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M 128. JuLöa, Freitag, dw 7. Ium 1901.

28. Jahrgmg.

* lieber die schon erwähnten Vorgänge in

ettwm Jahre zum andern stärker wird?

+ M-r Aachwahke« zum Aeichslage

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ihm vor, als er ihrer ansichtig wurde. Seine eben noch heiteren Züge verdüsterten sich, er wurde todtenbleich und blickte, wie erstaunt, in das sanfte, vergeistigte Gesichtchen dieser zweiten Nichte — es erinnerte ihn so lebhaft an jenes geliebte Antlitz, das er zuletzt im Sturm und

„O nein, Onkel Albert. Mein Vater war blond und hatte sanfte Züge wie Klara."

Ihr Lächeln bezauberte ihn; er betrachtete sie

Er sah das schmerzliche Staunen in ihrem sanften Gesicht und rief erregt: „Nellie, um Gotteswillen, laß mich meine eigenen Wege gehen, mache keinen Versuch, mich zu ändern. Bete für mich, aber erwähne nie mehr dieses Thema, laffe es tobt für uns sein von diesem Augenblick an. Welch hübsches, kleines Heim Du hast — doch nun laß mich auch Deine Kinder sehen. Es thut mir lest), daß Du keinen Sohn hast, ich würde

Zwei Hlinge.

Frei nach dem Englischen von A. Michola.

------- (Nachdruck verboten.)

ihn sofort adoptirt und die zukünftige Größe der Nugents auf ihn begründet haben."

Frau Donovan verließ jetzt das Zimmer und kehrte nach wenigen Minuten mit Miriam zurück. Sie sah, wie ihr Bruder staunte beim Anblick ihrer wunderbaren Schönheit. „Dies ist meine älteste Tochter Miriam," sagte sie sanft, „Klara wird augenblicklich nachkommen."

„Ich sehe, daß ich stolz auf meine Nichte sein kann," bemerkte ihr Bruder, bas schöne Antlitz leicht mit seinen Lippen berührend; „siehst Du Deinem Vater ähnlich, Miriam?"

düsterte fein Gesicht. „Ich will eS Dir ein für alle Mal sagen, Helene. Vor zwanzig Jahren । hatte ich einen großen Kummer, so groß, daß er mich aus der Liste der Lebendigen auszustreichen schien. Er brach mir das Herz. Frage mich nie, Helene, was mein Kummer war. Du darfst so wenig daran zu rühren wagen, alS Du Deine Hand auf eine frische blutende Wunde legen würdest."

Er hielt inne, denn die Leidenschaft seiner I eigenen Worte überwältigte ihn. Helene legte liebevoll ihre Hand auf seinen Arm, er aber schrak vor ihr zurück.

Deutsche- Deich.

Berlin, den 6. Juni.

„Wo sind Deine Kinder?" fragte er, ..ich sehne mich, sie zu sehen."

„Sprich mir zuerst von Dir selbst," bat Frau Donooan. „Warum hast Du mir in all diesen langen Jahren nicht geschrieben, mir, Deiner einzigen Schwester, Albert, die so allein und ver- laffen zurück blieb?"

Sin ungeduldiger, gequälter Ausdruck ver-

<wf solche erbärmliche Auszeichnungen legst Du Werth?" fragte Klara, „mir scheint, sie find zu verächtlich, als daß man nur Notiz davon nUNMl."

Resede berührte ihn wie ein Gruß aus der Jugendzeit, feti zwanzig Jahren hatte er solche Blumen, solche Bäume nicht mehr gesehen. Leb- hafter denn je tauchte die Erinnerung an die S’SE" lnr auf' die er mit solch leiden­schaftlicher, lebenslanger Liebe geliebt hatte. Er nahm seinen Hut ab, neigte ehrerbietig fein Haupt und flehte inbrünstig zum Himmel, daß er ihm nach so langen, qualvollen Jahren endlich Ruhe und Vergessen schenken möge^

Dann eilte er raschen Schrittes in das Haus, I aber ehe er nur feine Gedanken sammeln konnte, fühlte er sich von Helenens Armen umschlungen I ~ ihre Thränen benetzten seine Wangen. Er hatte sich gegen jedes weichere Gefühl gewappnet geg aubt, er hatte absichtlich fein Herz zu ver­härten gesucht, aber gegen seinen Willen fühlte er sich bewegt. Nicht unsanft, aber mit fester Hand schob er die Schwester von sich weg Gott y* w lagt. « uns stark, laß uns praktisch sein. Ich mag Thränen nicht leiden, mein Kind." V 9 , , 8°? bestürzt blickte sie in fein Gesicht und sah, welche Veränderung darin vorgegangen; jeder Zug von Güte war verschwunden, er war hart und kalt geworden oder hatte wenigstens versucht I es zu werden.

