Marktberichte zusammengestellt und nach eigenen telegraphischen Berichten bearbeitet von der Gerrtrakffelle fSr Diehverwerthu«« de« preußische« Landwirttzschastskammer« Aerli« W., ____________ Köthener Straße 39._______________

Schlacht- proc. auf M. 100 Pfd.

Lbg.

mit Ilnterstaktungs-Message „Illüstrirte Sonntags-Zeitung" PetersgaSk Nr. 2 CBarmonie).

Hchfe«.

a) vollfleischige, ausge­mästete h. Schlacht- werthes, h. 6 I. alt (mind. 12 Ctr. Lbg.) b) junge, fleisch., nicht ausgemäst. und ältere ausgemästete . . . c) mäßig genährte junge u. gut genährte ältere ä) gering genährte jed.

Alters.....

Aulke«.

a) vollfleischige, höchst.

Schlachtwerth.,mind.

15 Ctr. Lbg. . . . b) mäßig genährte jüng.

u. gut genährte ältere o) gering genährte . .

Iärse« und stütze, a) vollfleisch. ausgemäst.

Fürs, hchst. Schlacht­werth. (wenigstens 11 Ctr. Lbg.) .... b) vollfleisch.ausgemäst.

Kühe höchst. Schlacht- werth., bis zu 7 Jahr., mind. 12 Ctr. Lbg. . c) ält. ausgemäst. Kühe und wenig gut ent­wickelte jüngere Kühe und Färse« . . . mäßig genährte Kühe ä)und Färsen . . . e) gering genährte Kühe und Färsen . . .

Aäkver.

a) feinste Mast- (Boll- milchmast) und beste Saugkälber (mind. 220 Pfd. Lbg. . .

b) mittl.Mastkälber und gute Saugkälber . .

c) gering. Saugkälber . ck) alter, gering genährt.

Jungvieh (Fresser).

a) MastlÄmner u. jüng.

Masthammel «.mind.

95 Pfd. Lbg. . . . b) ältere Masthammel, c) mäßig gen. Hammel u.

Schafe (Merzschafe) . ä) Holst. Niederung« - schafe und Lämmer (tu Lbg.).....

Schwei««.

a) vollst, der fein. Raffen u. deren Kreuzungen bis,ul'/«3,v.220b.

300Pfd. Lbg. . . . b) Käser.....

Kerlin am 14. 9.

Köln

Kh. am*) 16. 9.

Franks. -.M. am 16. 9.

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