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27. Jahrgang.
Iuwa, Mittwoch, den 19. Dezember 1900.
JU 291
Zweites
Marktberichte
carnd einer anoeren Interessenten dieses
nur zwei Drittel von dem eingebracht, wa« e« kostete. Wie viel Millionen da verloren wurden, wird niemals genau bekannt »erden. Dagegen haben ganz fimple Jahrmarkt» - Neuigkeiten, Karuffel«, »ürfelbuden, gewöhnliche Schenkwirth« schäften wieder riesige Geschäfte gemacht. Da» war etwa» für« „Volk", kostete nur wenige Sou«, die bet solchen Gelegenheiten auch dem Aermsten locker genug sitzen, und — die Zeit läßt sich bei so etwa« ja ebenso gut herumbringen, wie bei einer großen Attraktion, wo da« Entree 1 oder 2 Frank« kostet. Die Masse bringt e« eben auch bei Wett-
soll, deffer ist.
Immerhin — wenn der Löwe Blut gerochen — ich wollte sagen: wenn Paris Geld rollen gesehen hat, dann weiß man nicht, waS eS thut. Tine ganze Reihe von stattlichen Gebäuden, bequemen Straßen, eine monumentale Brücke, die unterirdische Stadtbahn und vielleicht auch die Rollbahn werden das Andenken an die Jahrhundert-Ausstellung noch lange wachhaltrn. Und wenn der Schutt weggeräumt sein wird — 60009 Wagenladungen rechnet man für die Ausstellungsgegenstände, 200000 Wagenladungen für den Bauschutt — dann ist eS nicht unmöglich, daß schon wieder die Zurüstungen für „la prechaine“ beginnen, es könnte ja sonst der Fall eiutteten, daß eine andere Stadt und ein anderes Land Pari» zuvorzukommen suchte — und das kann doch kein Franzose ertragen!
und Sicherheit.
Am schwere» Etchentisch, der mit Büchern und Zeitschriften regellos überladen ist, fitzt ein Mann, io» schon ergrauende Haupt in die feine schmale Hand gestützt, und träumt über das ausgeschlagene Buch hin. Jetzt richtet er fich auf, und in dem grelle» Licht treten die tiefen Runen über den rroßen, ernsten Augen wie schwarze Striche hervor, )ie jede« Jahr in da» Antlitz de» Arzte» geschrieben hat. Vergrämt ist er und vereinsamt, aber nicht hart geworden in seinem ernsten Berufe, und wer an seine Thür klopft, dem folgt er gern, doch ist et wieder drinnen in seiner Wohnung, dann bricht da« bischen Halt zusammen in ihm, und er träumt und sinnt. Vor einer Stunde noch war er freundlich grüßend in da« kleine Häuschen an der Stadtgrenze gekommen, um selbst am Feiertag noch einmal nach dem altersschwachen Mütterchen zu sehen. Gelaflen plauderte er mit ihr und ihren Kindern und Enkeln. Doch al« er bei« Verlassen de» dämmrigen Hinterstübchens einen Blick in die schon erleuchtete Wohnstube warf, wo der Weih- nachttbaum schon in Flittergold und buntem Schmuck bereit stand, da wurde er ungeduldig unv unwirsch und überhörte gar den verspäteten FetertagSwunsch
war e« hell.
Der Kaufmann saß am Schreibtisch und neben ihm stand sein jüngster Sohn, der zum ersten Mal al« Kaufmanns-Lehrling nach Hau» gekommen war und nun dem Vater allen Eifer« die neuesten Versuche und Erfolge in Geschäft und Handel erläuterte. Der Jüngling erklärte und erzählte, der Vater horchte stolz auf — und nur in der dunklen Ecke lehnte einer auf dem Divan und hörte nicht.