G Das dankbare Albwn.

Die Freundlichkeit der englischen fresse gegen- -her dem deutschen Reiche und den Deutschen Nährend der Dauer der 'letzten zwölf Monate «ar überraschend; wenWens insofern, als sie vollkommen ungewöhnlich war. Eine so liebens­würdige Behandlung waren wie armen Deutschen von den Engländern bisher mcht gewohnt; wir hätten tza beinahe stolz und Lbermüthig dadurch werden können, weiM nicht ein sehr bedenkliches Aber uns davon zurückxehalten hätte. Die Herren Engländer Wußten, warum sie uns armen Deutschen ihre Huld zu Theil werden ließen: wir -durften für England unsere Haut in Ost« asien zu Markte tragen; wir durften der hohen Ehre theilhaftig werde«, mit deutschem Blute und deutschen Waffen die britische Interessen in China zu schützen. Und das ist immerhin etwas. Am Ende behandelt' man ja auch ein Zugchier gut, wenn es wacker am Karren zieht; warum sollten die Briten nicht auch einmal eine Aus­nahme machen und die armen Deutschen ein wenig sanfter behandeln?

Aber hübsch bescheiden müssen diese Deutschen bleiben. Sie dürfen auch keine ansLr-dischen Fürstenbesuche hüben, ohne in London um Er- laubniß zu fragen und dort genau auseinander­zufetzen, was solche fremde Könige und Kaiser und dergleichen in Berlin und Potsdam wollen. Das scheint man bei dem Besuche der Königin Wilhelmine vcn Holland von Berlin aus wieder versäumt zu haben, und so folgt nun der ent-1 sprechende Tadel in der Form ' einer schnöden Verdächtigung: die Londoner Blätter behaupten, die niederländische Königin fei mit einem briten- feindlichen Plane nach Berlin gekommen und in Berlin fei nun verabredet worden, daß das Deutsche Reich den Schutz des holländischen Kolonialbesitzes übernehme gegen Einräumung gewisser HandelSvortheile. Daß das nicht wahr, auch mit keiner Silbe wahr ist, versteht sich von ; selbst; aber unsere Londoner Freunde bleiben beim Verleumden und lassen sich dieselbe Nach- richt angeblich mehrfach aus Brüssel und aus Amsterdam melden. Sie denken nach dem alten |

Grundsätze: nur keck verleumdet; schließlich bleibt doch etwas hängen! Die Verlegenheit in Ost­asten ist ja vorüber. Die deutschen Dienste für die britischen Interessen in China sind über­flüssig geworden; nun kann man den Deutschen wieder zeigen, daß sie recht lästig find mit ihrer FrenndAaft, daß der Mohr seine Schuldigkeit gethan hat und nun wieder sich troll?« kann.

Dieser deutsche Mohr besitzt ja sogar die

Dreistigkeit, selbst auch noch in China bleiben _____ ________ ,.w „vu# uuluutl

zu wollen, anstatt nun einfach vollkommen vom Dmtschlmd die Abneigung gegen England von Schauplätze zu verschwinden und daS gesäuberte einem Jahre zum andern stärker wird?

Ehina ganz ergebend dem stolzen Albion r - _

Füßen zu legen. Und so beginnt die .Times' ganj wacker wieder ihre ftühere Tonart gegen Deutschland, das die Freiheit gehabt hat, so lange in Petschili das Oberkommando zu führen: die britische Regierung hätte doch nicht so ohne. ,

Sr? ln bie W6un9 des deutschen Ober- stehen nach der Erledigung der WM ft? Kresse tz»de« diese Einwilligung von Greifswald-Srimmen noch bevor; nämlich in den STVw brutschen Zugeständnissen abhängig Wahlkreisen Neuwied, verwaist durch den Tod ^chrn^sollen^Sraf Waldersee habe einen Stab des CentrumSabgeordneten Bender - DuiSbur a-

