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mit Zlnteriml'ümgs-Beilage „ZlluKrirte Sonntags-Zeitung"
jfä 79. JuLöcr, Samstag, den 6. April 1901.
28. Jahrgang.
Wege« des hl. Osterfestes wird die nächste Nummer unseres Blattes erst am Dienstag ausgegebeu.
S Oster«.
Der, der sich der Dahn des lebendigen Gottes nannte, war gestorben, war gestorben de» schmachvollen Tod am Kreuze. Das war eine furchtbare Prüfung für den Glauben der Jünger des Heilandes. Wie kann Gottes Sohn den gemeinen Tod der Menschen sterben, noch dazu einen Tod, wie er sonst nur Verbrechern bereitet wird? Und doch war Jesus Christus als Mensch auS dem Leben geschieden, er, an dem die Jünger mit Leib und Seele hingen, er, in dem sie das Höchste erblickten, was es in der Welt geben konnte! Dir Versuchung lag furchtbar nahe, anzunehmen, daß die Rolle des Messias nunmehr ausgespielt und beendet sei. In unheimliche Nähe war die Möglichkeit der Furcht gekommen, daß sie, diese Jünger, nun von ihrem Führer, ihrem Lehrer verlassen seien. Und wenn sie nun in die Welt hinausgehen und sein Evangelium verkündigen wollten, das Evangelium von dem Sohne Gottes, wer würde ihnen glauben, daß es wirklich Gott war, der nur vorübergehend Menschengestalt annahm, um der leidenden Menschheit Gnade, Heil und Erlösung zu bringen?
In Jerusalem frohlockten die Feinde des entschlafenen Herrn, und die Jünger mußten still und geduldig diesen Hohn, dieses Frohlocken der Hölle über sich ergehen lassen. Sie konnten ihm keinen überzeugenden Beweis entgegensetzen, daß der Gekreuzigte, obwohl er den Tod gewöhnlicher Menschen gestorben war, dennoch Gott vom Gotte war.
Und da geschah das Wunderbare: Alleluja — Christus ist auferstanden von den Todten!
Wie unendlich groß mußte nun nach der Trauer, «ach der Niedergeschlagenheit, nach dem Zagen und Bangen der letzten Tage ihr? Freude, ihr Jubel sein. Die Kunde von der Auferstehung des Herrn, die unleugbare Thatsache, daß der Helland, wie ein armseliger Mensch am Kreuze gestorben, in Glorie und Herrlichkeit eines Gottes wieder aus dem Grabe erstiegen war, lieferte den Jüngern, gab der ganzen Menschheit den Beweis, daß es wirklich Gottes Sohn war, der hernieder- stieg und Menschengestalt annahm, um die Menschen zu lehren, um ihnen das Heil zu verkünden, um sie zu erlösen. Zu sterben, so daß kein Lebens- funke mehr in ihm war, mit durchbohrtem Herzen in das Grab gelegt zu werden, und nun lebend wieder zu erstehen, das vermochte kein Mensch, das konnte nur Gott selbst vollbringen. Die Auferstehung drückte für alle Welt das Siegel, das die Wahrheit des Evangeliums, das die göttliche Sendung des Heilandes verbürgte, auf die frohe Botschaft des Heils, auf die Lehre deS Sohnes der Maria; die Auferstehung des Herrn ist der große Geleitsbrief des Christen- thums an die Menschheit, der Sieg des Himmels über die Hölle, die sichtbare Krönung des großen, de- hehren Erlösungswerkes. Die schwache
menschliche Natur, ans Sinnliche gekettet und nur fähig, das Sinnliche ganz wahrzunehmen, bedurfte eines solchen überwältigenden Beweis- stückes von der Göttlichkeit des Heilandes, einer Bestätigung deS Erlösungswerkes, obwohl dieses gewiß schon vollbracht war. Es mußte, um die Menschen für Christum zu gewinnen, ein Unterpfand der gegebenen Verheißungen ertheilt werden, und somit mußte der Heiland von den Todten auferstehen. Die Auferstehung ist der stärkste Beweis für die Göttlichkeit unseres Heilandes.
