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ertung

Pdmeef« Hf. 1 flbmweiri.

Jutta, Samstag, beit 16. März 1901.

Centrumsabgeorbneten Dr.Orterer undDr.Salier.

Reklame«' uud Auzeigeutheil.

wUh»rtt'aa?& stellen sich die Ergebnisse der Bewilligung von Akters-, Invalide«- «. Ara«. «-»-Meute» tn der Zett vom 1. Januar 1891 bis Ende Dezember 1900 wie folgt:

t-’C

Posten

15 827

24 553

268 20

Zusammen:

40'153

Krankenrenten

zusammen

1092415 M. 8« 4

Altersrenten . . .

Invalidenrenten.

Krankenreuten . .

186

293

2

Davon sind erledigt durch

Nach Abgang durch Tod re. bleiben noch zu zahlen

Bon den Rentenempfängern sind bezw. waren beschäftigt

«Ott g

Gesammt- JahreSbetrag der bewilligten Renten

laus dem neuen deutschen Botschafter an seinem Hofe, dem Grafen von Alvensleben hat ange­deihen lassen. Diesem Letzter» ist an Ehrungen stiider- fahren, was ein Botschafter nur überhaupt verlangen kann, und gleichzeitig wird in russischen Regierungs- vrganen darauf hingewiesen, daß in den gegenseitigen guten Beziehungen der Monarchen zu ein­ander kein Wandel irgendwelcher Art eingetreten sei. Man braucht gerade kein Prophet zu sein, um Vorhersagen zu können, daß Herr von Witte ia dem von ihm in so unglaublich ungeschickter Weise be­gonnenen Streite nicht Sieger bleiben wird.

Aus Hessen ist über einen Vorgang berichtet worden, der der erste in seiner Art ist. Bei dem Kammerpräsidenten Haas in Darmstadt fand ein par­lamentarischer Abend statt, und zum erften Mal nahmen sozialdemokratische Kammermit­glieder an dieser Veranstaltung Theil. Auch der Großherzog war, wie üblich, anwesend und unter­hielt stth, tote mit Abgeordneten aller Parteirichtungen, , ... - utt ucm aunoer tetne

mtt sozialdemokratischen Abgeordneten Gnade und sein Erbarmen zuwendet. Nur Solchen Ullrich aus Offenbach. kann und will dieFirche Ablässe verleiben, welche im

nellenGrundcharakter der preußischen Volksschule fest­halten und daß er auch Schritte thun will, um den Zusammenhalt zwischen Kirche und Schule fortgesetzt ju pflegen und zu festigen. Freilich entsprechen die

Thaten der preußischen Kultusminister in diesem Sinne nicht immer ihren Worten. Aus den Ereig­nissen der Zukunft werden wir ersehen, wie dieser Minister seine wohlwollende Worte in Thaten umzu­setzen gedenkt.

Der Hirtenbrief des Hochw. Herrn Erzbischofs von Köln handelt über den Ablaß im Allgemeine» und über den Jubiläums - Ablaß insbesondere. Wir entnehmen dem Schreiben folgende Stellen: „Der Ablaß ist nichts Anderes als eine durch die Träger der kirchlichen Schlüsselgewalt, den Papst und die Bischöfe, gewährte Nachlassung zeitlicher Sünden« strafen mittels einer entsprechenden Zuwendung aus dem zuvor genannten Gnadenschatze. Der Ablaß er­gänzt und vervollständigt die Wirkungen der sakramen­talen Lossprechung. Im Ablasse wie im Bußgerichte ist es derselbe göttliche Heiland, der dem Sünder seine

In wohlthuendem Gegensätze zu den Kosakenan­griffen der Blätter in St. Petersburg, die auf den

der persönliche Adel verbunden.

, Während der letzten Zeit hat in der Presse wiederum die Besetzung des Bischofsstuhles in

- eA eine große Rolle gespielt. Die Reichsregierung wünscht bekanntlich, daß der Domherr Zorn von

Bulach Nachfolger auf dem genannten Bischofssitze

werde. Die Kurie hat aber Bedenken gegen diese

Kandidatur, rein kirchliche Bedenken, wie ausdrücklich festgestellt worden ist; und es scheint leider so, als wolle die Regierung dennoch an der Kandidatur Zorn von Bulach noch weiter festhalten. I» der Ge­hässigkeit, die gewiffe Liberale nun einmal gegen alles, was katholisch ist und von Katholiken gethan wird, hegen und nicht lasten können, behaupten sie, politische Rücksichten auf Frankreich spielten bei den Be­denken des Vatikans eine Rolle. Erstens versichert der Papst das Gegentheil, und das allein genügt Zweitens aber liegt die Annahme solcher überzarten Rücksichten in Rom auf Frankreich gerade jetzt gar wcht nabe. Die französische Regierung handelt mit threr Ordensverfolgung doch ganz und gar nicht so, daß der Vatikan Neigung verspüren sollte zu einer solchen außerordentlichen Rücksichtnahme auf Frank­reich. Und endlich drittens wird es den Franzosen vermuthlich äußerst gleichgiltig sein, ob der deutsche Regierungskandidat Bischof von Metz wird oder nicht.

