Rabatt gewährt
28. Jahrgang.
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3.
Kühlen hatte den Hut, um die rechte H zu bekommen, auf den Kaminsims se
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frei
Onut und Vertag t>« Sulbaei XctieittnUkwl Petersgafje Ur. S (Barmouk).
Die Bürgschaft endigt, wenn der Gläubiger Pfand oder Hypothek, die für die Forderung bestehen, aufgibt, soweit der Bürge aus dem aufge- gebenen Rechte hätte Ersatz verlangen können. Das Gleiche gilt, wenn der Gläubiger sein Recht gegen einen Mitbürgen aufgibt (§ 776). Hat sich ber Bürge nur auf bestimmte Zett verbürgt, und zwar selbstschuldnerisch, so verliert der Gläubiger ras Recht, ihn in Anspruch zu nehmen, wenn er ihm nicht unverzüglich nach Ablauf der Zeit seine )ahin gehende Absicht anzeigt. Dasselbe gilt, wenn >em Bürgen aus einem sonstigen der vorange- SEbenen Gründe die Einrede der Voraurklage fehlt c 1 2)' Steht jedoch dem Bürgen
auf bestimmte Zeit die Einrede der Vorausklage zu, so erlischt seine Haftung nach Ablauf der Frist, roen? Einziehung der Forderung un-
erzuglich beginnt und bis zur fruchtlosen Vollreckung (liehe oben) durchführt und darauf dem Bürgen unverzüglich anzeigt, daß er ihn in An- spruch nehme (§ 777 Abs. 1 S. 1)
„, "^ott sei Dank, es ist mein Hut I“ entrang es sich dem Gequälten.
„Sie haben ein glücklich angelegtes Tempera- | ^nt, daß Sie sich über ein Malheur freuen können,' lächelte der Herzog im Vorüberschreiten.
Der Herzog und sein Gemahlin zogen sich jetzt zurück. Die Gäste begannen sich zu entfernen und nach zehn Minuten stand Mühlen, ohne ein Wort mit Lilly gewechselt zu haben, melancholisch, auf seinen Wagen wartend, unten an der Treppe. _ "We?h"lb Ziehen Sie denn hier im bloßen Kopf?« fragte der Minister Graf Gleichen, an chm vorüberschreitend. „Es ist so abscheulich kalt. Sie werden sich einen gehörigen Schnupfen holen." •a vor bem Hause seines Landesherrn
rst der Grund , neckte ein junger Leutnant, anderer ^nen Excellenz", ergänzte ein
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rooHei^ von wo er in die Gluth gefallen war.
„Was verbrennen Sie denn da?« fragte der Herzog verwundert.
, - । _ Ein Klatsch, dann eine hohe, helle, aus dem Herr Kamm her vorschlagende Flamme unterbrach die 1 freundlichen Worte.
-«r-utw-rtlt»: Sür Me KebatUou Jof. für Inserate I. Parzelle» t» Mta.
Der Klapphut.
Humoristische Skizze von I. Eon ring. Lieber Vetter!
„Ach, Herr Baron, ich kann den Hut nicht finden!"
„Er hat keinen Hut?"
„Nein, um den Herzog eine Ueberraschung zu bereiten, hat ihn der loyale Unterthan verbrannt."
Das Gelächter wurde allgemein, sodaß Mühlen,
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l^chtert aufathmete, al» der kluge Johann' den Wagen meldete.
„Mein Gott, da ist der Hut schon wieder," rief der Landesvater ärgerlich. „Wer wirst mir das Ding immer vor die Füße! Schulz, nehmen ?- e ,Pan^e er sich an den hinter
seinem Stuhle stehenden Kammerdiener.
Mühlen flehte in seiner Verlegenheit zu allen Hetltgen des Kalenders um Rettung. Leider vergebens. Er war nach und nach völlig kopflos geworden. Er trank den Wein der alten taube» Hofdame, warf fein eigenes Glas um ^ "wtderte auf die Frage seiner anderen fiÄ ' eu ben Arzog sehr gealtert stude?« — „Bewahre, er, Mühlen, sei nicht oer- httrakhet — bis bie beiden Damen den Herrn Ä?et de^ngirten Frisur nur mit schlecht verhehltem Mißtrauen ansahen.
bie aufgehoben, nachdem iSrJ?.^chguterletzt an einem Bonbon verschluckt hatte und den Herrschaften, laut hustend, folgen mußte. v '
der Kaffce wurde seroirt, die Herrschaften machten ihren Rundgang, jeden der Gäste mehr oder minder freundlich anredend. Mühlen stand einsam am Kamin, in der einen Hand den Hut, in der andern seine Kaffeetasse balancirend. In diesem Augenblick schritt der Herzog mit ausae- stceckter Hand auf ihn zu.
