r «rsch-int täglich, M
M j/ltiurtPl*
mit Zlnlerjjaltungs -Weilage „Illuffrirte Sonntags-Aeitung
JK 96
3fuC6o, Samstag, dm 27. April 1901
28. Jahrgang.
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Kiterarischrs.
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günstig beleuchtet wurde, an die' sozialistische Buchdruckerei von Maurer und Dimmick in 9er-
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bände des Regierungsbezirks Kassel festgestellten
Haupt-
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Reklame«- und A«zeige«1heil.
Uermifchles.
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Durchschnittspreise der höchsten Tagespreise für Hafer, Heu und Stroh mit einem Aufschlag von fiinf vom Hundert, welche für Vergütung der im Monat inpril 1901 verabreichten Fourage maßgebend sind.
VtMetefrtU»: »ii M* Mai tim 3«l »«m fit Mmb J. p«tL«ll«» hi »Uta.
Schlacht- proc. aus ioo Bst. 88g.
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vt»4 xnb Verlag btt Salbatt XdUe» '»»Nt vetertgafse Nr. e fteatmonM.
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„ Schlüchtern Stadtkreis Hanau Landkreis Hanau Kreis Gelnhausen
Bestellungen Wersten van allen Bostan- ftalten, LandbrieftrLgern und van unserer Lipcdition (Harmonie) noch fort- wihrend entgegengenomme».
Wenn man all' das nüchtern bedenkt, dann begreift man nicht, wie eine Partei, bei der sich so viele Faulflecken zeigen, die derart auf die ■ Robüffe der anderen anaewielen ift Laa fflr«
Theorie und Praxis bei den Sozialdemokraten.
III. (Schluß.)
lin, wo die unterdrückten „Genossin" erklärten, fie hätten die traurigen Mißstände so lange et« tragen, um der bürgerlichen Presse nicht Gelegenheit zu geben, die Sozialdemokratie zu verhöhnen. Wir weisen ferner hin auf die traurigen Erscheinungen im Betriebe Schönlanks in Leipzig, die noch frisch in der Erinnerung sind. Im Jahre 1897 aber sah es in derselben.Leipziger Volkszeitung' schon ebenso aus. Damals schon klagten die Angestellten in öffentlicher Versamm- lung, da« Benehmen der Leiter dieser Druckerei gegen die Arbeiter sei „protzenhafter, als daS jeden anderen Unternehmers". Man sei gar schnell bei der Hand mit dem Bescheide, „daß man ja gehen könne, wenn eS einem nicht passe". Wir erinnern weiter an die Generalversammlung der Lagerhalter in den sozialistischen Konsum, vereinen in Altenburg, wo diese Proletarier sich organtfiren mußten gegen „die Befreier der Ar. beiter", weil dieselben, wo fie anS Ruder kommen, sehr schlecht bezahlten, aber sehr viel Arbeit ver- langten und vor allem große Dividenden aus ihren „KuliS" zu schinden wüßten, durchschnitt, sich 8-16 Prozent. Auch für 1900 bezahlte der sozialistische Ksnsumverein zu Wittgendorf wieder 15 Prozent; eine erbetene bescheidene Aufbefferung der Angestellten aber wurde abgelehnt, trctzdem in der Generalversammlung nur „Genoffen" vertreten waren. Die sozialdemokratischen Konsumvereine Dresdens und der Um» gegend vertheilen cs. 800000 Mark an Dividenden ; daS Gehalt der Angestellten aber beträgt im Durchschnitt 923 M, und die Arbeitszeit soll fast „nicht mehr menschenwürdig" sein.
Mau sieht, hohe Dividenden — niedere Arbeitslöhne: just wie bet den verhaßten Bour- geoiS. Die Herren „Obrrgenoffen" wiffen sich mit der „verrotteten bürgerlichen GesellschaftS- ordnung" doch beffer abzustnden, als man es erwarten sollte. Wie viele „Genossen" sehen in der Organisation überhaupt nur die Stufen- leiter, auf der fie sich vom Proletarier zum Bourgeois hinaufarbeiten wollen. Ist auch nicht für jeden ein Parlamenssitz oder ein gut do- tirteS Pöstchen vakant — ein sozialistisches Buffet oder Havannahaus thut'S schon. Und gelingt eS einem, selbst auf irgend einen bürgerlichen Posten hinauf zu klettern, dann ist er auch nicht in Ber- legenheit; gar bald ist aus dem waschechtesten „Genossen" der netteste Bourgeois geworden, i Der Münchener .Arbeiter' hat uns dieser Tage 1 noch eine Probe dafür gebracht mit dem weiland ; »Genossen", jetzt bürgerlichen Magistratsrath Ed. Schmidt in München.
