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-ÄÄÄÄ“' mit Mnlerkaltunffs-Beilage „Issustrirte Sonntags-Zeitungi'
Druck und Verlag d«, Fuldaer Acttendruckeret peteregafc Nr. 2 CBarmottie).
JVs.n.
ll». Zur Hebammenfruge.
Vor einiger Zeit wurde gemeldet, daß man in Berlin an maßgebender Stelle mit den Vorbereitungen zu einer Neuregelung des Hebammen- wesenS beschäftigt sei. Ob diese Meldung sich auf Thatsachen stützt, wiffen wir nicht. Jedenfalls aber ist man im Großherzogthum Heffen uns in einem Hauptpunkte dieser wichtigen Frage einen Schritt voraus.
In Heffen sind nämlich feit 1891 durch Ministerial-Verfügung vom Juni 1891 sogenannte Wied erholungslehrgänge eingeführt, welche in jedem Jahre im Oktober und November für die Hebammen der Provinz Oberheffen in Gießen, im Frühjahr für Starkenburg und Rheinhrffen in Mainz abgehalten werden; die jeweilige Dauer eines Lehrganges beträgt 8 Tage. Die Hebammen werden alle 5 Jahre wieder eingezogen, so daß inzwischen etwa alle Hsbammrn (mit nur einigen Ausnahmen) durchgeübt haben. Neben diesen Kursen hat der Kreisarzt alljährlich bei Gelegenheit der Impftermine alljährlich eine Rev si ,n der Instrumente und Tagebücher vorzunehmen.
Die Einrichtung dieser WUderholungslrhr- gänge hat sich bis jetzt ausgezeichnet bewährt; wurde sie Anfangs von den ersten Theilnehme- rinnen etwas mißtrauisch angesehen, so wuchs bald die Zuversicht, daS Vertrauen. — Die Hebammen sahen alsbald ein, daß die Kurse den Vortheil haben, daß sie sich in der Lehranstalt sowohl über alle wichtigen Anforderungen ihres Berufes, besonders auch über das neue Hinzugekommene und Bewahrte orientiren können; besonders über die Antiseptik und Desinfektion konnten die älteren Hebammen, welche ja nur vorübergehend mal durch die Kreisärzte hierüber belehrt worden waren, genau aufgeklärt werden; sie konnten sich durch Beobachtung von der hohen Bedeutung der Antiseptik, der Reinlichkeit im wahrsten Sinne des Wortes überzeugen. Aber auch der Leiter der Lehranstalt hatte den Vor- thril, daß er über das Hebammenwesen in der Provinz sich genaue Aufzeichnungen machen und im Einvernehmen mit den Kreisärzten an der Reorganisation deS Hebammenwesens theilnehmen konnte.
Da der größte Theil bereits zum 2. Male den Kursus besucht hat, so ist man in Heffen jetzt über den Stand deS Hebammenwesens sehr genau orientirt; man hat genau kennen gelernt, wo es fehlt. Dank deS freundlichen Entgegenkommens der Regierung sowie der Aufrichtigkeit der Kreisärzte find in mannigfacher Beziehung Verbesserungen in Bezug auf Organisation, soziale Stellung, Tagebücher, Instrumente und besonders die Verpackung der Verbandstoffe durchgeführt worden. Die Kurse geben gerade in dieser Beziehung den besten Ueberblick über die noch zu beseitigenden Mißstände.
Man kann dreist behaupten, daß seit der Einführung der Nachkurse auch in Bezug auf die Sterblichkeits- und Erkrankungsziffer im Wochenbett eine deutliche Beffrrung eingetreten ist, die sich sowohl in der großen Hessischen Landesstatistik, als auch in kleinen statistischen Zusammenstellung m zeigte. (Es sind beispielsweise eine Reihe von Ortschaften notirt worden, ca. 25, in welchen seit Einführung der Nachkurse überhaupt kein Todesfall mehr an Wochenbettfieber beobachtet wurde) Diese Thatsache beweist zur Genüge den Vortheil der Nachkurse und läßt den Wunsch berechtigt erscheinen, daß auch in anderen Bundesstaaten nach dem Vor- bllde des Großherzogthum« Heffen die Nachkurse für Hebammen als obligatorisch für alle eingeführt werden.
