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Saftrett: Die einspaltige Petit» »eile oder deren Raum löPsg.. Re­klamen die Petit- zeile 25 Pfg.; bei Wiederholungen wird entsprechend, Rabatt gewahrt.

mit Zlnterhaltungs-Meikage „IKuffrirte Sonntags-Ieitung"

JVo 73.

Jutöa, Freitag, den 29. März 1901.

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28. Jahrgang.

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Römische Briese

Vermischtes.

Kiterarische»

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Curatus <Teder, «L pr. ph. m.: im i,so, 2,00 in ÜA . SA ist das feinste rabhtet der Nu

zu Berlin. Wer hilft?

Für jede Gabe im

Berlin 80., Wrarrgelstraße 84.

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stantinopel, Generalauditor der Apostolischen Kammer Samminiatelli-Zaberella; der Erzbischof von Benevent dell' Olto; der Affeffor bei der Inquisition Gennari; der Erzbischof von Ferrara, Boschi; der zum Metropoliten von Ravenna bestimmte Bischof von Pavia, Riboldi; der Bischof von Verona, Bacilieri, der päpstliche MajordomuS della Volpe; der Unterstaats­sekretär Tepepi; der Sekretär der außerordent­lichen kirchlichen Angelegenheiten CavagniS; Pater Martinelli von den Augustinern, ehe­maliger Generalprior seines Ordens, gegen- wärtig Titularerzbischof von Ephesus und oposto- lischer Delegat bei den Vereinigten Staaten von Nordamerika; der Bischof von Krakau, Johann

letzten Tagen ergoffrn und zwar vom päpst­lichen Hofe aus Allein unter den Soldaten der sogenannten palatinischen Ehrengarde wurden 18 Orden vertheilt und Ehrenpromo­tionen vorgenommen. Auch der Bologneser Conte Äkquaderni ließ seine bekannten Bene werenti-Kreuzchen tüchtig rechnen, sodaß nun­mehr wohl die meisten der römischen Zeitungs­schreiber und Mitglieder katholischer Vereine sich damit schmücken können. —

In der vergangenen Woche wurden einzelne Theile Italiens durch Hochwasser und Ueberschwemmungen heimgesucht. Dies- mal war es besonders der Norden, bezüglich Ober­italien, welche« besonders zu leiten hatte. In den Ebenen vcn Florenz, Pisa und Verona ereigneten sich zahlreiche Unglücksfälle, viele Felder wurden vollständig überschwemmt, eine große Anzahl Häuser stürzte e-n, ganz« Heerden wurden vom Strome forrgeriffen und leider find auch wiede­rum eine verhäitnißmäßig große Anzahl an Menschenleben zu beklagen. Auch die Römer fürchteten wiederum eine Tib rüberschwemmung. Glücklicher Weise verminderte fich der Waffe» stand der Tiber seit vorgestern Mittag um mehrere Meter, sodaß heute jede Gefahr ausge­schloffen erscheint. Trotzdem waren das Forum Romanum, das Pantheon, die Umgebung der Paulskirche sowie andere niedrig gelegene Stadt- th-ile überschwemmt und wer zur genannten Basilika oder nach dem Trappistenkloster Tre Fontane wollte, mußte fich theilweise durch Barken oder Waffrrkarren befördern lasten.

Besonders leiden Surch diese Regengüsse die Eisenbahnlinien wegen der größern und kleineren Lawinen, welche in großer Anzahl auf den Bahnkörper niederfollen und erhebliche Be­triebsstörungen und Materialschäden verursachen.

Die Kandidaten für die im April abzu­haltenden Kardinalernennungen haben nunmehr sämmtlich die offizielle Benachrichtigung von ihrer bevorstehenden Beförderung erhalten. : Es sind dies der Titularpatriarch von Kon-

zumeist bitterarme, katholische Mitbrüder bitten herzlichst um ein Fasterralrnoserr für den so dringend nothwendigen

den Markt bringen, damit auch der weniger bemittelte Arbeiter sich dieselbe beschaffen kann. Diesem so wichtigen Bestreben schließt auch die Missionsdruckerei in Steyl, postl. Kaldenkirchen (Rhld.) sich an, indem sie in ihrer „Unterhaltungs-Bibliothek" Hefte zu je 10 Pfg. in zwangloser Reihenfolge erscheinen läßt. Den Inhalt bilden kurze Erzählungen, Berichte, Schilde­rungen erbaulicher und belehrender Natur. Es liege« uns 2 Hefte vor. Heft 1: Buntes aus dem Chinesen­reiche. Heft 2: Der Mönch von Lützelburg. Novelle von Dr. Matth. Höhler. In fünf Kapiteln. Wir können die beiden Heftchen nur aufs beste empfehlen und wünschen dem Unternehmen einen guten Erfolg.

