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M 176.
Jutta, Samstag, den 3. August 1901
28. Jahrgmg.
und auS- IVUVPf.
Der ,R3In. Volkszeitung' wird darüber geschrieben: 8
In der 1844 wiederaufgerichteten katholischen Pfarrei Eisenach wurde im Jahre 1864 eine Konfessionsschule gegründet. Als Schulraum mußte man sich wegen der bitteren Armuth der Gemeinde mit einem Zimmer des Pfarrhauses behelfen, das sich jedoch für die stetig wachsende Schülerzahl bald als zu klein erwieS, so daß man 1885 sich genöthigt sah, für die Pfarrschule ein eigene- HauS zu erwerben. Da die katholische Gemeinde mit jedem Jahre sich vergrößerte, mußte auch die Zahl der katholischen Schulkinder naturgemäß steigen. So kam eS, daß sich Ostern 1900 bereits 110 Kinder in der katholischen Konfessionsschule befanden. Wie sehr man nun diese starke Frequenz der Pfarrschule mit Freuden begrüßte, so bereitete dies anderseits dem katholischen Lokal- schulinspektor schwere Sorge und vielen Kummer. Denn eine so hohe Schülerzahl erhob die dringende und gerechte Forderung — die * übrigens auch schon durch die Landesgesetze, nach denen nicht mehr wie achtzig Schüler in einer Klaffe unterrichtet werden dürfen, gestellt war, — die einklassige Schule in eine zwei, k l a s s i g e zu erweitern. Diese Forderung mußte nicht nur auS pädagogischen Gründen, sonder» auch schon aus hygienischen unbedingt erfüllt werden, zumal da schon einige Eltern wege» Ueberfüllung der einklassigen Schule ihre Kinder in die evangelischen Volksschulen schickten. Nachdem diesem Uebelstande abgeholfen war, stieg die Schülerzahl in diesem Jahre auf rund 140. Tine weitere Zunahme ist für die nächste» Jahre mit Sicherheit zu erwarten.
Bezüglich der Unterhaltungskosten genannter Anstalt ist zu sagen, daß seit Bestehen derselben der BonisatiuSveretn das Lehrergehalt bezahlt, während alle übrigen Ausgaben durch milde Gaben bestritte» werden müffe». Die Baukosten zur Errichtung deS zweiten Schul- saaleS, die 3100 Mark betrugen, haben theilr genannter Verein, thells einige wohlthätige Privatleute getragen.
bringen . öei8u* 016 nur einmal zum goldenen Schwan. Fragen Si
ihm Ächt sckon^ All?.' n y k®U/, Unglücksmensch, nicht, sondern halten Sie blos die Augen offen." IHM nicht schon Alle. wi - I „Na - war werd' ich seh'n?" höhnte Lohr.
„Daß der Herr Zukunftrprofeffor eben ißt und
trinkt wie Unsereiner."
lür seine Protzerei strafe. Hm, -die Liefi liebt Dich doch?"
stimmen zu lassen. Da begannen die Sozialdemokaten einen wüsten Lärm, schrieen und lärmten, klappten mit den Pultdeckeln und stimmten die Arbertermarselllarse an, so daß eine sachgemäße Be- rathung unmöglich wurde. Dagegen hat der Kammerpräsident Beschwerde erhoben, und der Justizminister veranlaßte ein Einschreiten des ®e- achtes. Das Ergebniß dieser gerichtlichen Einmischung ist zunächst die Erhebung einer Anklage gegen Die Sozialisten Turnemont und Langendouck wegen ausgestoßm« Drohungen und Beleidigungen. Man beschäftigt sich mit einer Abänderung der Geschäftsordnung.
Das neue holländische Ministerium steht unter der Leitung des Dr. Kuyper, des Führers der protestantischen Rechten, der „Antirevo- lutionare". Dr. Kuyper plant eine Umgestaltung des Staatsministenums durch die Einrichtung einer besondern Abthettung für den Schifffahrtsverkehr; er selbst will das Ministerium für Gewerbe und öffent- uche Arbeiten übernehmen. Die Zahl der holländischen Minister wird auf diese Weise auf neun erhöht. '
Wochen-Wunöschau.
(Nachdruck verboten.)
X Fulda, 3. August.