Aber sieht'S bei den weniger kühnen Unternehmungen unserer deutschen „Genossen" denn etwa beffer aus? Von den durchgebrannten Kasfirern und Direktoren sozialdemokratischer Unternehmungen, die eine fast ständige Rubrik in den Parteiblättern bilden, wollen wir nicht lange reden, sondern fragen, wie geht es mit den Gründungen selber? Wie viel „Musterbetriebe" haben im Laufe der Jahre schon zugemacht, bei denen so mancher arme Arbeiter seine sauer verdienten Groschen im Spiele hatte? Schon im Jahre 1896 empfahl angesichts des Mißerfolges der sozialdemokratischen GenoffenschaftSdäckereien in Berlin, Leipzig und anderen Städten die .Deutsche Bäckerzeitung', das Organ der sozialistischen Bäckergesellen, von weiteren Gründungen dieser Art abzusrhen, dieselben schädigten die Partei und brächten fie in Verruf. Den Leitern solcher Unternehmungen sagte man nach, sie seien vor allem bedacht, sich in ihren fetten und mühelosen Posten recht bequem rinzurichten, und vergäßen ganz, daß sie ihre Stellung den Arbeitern verdankten. Wie die Herren „Genoffen" in solchen Betrieben mit den Angestellten umgehen können, haben wir ost genug in Zeitungen und vor Gericht erörtern sehen. Wir erinnern nur an das unsaubere Vorgehen des Sozialistenführers und Abgeordneten Anseele in Gent, der eS wahrhaftig — an Rücksichtslosigkeit mit den Kapitalisten allerschlimmster Sorte aufnehmen könnte; wir erinnern an die SchöffengerichtS- fitzung von 1897, in welcher die Dortmunder sozialistische .Arbeiterzeitung' nicht besonders
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Spazierstöcke, stets Allheiten.
Befielet Schirmfabrik.
Fulda, Buttermarkt 14.
*) Kälber- und Schafnotiz vom 19. April; Doppellender btS 55 Mark.
Witzenhaus. Fritzlar Homberg Ziegenhain Fulda Hünfeld Gersfeld
Hchsen.
a) vollfleischige, ausgemästete h. Schlacht- werthes, h. 6J. alt (mind. 12 Ctr. Lbg.) b) junge, fleisch., nicht ausgemäst. und ältere ausgemästete . . . c) mäßig genährte junge v. gut genährte ältere ä) gering genährte jed.
Mers.....
Autler».
a) vollfleischige, höchst. Schlachtwerth.,mind.
15 Ctr. Lbg. . . . b) mäßig genährte jüng.
u. gut genährte ältere o) gering genährte . .
Iärfennnfe Kütze.
a) vollfleisch.ausgemäst. Färs.hchst. Schlachtwerth. (wenigstens 11 Ctr. Lbg.) ....
b) vollfleisch.ausgemäst. Kühe höchst. Schlacht- werth., bis zu 7 Jahr., mind. 12 Ctr. Lbg. .
c) ält. ausgemäst. Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen . . .
d) mäßig genährte Kühe und Färsen . . .
e) gering genährte Kühe und Färsen . . .
Kälber.
a) feinste Mast- (Bollmilchmast) und beste Saugkälber (mind. 220 Pfd. Lbg. . .
b)mittl.Mastkälberund gute Saugkälber . .
c) gering. Saugkälber. d) älter, gering genährt.
Jungvieh (Freffer) .
Schafe.
UrMmtM
im» 3nni kostet die reichhaltige und täglicherfcheinende,Fuldaer Zeitung' nur
Gottesdienstordrmng in Fulda.