Was die Rusten in Ostasien wollen, leugnen sie, oder verschweigen sie doch hartnäckig. Sre geben nicht einmal zu, daß sie die Mandschurei dau.rnd ein- uu Vlt v.tuc.t vlu|lvcniE„ oer । vollem Aber alle Nachrichten, die darüber bayerischen Abgeordnetenkammer zu erwähnen, an bic das Gegentheil; und außerdem

Centrumsabgeordneten Dr.Orterer undDr.Daller. lcVneR £iek - auch neue Plane über Korea zu Mit der Verleihung dieses Ordens ist, wie bekannt ya6<n' Jedenfalls berichten englische Blätter von der der persönliche Adel verbunden. ' Landung einer bewaffneten russischen Macht in Ma-

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Der Tod hat einen der eigenartigsten Politiker des Reichstages sich abgeholt: Freiherr von umm ist in der Nacht vom 9. März auf seinem Schlöffe Halberg nach langem Leiden sanft ent­schlummert. Er ist nicht ganz 65 Jahre alt geworden, gehörte dem Reichstage aber schon seit mehr als dreißig Zähren an, denn er wurde bereits in den Norddeut­schen Reichstag gewählt. Freiherr von Stumm war em Man» von edlem Sinne und thatkräftigem Streben; vor allen Dingen hat ihm die deutsche Industrie sehr v-el zu danken. Aber mit dem edlen Wollen war bei dem Freiherrn von Stumm ein Zug von Gewalt- thätigkeit vermischt, der sich bei ihm auf allen poli- schen Gebieten hervordrängte und darum auch seine sozialpolitischen Bestrebungen in sehr schädlicher Weise beeinflußte.

1 733 765 M öO H «41 350 „ 00 „

Aus den Fasten-Hirtenbriefen der deutschen Bischöfe.

IV.

»

Wochen-Wunöschau.

(Nachdruck verboten.)

X Fulda, 16. März.

Das Attentat, das in Bremen von einem jungen Menschen gegen den Kaiser verübt worden ist, hat die unangenehme Folge, daß der Monarch mehrere Wochen lang das Bett und das Zimmer hüten muß. Leider wird der Kaiser aller Wahrschein­lichkeit nach bis in die letzten Tage dieses Monats hinein an des Zimmer gefesselt sein; aber das deutsche Volk dankt dem lieben Gott dafür, daß der Ueberfall ohne gefährliche Folgen für das Leben des Kaisers geblieben ist. Die Mehrzahl der katholischen Bischöfe hat Dankgebete für die Errettung des Kaisers ange­ordnet, und in den katholischen Kirchen der Erz­diözese Breslau, namentlich also in der Berliner Delegatur, sind noch dem Hochamte die mächtigen Töne des herrlichen Te Deum erklungen zum Saufe gegen Gott für die Errettung des Kaisers aus Lebens­gefahr. Saß der junge, noch nicht zwanzig Jahre alte Schlosser Weyland bei der That seiner geistigen Kräfte nicht Herr gewesen ist, steht fest. Epileptiker, ein solcher ist der junge Bursche, unterliegen vielfach geistigen Störungen; und davon, daß er von anderer ®eite zu der unseligen That aufgereizt worden wäre, ist bisher nichts ermittelt worden.

28. Jahrgang.

das Sündenbekenntniß entgegen zu nehmen und bie Lossprechung zu erteilen berufen sind. Durch bie größere Milde der Kirche sollen alle Sünder ohne Ausnahme ermutigt und angeregt werden zu einer auf« richtigen Bekehrung und zu einem heilbringenden Be- kenntniß ihrer Schuld. Sas Jubiläum ist also in Wahrheit eine außerordentliche Gnadenzeit rür die Sünder, für alle Christen."

Sas Jubeljahr und der Jubiläums­ablaß ist auch noch von mehreren anderen Mit­gliedern des deutschen Episkopates zum Gegenstand der diesjährigen Fastenbetrachtungen gewählt worden. So behandelt z. B. der Fastenhirtenbrief des Hoch­würdigsten Herrn Bischofs von Trier das heilige Jahr, was es ist, welche Gnaden es bietet und auf welche Weise wir uns dieser Gnaden theilhaftig machen können.