Auch der Aeltere, schon ei» stattlicher Univer-1 itätrstudent, war in den Ferien daheim, doch er war nicht daheim, er weilte am Grabe der armen Mutter, der stattlichen, schönen Frau, die vor drei Jahren der Schreck über einen großen Verlust aufs Krankenlager geworfen — und da kein Arzt, zur Seite war, mußte sie sterben, denn keiner konnte ihr helfen. Al« er damals in ihr brechendes Auge geschaut und ihm daraus ein großes Leid entgegenleuchtete, da war in ihm |ber Wunsch erwacht, sein Leben in den Dienst der anderen
Francs, die Ausgabe» llß1^ Millionen, also um 2 Millionen Defizit. Das ist über alle Erwartungen günstig. Die Nationalisten, die Gegner der Regierung, welche von Anbeginn an ei« großes Wehegeschrei gegen die Ausstellung erhoben hatten, haben also auch hier Unrecht bekommen. Das wird indeß nicht verhindern, daß fie lustig weiter schreien. Nur unfetn „Feinden" hat die Ausstellung genutzt, so heißt es. Sie habe» fich herausgerechnet, daß Deutschland für 700 Millionen Francs verkauft habe, Frank- reich dagegen nur für 170 Millionen — also Idas vielprophezeite Sedan aufwirthschaftlichem Gebiete! Natürlich find solche Zahlen ziemlich willkürlich gegriffen; nirgends ist eine Statistik, mit der sie zu beweisen oder zu wider-
legen find. „ ~ .
Immerhin ist zuzugestehen, daß Deutschland einen gewaltigen Erfolg auf der Ausstellung hatte, der ihm einen um viele Millionen erhöhten Maaren - Umschlag zuführen wird. Deutschland hat auch die meisten Besucher zur Ausstellung gesandt. Wir waren selbst den Engländern über, die durch den Krieg in Südafrika festgehalten wurden. Wir scheinen uns in der That zu kleine» Reise-Onkels ausbilden zu wollen. Auch in Rom waren be- kanntlich die Deutschen in diesem Jahre am stärksten verriete», und von den Palästina- Reisenden hört man, wie dort der deutsche Fremden-Zufiuß und damit auch deutscher Einfluß und deutsches Ansehen gewaltig in die Höhe schnellt. Wen» der deutsche Michel etwas unternimmt, macht er's eben aCfeitig und gründlich. Auch die Verbindungen, welche die Weltausstellung angeknüpft hat, werden von den Deutschen mit Umsicht und zäher Energie befestigt und weitergepflegt. Die Vertretungen deutscher Geschäfte in Paris sind mit einem Schlage wie die PUze aus der Erde geschaffen. Meist sind dieselben natürlich in den Händen eingeborener Franzosen ober solcher Deutschen, »ie schon lange in Frankreich angesessen find. Aber auch deutsche Reisende erscheinen aus der Bildfläche, Absatz zu suchen. Im I" ereffe beider Länder, die fich bisher so fremd gegenüber standen, ist da» nur freubig zu begrüßen. Die Deutschen könne» ein bischen Eleganz uni Ge- fälligkeit, welche bei ben französischen Produkten gefangen nimmt, »och ganz gut gebrauchen. Und ben Franzosen thät eine Auffrischung des »lute« und ihres ArbeitSgeisteS, wie auch eine Auf- rütteln»« aus alten bequemen, für bie Dauer aber ftagnirenben u»b verderbliche» Gewohnheiten ebenfalls gut. So werden schließlich beide Länder
lieben ee so. Das Menschenherz aber kehrt bann nach innen und freut sich seiner friedlichen Ruhe
der jungen Frau. r „ \
U»b nun saß er wieder in seiner Junggesellenklause, voll von Gedanken. Da — war das nicht Gesang? Er hob den Kopf und lauschte. Dann trat er an da« Fenster und schaute hinau«. Ach, da« hatte er ja schon wieder vergessen — heut' war Weihnachten. Ä] u
Bei dem alten Major drüben standen die Kinder um den brennenden Baum, und erst wie eine Helle Silberglocke, dann in vollem Chor drang e« zu ihm hinüber, da« alte, nimmer alte Weihnacht«- lied: „Ehre sei Gott in der Höhe!" Der einsame | Mann am Fenster stand und lauschte und schaute ■ in die Nacht hinaus und seine Gedanken flogen fort, weit fort.-- L .