Das find wahrhaft goldene Worte aus dem Munde eines katholischen Prol fforS, der die Korporationen aus nächster Nähe seit vielen Jahren beobachtet hat, dessen Urtheil hundertmal mehr gilt alS das abfällige Uttheil selbst dieses oder jenen Katholiken, der mit katholischen Studentenkorporationen eben noch gar nicht in Berührung gekommen und darum auch nicht das Wesen derselben erfaßt hat Werdet also, ihr katholische Studenten, Füchse nur in einer der vielen katholischen Korporationen! Was „Füchslein" bedeutet ist gut wenn ihr es eurem Vater bald sagt: Volpes est animal sine mente es ratione, semper magnam cigarrarum quanti- tatem secam portans et burschibus offeiens. »Das Füchslein ist ein lebendes Wesen ohne Sinn und Verstand, daS stets eine Menge Cigarren bei fich trägt und den „Burschen" an­bietet." Er steckt gleich noch ein Dutzend mehr ins Rävzel nach dieser Erklärung, die freilich erst einige Jahre nach Cicero ausgestellt sein dürfte.

Rom, 25. März 1901.

Ein wahrer Ordens- und Ehren- zeichenregen hat sich über Rom in den

C Kathol. Abiturienten, werdet und bleibt katholische Studenten.

In allen Zeitungen liest man jetzt die Be­richte über die Prüfungen an den höheren Lehr­anstalten. Unter den Abiturienten sind gar manche katholischer Konfession, die nicht Theo­logen werden und irgend ein anderes Fach- studium auf der Universität betreiben wollen. Mutter und Vater eines solchen katholischen Abiturienten find nicht ohne Sorgen, wenn sie daS Ränzel zum ersten Male schnüren und den „Herrn Studenten" an die Bahn geleiten. Es sängt ja für den Herrn Sohn die Zeit der goldenen Freiheit an, er wird akademischer Bürger und tritt in den schönsten Abschnitt des Univerfitätslebens, in die „Fuchsenzeit" ein, d. h. in die Vorbereitungszeit auf das gewöhnlich ein Semester später beginnende wirkliche Studium. Wie und wo soll er diese zu- bringen? Wo soll er hingehen, um seinen katholischen Prinzipien entsprechend ins akademische Leben erngesührt zu werden?

pr. PH. Mfc.; l.W, 1,80, 2,00 ■. 2,40 Ist das feinste Abrikpt derjfagett.

• FR lNo SöHHe, Haue *S. •

SisWichk Lkktmtsschulk fu Hünfeld.

Dieselbe soll mit dem kommenden Sommersemester am 15« April d. I. eröffnet werden und die vier unteren Klassen der Gymnasiums (Realgymnasiums) umfassen.

Um frühzeitig einen Ueberblick über die etwaige Schüler­zahl zu ermöglichen, wolle man vom 17. d. Mts. ab möglichst bald die Anmeldungen unter Vorlage eines Geburts- (Tauf-) und Impfscheines sowie einer Schulzeugnisses, eventl. auch über er­haltenen Privatunterricht, an den Unterzeichneten gelangen lassen.

Hünfeld, den 10 März 1901.

Der Rektor: Sondergeld,

Reklamen- und Auzeigerrtheil.

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worden. — Aus der Schweiz. Der im Genfer Zuchlhause untergebrachte Kaiferinmörder Luccheni legt fortgesetzt eine starke Widersetzlichkeit gegen big Anord­nungen der Befängnißverwaltung an den Tag. Es ist ihm neuerdings wegen Meuterei und Ungehorsams eine Disziplinarstrafe zudiktirt worden, nämlich STage unterirdischen CachotS, 60 Tage Jsoltrzelle, sowie Ver­bot jeglichen Besuches. — Die in der Schweiz ver­anstaltete Sammlung für die Wittwen und Waisen ge-

Keflügetzucht.