Die Vorschläge der Reichsleitung für die Gestaltung des neuen Zolltarifs und Zolltarifgesetzes sind ganz unversehens in ihrem ganzen Umfange an die Oeffentlichkeit getreten. Früher einmal hatte die .Freisinnige Zeitung' des Abgeordneten Eugen Richter wichtige Stücke eines Gesetzentwurfes veröffentlicht, der im Reichsschatzamte ausgearbeitet worden war, aber noch lange nicht veröffentlicht werden sollte; und damals war dieser Entwurf durchaus umgearbeitet worden, nur damit die ,Freis. Ztg.' nicht recht haben sollte. Diesmal handelte es sich um viel schwierigere, viel zu wichtige und in ihrer Eigenheit viel zu spröde Dinge, als daß dasselbe Verfahren von damals wiederholt werden könnte; und da man dahinter gekommen war, daß die Entwürfe an den Berliner Vertreter eines Londoner Finanzblattes verschachert worden waren, auch von diesem Letztern in ihrem ganzen Umfange veröffentlicht werden sollten, beugte man vor und gab die Entwürfe von -Amtswegen bekannt. Die Bestrafung des schuldigen Beamten oder Bediensteten wird hoffentlich nicht aus- bleiben.
Unerträgliche Zustände, auf die da- Interesse weiterer Kreise gelenkt werden muß, herrschen bezüglich der katho- lischen Konfessionsschule in Eisenach.
„Oh, sie hat es mir geschworen!"
I „ "Dar ist schon etwas und dgn» — sie wird also jedenfalls warten auf Dich!"
I, Treu bis zum Tode, hat sie gesagt", schwärmte Müller. B
! ,, glauben", brummte Brand.
„Uebrigenr, ich habe einen Plan, einen vorzüq- lid&en , fuhr er dann fort, „und Dir wird geholfen werden im Handumdrehen."
,,, "Du hast einen Plan?" schrie Müller. „Wirk-
“.M* Dich umarmen! Rein, so was' Und darf ich erfahren?
„O ja. Selbstverständlich", knurrte Brand, j denn er war sehr trockener Natur und ein Brummbär ärgster Sorte, „aber lass' mich mit Beinen Freudenausbrüchen nur zufrieden. Das Umarmen ck mir ganz besonder« zuwider. Spar's für die
Str reicht arm Stäniigam.
Eine Heirathsgrschichte.
war eine thränenweiche Stimmung, in welcher der junge und auch hübsche Otto Müller seinem Freunde und Zimmergenossen Walter Brand die Geschichte seiner Brautwerbung erzählte. Nicht wüthend, sondern tief zerknirscht wanderte er auf und ab in der Stube, die Beide gemeinsam bewohnten, und immer von Neuem schtldette er den beißenden und überlegenen Hohn, mit welchem der reiche Schlossermeister Lohr den jungen, noch recht schmal dotirten Bewerber mit der Bitte um die Hand der hübschen, so heiß geliebten Liest abgewiesen hatte.
„Ja", rief Müller und blieb vor dem Freunde stehen, „und weißt Du, war er gesagt hat? — 3a' er gesagt, das möchte Ihnen natürlich paffen, sich mit der Mitgift meiner Liest dick und sroL*? Jüttetnv Ah, nein, lieber Herr, mein
„ xx IU± fünfzigtausend Gulden bekommt, Einen Mann haben, der 'was in die Ehe Eringt. Einen Hungerleider brauch' ich nicht ? ! Schwiegersohn . . . und dem Freier standen fast die Thranen in den Augen.
.~ fo", machte Brand nach einer Pause, „also ein Hungerleider bist Du."
— und dabei ist es gar nicht wahr", stöhnte Müller, „ich verdiene durch Lektionen und über « Jahr hab ich meine Professur, das ist doch gar nicht zu bezweifeln."
"$ieI Du damit zwar auch nicht", knarrte I
. sprich, sprich", drängte Müller. „Wie gedenkst Du die Sache denn anzupacken?"
„©ebulb", antwortete Brand. „Sag' mir einmal vor Allem, wie viel Baargeld faßt denn Dein Portemonnaie am Monatsbeginn2"
fo Etwas über hundert Gulden, den Zins und dann die Raten für Schuster und schüchtern ^gerechnet", gestand Müller etwas
als bei der Hauptwahl gewesen. Damit hat also auch m dem Memeler Wahlkreise der Schutzzöllner über den Freihändler gesiegt. Die Stichwahl im Wahlkreise Duisburg-Mülheim hat gestern (2. Aua) stattgefunden. Es handelte sich, wie bekannt, um den nationalliberalen Dr. Beumer und den Centrums- kandldaten, Geheimrath R i n t e l e n. Diesem Letztern sind die Stimmen der Polen zugefallen, die in der Hauptwahl als besonderen Kandidaten Herrn von Czarftnski m Posen aufgestellt hatten. (Das Ergebniß meldti^T>"^Red)'"' ®^ten ®Iatte 018 Depesche ge-
Die Metzer Bischofsfrage ist nunmehr als medigt anzusehen in dem bereits angedeuteten Sinne. Der Benedlkttnerabt Ben zier von Maria-Laach ist zum Bischof von Metz ausersehen. Abt Benzler steht gegenwärtig im 48. Lebensjahre. Er ist geboren am s-8- E3 zu Hemer bei Iserlohn, besuchte bte Rektoratschule^ zu Menden und das Gymnasium zu Münster und studirte Theologie in Innsbruck und bei den Benediktinern zu Beuron. Er empfing die Pnesterweihe l. I 1877, war später Prior im Kloster Seckau in Steyermark und nachher in Beuron nach der Wiedereröffnung der Abtei. Am Ende des wurde er als Abt der neu errichteten Abtei Maria-Laach erwählt, die er bald zu neuer Blüthe gebracht hat.