Mülh eim, bisher vertreten durch den zum I eine Einmüthigkeit der Ansichten herrschte, die preußischen Handelsminister ernanntenKommerzien- eine rasche Erledigung der Diskussion ermög- rctth MStler; Memel-Heydekrug, frei ge- lichte. Der Kaiser soll gleichfalls sondern worden durch den Tod des konseroatioen Litauers Verlauf der Berathungen sehr befriedigt SmalcKys; Ottweiler-St.-Wendel, vorher gewesen sein.

der Wahlkreis des Freiherr« von Stumm. Das • Der Aokoniakrath wird gegen dar - Centrum ist an diesen Wahlen sehr stark be- Ende dieses Monats hin zuneuen Berathungen

theiligt, ausgenommen in Memel-Heydekrug. Neu- zusammentreten. Die Nachrichten, daß dies be- wied, ein alter Besitz des Centrums, muß be- reits am 17. Juni geschehen solle, waren unbe- hauptet werden. Duisburg-Mülheim aber und gründet. Die Vorbereitung des Berqthungtstoffes Ottweiler-St. Wendel könnten möglicherweise jetzt ist noch nicht beendet.

von dem Centrum neu erobert werden; und die x Doppektariföestreöungen sind feit Wahl eines Centrumsmannes würden ledernder dem Rücktritte des Ministers von Miquel in berden Fälle em ganz außerordentlicher Erfolg den maßgebenden Kreisen in den Hinter- des CentrumS sein. Der Waylkreis Duisburg gründ getreten - erklärt kurz und bündig roat. s«t 1871 stets nationalltberal vertreten; die ein Offiziosus in den .Berliner Neuesten 9lafr Nattonalliberalen betrachteten chn daher als eine richten. Man verspricht sich davon, - so ist tyrer Hochburgen. .Jetzt haben sich dort allge- weiter in der Darlegung zu lesen — nicht mehr o"lch die Verhältnisse verändert, und schon Herr die Vortheile, die man früher durch den Doppel- Möller siegt- i. I. 1898 nur noch mtt knapper tartf zu erreichen glaubte. Im Gegentheil Mehrheit gegen den Wahlbewerber des Centrums, dazu (! - soll augenscheinlich heißen: im namltd& mit 29,476 gegen 27,831 Stimmen. Gegensatz dazu!) ist die Neigung zum Ein- Aehnlich zweifelhaft stand es vor drei Jahren heitstarif sehr stark gewachsen, und es mit derWahl d-sFreiherrn von Stumm. Wenn fte^ iU erwarten, daß auch die Regierungen letzt alle nur oerfügbaten Kräfte auf geboten wer- der größeren deutschen Bundesstaaten den, könnte es wohl sein, datz das Centrum den dieselbe Stellung einnehmen werde«, einen oder andern dieser Wahlkreise erobert. ist einigermaßen schwer, ohne weiteres an Darum alle Centrumsmannen auf Deck. die vollkommene Richtigkeit dieser Darstellung

* Die zolkpoMische Konferenz ist bereits zu glauben. Bisher nahm man allgemein an, am zweiten Tage, am Mittwoch Abend um daß in dem neuen Zolltarif Doppeltarifsätze für 6 Uhr, beendigt worden, nachdem am Mittwoch landwirthschaftliche Erzeugnisse enthalten sein von 11—2 und 3—6 Uhr Verhandlungen statt- sollten, und man wußte ganz bestimmt, daß die gesunden haben. Vor Schluß der Konferenz Regierungen einzelner größerer Bundesstaaten sprach der Reichskanzler, wie offiziös durch die Gestaltung des neuen Zolltarifs befür- „Wolffs Bureau" mitgetheilt wird, den erschie- warteten. Daß durch den Eintritt des national- neuen Chefs der zuständigen Verwaltungen von liberalen Herrn Möller in daS preußische Preußen, Bayern, Sachsen, Württemberg, Baden Handelsministerium die Gegnerschaft ber Stoppet« und Hessen für ihre Unterstützung und Mit- tarife Zuwachs erhalten hat, mag zutreffe«. Wirkung seinen Dank aus. Jrn Sinne des Aber sollte der Einfluß des Herrn Möller im ersten großen Kanzlers seien alle Teilnehmer an Handumdrehen so groß sein, daß er eine der Konferenz bestrebt gewesen, in enger Aenderung in der Reichspolitik bewirken könnte? Fühlung und den Blick nur auf das Ganze Das ist nicht anzunehmen. Immerhin mehren gerichtet, das Wohl der Gesammtheit zu sich die Anzeichen dafür, daß innerhalb der fördern. Diese g meinfame Wirksamkeit werde Verbündete« Regierungen die Aussichten des nicht nur der bedeutungsvolle« Tarif vor« Doppeltarife sich verschlechtern; man muß bes» läge zu Gute ki-mmen, sondern dem Deutschen wegen im Voraus auf ernstliche Kämpfe Reich, das begründet sei auf dem gegenteiligen gefaxt sein.