Kalkbeine der Hühner. Als eine sehr unan­genehme Plage stellen sich bet den Hühnern zuweilen die sogenannten Kalkbeine en; die Beine der Hühner sehen bann auS, als wären die Thier« im Kalk herum­gelaufen. Die Hornschupprn sind entweder ganz ver­schwunden oder stehen aufwärts. Die Ursachen sind Milben (Srabmilben), die fich unter die Hornschuppe» einbohren; die graue Maffen sind die Ausscheidungen. Die Hühner haben sehr zu leiden durch heftiges Jucken und haben Tag und Nacht keine Ruhe, magern zuletzt stark ab, legen wenig, später gar nicht mehr. Die Krankheit ist sehr ansteckend und solche Hennen dürfen nie zum Brüten benützt werden, da es die jungen Küch- kein an ihre zarten weichen Beinchen sofort erben. — Wenn rechtzeitig behandelt, find die K.lkbeine heilbar. Tüchtiges Einretben von Schmierseife (grüner), nach ein paar Tagen abbürsten mit warmem SB aff er und Ein­reiben mit Schwefelfalbe oder Creolin mit einem Th eil Brennspiritus vermengt (eventl. mehrmals zu wieder­holen). Außer der Behandlung der Hühner ist Reinigen von Sitzstangen resp. Erneuerung derselben und gründ­liche Reinigung hezw frisches Tünchen des Stalles noth- wendig. Nach dem Abwaschen mit warmem Waffer werden die Beine mit einer Salbe von Schweineschmalz, Olivenöl und Schwefel gut eingeschmiert.

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Die Antwort lautet für übrrzeugungStreue katholische Studenten nicht anders als: Ich trete in eine katholische Korporation ein. An allen deutschen Universitäten sind jetzt solche vor­handen, an vielen sogar zwei oder drei, so daß der einzelne Student je nach Gutdünken in die eine oder andere als Füchslein „einspringen" kann. Die katholischen Korporationen zer­fallen in farbentragende und nichtfarben­tragende. Beide Arten sind gut, und wenn eS einem früheren farbentragenden katholischen Studenten, wie es der Schreiber dieser Zeilen war, auch lieber ist, wenn katholische Abiturienten in eine farbentragende eintreten, so muß er doch sagen: Beide Arten sind gut und em­pfehlenswert h. Wähle eine von beiden, junger katholischer Student und du hast prinzipientreu gehandelt. Springe nur nicht bei einer nichtkatholischen ein. In all' diesen KorpS, Burschenschaften, Landsmannschaften, akademischen Gesangvereinen u. s. w., glaub es mir, geht es zu mindestens versteckt gegen den Katholizismus und du wirst, sobald du dich dort gut katholisch zeigst, bald das Wort Rosenkranzbeter und schlimmeres hören müssen.

Was die katholischen Studenten - Vereinigun­gen zu bedeuten haben, findet fich vorzüglich, kurz, knapp und treffend in der soeben im Schöningh'scheu Verlage in Paderborn er­schienenen Schrift von Prälat Prof. Dr. Heiner in Freiburg in Br.: „Nochmals theologische Fakultäten und tridentinische Seminare" auf Seile 63 ausgesprochen: „Durch Anschluß an eine katho­lische Korporation bewahrt der katholische Student seinen aus dem Elternhause mitgebrachten Glau­ben und lernt ihn offen bekennen. Hier wird er durch den beständigen Umgang mit Gleichgesinnten vor den sittlichen Gefahren bewahrt. Hier bekommt er Aneiferung zum Studium, lernt auftreten, reden und disputiren. Hier wird fein Wesen geschliffen und sein Charakter gestählt, hier bildet er sich zu einem Manne, ber auf Grundsätze hält und nach Grundsätzen lebt. Hier lernt er sich begeistern für Ideale und knöpft daS Band der F r e u n d s ch a f t, daS ihn als „Philister" für das ganze Leben an die Fahne des katholi­schen Glaubens skffelt. Man darf wohl als Regel aufstellen: Ein katholischer Student, der sich einer katholischen Korporation, sei sie „Verbindung" oder „Verein", anschließt, ist meistens für seinen Glauben gerettet. Auf unseren katholschen Studenten - Korporationen beruht deshalb haupt­sächlich die Zukunft unserer katholischen Sache in Deutschland, zumal in den höheren gebildeten Schichten der Gesellschaft. Ohne diese würden uns jährlich Hunderte von katholischen Studenten verloren gehen, die einst im Leben einflußreiche Stellungen als Juristen, Philologen, Aerzte, Soztalpolitiker re. einnehmen werden."