Sonntag, 28. April. Dm». 5, 6 und 7 Uhr hl. Messen, 8 Ugt Pfarramt und Predigt, l/alO Uhr Kathedral- amt, 11 Uhr Christenlehre, 12 Uhr hl. Messe, l1/» Uhr Andacht und Christenlehre, 4 Uhr Predigt und Andacht, 7 Uhr Andacht in der Marienkapelle. Dompfarrlicher Mütterverein nicht Sonntag den 28. April, sondern Sonntag den 5. Mai VeretnSandacht. — Stadtpfirr- strchr. 6 Uhr hl. Messe und Predigt, 6 und 7 Uhr hl. Messen, 7'/« Uhr Prozession auf den Frauenberg, l1/» Uhr Christenlehre, 3 Uhr Michaelsbruderschaft, Dienstag Abend S Uhr Beginn der Maiandacht. — Micharls- üirchr. 2 Uhr Predigt und Brüderschaft von den 7 Schmerzen Marias. — Pfarrkirche xum hl. «eiste. 8 Uhr Hochamt mit Predigt, 5 Uhr Andacht mit Segen. — itmtenberg. 5 und6 Uhr hl. Messen, ‘/iS Uhr hl. Messe mit JosephSandacht, */«9 Uhr nach Ankunft der Brandwallfahrt auS der Etadtpfarrkirche Predigt und feier!. Amt, 2 Uhr feierliche Kreuzwegandacht mit Predigt auf dem Kalvarienberge.
Svangelifchee Gottesdienst. Borm. 8 Uhr: Herr Pfarrer Hattendorf. Borm. 9',» Uhr: Herr Superintendent Ruhl.
a) Mastlämmer u. jüng.
Masthammel v. mind.
95 Pfd. Lbg. . . . b) ältere Masthammel. c) mäßig gen. Hammel u.
Schafe (Merzschafe). d) Holst. Niederungs - schüfe und Lämmer (n. Lbg.) ....
Schweine.
a) vollst, betfein. Rassen u. deren Kreuzungen biS zu l'/.J.,v.220b.
300 Pfd. Lbg. . . . b) Käser o) fleischige . . . . d) gering entwickelte. . e) Sauen u. Eber . .
Schlachtviehpreile «ach Lebendgewicht auf Grund amtlicher Marktberichte zusammengestellt und nach eigenen telegraphischen Berichten bearbeitet von der Henttakstelle fiir AiehverwertHnns fee* Hfrentzifche« LanfewittH schaftskanmrer« Kern« W., Köthener Straße 39.
* Kon«, 26. April. Der „Stoff", welcher beim Kaiser-Kommerse getrunken wurde, ist vom Bürgerlichen Brauhause in München geliefert worden. ES waren nicht weniger als 75 Hektoliter dieses edlen braunen Nektars bestellt worden. SS standen in dem Saale jeweils 20 Fässer auf schwarz- weiß dekorirten Böcken an den Tifch-nden. Je zwei Fässer lagen zusammen. Das Bürgerliche Brauhaus München hatte zwei prächtige Steintöpfe zur Benutzung für den Kaiser hierher gesandt; desgleichen zwei für den Kronprinzen. Auch war ein Pokal im Etui geschickt worden, welcher vor Jahren schon vom Kaiser Friedrich in München benutzt worden ist. Für den Tisch deS Prästdiums lieferte daS genannte Brauhaus 800 schöne Steinlöpfe und endlich auch noch für die Studenten 1200 Steinlöpfe ohne Deckel.
(*) Kleine Aachricht««. Berlin. Die Stadtverordnetenversammlung wählte den Stadtrath Kaufs- mann mit 67 von 126 abgegebenen Stimmen zum Bürgermeister. Der Gegenkandidat, Syndikus Dove, erhielt 59 Stimmen. — Bremerhaven. Am Kaiser- Hafen soll ein großes, a«S 20 Baracken, Zelten u. s. w. bestehendes Milttärlazarett für heimgesandte China« k r t e । c r errichtet werden. —Neuß. Ein sechsjähriger Knabe hatte sich in daS sogenannte Schiff unter einem chweren Lastwagen gesetzt. AIS et während der Fahrt einen Sitz verlassen wollte, wurde er von dem Fuhrwerk überfahren und erlitt so schwere Berletzungen, daß er alSbald starb. — Osterfeld. Bier Morgen Stefernbestand der gräflich Arenbergfchen Forstverwaltung X-, 'IN ~7"' .. - brannten nieder. Es liegt Brandstiftung vor. — odltffe d«r anderen angewiesen ift, Tag für "München. Der frühere Abgeordnete Sigl ist am
Tag in dem Kehrichthaufen der bürgerlichen I Montag nach dem .Vorwärts' bei bester Gesundheit aus Partei wühlen und nach belastendem Schmutze | ?,et Kuranstalt nach München zurückgekehrt. Das gegen suchen maa. Statt mit ihren Flugblättern den j Ld?n°-°C britt?»n'k onberen Parteien, vor allem dem bestgehaßten ! verhaftet, die unter dem «erdacht stehens sechSundzwonzig Eentrum daS Gewissen zu erforschen, sollte man von dreißig Kindern, die ihnen zur Pflege anvertraut doch lieber in denselben die im eigenen Laaer 2£tbe,L.”are"' "mordet zu haben. - Madrid, haufenweise vorräthiaen, viel dankbareren The-1 Angestellte der Straßenbahn find in den
mata v-i-arb.it,» gnrtS mÄ« SfcZrf? «Zu a. 8 ftonb getreten. Kein Wagen verkehrt. Abteilungen
mara verarbeiten. Was man ebenso wenig be-I von Polizisten überwachen die Bahnhöfe und die Ge- greisen kann, ist die Thatsache, daß noch immer j fchästSräume der Siraßenbahngefellschast.