. ^°m Papste hieß es in gewohnter Weise, er e, gebrechlich und leidend. Thatsächlich fühlt er sich "rx"^^facht seines hohen Alters außerordentlich u r 4.x festen Samstag hat er den preußischen Gesandten, Freiherr» von Rotenhan, empfangen und ich wit diesem sehr lebhaft unterhalten.
Reichskanzler Graf Bülow hat dem Präfi- menten Krüger von Transvaal nach dem Tode von dessen Gattin durch den deutschen Gesandten in Haag ferne herzliche Theilnahme aussprechen lassen. Der Za r und Loübet haben dies selbst gethan in kUigtt b°n Telegrammen an den Präsidenten
Ausland, denn die anderen Staaten wollen natürlich die die Iren lebhaften Widerspruch erhoben ^'mdem wegen ihres eignen Bortheils die deutschen Einfuhr- Re — *■— '
ä°lle so niedrig wie möglich haben. Deutschland kann ferne Zölle nur nach den eignen Bedürfnissen ge-11 stallen; und es ist wirthschaftlich stark genug, um - gegen noch so heftige Anstürme von außen her die ' heimische Arbeit durch geeignete Schutzzölle in wirksamer Weise zu schützen.
Im ostprenßischen Wahlkreise M em e l- H e y d e- Erug hat die Stichwahl einen glänzenden Sieg deS konservativen Litauers Matsch «ll überdensozial-,—o— vr» saures oeamraate
«E^kratrschen Wahlbewerber Braun gebracht. Die ein Mitglied desselben Vertagung der Sitzung- aber Betherlrgung in der Stichwahl ist erheblich zahlreicher der Präsident lehnte es ab, über den Antrag ab-
I ^"Das ist Dein Glück, Mensch! Nun ist ja die Schlacht schon halb gewonnen", rief Brand, „lasse I wich nur machen. Ich habe ja die Ehre und da« Vergnügen, hem Herrn Schloffermeister alltäglich im Tarock ein paar Sechserln abnehmen zu dürfen. Na warte, Schlossermeister, Du sollst die Gelehrten fürder nicht mehr verachten! Und nun höre, was ich Dir zu sagen habe."
„Ich höre und gehorche", rief Müller.
Lange und eingehend tuschelten die Freunde «d^undalsfie sich trennten, schüttelten sie sich kräftigst die Hände.
| täglich um acht Uhr beim goldenen Schwan", ermahnte Brand.
„Wird gemacht", schwur Müller.
Schon am selben Nachmittag interpellirt« Brand seinen Tarockpartner, den Schloffermeister Lohr, wegen der Abweisung Müller'- als Freier der hübschen Liest. „Hören Sie, Herr Lohr", wgte er so nebenher, „das wundert mich. Einem so hübschen und reichen Menschen die Thüre zu weisen — wo er doch von Fräulein Liesi geliebt wird — hm, das wundert mich sehr, sööhr!"
„Reich!?" fuhr Herr Lohr auf. „Ein armer Supplent, der Lektionen gibt, reich? Lächerlich!"
„Gar nicht lächerlich", entgegnete Brand. ,So« ist für ein r » 1*3? weiß nicht, wie schwer Sie find, aber —
wenig" mein^ 9*ranh * F be ,?aerb «0« viel ärmer ist der Mann nicht als Sie. Er hat, wenig , meinte Brand - l-.- ' denk' ich, bedeutende Fond«, sehr bedeutende!"
„Nicht möglich!" staunte Lohr.