Mehrere gebrauchte Iahrräber find billig abzugeben. [1354

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selben begraben, als er in ein Hausthor einfahren wollte und dabei umfiel. Sie wurden sämmtlich schwer verletzt. — Nürnberg. Die Strafkammer ver- urthetlte den l8jährigen Monte.tr Ammon, der das Dienstmädchen Undheim auf deren ausdrücklich s Ver­langen im nahen Reichswald erschoß und fich dann selbst einen Schuß beibrachte, wegen Verbrechen wider daS Leben zu anderthalb Jahr Gefängniß. — Wien. Hosrath Professor Dr. Pastor in Innsbruck ist als Nachfolger Sickels mit der Leitung des österreichischen historischen Instituts in Rom betraut

i Kniaz von Kozielsko sowie Freiherr von Skibenrky ; Fürsterzbischof von Prag. Der heili e Vater i wird den ersten neun der genannten Prälaten I den Kardinalshut im öffentlichen Konsistorium i (18. April) aufsitzen, während die drei letztge- nannten denselben erst in einem späteren Kon­sistorium erhallen werden. Zur Überreichung deS Baretts werden sich päpstliche Ablegaten so­fort nach Beendigung des geheimen Konsistoriums zu den neuen Kardinälen Martinelli, Kozielsko und Skrdensky begeben, ebenso Nobelgardisten zur Ueberreichung deS rothen Käppchens.

Bekanntlich sind von diesen 12 neuen Mit­gliedern des Kardinalkollegiums nicht weniger alS zehn Italiener. Nach ihrer Ernennung werden 39 italienischen Kardinälen nur 28 Aus­länder gegenüber sieben. Die meisten dieser nicht italienischen Mitglieder deS geheiligten! Kolle­giums aber bekleiden hohe Stellen im Episkopat ihrer betreffenden Länder, kommen selten nach Rom, nehmen also nur wenig an der Regierung der Kirche theil und treten eigentlich nur gele­gentlich einer Papstwahl ober eines Concils in Aktion. In ber Kurie, dem Mittelpunkte ber kirchlichen Regierung, aber fitzen fast ausschließ­lich geborene Italiener, 23 an ber Zahl, welchen nur 4 AuSlänber gegenüberstehen, unb zwar je ein Deutscher, Franzose, Spanier unb Pole: die Kardinäle Steinhuber, Mathieu, Nives y Tulo unb Ledochowski. Dieses sehr ungleiche Verhältniß der Vertretung einiger großer Na­tionen im Kardinalskollegium, verbunden mit der neuerdings beabsichtigten Verstärkung des ita­lienischen Elementes, hat denn auch nicht ver­fehlt, an einzelnen Stellen eine ziemlich offene und starke Oppofition hervorzurufen.

Unser Parlament ist noch immer nicht zu einer Entscheidung unb zu einer bestimmten Stellungnahme dem neuen Ministerium gegen­über gekommen. Es ist daher beim besien Willen noch nichts Bestimmtes Über seine Lebens- dawr zu sagen. Das aber kann schon jetzt mit Bestimmtheit vorausgesagt werden, daß diese Lebensdauer des M.nisieriums Zanardelli - Gio- litti-Prinetti in seiner gegenwärtigen, politisch- unnatürlichen Zusammensiellung nicht groß fein wird, jedenfalls nicht lang genug, um auch nur einen kleinen Theil aller derjenigen Reformen auszuführen unb schönen Pläne burchzusühren, welche es auf fein allgemeines Programm ge­schrieben hat.

fallener Buren hat bis jetzt eine Summe von rund 177000 kranken ergeben.