Durch Entgegenkommen der hesfischen Regierung wurde eine kleine Theilnehmerzohl der benachbarten preußischen Kreise Fulda und Hünfeld zur Theilnahme an len Nachkursen w der Hebammenlehranstalt zu Gießen (Frauenklinik unter Geheimrath Professor Dr. Löhlein) Melassen. Die Kurse wurden von dem Herrn Professor Dr. Walther abgehakten und bestan en tn einer gründlichen theoretischen Unterweisung an den Vormittagen, prattischen Uebungen, Untersuchungen und Beobachtungen im Wochen- faale, sowie Uatersuchungsübungen am Phantom.
Aus dem Kreise Fulda haben folgende 8 Hebammen am Kursus im November 1900 theil- genommen: 1. Albinger-Büchenberg, 2 Arnold- Erbach, 3. Auih-Niederkalbach, 4. Larbig- MagdloS, 5. Mehler-Steinau, 6. Nüdter-Dieters- yausen, 7. Nophut-Hofbieber, 8. WerndH-Peters- erg. Von diesen hat eine ihr Examen im EAre 1879, 6 in den 80er Jahren und eine im Jahre 1897 gemacht. Alle haben nach Ausweis »er ihnen ausgestellten Zeugniffe mit Erfolg an
IuLöa, Mittwoch, den 3. April 1901
28. Jahrgang.
dem Nachkursus theilgenommen. Es wäre sehr zu wünschen, daß allen ihren Kolleginnen Gelegenheit geboten werden könnte, in gleicher Weise ihre Kenntniffe und Fertigkeiten zu vervollkomnen.
Soll der Lnudrvirth im Sommer eine tägliche Zeitung halte«?
Ueber diese Frage hat ein bayerisches Blatt eine Preisfrage erlassen. Es lief eine Menge ausgezeichneter Bearbeitungen ein. Seit dieser Zeit ist es schon bedeutend besser geworden; die Erkenntniß, daß man auch im Sommer schon im eigenen Interesse nicht ohne Zeitung sein kann, bricht sich mehr und mehr Bahn. Für die wenigen aber, welche noch an der alten Ansicht festhalten, daß „keine Zeit" zum Lesen vorhanden, veröffentlicht die genannte Zeitung einige der eingegangenen Zuschriften. „Ein Mensch, der heutzutage keine Zeitung liest, existirt nicht. Das gilt, wie für jeden Kulturmenschen, auch für den Landmann, ja für diesen weit mehr als für die meisten Städter, wenn man seinen Beruf berücksichtigt. Einmal hat die Zeitung, oder besser gesagt, ihr Inhalt, für ihn allgemein menschliches und politisches Interesse, wenn anders er es nicht vorzieht, wie ein Wilder Inner- Afrikas dahinzuleben. Tagtäglich passirt in der Welt so viel des Neuen, Wissenswerthen und Merkwürdigen, das man als civilisirter Mensch wissen muß. Aber ranz abgesehen davon wird derjenige, welcher im Sommer keine Kenntniß von den Vorgängen auf unserem Planeten nimmt, im Winter sein Blatt halb oder gar nicht verstehen, wenn darin Nachrichten enthalten sind, welche auf jene Ereignisse Bezug haben. Und sollte es dem Landmanne gleichgiltig sein, was in seiner nächsten Nähe vorgeht: Brände, Unglücke, Verbrechen, Todesfälle, Feste usw.? Alle diese Vorkommnisse wird er ohne Zeitung erst nach langer Zeit erfahren, vielleicht gar nicht, obwohl sie ihm oft von Bedeutung sind. Ungewarnt kann der zeitungslose Mensch Betrügern und Schwindlern in die Hände gerathen, kann falsche Münzen einnehmen, während dem andern diese Fälle durch die Zeitung signalisirt sind und dieser auf seiner Hut ist. Der Landmann ist auch Staatsbürger. In den Parlamenten wird über das Wohl und Wehe des Reiches, des Staates und der Landwirtbschaft berathen. Dort werden Gesetze erlassen, die meist tief in die Sphäre eingreifen, dort wird über den Haushalt des Staates beschlossen.