Vertrauen unter den Bundesstaaten, auf der * lieber die schon erwähnten Vorgänge in regen Mitwirkung der Bundesstaaten an den dem rtzeinifche« Z*aiffeiserweröat,i>e wird der Reichsgeschäften, auf der Achtung vor den ,Köln. Volksztg.' geschrieben: „Herr VerbandS- Pflichten wie vor den Rechten der einzelnen Direktor Professor Dr. Faßbender hat sein Änndesglieder. Der bayerische Staatsminister '—---— ' - ■ --- - — -

von Riedel dankte dem Reichskanzler für die Leitung der Verhandlungen und fügte die Ver­sicherung bei, die BundeSglieder würden ihrer- feit« bestrebt bleiben, die einzelstaatlichen Inte- reffen stets dem allgemeinen Jntereffe des Reiches unterzuordnen. — Heber da« Er- gebniß der Zollkonferenz will ein Berliner Lokalblatt, das mitunter zu offiziösen Mit- theilungen benutzt wird, erfahren haben, daß die Konferenz zu einem völligen Ein- verständniß über alle schwebenden Fragen geführt habe. Aus dem Verlauf der Verhandlungen habe sich die „erfreuliche" That- sache ergeben, daß über die wichtigsten zur Be- rathung stehenden Punkte zwischen dem Reichs- kanzler und den betheiligten Bundesregierungen

von deutschen, anstatt von britischen Offizieren um sich gehabt, er habe sich sogar herausgenommen, die britischen Offiziere nicht um Erlaubniß zu fragen, wenn er einen Befehl zu ertheilen hatte, der auch die britischen Truppen etwas anging...; kurz und gut» das Londoner sogenannte Welt­blatt fteQt sich jetzt nach überstandener Gefahr gerade so an, a?8 fei die brttische Regierung furchtbar gutmütig ober auch bumm gewesen, daß sie sich bas 'üeutsche Oberkommando in Ost- «sien gefallen ließ. „Das System, brttssche Gruppen unter einen ausländischen Befehlshaber >u stellen, förbert offenbar britische Interesse« nicht" — meint die .Times' und drückt damit auf ihre beßsndere Art ihren Dank aus für bk Dienste, bie Graf Waldersee und die deutschen Truppen in China doch ganz offenbar den bri- tifchen Interessen geleistet haben. Da find so­gar die Vereinigten Staaten von Amerika, die sonst noch viel weniger liebenswürdigen angel- sächsischen Vettern jenseits der großen Salzpfütze «och höflicher gewesen, als unsere besonderen Freunde in London; denn sie habe« es doch für angemessen erachtet, de« deutsche« Bemühungen und den deutsche« Opfern in China ihre Aner­kennung darzubringen.

Und dabei ist gerade Graf Waldersee der Usberbringer ganz überraschender Liebenswürdig- keilen für die Engländer gewesen. Denn gleich­zeitig mit seinem Erscheinen m den asiatischen Gewässern verschwanden die deutschen Panzer- schiffe von der Nangsse-Mündung lautlos, so lautlos, daß man erst eine ganze Zeit nachher merkte, daß sie verschwunden waren, und das geschah doch nur, um die Engländer von der ihnen unangenehmen Nachbarschaft zu befreien. Dort wollen die Engländer allein die Herren sein; dort lieben sie nicht den Anblick deutscher Geschütze, namentlich bann nicht, wenn keine feindlichen Kanonen vorhanden find, die sie be- drohe«. Anders wäre die Sache gewesen, wenn die englischen Interessen auch am Yangtfe-Fluffe bedroht gewesen wären!