In beut behag ichen Wohnzimmer de« Kaufmann» brannte der Weihnachtsbaum. Sein Vater, sonst ein harter, ernster Man», der nur für sein Geschäft lebte, hie!, den jüngsten Blondhaar auf den Knieen und schaute mit ihm unverwandt auf die knisternden Ke,zn und all die hübschen Geschenke, die da« Kiuoe«auge gierig verschlang.
Der Aeltere lehrte träumerisch und sinnend an der Mütter Knie, der stattlichen, schönen Frau, auf die er so stolz »ar. Und alle waren glücklich und zufrieden — e« war ja Weihnachten.
Jahre vergingen, da« große Zimmer in dem alterihümlichen K»ufman»«hanse war öde und kalt geworden, und nur in dem kleinen Hinterstübchen, wo in der Ecke der dunkle Werthschrank stand,
er bleiben, dann konnte da» sehnsuchtzerriffene Herz noch wieder vernarben. Da kam plötzlich die Nachricht, sein Bruder fei geflohen und sein armer alter Vater sitze wegen Fälschung hinter Eisengittern. . „ .
Da bäumte sich Alle« in dem jungen Arzte auf und mit dem wilden Nothschrei au« der gepreßten Brust zerrissen die Bande heiliger Erinnerung, die ihn fesselten an Alle«, was ihm lieb und theuer gewesen. Der verletzte Stolz wühlte und rang in seinem Innern, er wurde Hart, sogar gegen seine Braut, die wohl ahnte, daß ein bitterer Kampf in dem stolzen» aber weichherzige» Manne I wühlte. Er aber sagte kein Wort, ging her und hin, und schließlich nahm er bei dem alten Rach seinen Abschied, — die Verlobung war aufgehoben. Er wollte und konnte nicht ertragen, daß Andere unwissend an seiner verletzten Ehre theil- haben, sein vergiftetes Leben mitschleppen sollten.
(Schluß folgt.)
Menschen zu stellen.
Der Vater sträubte sich nicht und ließ ihn ziehen — er lebte nur für sein Geschäft. Doch wie der Aelteste nun unbewußt im Angedenken an seine gute Mutter aufschluchzte, da wandte der Kaufmann fich um: „Was ist Dir, Franz? „Ach, nichts, Vater, nur ist heute Weihnachten, und da muß ich an die Mutter denken immer, immer * Da stand der Kaufmann auf und ging hinaus. Seine Söhne folgten ihm, es war schon
dem üblichen Profefforenball war sie ihm zum ersten Mal begegnet, die Tochter de» Mebi- zinalrathes. Sie kannte ihn schon, der Vater hatte von ihm erzählt, und bald tauschten zwei Herzen fich aus, die zueinander gehörten, beide so einsam und fich selbst überlassen, beide ohne Mutter. Als der alte Rath seinen jungen Asststenten in traulichem Gespräch mit seiner Tochter fand, da grüßte er ihn freundlich, fast herzlich, was er sonst nicht gewohnt war an dem alten, stillen Manne.
Und als am Weihnachttbaum die Kerzen brannten — zum ersten Mal wieder seit der Räthin Tod, — und als zwei junge, blühende Seelen sich in heißer Liede gefunden, da weinte der alte, stille Mann, weinte über das Glück seiner Kinder. Franz war auch glücklich, überglücklich. So mußte
Mrihnachtr«.
Skizze von Friedrich Castelle.
------ (Nachdruck verboten.)
Wie da« klingt und summt im großen Kachelofen. Die harzigen Kiefernscheite knistern und knallen und durch da, Rostgitter fließt ein langer, friedlicher Wärmescheln über den helldunklen tiefbraunen Fußboden. Draußen tollen die leichten Schneeflocke» im naßkalten Wind umher, — sie
WM aif Mt WfUmllthMj. «on unserem Epezialkorrespondenten. Pari», 17. Dezember 1900. (Nachdruck verboten.)