so viele Arbeiter ihre Groschen, ihre Zeit, ihre I * Moderne Mädchenerziehnng. Ein franzöfifcher Arbeit und ihr, wenn auch bescheidenes Glück I Schulinspektor erzählt in seinem amtlichen Bericht an einer solchen»nmK.» !ei„ne °°rs°l^e Behörde einen bezeichnenden Zwischen- emer solchen Panel zum Opfer dringen können. I fall von einet feiner letzten Inspektionsreisen. Es wat Wohl rumort es allenthalben unter den wirk-1in der höheren Töchterschule einer großen Provinzstadt, lichen P'olktariern der Partei, und noch auf dem I a" eine Schülerin die Frage, welche Art von
letzten PaNeitaae wurden eneratf*. Stimm.» I Nährstoff ein Ei enthalte. „Stickstoffhaltigen Nährstoff", laut gegen di-bourgeoismäßigen GehaltSverhäl't. St” naV'bef gS AschZEHaus- unbMw- mne tn der Partei: aber nach einer, um mit! Vögel. Auch darauf erhielt et fast durchweg zutreffende v. Elm zu reden, „ganz den Spuren kopita-1 Antworten. Nun fragte et weiter: „Wie lange muß H1.*?. a te.n' "®$ nicht I ein. Weile und stottnle dann: „«ine halk Sluudüd
nothig, daß feder Sozialdemokrat das Programm | Der Schulinspektor blickte unzufrieden und wandte sich versteht, er braucht es nur anznerkennen" - meinte I nä(iWe- „Mindestens drei Viertelstunden!" er« Bebel auf dem Berliner Varteitaa 1«Q9 | ”,berJ® diese zuverfichtlich. Eine dritte meinte, ungefähr
bossen il » Jtt L h T? ??u«de und ein. vierte, pflaumenweiche Eiet «üt-
e„Verstehen" des I den überhaupt nicht gekocht. Gelehrt waten alle die Trewens in der Partei zummmt, um so mehr I Mädchen, aber ein Ei kochen konnte keines.
wird daS „Anerkennen" aufhören. ----------------
Bezeichnung des Lieferungsverbandes.
Stadtkreis Kassel Landkreis Kassel Kreis Eschwege
Aus deut I Auto» Klamroth. Ein Meister der Pastellmalerei
von Dr. Adolf Roseoberg. Verlag von Herm. "00 AfegearsnekenHan«. — 60. Sitzung vom 26. April. | Seemann, Nachfolger in Leipzig. Preis drosch.
Zur Berathung steht der konservative Antrag ber I 1 Mark.
@efehenirourfe8 sunt^en" auf !K"na^*neeine81 Eine reiche Anzahl von djaratte»
r JiSuKiJ6 ®« iion^rn I ustisch ausgefaßter männlicher Porträts und schöner
Honen auS StaatsMtteM zum Ankäufe und ut Be- ? "Ä?n ^die oder
ftebelung von Grundstücken. Die neuen Befitzstellen sollen ! w^reffanter Akt lllüstnren m glanzvoller Weise nur als Rentengüter verkauft werde». I das Schaffen des beliebten Leipziger Porträtmalers.