. , »HA freue mich, Sie einmal bei mir »u lebe» lieber Mühlen. Wie geht's der Fran Mama?"
„Herr Baron, der dritte ist es."
Mühlen schlang das Taschentuch um das blonde Haupt und eilte hinaus. Eilig stieg er in den Wagen, defien Thür Johann aufriß. t
»Der Henker soll den Hut holen", fluchte er — ich muß gestehen, ganz laut.
„Das hat er ja gethan", sagte eine feine Stimme neben dem Erschrockenen.
„Lilly, um Gotteswillen, wie kommst Du hierher?"
Gläubiger und Bürge.
Bon Amtsrichter a. D. W. Mantey ------ (Nachdruck verboten.) „„.Wer sich verbürgt, »Hut es meist aus Gefälligkeit gegen den Hauptschuldner, von ihm veranlaßt oder doch mit seiner Kenntniß. Doch auch ohne Wissen^ selbst gegen den Willen des Schuldners kann Mrgschast eingegangen werden, nicht durch Versprechen an den Schuldner, sondern indem man dem Gläubiger verspricht, für Erfüllung der Hauptschuld eirau-
Di- Bürgschaftsnklärung muß Znstlich sein (§ 766 S. 1). Das schließt bie Wirkung mündlicher Erläuterungen nicht aus. b!e Ekelnde Form (§ 766 S. 2). Vollkaufleute verbürgen sich form« los 88 350/351). Selbständig ver« bürgt sich, wer geschäftsfähig ist: ein Militär ohne Zustimmung des Chefs, eine Frau ohne Zustimmung des Mannes. Die Zustimmung des Mannes bewirkt nur, daß im gesetzlichen Güter- flande auch das eingebrachte Gut, bei Güterge- meinschaft auch das Gesammtgut für die Bürg- schaftsschuld haftet (§§ 1399. 1460). Inhaber der elterlichen Gewalt und Vormund verpflichten Kind oder Mündel durch Bürgschaft nur mit Genehmigung oder allgemeiner Ermächtigung des VormuntifchaftSgerichtS (§§ 1643. 1822 Nr. 10. 1825),
sorgen nach Leiningen, um dort einen Hofball und vorher ein Diner mitzumachen. ®a ®ubringend batest, von unseren Plänen benachrichtigt zu werden, theile ich Dir diesen Ausflug mit, obwohl ich nicht eiusehe, daß er Dlch etwas angeht. Die Grüße meiner Eltern bestelle ich hiermit und bin, wie stets.
Deine Cousine Lilly.
„Die Kleine zürnte, und das mit Recht," sagte der junge Majoratsherr Kurt von der Mühlen, als er das niedliche Briefchen mehrmals gelesen hatte. „Sie liebt mich, ich liebe sie noch tausendmal mehr, und doch gehen wir. seit einem Jahre kalt und steif an einander vorbei. Aber
Ende. Ich will jetzt, ernstlich, uh will! Ich fahre auch nach Leiningen, gebe dem Hofmarschall einen Wink, daß er mich bei der Tafel mit Lilly zusammensetzt — ich sage ihrs dann bei Tische, wo sie mir nicht ausweichen kann. Basta! Johann! Johann!"
„Zu Befehl, Herr von der Mühlen."
„Höre zu, und sperre dies eine Mal Deine
?“(•, »«mit ich nicht nSchig habe, mH ± Ä“' ‘5 f-h«» morgen
dem 10 Uhr« Zuge nach Leiningen. Hole sofort den Koffer vom Boden und packe meine
F'^tßnicht den Pelz, die Orden und verstanden?" ' verstanden? Hast Du
Gottesdienstordnuug in Fulda.
Ä10 12 Ute ÄS'
bl mit Maiandacht,1,6 und *7 Uhr
9 Rosenkranzmeffe, 9 Uhr feier! Amt
2 Uhr feierliche Vesper' mit sakrarn. Segen. r
im Koffer"sein""^ M im Schlafzimmer, oder "'cht möglich, Herr Baron."