Die Friedensverhandlungen inPeking können als beendet angesehen werden. Die fremden Gesandten haben die Entschädigungssumme, die China 'm ganzen genommen an die fremden Mächte zu zahlen hat, auf 450 Millionen Tael festgesetzt; diese Schuld soll mit 4 v. H. verzinst werden. Darüber st em förmlicher Vertrag ausgenommen und von China auch bereits unterzeichnet worden. Man sagt die Chinesen würden von dem Augenblicke an ge- mffenhafte Leute im Halten von Verträgen, indem re diese unterzeichnen. DaS würde recht sehr zu wünschen sein; denn es wird dm Chinesen sicherlich nicht leicht werden, ihren Verpflichtungen nachzu- ommen. Rechnet man Schuld und Zinsen zusammen, o kommt die Riesensumme von einer Milliarde Tae! heraus; allerdings soll den Chinesen zur Bezahlung der Summe bis zum Jahre 1940 Zeit gelassen "erden. Die Takuforts, müssen von dem Chinesen elbst geschleift werden, ebenso die Befestigungen von Schanhaikwan. Zur Deckung der Kosten und )er Schuld sollen dienen die Salzsteuer, mehrere mnere Abgaben und eine Erhöhung der Seezölle. Außerdem wird es sich noch um die Befriedigung von einer Reihe einzelner Sonderansprüche handeln.
Auf einmal sind wieder Gerüchte über Frie- lensvermittelungen für Südafrika aufgetaucht. Holland und die Vereinigten Staaten von Amerika sollten angeblich die Friedensvermittler sein; allem Anscheine nach sind aber diese Gerüchte ebenso unbegründet gewesen, wie alle ihre Vorgänger. Bon Holland aus wird wenigstens ganz entschieden wider- jpEochen und gesagt, daß jetzt so wenig von einer holländischen Vermittelung die Rede sein könne, wie früher. Gerade während der holländischen Minister- knse klangen derlei Gerüchte auch wirklich recht aeaeben "sä I »"wchrscheinlich Die andere Meldung, Lord r I Krtchener sehne sich nach der Abberufung von dem Gesetzesvorlage I britt keben Dtin .Südafrika, klingt S ' > es glauben, daß dem
WaS hat nun die großherzogliche Staatsregierung für diese Schule gethan? Wir müssen dankbar anerkennen, daß sie auf wiederholte Bittgesuche des Pfarrers hi» beim Landtag den Antrag stellte, der katholische» Konfessionsschule zu Eisenach eine Beisteuer zu bewilligen. Daraufhin hat der Landtag be- schloffen, den katholischen Konfesfionsschulen zu Weimar, Eisenach, Jena und Apolda, sowie der evangelischen Konfessionsschule zu Geisa für di, laufende Finanzperiode (1. Januar 1899 btt dahin 1902) eine jährliche Unterstützung von zusammen 1800 Mark zu gewähren. Davon erhielt die Pfarrschule zu Eisenach im Jahre 1899 350 Mark, im darauffolgenden 450 Mark und 40 Mark mit dem Bemerken, daß das Geld „zur Erhaltung und Gewinnung tüchtiger Lehrkräfte" zu verwenden sei. Auf ein aber- maliges Bittgesuch, die Beisteuer zu erhöhen, wurde dem Geistlichen die Antwort zu theil, daß der Voranschlag für die kommende Finanzperiode (1902—1904) bereits aufgestellt sei, das Gesuch
In dem wichtigsten Punkte hat die Veröffentlichung nichts Neues gebracht: die amtliche Bekanntgabe hat über die vorgeschlagenen Getreidezölle nur das bestätigt, was wir aus einem Stuttgarter Blatte bereits wußten, das auch durch einen Ver- trauenSbruch in den Besitz dieser Angaben gelangt war. Diese Zölle sollten nach dem Vorschläge der Rerchsleitung mindestens betragen für Roggen und Hafer 5, Weizen 5,50 und Gerste 3 Mark; es handelt sich al)o nur um eine mäßige Erhöhung der gegenwärtig bestehenden Zölle. Die Organe des Bundes der Landwrrthe haben die Zollvorschläge als voll- kommen unzulänglich bezeichnet. In der That ent- ^chen sie nicht den Wünschen, wie sie von allen landwirthschaftlichen Körperschaften über die Höhe der neuen Getreidezölle geäußert worden sind. Das lei- tende Blatt der konservativen Partei, die,Kreuz-Ztg.'
^.Ä"falls i unbefriedigt davon ausgesprochen.