Es ist unleugbar, daß der Herr auch wirklich aus dem Grabe, aus dem Bereiche der Todten wieder auferstanden ist zum Leben. Nicht nur das Zeugniß seiner Jünger sagt uns dies. Auch heidnische Schriftsteller und Geschichtsschreiber jener Zeit müssen die Thatsache anerkennen. Und Teufelswerk, Blendwerk der Hölle kann das nicht fein. Gott hätte das niemals zugeben können, daß auf diese Weise ür Tausende von Jahren Millionen über Millionen Menschen dadurch in die Irre geführt würden; das wäre unvernünftig, unverständig gewesen, und Gott kann niemals in etwas Unvernünftiges einwilligen.
Für uns aber ist die Auferstehung des Heilandes noch etwas Anderes: ein herrliches Symbol für uns selbst! Wir würden uns schwerlich in die Geschicke Jesu Christi hinein- inden, wenn sein Erdenwandel abgeschlossen hätte mit dem Tode am Kreuze. Und dunkel und traurig würde für uns unser eigenes Leben sein, wenn es mit dem irdischen Tode beendet sein sollte für alle Zeiten. Lieber ein Leben wie die Thiere, ohne die höhere Sehnsucht, die in jedes Menschen Brust thätig ist von seiner Geburt an, als ein Leben ohne Auferstehung nach dem Tode, als ein Leben mit dieser Sehnsucht, ohne daß dieselbe jemals Befriedigung finden sollte.
Aber nun, da Christus wahrhaft auferstanden ist von den Todten, sind auch für uns die Räthsel unseres Lebens gelöst. Wir «issen, daß mir eine unsterbliche Seele haben-, und wir fühlen uns erhoben durch den herrlichen Gedanken, daß mit dem irdischen To>e unser D sein nicht ausgelöscht ist, daß nicht ter ganze Mensch der Verwesung anheimfällt. Gori gebe uns Gnade und Stärke, damit wir so leben und handeln können, daß uns eine glorreiche Auferstehung beschicken sei!
□ 25 jähriges Jubiläum der Görresgesellschast.
Am 25. Januar d. Js war ein Vierteljahr- Hundert verflossen, seitdem in Koblenz di Gürrcs- gesellschaft begründet wurde, in derselben Stadt in welcher ein Jahrhundert vorher Joseph von Görres daS Lrcht erblickte. Von vornherein galt es als s lbstoerständlich, daß die Gesellschaft ihr erstes Jubiläum an derselben Stelle begehe, wo ihre Wiege istand, und nur ungern hat man darauf verzichtet, die Erinnerungsfeier cuf den Tag der Gründung zu legen. Aber im Januar würde Jahreszeit und Berufspflrcht zahlreiche Mitglieder vom
Won Stufe zu Stufe.
Roman auS dem Wiener Leben.
Bon L. v. N e i d e g g.
85 ------ (Nachdruck verboten.)
„Man könnte glauben, Franz wolle mich ab» schütteln," behauptete Anna. „Er spricht nur immer von den Entbehrungen in einem kleinen OjfizierShaushalte, von den Unannehmlichkeiten und Schrecknissen Bosniens und fragt, ob ich ihm dahin folgen wolle.... ich, die mit ihm bis an'r Ende der Welt ginge."
„Du HrrzenSfchatzl" tief Franz entzückt. „Wären wir nur schon so weit."
„Ach ja," sagte sie ganz traurig, „denn ehe ich die Kaution ersinge, fließt noch viel Wasser in's Meer. . . ."
„Die Kaution erfinge!" unterbrach er in ver- ändertem Tone. „Ich sollte daS Geld nehmen, das Du so erworben hast?"
„Natürlich. Wäre ich eine große Malerin, würdest Du doch gewiß das Geld nehmen, das ich für meine Bilder bekäme?"
„Das ist etwa? ganz Anderes. Das Bild ist «icht ein Theil von Dir selbst. Drin Gesang tf aber von Dir unzertrennlich; Dein Gesang bist Du. Eg ist, als ob Du Dich stückweise verkauftest."
Er sprach sehr ernst; Anna aber lachte: „Denken Sie auch so, gnädige Frau?" wandte sie sich an Frau von Urbach.
„Keineswegs; ein Konzert-Saal ist kein Pran- ger. Aber Kind, sage künftig nur Du und Mutter, wenn Du zu mit spr chst."