Literarisches.
,Bolksfre«nd znr Beförderung der Mäßigkeit u»d Gesundheitspflege^ (Herausgeber I. Reumann, Honnef am Rh.), jährlich mit Porst» 80 Psg., 100 Exemplare pro Jahr 15 Man.
Aus der Dezember-Nummer heben wir besondte» die Berichte über die Kölner Gürzenich-Versammlung zur Bekämpfung der Trunksucht und den ueugegrün- deten rheinischen Verband hervor, insbesondere aus dem Bortrage über die Aufgabe der Kirche auf diesem Ge- biete, ben dringlichen Wunsch Papst Leo XIII. bete, die Belehrung des Volke« und de« persönlichen Beispiels. Mehrere Gesellenvereine find der Aufforderung der Bonner Katholiken-Bersammlung gefolgt und ü-rd körperschaftliches Mitglied des katholischen MaßigkeW- Vereins geworden. Mögen noch viele Vereine folge» und auch Viele persönliche Mitglieder durch Abonnement auf das ebenso billige tote reichhaltige Monatsblatt werden.
aurstellungen.
Die einzige große Schaueret, welche gut ab- geschnitten hat, war ber Kostüm-Palast. In ihm war alles zusammengetragen worden, was ba« moderne Babylon an Luxus, Ueppigkeit und Berschwenbung aufzuweise» hat. Da steht Paris hoch über aller Konkurrenz; und bas war daS richtige Schaustück für bie Lebewelt, für biet Leute, bie mit Tausenden um fich werfen — einerlei, ob fie ihnen gehören ober nicht. Das Eintritt-gelb im Kostümpalast betrug I 3 Fr cs., mehr wie bei irgend einer anberen Schauerei. Aber die Interessenten dieses Genres laffen sich durch die Höhe des Eintritts
nicht abschrecken. So hat den» da» Unternehmen ohne Schaben abgeschnitten. Der eigentliche Profit liegt freilich noch anderswo: nämlich in der gewaltigen Reklame, welche bie im Kostüm- palaste vertretenen Firmen, bie großen Schneider-, Bijouterie-, Coiffeur- etc. Geschäft gehabt haben. Die Abschlüffe, die da gemacht wurden, gingen sicher hoch in bie Millionen.
Die Bilanz bes eigentlichen AusstellungS- UnternehmenS ist jetzt endlich auch veröffentlicht worden. Die Einnahmen betrugen 114*/, Mill.
iKfrritt!
spalt. OarmmÄ* »eilt oder bett* RaumlbPfa.,Re- Kamen die Petit- geile 26 ®JB.; bet xBiebtrho'ungen wird entsprechend. Rabatt gewährt.
„Einen Blick nach dem Grabe feiner Habe mi Schiller in seiner „Glocke" den Abgebrannten werfen. Auch bie Weltausstellung ist ein Grab. Und wenn bie getäuschten Hoffnungen, die darin liege», alle mit Hacke und Schaufel beerdigt werden müßten, würden die Tausende von Arbeitern sicher längst nicht au,reichen, welche seit dem offiziellen Schlüsse am 12. November mit den Abbruch-Arbeiten beschäftigt sind.