• De» ne«« Ster« gibt seinen Beobachtern fort­während neue Rälhsel auf. Sein Licht hatte biS zum 13. März ziemlich beständig abgenommen, am 17. wurde ein beständiges Aufflammen um wenige Stufen von vnS beobachtet und am 20. telegraphirte Pokrowsky aus Dorpat an die astronomische Zentralstelle in Kiel, daß die Helligkeit wieder am Zunedmen fei. Diese Zu­nahme kann jedoch nur von sehr kurzer Dauer gewesen fein, denn am 21. erschien ui S der Stern kaum mehr fo hell wie am 13., und am 24. (Sonntag) hat er eine der merkwürdigsten Phasen seine? Lichtwechsels durch­gemacht, nämlich eine ganz rapide Abnahme um etwa eine halbe Srößenklafle in weniger als zwei Stunden. Die Abnahme hält jetzt noch an und der Stern ist jetzt schon fo schwach, daß er nur noch mit Hilfe genauerer Karten auszufinden ist

* Kin objektiver Mensch. Ein bekannter Wiener Finanzmann gab einem ebenfalls bekannten Kollegen mit hinreichender Deutlichkeit zu verstehen, daß er die Ehrlichkeit nicht zu beffen Eigenschaften zählen könne. Der also Charakterifnte fuhr auf und tief: „Dafor werden Se wer Genugthuung geben!“ — „Lieber Freind," versetzte der Andere mit herzgewinnendem Lächeln, indem er die Rechte erhob und fie bedenklich hin und her be­wegte, „lieber Freind, mer fernten kaine Kavaliere, Beide nich!"

♦ Hine gute Aarihie. „Ich finde das höchst un­passend, George. Seit drei Tage find wir verlobt und Du hast Papa schon angepumpt * — „Seltsam! Du bist in meiner Praxis wirklich die Erste, die fich über so was aufhält'

* Aevtrffüsfig. Arzt (einen bei der Rauferei arg zugerichteten Bauer verbindend): „Nun wollen wir auch das Ohr wieder annähen!* — Bauer: „Ach, lassen Sie das nur, Doktor... das reißen fie mir ja bei der nächsten Gelegenheit doch wieder weg."

* Er kennt sich aus. -Dichter: „Hat der Herr Direktor mein Trauerspiel schon gelesen ?" — Theater­diener : „Nein! Ich habe wenigstens noch nichts im Papierkorb gefunden."

* Guter Rath. „Denk' Dir nur, der Müller hat gesagt, ich sei ein Kameel. Was würdest Du an meiner Stelle thun?" — „Ich würd's nicht — weiter bekannt machen "

(*) Ak«im« Aachrichten. Berlin. Der König hat der Gräfin Droste - Bifchering auf Burg Vischering bei Lüdinghausen die Erlaubniß zur An­legung des von der Erzherzogin Maria Jofepha von Oesterreich ihr verliehenen Vternkreuzordens ertheilt. — Kempen. Der Senior der Bürgermeister im Regterungsbezirke Düsseldorf, Herr Bürgermeister Spickenheuer zu Grefrath, wird am 1. Mai dieses Jahres nach fünfzigjähriger Wirksamkeit daselbst sein Amt niederlegen. — Mainz. Der Mainzer BerschöuerungSverein bewilligte alS Zuschuß für daS.

von der Stadt Mainz in der Neuen Anlage zu errich- ! Unterhaltuugsbibliothek. Missionsdruckerei in Steyl. tende Palmenhaus 10,(00 M"rk und für dass Hefte in zwangloser Reihenfolge ä, 10 Psg. Denkmal deS Bauraths Kreißig 6000 Mk, - Frank- i Dem Ueberfluß an geist- und sittenverderbender

®ir mnhin “w i ,m S Lektüre kann nur durch Verbreitung gediegener,

Fran znr Kur begeben wollte? plötzlich E Herzschlag" "npfehlenswertherSchristen möglichst vorgeb-ugt werden. — Stuttgart. Der Historienmaler Fidelis Ben- öf, begrüßen, daß ver­

te! e ist, 76 Jahre alt, hier gestorben. — Mün- Wtebene katholischeBerlagsanstalten eine gute und be- chen. Bier Kinder und eine Frau, die auf dem ’ lehrende Erzahlungs-Litteratur zu billigem Preise auf Trottoir das Borbeisahren eines mit Schilfrohr be- \ *" " *“ ' ' '

labenen Wagens abwarten wollten, wurden unter dem-