„Weshalb denn nicht?"
„Ich habe ihn gar nicht mit eingepackt." ™ "®a .hört doch Verschiedenes auf," brach Mühlen m hellem Zorne los. „Lauf hinunter und sage dem Kutscher, daß er im Galopp bis zum nächsten Hutmacher fährt. Ich bin fertig."
Herr von Mühlen rannte, hinter Johann, dem dre Angst Beine gemacht hatte, die Treppe hinab und sprang in das klapprige Gefährt, das sich sofort m besorgnißerregendem Tempo in Bewegung setzte.
dürgschaft. setzt Bestehen einer Hauptschuld W'« ^Kttig, ~ »- B- als Wucher- schuld (§ 138), Spielschuld (88 762. 764), versprochener Ehemaklerlohn (8 656) — so ift es AH b^Bürgschaft. Eine anfechtbare Haupt« schu'd besteht, so lange sie nicht angefochttn ist. Kommt dem Bürgen auch die Anfechtung nicht rprfJ'hJa11»;» rx J0«.1*”9® baS AnfechtiMgs- ES besteht, die Befriedigung
Le8 Gläubigers verweigern (8 770 Abs. 1).
1 « J lx °uch dann, wenn der Gläubiger N?->?ufrechnung sich befriedtgen könnte (8 770 Abs-2). Erlöschen der Hauptschuld durch Tilgung, Erlaß oder sonstwie beendigt auch die Bürgschaft Auf einen neuen Gläubiger geht die für die bestellte Bürgschaft ohne Weiteres über (99 401. 412.)
Bürge übernimmt nicht eine selbständige Schuld: der jeweilige Bestand der Hauptschuld ™Jüt. 1?^e Verpflichtung maßgebend (§ 767 ^bs .l S. l). Wer sich für eine Getreideschuld verbürgt, hat Getreide — nicht Geld — zu leisten. Hat der Hauptschuldner am 1. Mai in X- *“ leisten, so gilt dasselbe für den Bürgen, auch wenn er oder der Gläubiger als ErfüllungS« c!« kfn 1" Warz, als Erfüllungsort Z. Vorzüge. Ist. ble Hmiptschuld nur auf Kündigung fällig,' k fr,?* Bürgschaftsschuld erst fällig, wenn dem Hauptschuloner gekündigt ist; eine Kündigung an ro/fu^nE' agn- selbstschuldnerischen, wäre wirkungslos. Wird die Verjährung der Haupt- schuld unterbrochen, so wirkt das auch zur fer- neren Erhaltung des Anspruchs gegen den Bürgen. Erläßt der Gläubiger die Hauptschuld ®hetl, oder gewinnt der Haupt- durch Emreden (z. B. Stundung, Der- ?SU ib«Wnb“! Ä Bürgen zu gute ni876LÄ dieser andererseits —
£aun?Ä fÜ« den leweiligen Bestand der Hauptschuld — Erweiterungen und Aenderungen
P ^fallen lassen muß. Macht ursv^ün.Ä rt!' iS? Hauptschuldners das, was ursprünglich zu leisten war, unmöglich, so haftet H auch der Bürge für den 'Ä-ld-rsatz (88 280, 250), wie wenn er sich von vornherein süc eine Geldleiflung verbürgt hätte. Treten der Hauptschuld Verzugszinsen hinzu, so vermehr! ^76? Aelben Betrag die Bürgschaftsschuld & '°7 Abs. 1 S 2). Nur wenn der Haupt- schuldner durch Rechtsgeschäft - wie Vergleich ober Verzicht ans Einreden — seine Lage er« schert, bleibt der Umfang der vordem^schon vorhandenen Bürgschaftsschuld davon unberührt (9 767 Abs. 1 S. 3, 8 768 Ms 9) ro“r£ d^ Bürge unberechenbarer Willkür aus- vön^ der ^ReaelBürgen günstigen Ausnahme von der Regel, daß er nach Maßgabe her Hauptschuld hastet, stehen zwei weiters ihm günstige Ausnahme» gegenüber; auf iinen Amann«. » e ^ürge sich nicht berufen (8 193 g 9 ?eü?f‘S; Hauptschuldner, so kann sein Erbe die Haftung auf den Nachlaß be- I^üuken, während der Bürge im vollen Um- fange der Hauptschuld haftet (8 768 Abs. 1 ®. 2)
Ss lange der Gläubiger nicht Zwanasvoll- ?u<5tUbat6efMnbCh H°uptschuldner erfolglos ver> sucht h^, kann der Bürge die Erfüllung ver-
Da hielt der Wagen — die Entfernungen waren eben nicht groß — und Mühlen stürzte nach kurzer Zeit mit dem neuen Hut aus dem Laden hinaus und in den Wagen hinein. In sro rFafr bes t§,nsteigens passtrte ihm das neue Malheur daß er mit dem Hut gegen die Wagen- thür streß. °
n T ^tsch" — sagte die Feder und der allmählich in ganz verzweifelte Stimmung ae« Athene Maioratsherr riß den Hut ab, um den Schaden zu bestchtiq-n
Zu sehen war nichts als ein I k )uae gelachter wurde allgemein, sodaß Mü!