Ja unzählige getäuschte Hoffnungen, und doch rechnet man, daß die Ausstellung den Parisern 700 bi« 1000 Millionen Frank» ringe« bracht hat. Wo ist da» Geld denn geblieben ? Wo bleibt da« Geld überhaupt? — so könnte man bei gar vielen Gelegenheiten fragen. Da« Geld ist rund, und e« will rollen, am liebsten immer auf den größten Haufen. So scheint e« auch bei der Weltausstellung gewesen zu sein. Die großen renemwirten Hotel«, die in allen Reisebüchern verzeichnet stehen, deren Namen jede« Schuhmann und jede« Droschkenkutscher geläufig sein müssen, und — die ihre Preise vielfach auf das Doppelte hinaufgesetzt hatten, fie haben ganz sicher ein gut Theil de« Rahme« von der Milch geschöpft, die nach Pari« geflossen ist. Und wie bei den Hotel« und den Wirthschaften, so ist e« auch bei den Theatern und den großen Geschäften gegangen: »er da» Renommee hat, hat auch da» Publikum. Und die große Menge der Anderen? Ja nu», wer kümmert fich darum! Pari« hat rund 4000 Gasthöfe mit 50000 Zimmern, dazu 150000 Miethzlmmer und 25000 Wirtshäuser, die zum großen Theil auch zahlreiche Fremde logiren. Da« genügt, u* bei einiger Verthellung ungefähr alle Reisenden der heutige» Welt aufzu- nehmen. Aber die Pariser hatten geglaubt, zu ihrer Weltausstellung «üßten noch einige mehr kommen. So hatten fich denn auch noch zahllose Privatfamllten auf Fremdenbesuch eingerichtet, Möbel und Bettzeug angeschafft — u* schließlich vollständig da« Nachsehen zu haben. Hier und da nur durch besondere Verbindungen und Glück«- zufälle ist e» einem Privathause geglückt, einen Fremden auf einige Tage zu ergattern. Aber auf die Koste» ber gehabten Unbequemlichkeiten dürften nur recht wenige gekommen fein.
Wie ben Vermiethern, so ist e« auch der großen Zahl ber mittleren Geschäfte gegangen, welche für bie Au«stell»ng größere Anstalten getroffen hatte». Bei den wenigsten hat e« renttrt; lohnend war e« n»t dort, wo die „Sage" mit Naturnoth- wendigkeil einen günstigen Erfolg herbeiführte.
Heber bie Geschäfte der „Attraktion«", der ?roßen „Schauerelen" habe ich schon früher einmal erichtet. Krach folgte da auf Krach. Selbst da« Schweizerdorf, »elche« bei weitem die originellste und bestbesuchte dieser Unternehmungen war, hat
Dort heil haben.
„Viva la proehaine“ — ei lebe bie nächste Ausstellung; so hatte» am letzten Tage Viele aerufen. Man wirb fich bie Sache überlegen. Eine Kleinigkeit ist so eine Weltausstellung doch nicht. Weniger wäre «ehr gewesen. Wenn alle Wett ihre SehenSwürbigkeiten auf ein Mal herbeischlepvt; wenn die Orbnung fehlt, baß man fich einen Ueberblick verschaffen kann; wenn bet Raum fehlt, um alles in ber richtigen Einfassung vorzuführen; wenn schließlich bie Zeit fehlt, sowohl für bte Aussteller wie für bie Beschauer, um alles nach Gerechtigkeit würdige» und genießen zu können: bann bleibt für alle Theile schließlich nur ein Gefühl bes Ueberbruffes, der Ermüdung unb ein frohes Ansathmen, daß eS enblich vorbei ist. Jeder erkennt ba, daß eine Ausstellung einzelner Zweige der ErwerbS- tbätigteit, wie fie z B. in 2 Jahren bei der Kunstgewerbe-Ausstellung in Düsseldorf stattfinben
- Srautfurt, 17.Dez. Amtliche Rottrunadervieh- markt-Preise. Zum Berkaus standen: V42 Ochsen, M Bullen, 1010 Kühe und Färsen (Sttere und Mndn), «« Kälber, 6 2 Schafe und Kämmet und 1646 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht Ochfen-