DerHochwürdigsteHerrBischof vonRottenburg schildert kurz seine Jubiläumswallfahrt, seine Eindrücke in der ewigen Stadt und beim hl. Vater und handelt dann von Jesus Christus, dem Gottessohn und Gottmenschen, und ermahnt die Gläubizen, an Christus, den wahren Gott und Gottessohn zu glaube», ihm zu huldigen und in Christus — dem Gottmenschen und dem einzigen Weg zu Gott zu wandeln.

Der Fastenhirtenbrief des Herrn Erzbischofs von München-Freising behandelt ebensalls das Jubi­läum und seine Früchte und wird Begleitet mit aus­führlichen Bestimmungen über die Feier des allge­meinen Jubiläums im Jahre 1901 und mit den Vollmachten, die dem Erzbischof aus diesem Anlaß von Papst Leo XIII. übertragen wurden.

Ser Fastenhirtenbrief des Bischofs von Passau befaßt sich in gleicher Weise mit dem abge­laufenen Jubeljahr und dem großen Jubiläumsablaß, den der Papst für die Stadt Rom gewährt hatte. Ser Bischof wirft einen Rückblick auf die Pilger­fahrten und gibt seiner Freude Ausdruck, daß auch aus der Siözese Passau eine gute Anzahl von Laien, Klerikern und Priestern die Pilgerfahrt unternommen haben.

Auch der Fastenhirtenbrief des Herrn Bischofs von Speyer behandelt das Jubeljahr und den vom Papste ausgeschriebenen Jubiläumsablaß, sowie die Bedingungen, unter denen derselbe zu gewinnen ist. Sas Hirtenschreiben ermahnt die Gläubigen warm, recht eifrig die Gnadenmittel der Kirche während des Gnadenjahres 1901 zu benutzen.

Vermischtes«

* Auf der Sekundärbahn. Zugführer (int Warte­saal an einige Passagiere herantretend, die Skat spie­len): „Meine Herrn, wenn Sie jetzt nicht die letzte Runde ansagen, müssen wir ohne Sie abfahren!"

* Schmeichelhaft. Kontorist (am Telephon): „Herr Chef, da ruft uns einer Gauner, Haderlump und Schwindler an. Wahrscheinlich will er Sie per­sönlich sprechen!"

* Paffend. Gauner (zum andern): „Su, nächstens feiert der Willem fein fünfundzwanzigjähriges Jubiläum als Einbrecher, da könnten wir ihm eigentlich zusammen einen silbernen Dietrich schenken."

jMtftrttti Di» einspaltige Petit- Milt oder beten Rauml5Psg„R» kkamen btt Petit- |tile 25 Pfg.; bei Wiederholung« wird entsprechend. Rabatt gewährt

Durch seine Verletzung ist der Kaiser daran ver­hindert worden, persönlich dem Prinzregenten Lu i t-

Worten zum Ausdrucke gebracht, und nicht minder herzlich hat Prinzregent Luitpold feinenSanf dafür ausge- Arochen. Als Vertreter des Kaisers ist der Kronprinz nach München gereift, um die Glückwünsche der kaiserlichen Familie auch noch persönlich zum Ausdrucke zu bringen. I" Bayern ist der Geburtstag dcs Regenten in über­aus festlicher Weise begangen worden. In diesem Falle ist es aber i icht zu viel gesagt, daß ganz Deutschland an dem Feste aufrichtigen und lebhaften Anthetl genommen hat. Gott erhalte noch lange Jahre den Prinzregenten Luitpold in unveränderter Rüstigkeit und geistiger Frische!

Unter den Auszeichnungen, die der Prinz­regent anläßlich seines Geburtstagsfestes verliehen I hat, ist besonders die Verleihung des Verdienstordens der bayerischen Krone an die beiden Präsidenten der ।