-tWnM-£«Ä"Ä:IL.r, arhmen wieder auf das blonde Haupt, dessen elegante Frisur merklich gelitten hatte.
n »»Die Herrschaften sind schon drin," sagte der Lakai mit sanftem Vorwurf, als er die Flügel- thüren zum Empfangs-Salon öffnete.
Der Eintretende wurde bei seiner tiefen Ser« ^u.üung, von,etwa 50 Personen theils neugierig, theils mißbilligend gemustert. Lilly stand ganz weit entfernt und sah ihn scheinlich lächelnd an. Glücklicherweise hatte der Herzog, der den Rücken nach der Thür wendete, Mühlens verspätetes 7,®1 nicht bemerkt. Dieser machte also ein möglichst unbefangenes Gesicht und war emsig bemüht, den widerspenstigen Hut, der sich durchaus nicht zusammenlegen lassen wollte, einzu-1 klappen.
I ? ->brniß ist sichtbar in der östlichen Hälfte Südafrikas in Indien, auf den Sunda-Jnseln und in Polynesien. Sie beginnt um 3 Uhr 58 Mtn. mittlerer Zeit von Greenwich an einem Punkte der Erde südwestlich von Madagaskar in 40° östl. L. v. Gr. und 27,5° südl. Br. ,d-S Mondes bewegt sich von diesem Punkte über die Inseln Mauritus, Sumatra und Borneo nach Neu-Guinea und verläßt die Erdoberfläche in 157° östl. L. Die Dauer der völligen B.rfinsterung der Sonne steigt im malaiischen Archipel auf 6,5 Minuten. Zur Beobachtung der Sonne während der völligen Ber« st^sterung sind von englischer Seite Stationen auf Mau« lltus und zu Padang gewählt worden, französische Astrophysiker werden auf Röunion beobachten, ebenso auf Sumatra, holländische in Niederländisch-Jndien. Dort wird auch eine Expedition der Lick-Steruwarte, «m» " Don ® H- Crooker ausgesandt ist,
Aufst-llung neymen. Den Hruptgegenstand der Beobachtungen wird die Sonnen-Corona bilden, deren 3“ n°$, immer außerordentlich geheimntßvoll ist, weil es nicht gelingen will, sie außerhalb der wenigen Minuten einer völligen Sonnenfiniiermß z i sehen.
Moderne Dienstboten. Madame: „Warum ver-- lleßen Sie Ihre letzte Stellung?" - Köchin: „Dat 's mir denn doch 'n bißken zu stark I Ick habe Sie doch noch nicht gefragt, warum Ihre letzte Köchin von Ihnen wegjejaugcn is!"
„Za Befehl."
wiÄ "Afr? Mittag stieg Herr von ber S“ 01J .einer fthr kalten Fahrt im ersten be,rr k/einen Residenzstadt Leiningen ab.
K ^r sich noch zum Umkleiden csSmnSn4®11 ,§eit ^ne Karte an bett KfÄfay?" 6" hm M 5 Uhr Mühlen klapperten bie Zähne vor Kälte, bas ßÄ gewesen. Er trank mehrere
Gläser Punsch unb legte sich auf das Sopha, eiwasauszuruhen. Spät erst besann Johann ifinen schlafenden Gebieter unb stürzte i betm Eott, Herr Baron, es ist
furchtbar spat," ins Zimmer, als die Uhr halb fünf schlug. ’
„El ist unglaublich," rief Mühlen, mit rothem Dm «2?. b^fchkuse Eporfahreiid. „Mensch, ?uu>eißt,daß ich zu Hofe muß, und weckst mich nicht. Hast Du wenigstens ausgepackt? Schnell, tzrb bie Sachen her! die Birde! Den Frack!