Besonders der heurige Sommer wird Entscheidungen bringen, die für den Landwirth von eminenter Bedeutung sind. Es sei hier nur an die Frage der Getreidezölle, des Weingesetzes u. a. erinnert. Was nun speziell den Landmann angeht, das sind die Marktberichte, Schrannenberichte, Viktualienberichte usw., um so mehr, als heutigen Tages bei dem ge- gesteigerten Weltverkehr die Lage der Preise sehr schwankend ist. Will er da blindlings kaufen oder verkaufen? Kann er sich aber vor Nachtheil bewahren, kann er günstige Konjunkturen benutzen, wenn er keine Zeitung liest? Und noch eines! Will der Oekonom sich nicht den Nutzen aneignen, der sich ihm in den Annoncen der Geschäftsleute durch Ermöglichung eines billigen Kaufes bietet? Nach diesen Ausführungen bedarf es wohl keines weiteren Beweises für die Noth- wendigkeit einer Zeitung für den Landmann, auch im Sommer. Und doch habe ich mit keinem Worte noch jener überaus nützlichen und kostbaren Rathschläge gedacht, welche in den speziell für seinen Beruf und seine Thätigkeit berechneten Beiblätter zu einer Zeitung niedergelegt sind. Ist das alles nicht genug des Angenehmen, Vortheilhaften und Nothwendigen für die paar Pfennige, welche eine Zeitung monatlich kostet? Uebergenug! Nutzen und Preis stehen in gar keinem Verhältniß. Ja, höre ich sagen, das ist recht schön und gut und richtig. Woher aber nehmen wir Landleute die Zeit zum Zeitunglesen im Sommer,? Lieber Leser, nimm mirS nicht übel, daß ich frei von der Leber weg rede! Der Einwand mit der fehlenden Zeit ist blos eine Phrase, eine überkommene Redensart, eine bequeme, den anderen nachgesprochene Gewohnheitsausrede. Oder ist es ein gedankenloses Hangen daran, daß das Urherrle vor hundert Jahren auch kein Blatt gelesen habe, und doch ein tüchtiger Bauer gewesen sei, ohne zu bedenken, daß wir in einer ganz anderen Zeit leben, daß das, was vor hundert Jahren gegolten hat, heute gar keine Bedeutung hat oder zum Nachtheil geworden ist, daß es damals auch noch keine Maschinen und Essenbahnen gegeben hat und sein Urgroßvater vielleicht gar nicht lesen konnte. Was die Zeit zum Lesen betrifft, so muß sich jeder selbst sagen, daß sich mit vernünftiger Eintheilung derselben jeden Tag einige freie Minuten ergeben, selbst in düngender Erntezeit, wo er schnell seine Zeitung durchfliegt und sich vom wichtigsten unterrichtet. Am Sonntag, wenn der Landmann seine religiösen Uebungen verrichtet und allenfallsige Geschäfte erledigt hat, so hat er Muße genug, sein Blatt genau
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Fast in allen Staaten sind jetzt automatisch feuernde Geschütze und vielfach auch schon automatische Handfeuerwaffen eingefühlt, nachdem sich da« bet den kleineren Kalibern dieser Waffe e'n- geführte technische Prinzip, den beim Schuß entstehenden Rückstoß der Waffe zur Wiederladung und zum Weiterfeuern nutzbar zu machen (automatische Femrwaffen) in der Praxi« für Militärwaffen bewährt hatte.
Allmählich ist man dann einen Schritt weiter gegangen, und hat zunächst die leichten Feldgeschütze vermittelst motorischer Kraft, in derselben Art wie die Automobil-Sportfahrzeuge bewegt, um die thierische Zugkraft zu sparen. Thatsächlich hat sich ja die automobile Fortbewegung im privaten, sportlichen und geschäftlichen Verkehr bewährt, sodaß ein Automobilfahrzeug heute al« ein zuverlässiges Verkehrsmittel gelten kann. Zuverlässigkeit ist aber einer der ersten Erfordernisse der Kriegr- brauchbarkeit.