Der Reichstag hat zuletzt den Etat der Schutzgebiete und den Etat des Reichseisenbahnamtes erledigt, ohne daß besondere Ereignisse dabei zu ver­zeichnen wären. Besondeler Erwähnung werth ist nur die Thatsache, daß der Reichstag auch diesmal wieder die Forderung der Regierung abgelehnt hat, toe Ostafrikanische Zentralbahn durch das «eich selbst bauen zu lassen. Dies geht hervor aus »er Ablehnung der Forderung von zwei Millionen ws erste Baurate für das erste Stück der Zentralbahn X°n dem Hafenplatze Dar-es-Salaam bis Mrogoro. Dagegen hat der Reichstag eine Entschließung ange- tnn en' der derReichskanzler ersucht wird,demReichs- »°ge auf annehmbarer Grundlage eine Vorlage zu machen

he Ausführung des Bahnbaues durch private "Ukernehmer. Sie Vorlage soll nach einer Erklärung "euen Kolonialdirektors Dr. Stübel unverzüglich "Ie, gesetzgebende» Körperschaften gelangen. Bis 'tctn soll nur noch der Etat erledigt werden

preußischen Abgeordnetenhause! eschaftigt man sich fortgesetzt mit dem Kultus- fcewn' 6 ule K«lturkämpfer sind sehr ärgerlich auf

Kulturminister Studt, well dieser nicht nach yrem Sinne von vorn herein alle berechtigten Forde- ru«^" der Katholiken und überhaupt alle Fordc- L°s^„,.ruruckweist, die aus christlich-konfessionellen erES^'' entformgen. Im Gegentheil ist es als mittfteis ^"derholte Kundgebung des Kultus- sters »erzeichne», d«ß er an dem konfefliv -

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Attest« gratis und franco.

Renten mit einem Gesammt- Jahresbetrage von “ Der von dem Reiche zu leistende Zuschuß beträgt

Mich« bleiben Ende Dezember 1900 e»s Mittel» der Aa»bes-Derkcher»»a«7 »«ssa« <u Renten zu zahlen jährlich . . . . .

Sonderbare Nachrichten, von denen die eine so ziemlich immer der voraufgegangenen widerspricht, kommen vom südafrikanischen Kriegsschau­plätze. Frikdensverhandlungen finden jedenfalls statt: und zwar ist General Louis Botha auf der Seite der Buren derjenige, mit dem der britische Oberbe­fehlshaber Lord Kitchener in Unterhandlungen ge- I treten ist, um die Buren geneigt zu machen zur Unter-- I Weisung unter britische Oberherrschaft. Das Merk- ; würdige dabei ist augenscheinlich der Umstand, daß der Sold at Kitchener den Buren mildere Bedingungen zngestehen will, als die Diplomatie in London — gerabe das Gegenthell von dem, was man in solchen Fällen sonst zu sehen gewohnt ist. Aber auch die Be­dingungen, die Lord Kitchener stellt, find — wenig­stens nach den vorliegenden Nachrichten — unan­nehmbar für die Buren, wenn diese überhaupt noch in der Sage sind, etwas auf sich zu halte». Lord Kitchener hat nämlich verlangt, General Christian Dewet und Präsident Steijn sollten von der „Amnestie" ausgeschlossen sein, die England den Buren gewähren wolle. Lord Kitchener stellt sich dabei also auf den Standpunkt des rechtmäßigen Oberherrn gegen Empörer — solche schmachvolle Bedingungen kann und darf Louis Botha nicht unterschreiben, wenn er em Mann ist!

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I kann und will dieKirche Ablässe verleihen, welche im Stande der Gnade sich befinden; den mit schweren Sünden Belasteten also nur dann, wenn sie durch würdigen Empfang des Bußsakramentes oder durch eine vollkommene Reue die Nachlassung ihrer Sünden und der ewigen Sündenstrafen erlangt haben. Auch nach dieser Seite hin werden durch den Ablaß die Forderungen der göttlichen Gerechtigkeit nicht verletzt. Die Kirche kann und will Niemandem die sakramentale Lossprechung oder einen Ablaß verleihen, der nicht I ernstlich bereit ist, seine bisherige Gemeinschaft mit der schweren Sünde aufzugeben, die nächste Gelegenheit derselben zu meiden, das Aergerniß oder sonstigen I Schaden, den sie zur Folge hatte, nach Kräften wieder gut zu machen, die im heiligen Bußgerichte aufzulegende Genugthuung zu übernehmen, die nothwendigen Schutz­mittel zur Vermeidung des Rückfalles willig zu er­greifen. Und endlich knüpft die Kirche den Ablaß in allen Fällen an irgend welche besondere von den Gläu­bigen zu leistenden Tugendübungen, wie Fasten, Ge­bete, Almosen und dergleichen. Es war also ein be- dauernswerthes Mißverständniß der katholischen Lehre I vom Ablaß,. wenn gesagt wurde, daß er die dem Christen geziemende Bußgesinnung untergrabe und den sittlichen Leichtsinn fördere. Das Gegentheil ist wahr, meine theueren Erzdiözesanen. Wenn 'die Kirche den Gläubigen Ablässe anbietet, so will sie damit »icht ihren Bußeifer hemmen, sondern ihn anregen und be­teben. Der Ablaß soll den christlichen Büßer, nicht aber den unbußfertigen Sünder mit der beglückenden Hoffnung belohnen, vaß die Schulden, die er vor Gott aufgehäuft, nun vollständiger getilgt werden, als es durch den Empfa-ig des Bußsakramentes bereits ge­schah und durch die von ihm selbst geleistete Genug­thuung und Strafeistehungallein geschehen könnte. Sie Kirche will nicht sittlichem Leichtsinn durch den Ablaß Vorschub leisten, sondern ihre treuen Kinder zu einem noch eifrigeren Tugendstreben durch ihn ermuntern. Damm ist jedes neue Unterpfand für die Gottgefällig­keit unseres Büßens und Wirkens, welches die Kirche «ns darbietet, für uns ein Antrieb zu größerem Eifer I sompo auf der Halbinsel Korea" wö'mft"f7ellich 7ickt! ^nb iumt trr1euen Ausharren auf dem Wege des Heiles, gesagt ist, daß diese englischen Berichte auch auf voller £aru™ hatten wir auch freudig mnd dankbar fest an Wahrheit beruhen. Nichts ist vorsichtiger aufzunehmen ^Cr $etIt8en Kirche, daß sie von