Anna führte die schmale Hand, die sich ihr entgegenstreckte, dankbar an ihre Lippen. „Nun bin ich ganz glücklich!" rief sie kindlich froh. „Siehst Du, Franz, so wie die Mutter solltest Du auch denken. Wenn ich wüßte, daß ich beim Theater bald so viel zusammenbrächte, daß wir heirathen könnten.... morgen ginge ich au die Bühne!"
Franz schnellte förmlich empor. „Auf die Bühne!" DaS darfst Du nicht! Ich verbiete es!"
„Aber es wäre doch nichts Schlimmes," ver- theidigte sich Anna.
„Führt aber zum Schlimmen," versetzte er schroff. „Oder hängst Du so sehr am Applaus? Träumst Du von Ruhm und Erfolgen, von Triumph- reisen . . . ?"
„Ich träume von nichts als von Bosnien," unterbrach sie liebreich. „Wäre meine Stimme der Talisman, mittels dessen ich bald dorthin gelangte, würde ich ihn mit Freuden gebrauchen."
Die sanfte Stimme, der freundliche Blick ihrer Augen wirkten beruhigend auf sein erregtes Gr- müth. „Für mich sollst Du singen, mein Liebling, und für unsere Freunde. Aber Dich hin- treten sehen, Dich fingen hören vor einer zusammen- gelesenen Menschenschaar, die für etn paar Gulden sich das Recht erkauft, Dich zu bekritteln und zu begaffen . . .der Gedanke data« genügt, mein Blut in Wallung zu bringen."
„Gerechten Tadel muß man ertragen können, Franz, über ungerechten setzt man sich hinweg. Thut man nichts Unrechtes, um die Blicke au sich zu ziehen, sollte ich meinen, daß man ohne Scheu sich ihnen aussetzen darf."
Helene Magnus und Dutzende rechtschaffener Frauen?"
Er wußte nichts zu erwidern, starrte nur eine Weile finster vor sich hin. Endlich sagte er: „Es ist mir ein unerträglicher Gedanke, eS sei aber. Ich will alles thun, um diese Zeit abzukürzen; kein Opfer soll mir zu groß sein, selbst das meiner Karriöre nicht ..."
„Franz!" fiel ihm seine Mutter erschrocken ins Wort. „Du, der Soldat mit Leib und Seele, wolltest Deinem Beruf entsagen, in dem Du so rasch emporgefiiegen bist. Was sollte auS Dir werden?" ...
„Anna geht Allem vor. Es gibt ja manches andere, das ich ergreifen könnte und für fie ergreifen würde. Nur daS eine verfprich m»r, Anna: zum Theater gehst Du nicht."
So schroff und einseitig er war, in der Tiefe'seines Empfindens lag etwas, das mit seinen Fehlern versöhnte. Er forderte viel, war aber auch zu großen Opfern bereit. Unb durch die Kraft seines ernstlichen Wollens vermochte er auch Andere seinem Willen zu unterwerfen.
Wie hätte auch Anna sich weigern können, wo er bereit war, so viel für fie zu thun? In ihren Augen war er ein Held, und wenn seine Strenge ihr auch vielleicht einige Scheu einflöfte, im Herzen bewunderte fie seine Thatkraft und fühlte fich stolz mit solcher Ausschließlichkeit geliebt zu werden.
Ohne zu zögern erwiderte fie: „Ja, daS will I ich versprechen, Franz."
„Anna hängt noch von Anderen ab, bedenke I daS Franz!" warnte die besonnene Mutter.
Entwickelung — nicht völlig gehemmt, wohl aber zu allseitigem Vortheil der Arbeiter und deutschen VolkSwirthschaft verlangsamt wird. Die Erhaltung einer leistungsfähigen deutschen Landwirth- schäft bedeutet die Erhaltung des deutschen Volkes in der Gegenwart und in der Zukunft. . . Nicht auf dem Wasser allein wird unsere Zukunft liegen; nein, unsere Zukunft lag und liegt noch weit mehr auf dem Lande, und so wird es auch bleiben . . .!" Sicherlich. Es ist nur zu bedauern, daß es überhaupt noch nöthig ist, solche an sich selbstverständliche Wahrheiten noch immer besonders heroorzu- heben und gegen die thörichten Angriffe zu ver- theidigen, die gegen sie gerichtet werden.