Die Hauptgefahr in China ist beseitigt. Die Deutschen haben das Hauptverdienfl daran, haben die größten Opfer dafür gebracht Graf Waldersee verläßt die chinesische Küste und das dankbare Albion wirft nach ihm mit Meinen. Tollte es aber wieder einmal in Verlegenheiten gerathen, bann dürfen die Deutschen wieder für britische Interessen sich dienstbar machen, doch nur unter der Bedingung, daß sie keinen Dank dafür beanspruchen, sondern mit der bloßen Ehre sich begnügen, für daS stolze Albion ihre Haut zu Markte getragen zu haben.

- Wer wundert sich noch darüber, daß in 'tt**L* ».X kk ______ _____ z* ~ r I

| Amt als Vorsitzender deS rheinischen Raiffeisen- verbandes niedergelegt, weil das geringe Maß von Selbständigkeit des Rheinlandes inner­halb der Organisation ihm ein erfolgreiches Ar­beiten für den rheinischen Verband zu sehr er« erschwerte. Das Rheinland stellt den sechsten Theil aller Vereine, hat aber kein beschließendes Organ, nur einen Beirath von acht Herren. Der Ausfichtsrath und Vorstand von ganz Deutsch­land beschließt auch über den rheinischen Verband und im Aufsichtsrath von 30 nur vier Stimmen. In LandeStheilen, wo daS Gefühl der Selbständig- keit weniger entwickelt ist, mag der Raiffeisen« verband mit dieser Zusammensetzung des Vor­standes und Aufstchtsrathes zurechtkommen, im Rheinland mußte die Sache früher ober später zum Bruch kommen. Die Rheinische Ge-

„Versuche nicht, mich zu ttösten," sagte er, „Du kannst es nicht. Du würdest mich nur ___________ VV|111#VV„„

! martern. Starke Männer tragen ihren Kummer | mit VoQeT"^70’^7,'“äberjeußt?’bafc sowohl"ge« schweigenb; ich werde Dir me mehr von dem eignet sein werde, seine ehrgeizigen Pläne auszu- meinigen sprechen, er hat mich gänzlich verändert, führen. In diesem Augenblick betrat Klara bas er hat mich hart unb katt gemacht. Mein ganzes Zimmer. Eine auffallenbe Veränberung ging mit Sem geht nun tn weltlichen Bestrebungen auf;1" ' ---- - -

ich besitze Reichthum — die Ehren werden folgen. Ich beabsichtige, ein Haus zu gründen, dessen Name noch in spätem Jahren berühmt sein wird. Du mußt mir Deine Kinder überlasten, Nellie, meine Pläne für fie will ich Dir später mit­theilen.«

Wogenwüthen gesehen unb längst mit der Schön­heit der Engel geschmückt glaubte. Vor Miriam hatte er sich nur verneigt und leicht ihre Stirn geküßt, die liebliche Klara schloß er so stürmisch in seine Arme, als ob er sie nie mehr von sich lassen wollte.

11. Kapitel.

Der Abend verging in sehr angenehmer Weise. Klara hatte den Theetisch mit ihren schönsten

? dunkle Augen blickten stolz, aber sie ‘bielt sich jeder weitern Bemerkung, fie wußte Puntte ^verschieden ihre Ansichten in diesem

hatte einen eigentümlichen Charakter, i patte sich »oH eigenen Schwächen und Fehler geglaubt,

ebrapi.i«10“^' , ®ie ^h ei«, daß sie weltlich, wo^^^nußsüchtig war und es gab Zetten, mußte u deswegen verabscheute. Sie bafiB fein“®^^ Rudolf ein höheres Leben lebe, ebler tonr«nebe^ ^ine Hoffnungen reiner und Ä» % ?? ihrig-. "j-mal- werden liebte h- s-llsam-n, trotzigen W-is-

wals Tam m -ur um fo mehr, doch nie-

Ä.1»1'' «-d-nl-, ihn nnchjuahmen.

Frau ffinnn« $a9e reaten endlich vorüber und tanft ^wartete nun stündlich die An- r belh öffe.°?ruders. An einem schönen Juni- nb ri/ t JL ^tzlich leise bie Gartenthür r-naen »üAEwachsener Mann mit ernsten, 'ohlgep«Än"t»r^ emt und schritt langsam den che? Nick, ^teupfad hinauf. Dieser lieb- losen madjte »i^atfln mit feineR Lilien und »f ihn. »er Wendigen Eindruck

y'Mgthltche Duft der Raute und