als englische Berichte über russische Maßnahmen in KuTh“8 l 8“ spenden, und

I Asien! Uns Seutschen kann es übrigens gl-ichgiltig ! den Gläubigen zum Heile

fein, was Rußland in Ostasien unternimmt/wenn die ö- btenIl<$ feL (Kirchenrath von Trient.

Chinesen nur uns selbst das geben, was sie uns schuldig ..

sind. Sie Hoffnung, daß nun Friede herrsche auf dem 9aJ?\°aor9?$s.e,n ®!"ne' Heuere Erzdiözesanen, chinesischen Kriegsschauplätze, hat sich leidet i Lob dem Jubelablaß, de» die

ganz und gar nicht bewahrheitet. Es finden fortgesetzt w ^“h^ allen Rom-

Gefechte statt, und es ist zunächst ein Ende derselben I S "' A ®lau?9en ““«orten ge­rächt abzusehen. Sem deutschen Reichstage ist x lm°-^.91.e$e,c^nct J?or a“cn übrigen

entsprechend dieser Lage, eine neue Forderung ®“aben- welche er

im Betrage von 123 Millionen Mark für den China- 2 ^ie 0U^St%t9r.DoiL^,rcn Sunden zu Gott

Feldzug zugegangeu. Wenn es nur die letzte ist' bekehren wollen, erschließt. Nicht nur die vollkommene VA , . .. . .. m ‘ V, Tilgung aller bisher ve> wirkten zeitlichen Sündenstrafen

“Lußl aN d und die Bereinigten Staate» will ihnen der Statthalter Christi dadurch ermöalicben ' ?roertfa fuhren wacker Zollkrieg. Sie Amen- er erleichtert ihnen auch die zum Ablaß erforderliche ^n« haben letzt sogar den russischen Kriegsschiffen Versöhnung mit Gott und die SBiebererfanauna des

«TSifS S&im W*" Unternehmer aus bem russischen Gebiete. Allzu lange wirb ber Zollkrieg wohl aber nicht bauern; bann »erben es beibe Streiter satt haben, sich gegenseitig unnützen Abbruch zu thun.

Meint täglich, „»nähme der Amm- xnb Feier- J^.Bierteljthrl.

lelvnnaerloh» «chBeßellgeld in MKa and ans- L»rf l«.50Ps.

6*r ^“^/^?^kkcher»»asa«ftatt Aesse«-Massa», deren Bezirk bie Regierungsbezirke Kaffcl und WieS« baden, sonne daS Furstenthurn Äaldeck umfaßt, sind seit dem 1. Januar 1891 überhaupt bewilligt:

7 933 Altersrenten im Gesummt - Jahresbetrage von — 1 064 053 M. —

14 231 Invalidenrenten „ „ „ „ = 1 865 825 „ 50 „

276 Krankenrenten „ „ „ = 39 827 „ 28 ,

— 22 431 Renten mit einem Gesummt - Jahresbetrage von — 2 »69 705 M 70

Hiervon find nach Berücksichtigung bet durch Tod rc. erfolgten Abgänge Ende Dezember 1900

»och zu zahlen: 3 716 Altersrenten im Gesammt - Jahresbetrage von — 513 917 M. 60 «Ä

Invalidenrenten „ „ „ „ = 1 192 418

27 430 „ 20

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