Zlnserat«, «o einspaltige Petitzeile oder feiten Raum 15 Pfg^,Reklamen die Petitzeile 25 Pfg.; bei
mit Nnterhaltungs -Meitage „Zssnstrirte Sonntags-Zeitung
JuLöa, Mittwoch, den 15. Mai 1901. ..........
„Das könnte ich eher Dich fragen", lachte sie, „Du bist in unfern Wagen, in welchem ich auf Papa warte, gestiegen. Uebrigens gratnlire ich Dir herzlich zu dem Debüt bei Hofe."
dumpfem Knall auf das Narkett u'nh uuf chlagend, was unter dem weißen Kopftuch M tatT bm &al bi» m M una-id-rMi« lomif4en «ndru-k m*
L«fichL-L' aa?wkbet rab *btI **•
„Was ist denn das^" rief Sorpniffimits «»«• L. ®.a über die Fahrt zum Hotel ziemlich lange wundert, als er das schwarze Unaethüm neben ^nb b e Verzweiflung endlich Mühlen die
sich sah. Er suhr indeß obn-^ we ?er nack.u Eourage eingkflößt hatte, können wir den
fragen, in seiner Unterbaltuna fnrt ^.nd -in Ä^; teilnehmenden Lesern erzählen, daß Mühlen unb übetgab b« SaTmit 3t«m' ™ 8,'B. ?■" niÄ $a«e »--> i' »m md mit
Lächeln seinem fassungslosen Besitzer' glückseligen Gesichtern auf dem Hofballe erschienen,
u»,-. xä: 6,nmii Me ®,wi4ie ”°m
SFSätfJS**bem ®’“WoaIt
! Mühlen ging, den unseligen Hut in ber 1t
Achten haltend, betrübt hintendrein und bekam KekMilchtSS»
seinen Platz nicht neben Lilly, sondern dem Her- „n ÄW 18- Mak.
Soge schräg gegenüber, zwischen zwei Hofdamen finbet. ei*Le «änzliche Verfinsterung der
von denen eine etwas taub war. PT' E'ni^ «'^en werden
nn- Platznehmen Mühlen seinen Hur ^haftlicher Expeditionen ausgesandt°wordm1st^ bcTbie vorsichtig unter den Stuhl gestellt hatte, ftrdfte S*^er. Totalität verhältnißmäßig groß ist. - bie Schleppe ber Hofdame das UnglückMng Smftern 6 iö fi*tbnr in h”' unb es setzte sich unter dem unheilverkündenden Rummeln aufs neue in Bewegung und abermals an den Füßen des Herzogs anhaltend, blieb es dort liegen.
Ä täglich, M hu
sFuwaer
»igi; ä»”94ä t 18w w”‘
faß« dieser an einem anderen Orte fein Gewerbe ^f^erbt, auch dort Vollstreckung in bie beweglichen Sachen des Schuldner« versucht hat. Ein Vollstreckungsversuch in etwaige Grundstücke Forderungen und sonstige Rechte des Schuldners oder in dessen anderswo befindliche bewegliche Habe, «- fei denn solche zufolge Pfand- oder Zurückbehaltungsrechts im Besitz des Gläubigers, wird diesem also nicht zugemuthet. Hat der Schulvner nur einen Aufenthaltsort, so muß der Vollstreckungsversuch fdort gemacht fein (8 772)
Die Einrede der Voraurklage ist aber überhaupt unzulässig: 1) wenn der Bürge sich als Selbstschuldner verbürgt hat oder sonstwie auf die I Einrede verzichtet hat, 2) wenn er Vollkaufmann ist, ck) wenn der Hauptschuldner das Reichsgebiet verläßt oder sonst durch Ortswechsel, nachdem die Bürgschaft übernommen ist, seine Rechtsverfolgung erschwert, 4) wenn über ihn Konkurs eröffnet ist oder 5) die Vollstreckung, gegen ihn voraussichtlich nicht zur Befriedigung führt, z. B. weil er kürzlich manifestirt hat (§ 773, H.-G.-B. 88 349, 001).