Dementsprechend hat man neue Automobilgeschütze konstruirt, die einen Motor haben, auf
einem Dreiradgestell montirt sind und ein auto matische« Schnellfeuergeschütz leichten Kaliber« führen, sowie auch mit einem leichten Panzerschild zum^Schutz der Bedienungsmannschaft versehen sind.
Unsere beistehende Zeichnung stellt ein solches automobiles, automatisches Schnellfeuergeschütz in perspektivischer Ansicht dar, der ein Grundriß beigefügt ist. Aus beiden Zeichnungen kann man klar und deutlich die Konstruktion und die Bedienungs- sowie Fortbewegungsart erkennen. Unter dem Sitz für die Bedienungsmannschaften befindet sich der Motor und der Wasserbehälter, im vorderen Theil des Fahrzeuges der Munitionsbehälter für das Maschinengewehr des Fahrzeugs. Das Gewicht eines solchen Fahrzeuges mit Gewehr und voller Ausrüstung beträgt 500 Kilo, die Räder haben einen Durchmesser von 36" und pneumatische Reifen. Die Maschine kann 6 Pferdestärken entwickeln und hat für 600 Kilometer Fahrt Brennmaterial.
durchzustudiren und von allem ihn Berührenden und für ihn Interessanten Notiz zu nehmen. Deshalb nochmals,: „Winter" oder „Sommer" sind für da» Halten einer Zeitung ohne Belang, der Landman« muß immer eine Zeitung haben. Es wäre komifch und unvernünftig, sich da nach der Jahreszeit richten zu wollen, als ob für den Landmann im Sommer der Weltenlauf aufhörte!" (Bestellungen auf die,Ful- daer Zeitung' werden noch fortwährend angenommen.)
Kermifchtr».
* Sine Schüterepistek. In dem Nachlasse Emanuel GeibelS hat sich folgender Schülerbrief gefunden: Herrn Dichter Emanuel Geibel hier, Kuhberg Nr. 16.
Lübeck, den 11. Februar 1882.
Hochgeehrter Herr (Seibel! Wir haben heute Ihr Gedicht „Frühlingshoffnung" zu Ende gelernt. Bor acht Tagen haben 5 nachfitzen müssen, weil fie'S nicht konnten, und heute haben 2 was mit dem Stock bekommen, weil fie'S noch nicht konnten. Daran haben Sie wohl nicht gedacht, al« Sie das Gedicht machten? Sie find noch einer von den kurzen Dichtern, Schiller ist am Längsten, der ist aber in der 1. Klaffe. Der Lehrer sagt, daS Gedicht ist sehr schön; eS gibt aber so viele schöne Gedichte und wir müssen sie alle lernen Wir möchten Sie darum bitten, machen Sie nicht noch mehr Gedichte! Kriege gibt eS auch immer mehr und wir müssen die Schlachten lernen. Geographie ist besser, da kann man immer mal nach der Karte sehen, aber die Gedichte und di» Schlachten find am Schlimmsten. Und dann hat jeder Dichter auch noch eine Biographie mit Geburtsjahr und Todesjahr! Bet Ihnen brauchen wir »och kein Todesjahr zu lernen. Wir wünschen Ihnen ein recht langes Leben!
Hochachtungsvoll und im Auftrage
Karl Beckmann, RI. II., Wohnung: Gröbelgrube Nr. 27.
LandwirtstschaMches.
X Es ist mit Freuden zu begrüßen, daß die Spalierzucht, d. h. die Bekleidung bisher kahler Mauerflächen mit Fruchtbäumen, immer weitere Kreise interessi t. Besonders südliche, aber auch nach Süd- Osten und Süd-Westen sehende Mauern find geeignet zur Bepflanzung mit Wein-, Birnen- »der Aepfel- spalteren. solche Spalierbäume gereichen nicht nur dem Hause zur Zierde und dem Befiher zur Freude, sondern ste werfen, bei nur einiger Pflege, eine recht schöne Nebenetnnahme ab. Spalierfrüchte werden immer schöner, größer, wohlschmeckender, alS vom Hochstamme geerntetes Obst. Wie einträglich ein solches Mauerspalier werde» kann, darüber berichtet W. Kliem-Gotha in der neuesten Nummer des praktischen RathgeberS im Obst- und Gartenbau. Derselbe befitzt am Mauerspalier die Sorte Triumph de Vienne, welches ihm in 14 Jahren 358,50 M. eingebracht hat. Eine ganz vorzügliche, farbige Abbildung dieser Sorte, sowie auch eines neuen Apfel-, des Akeröapfels liegt der Nummer, die vom GeschäftSamt des praktischen RathgeberS im Obst-^und Gartenbau zu Frankfurt a. O. zu erhalten
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Marktberichte.