vollfichchige,' ausgemästet- höchsten Schlachtwett»
a.' Wöchige höchsten Schlachtwerthesög-55 »SFÄÄÄggfc (Sttere und Rinder): a. vollfleischige, ausgemGte Färsen (Stiere und Rinder) höchsten SchlachtwercheS 61-63 M, b. vollfleischige, ausgemästete »uhe höchst^ SchlachtwertheS bis zu 7 Jahren 67-59 SW, allere ausgemästete Kühe und wemg gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen (Stiere und Rmdn) 38—39 M., ck. mäßig genährte Kühr und Färsen (Stiere und RMder) on 39 Mk. e. gering genährte Kühe und Färsen (Sttere n^d Rindert 28-29 M. Bezahlt wurde für 1 Mund Schlachtgewicht: Kälber: a. feinste Mast- (Bo^. Aast- und beste Saugkälber77-79 Pf-, b.mittlere Mast-und gute Saugkälber 68-70 Pf., c. SeringeSaugkAbnsts bis 58 «L d. ältere gering genährte Kälber (Frenmj 00-00 Pf. Schafe: a. Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel 58-60 Pf, d. ältere MasthArmel 45-41MW. c. mäßig genährte Hämmel und Schafe (März chafe) 38—40 Pf. Schweine: a. vollfleischige der fttneten Raffen und deren Kreuzungen rm Alter bis zu 1/• Jahren 59-60 Pf., b. fleischige bS-00 Pf, °. gering entwickelte, sowie Sauen und Eber »0-00' Pf-, £ ««8 ländische Schweine (unter Angabe der Hermnn)
« Bezahlt wurde für ein Pfund Lebend- aewicht: Kälber a. 46-48 Pfg. b. 39-41 MS" Schweine a. 47—00 Pf-, b. fleischige 46 Pfg. — .^erreich standen 105 Ochsen zum Verkauf. Geschäft gut, Ueberstand unbedeutend.
Irankfnrt a. M. 17. Dez. (Setretdemark^ bericht, mitgetheilt von Joseph Strauß «sent,der sich bet An- und Verkäufen bestens empfiehlt.) We^ea av unserer Gegend 15.60-15.7, Mk, Weizen frei hier ' 16.00-16.15 Mk, Weizen, La Plata, Kansas Redwinter und ruffische Sorten ^leberretcher W 'zen^ 17.50 biS 18.00 Mark, Roggen, dwfiger 14.60 bto 00.00 Mark, Braugerste etter« 8^ “”
uneaal) 15.25-15.50 Mk, D- «ge«-, FranAt Mckieniurter Gau) 16.50 16.75 a> ark, Braugerste» Mzerm Ried 16.50-16 75 Mk. Hafer ge »achQ«^ erauts 25 bis 50 Pf. über Notiz) 13.00—14.50 »«. Mais (gesundes Mixed) ca. 12.50 - 00 00 Mark, p r Februar und März ca. 11.50 Mk., Wiz 9.00-9.25 M, Roggenkleie co. 10.00 MS KU5 WU Malzkelme 9.75-10.00 M, «etr. Biertreber 10.50 M Mark, Spelzenspreu per Gentner
Weizenmehl tautom.) Nr. 0 24.75—25.25 Ml-, A"rz me“ l 22 77bis 23.25 M Weizenmehl N M 20.75-21.25 Mk, Weizenmehl texquis. Qual.s pr. Sack 1.50—2.00 M. über Notiz, Roggemnehl 0 22F0 । bis 23.50 Mk, Roggenmehl 0/11-25-1.50 Mk. d^mer, (Sen fie nach Qual.l pr. Ctr. 3.75—4.25 aHt, moggeu kroh HanddrZch) 2 60-2.75 Mk, Wetzenstroh 2 yil. pt. Ctr, Torfstreu pr. «ti. L60 M8 L25 — Die Preise verstehen fich per 100 Kilo W ' häufig «ch loco auswärtiger Stationen bet mindeMs 10,<1(^eK' - Angebot zurückhaltend, Tendenz nscht berauszufiaden. Roggen erfuhr die Stimmung eine geringe Befestigung. Gerste schwacher Konsumoerkehr. Hafer wenig belangreiche Umsätze. MatsstetlL Frühjahrslteferung 1150 Mark gefordert. We^em- und° Roggenkleie, Malzketme und getrocknete Biertreber erfuhren eine Abschwächung. Epehe-spreo^e , Roaaen- uns Weizenstroh nur dem B-dars wapp
I genügende Offerte vorhanden. Mehl hat wenig beled- I teu Verkehr, Pretshaltung ruhig.
mit Ztnterhattiings-Mrilage „Illüffrirle Somtkags-Zeittmg!' "