* Neue Bestimmungen sind vom Kaiser für die Mitnahme von Wikitärärzle« bei militärischen Hebungen ergangen. Truppen- theile und gemischte Abtheilungen in der Gesammt- stärke eines Bataillons, die zu einer nach dem Urtheil des Truppenkommandeurs oder des die Ü bung leitende» Befehlshabers voraussichtlich besonders anstrengenden Hebung ausrücken, sollen in der Regel von einem Ober-Assistenz-, Unter» oder einjährig-freiwilligen Arzt begleitet sein. Stehrn dem Truppentheile geeignete Militärärzte nicht zur Verfügung, so ist die Komman- dirung eines solchen bei dem Garnisonkommando zu beantragen. Bei größeren Truppenübungen, insbesondere bei den Mavöoern, bestimmt auf Vortrag des Korps-Generalarztes das Generalkommando, welche Militärärzte die Truppe zu begleiten haben. Dabei ist zunächst auf die jüngeren Rücksicht zu nehmen und darauf zu halten, daß der Sanitätsdienst in den Garnison- lazaretten, soweit diese nicht geschlossen werden, keine Störung erleidet. Die Vertheilung des militärärztlichen Personals ist, sobald sie fest- I steht, vom Korpsgeneralarzt dem Generalstabs- I arzt der Armee zu melden.
+ Die magere« Fahre kommen! Die Berliner Finanzoffiziösen bereiten allmählich auf weniger günstige Abschlüsse der Reichsfinanzen vor. Die ,Berl. Pol. Nachr.' schreiben, auf einen ähnlich günstigen Ausfall des Abschlusses für die Reichskasse auf das Jahr 1900, wie er in den letzten Jahren zu beobachten gewesen ist, fei leider nicht zu rechnen — trotz außer- r hofftfrfbet Steigerung der Einnahmen aus der d «t »teuer. In dem am 31. März beendeten Rechnungsjahre hat die Zuckersteuer eine Einnahme von 125 Millionen Mark ergeben und damit eine Höhe erreicht, wie fie noch niemals da war unter den Verbrauchsabgaben des Reiches. Im Etat war der Betrag aus der Zuckersteuer auf Ul1/» Millionen veranschlagt. Die Ausfälle an anderen Einnahmen müssen also recht bedeutend sein; und wie herrlich und rosig malten die Herren vom RegierungStische die Firanzloge aus, als es sich um die Bewilligung der letzten Flottenvorlage handelte; wie bestimmt | glaubten die Herren damals versichern zu können, daß auf eine Verringerung der Reichseinnahmen für eine Reihe von Jahren ganz und gar nicht zu rechnen sei! Nicht ein einziges Jahr hat die Herrlichkeit angedauert; und in absehbarer Zeit werden die Volksvertreter im Reichstage vor die unleidliche Ausgabe gestellt sein, sich nach neuen Einnahmequellen für das Reich ernstlich umzu- sehen!
Deutsches Keich»
Berlin, den 4. April.
h „Im «nlionake« Gesammt-Iuteress-", so schreibt der berühmte Volkswirthschaftler Professor Adolf Wagner, „liegt ein genügender agrarischer Schutz, ein höherer als der gegenwärtige, auch wenn dadurch die Jndustriestaaten-
„Ganz richtig gedacht, mein Kind," stimmte die Mutter bei. „Du solltest nicht vergessen, Franz, daß Anna sich durch ihren Gesang in Dein Herz gestohlen."
^Gerade deshalb will ich allein sie hören, Muiter," war die schroffe Entgegnung. „Eme Sängerin von Beruf muß fich zudem mancherlei gefallen lassen, besonders eine, die solche Eltern . . . eine solche Mutter hat," verbesserte er fich schnell.
Anna zog verletzt die Hand zurück, die er in der seinen hielt. «Sag' nm persönlich alles, waS Du willst, Franz, nur Über meinen Vater erlaube Dir kein tadelndes Wott."
Frau v. Hrbach sah liebevoll auf dos junge Mädchen, dessen nachsichtsvolle Hingebung einen so wohlrhuenden Gegensatz zu der s-tonunuslosen Strenge des Sodnes bdbete, die sie immer bekämpft hotte, die aber selbst Feude und Rührung dieses Augenblicks nicht zu unterdrücken vermochte.