PoUUker und Zeitungen des Centrums halten I
Feldmarschall Graf Waldersee segelt seit mehreren Tagen wieder in europäischen Gewässern. ^"^^.^Einrich von Preußen ist ihm bis nach Kadix tn Spanien entgegengefahren, und es war «ne vollkommene Pflicht der Höflichkeit für den Sn"$en' b'5 Königin - Regentin im Namen des eutschen Kaisers durch ein Telegramm zu begrüßen. ^"gpErsamer Weise hat diese pflichtmäßige Höflichkeit Anlaß gegeben zu einer Mär, daß ein Bündniß zwischen Spanien und Deutschland bevorstehe, so daß sH genöthigt gesehen hat, . Die spanischen v. ■ -- -- wenden sich nunmehr auch gegen die liberale Regierung des Herrn Sagasta, well sie daran gehindert werden, Kirchen und Klöster anzugrelfen und zu verwüsten — und einer suchen Bande soll die spanische Regierung zu Willen sein. Solche Zustände sind unhaltbar.
Im britis chen Unte rhause hat es am letzten |
Ungeheuerliches gesche^en^v^chehl'sich'v7nftlbst?Das I handelt sich um^di? Beratung tim Gtietzesvorla^e I briti?*,«6 riS* .
gehört zu ihrem Geschäft. Und ähnlich verfährt das über die Errichtung der ländlichen SrunhftMiw „»„Jl britischen Oberbefehl m Süt bennbie""bmnÄ1 sLläftSjfÄÄ»iraans StÄ?SSij:SÄft' e*sä"“
I gs**4* Ä 's , ,Aehnlich stürmisch ist es in der zweiten belgischenKammer zugegangen, wo die Sozialdemokraten in fast unglaublicher Wesse sich gegen allen parlamentarischen Anstand vergangen haben
-?Esetzun9 des Hauses beantragte
■ „Ja — aber Mittags und Abend« immer 1 einen neuen Zehner wechseln läßt", flüsterte Brand. ; „Der Kerl muß Gelb haben, wie Heu."
„tzör'n S' auf! Unb so einem Ngbob hab' ich die Thüre gewiesen? Na, hören Sie, wen» ba« wahr ist, da« wäre bann doch zu dumm" sagte Lohr. „Aber er sieht so bescheibe» au«. Hm?"
„Ja, well er sehr einfach unb sehr akkurat ist. Er wird ein famoser Ehemann werben", lobte Brands
„Dann, ja dann — hm — den möcht' ich sehen, wie er mit Zehnern zahlt," murmelte Lohr, spielte dann sehr unaufmerksam, verlor auch, und konnte nicht erwarten, zum goldenen Schwan »» gehen.
Kaum war Herr Lohr in dem genannte» WirthShause eingetreten, so rief Müller nach dem Zählkellner. Er wollte augenscheinlich Herrn Lohr ausweichen.
Der Schloffermeister Lohr paßte auf: Richtig, Müller zahlte mit einer Zehngulden-Note.
Sollte Brand Recht haben?
Herr Lohr ließ fich'S nicht verdrießen, Mll- tags und Abends zum goldenen Schwan zu gehe» und MMer zu beobachten und war sehr erstaunt, immer wieder Brand'S Aussage bestätigt zu finden.
Schon nach acht Tage" imponLe ihm der „reiche" Supplent, am neunten Tage rückte er mn näher, am zehnten grüßte er ihn und am elften setzte er sich gar zu ihm, um nach eintet« erden Bemerkungen Müller am zwölften Tage u gestehen, daß er seine rasche That bereue, Müller für einen höchst „raren" Herrn halte, unb >a er die rothgeweinten Augen seiner Tochter Liest nicht weiter ansehen könne, geneigt sei, die Ein- willigung zur Hochzeit zu geben.
E ihrem Urteil zurück. So hat^CentE-
fä S in einer Krefelder Versamm- Kirchenfeinde wenden sich NW
!ung die Aeußerung gethan, man könne unmöglich “
'VN letzt em abschließendes Urtheil fällen; man müsse "st den gesammtcn Zolltarif in seinen voraussicht- uchen Wirkungen abzuschätzen suchen, bevor man an ettt solches Utiheil sich herantraue. Daß die Freihändler und Sozialdemokraten sich anstellen, als sei mit der Ausarbeitung dieser Zollvorschläge etwas
teile 25 Pfg.; bei Wiederholung«! wird entsprechend»
Rabatt gewährt
S es. Es handelt sich nämlich darum,
Meinuna von ™ S® bessere I „Ueberjeugen Sie sich", wispirte Brand, „gehen
=■ , .............. bringen, 151'."",'Ü”*“'.'“"«“““"™ Sengen Sie
6°6er b.E? Herr Schloffermeister verdiente ihm nicht schon Alles aestanden bafi - doch, daß man ihn für feine । „Onein, o L"/Le sich Lüller zu er
klären, „ich bin ja gar nicht zu Worte gekommen."
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