«bg. von Moeälekvetg begründet den Antrag als I Unter den Porträts seien nur folgendehervorgehoben: fine Folge früherer Vorlagen der Regierung, die auch I Prinz Albert, Herzog zu Sachsen, Rudolf Bamberger, im Auslande Nachahmung gefunden haben. Die Renten-1 Rudolf von Gottschalk, August Niemann, Arthur Nikisch, uThMSn^tfSaIletrroejrben' fie sowohl als Paderewsky, Prof. Dr. Prym, Schmidt-Cabanis. In sammln bau I? §u‘ dem elegant geschriebenen Text des hübsch ausgestatteten
den lebensfähig'seien.^b Der^Rednet"vers»iick" üch"von i Bändchens gibt der bekannte Berliner Kunsthistoriker Maßregeln in diesem Sinne Beruhigung Jet sitzt mtt abgerundete Schilderung der künstlerischen Per- elementarer Gewalt auftretenden agrarischen Bewegung I sonlichkeit Anton Klamroths und bei dieser Gelegen- Die staatliche Rentengutsgesetzgebung erscheint dem I ^eit auch werthvolle Beiträge zur Theorie und Aesthetik Redner tn ihrer heutigen Form nicht als geeignet für I der Pastellmalerei.
die Kolonifitung; deswegen hat er den vorliegenden I Gesetzentwurf beantragt. I
. Knister -o«Wiqner führt auS, daß die Regierung Durchschnittspreise f. Kaftt, Ke« U. Sttoy. einen Beschluß übet die Vorlage noch nicht habe fassen I nx » «i f m < -
können. Für feine Person bezeichnet er das Ziel deS Das Amtsblatt der kömgl. Regierung bringt
Entwurfes, die Beseitigung unrentabler Güter als I folgende Nachweisung der für die Lieferungsver-
dutchaus anetkennenSwerth. Aber als nicht richtig lehnt " ' *--* ’ - • - -
" die Anschauung ab, als hätten wir in ber innern Kolonisation keine Foitschritte gemacht. In Posen seien allein durch bte Rentengutsgefetzgebun, 8000 bäuerliche Besitzungen neu geschaffen worden, ehe noch die Ge- währung deS Zwischenkrebits für Renten gutsbilbungen "Kraft getreten wat. Dem Redner scheint eS frag- lich, ob eS zweckmäßig fein würde, den Gesetzentwurf auf die ganze Monarchie auSzudehnen. Et hegt also eine ganze Reihe von Bedenken dagegen. Der Minister bezeichnet eS als erste Aufgabe, auf jeden Fall einen angemessenen Großgrundbesitz zu erhalten.
Abg Schmitz vom Cenitum findet, daß der vorliegende Entwurf wohl kaum zu weit gehe. In einzelnen Gegenden - so führt der Redner aus — hat eine Aufsaugung der Kleinbesitzer durch den Großgrundbesitz sta"«sfunden; aber es ist schwer zu sagen, welche Mittel j zur Abhilfe anzuwenden sind. Jedenfalls muß man die I Wirkung der Rentengutsgesetzgebung erst noch längere Zett abroarten. Bisher erscheinen diese Wirkungen durchaus nicht als ungünstig. Redner hofft, daß es nicht schwer fein werde, in der Kommission eine Bet-1 ständigung mit ber Regierung zu erzielen.
SS sprachen bann noch die Abgg. G o t h e i n (stets). Freiherr von Zeblitz (fretkons.), LotichiuS (natlid.), Dr. Trüget (fretf. Bolksp.) und Freiherr vonWangenheim (kons.) Dann wurde die Bot-1 läge zur weitern Berathung an die Kommission wer-1 wiesen, die zur Botberalhung ber Vorlage über bie ®e< neralkommisston bereits eingesetzt ist
Nächste Sitzung Montag 1 Uhr: Kleine Vorlagen unb Antrag des stets. Abg. Barth wegen Abänderung der Landtags-Wahlkreise.
3«,tratet Di» einspaltige Petit» »eile oder bete» Rauml5Pfg.,Re» Kamen bie Petit» geile 25 Pfg.; bei Wiederholungen wird-utsprechent^ Rabatt t.ewahtt.
Serliu am 20. 4.
Köln
Kh- am*) 22. 4.
Atantzf. «u zzs» am 22. 4.
Ainfear . . .
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Kälber . . .
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Ainber . . .
gedrückt
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Kälber . . .
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gut
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langsam
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Schwein«. . .
langsam
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