Ganz eindruckslos verhielt ab#r auch er fich nicht gegen die Pietät seiner Braut; „Verzeih', verzeih'!" entschuldigte er sich. „Ich meinte ja Deine Stiefmutter, nicht Deinen Vater. Dich zu warne», ist übrigens meine Pflicht Versprich mir, nicht öffentlich zu fingen, Anna!"
„Nein, Franz, das kann ich nicht Mein Vater hat mich zur Konzertsängerin ausbilden laffen und rechnet darauf, daß ich als solche auftrete. Solange ich bei ihm bin, habe ich ihm zu geho chen in Allem, was nicht gegen mein Gewissen geht. Weshalb sollte ich auch nicht in Konzerten fingen, so gut wie Alice Barby,
besuch zurückgehalten haben. So wurde be-1 chloffen, zum Gründungstag selbst eine Denk- chrift erscheinen zu lassen und die Feier mf einen besser geeigneten Zeitpunkt zu ver- chieben.
In der festen Erwartung, daß dieser Auf- chub dem Feste zu Gute kommen wird, beehren wir uns jetzt, alle Mitglieder, Theilnehmer und Freunde zum
silbernen Jubiläum der Görres- gefellfcbaft D’tbunben mit der Generalversammlung für 1901 ergebenst einzuladen, welche in den Tagen vom 29. bis 31. Mai (Mittwoch, Donnerstag, Freitag der Pfingstwvche) im Görresbau zu itoblenj stattfinden wird.
In ernster Arbeit, . in froher Geselligkeit wollen wir zurückblicken auf den Weg, den wir eit 25 Jahren zurückgelegt, erwägen, was die Zukunft von uns fordert, dankbar gedenkend unserer Todten, mahnend die Lebenden, daß fie chr Werk fortfetzen in '.Liebe, Eintracht unb Ausdauer. Mögen die Koblenzer Tage einen Markstein bilden in der Geschichte unserer Ge- ellschaft; möge man einst von ihnen sagen önnen: fie bezeichnen den Beginn einer neuen Zeit des Wachsens und Gedeihens, in der es hr vergönnt war, ihren hohen Aufgaben zu »jenen mit gesteigerten Mitteln und erhöhter Spannkraft.
Tagesordnung:
Mittwoch 29. Mai, Abends 8 Uhr: Festversamm- lung im Görresbau.
Donnerstag 8 0. Mai, Vormittags 8 Uhr: Festgottesdienst in der St. Castorkirche; Vormittags 10 Uhr: Generalversammlung im Görresbau; Nachmittags 3 Uhr: Festmahl; nach demselben Spaziergang durch die Rheinanlagen und Konzert an der Trinkhalle.
Freitag81.Mai: Gemeinsamer Ausflug.
Näheres über Sektionssttzungen usw. wird spätestens bei Beginn der Feie- bekannt gegeben.
Nach § 5 der Statuten haben nur Mitglieder und Theilnehmer der Gesellschaft Zutritt zur Generalversammlung An der Festversammlung (29. Mai) und an dem Festmahle können auch Nichtmitglieder theilnehmen. Beitrittserklärungen nimmt sowohl der Borfitzende des Ortsausschusses, Jnstizrath Ed. Müller in Koblenz, wie der Generalsekretär der Gesellschaft, Dr. H. Cardauns in Köln, entgegen.
Wegen Beschaffung von Wohnungen wolle man fich möglichst frühzeitig an daS WohnungSkomitee ,. H. des Stadtverordneten Herrn Müller in Koblenz wenden.
München und Köln, im April 1901.
Der BerwaltungSauSschuß der GörreSgesellfchast: Prof. Dr. Frhr. v. Hertling, Borfitzender. Prof.Dr. Grauert, stellverrretender Verfitzender. Dr. H. CardaunS, Generalsekretär. Prälat und General- vikar Dr. Kreutzwald, stellvertretender Generalsekretär. Justizrath Dr. Julius Bachem. Sanitätsrath Dr. Hopmann.
Koblenz, im April 1901.
Der Ortsausschuß: Justizrath Müller, Vorfitzender.