* April. AmtlicheNotirungderVieh-
markt-Preise. Zum Berkaus standen: 597 Ochsen, 62 Bullen, 1023 Kühe und Färsen (Stiere und Rinder), 456 Kälber, 207 Schafe und Hämmel und 1474 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht Ochsen: a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwerth« biS zu 6 Jahren 66—68 M., b. junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 60—62 M., o. mäßig genährte junge, gut genährte ältere 54—57 M., d. gering genährte jeden Alters 00—00 M. Bullen: a. vollfleischige höchsten SchlachtwertheS 58—55 M., b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 49—50 M., c. gering genährte 00—00 M. Kühe und Färse» (Stiere und Rinder): a. vollfleischige, ausgemästete Färsen (Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwerthes 58—60 M., b. vollfleischige, ausgemästete Kühe höchste» Schlachtwerthes bis zu 7 Jahren 54—56 M., c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickele jüngere. Se und Färsen (Stiere und Rinder) 42—44 M., d.
ig genährte Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) 31—82 Mk., e. gering genährte Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) 28-30 M. Bezahlt wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht: Kälber: a. feinste Mast- (Bollm. Mast- und beste Saugkälber 78—80 Pf., b. mittlere Mast- und gute Saugkälber 70—73 Pf., c. geringe Saugkälber 60 bis 63 Pf., d. ältere gering genährte Kälber (Fresser) 00—00 Pf. Schafe: a. Mastlämmer und jüngere Mast.- hämmel 60—62 Ps., b. älteqe Mafthämmel 56—58 Pf. c. mäßig genährte Hämmel und Schafe (Märzschafe) 00—00 Pf. Schweine: a. vollfleischige der fernere» Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu l*/< Jahren 59—03 Pf., b. fleischige 57—58 Pf., o. gering entwickelte, sowie Sauen und Eber 56—00 Pf., d. ausländische Schweine (unter Angabe der Herkunft) —. Pf. Bezahlt wurde für ein Pfund Lebend- gewicht: Kälber a. 46—49 Pfg. b. 42—44 Pfg., Schweine a. 46—00 Pf., b. fleischige 45 Pfg. — Aus Oesterreich standen 103 Ochsen und 2 Bullen zum verkauf. Geschäft in Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand bedeutend, in Kleinvieh flott, Markt geräumt.
Gottesdienstordnung i« Fulda.
Gründonnerstag. Dom. Bon 5 Uhr an werden Beichten gehött, nach jeder halben Stunde wird die Kommunion auSgetheilt. Um 9 Uhr Bifchöfl. Hochamt und darin Weihe der hl, Oele und zuletzt Uebertragung deS Allerheiligsten in daS hl. Grab zur Anbetung, 4 Uhr Matutin, dann Andacht vor dem hl. Grabe. — Stadtpfarrkirchr. Bo» 5'/, Uhr ab jeoe halbe Stunde AuStheilun, der hl. Kommunion. 8 Uhr Hochamt, Abends 6 Uhr Andacht. - Michaels' ? Uhr Amt mit Kommunionaustheilung, 5'/. Uhr Abendandacht. — Pfarrkirche nun hl. Krille 7 Uhr Hochamt 5 Uhr AbendanÄt. - Seoerikttche' 8 Uhr Hochamt, 6 Uhr Schlußandacht. — Frauen drrs- Gelegenheit zum Empfange der hl. Sakra- mente Mogens von >/«6 Uhr an, 8 Uhr feierliches Amt mit Generalkommuni"n, 2 Uhr Ceremonie der