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27. JahrgE

IurLa, Samstag, den 8. Dezember 1900

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schlag, bezw. die gestellten, von unSZjbereitS mit"

A«sla«d.

Lokales.

hiesigen evangelischen Kirchengemeinde übertragen

(Certtr.) beantragt Der Reichskanzler

kommen.

lf Die Bahn hat den Zweck.

geteilten Anträge.

Staatssekretär v. Thielmann spricht sich gegen den Antrag Richter aus und theilt mit, daß noch ein Nachtragsetat dem Reichstag so rechtzeitig zugehen werde, daß er erledigt werden könne. Die amerikanische Anleihe sei auch ohne die China Expedition nothwendig gewesen, da der Stand der Reichshauptkasie in Folge der Vor- schüffe, die durch die Versicherungsgesetze erforder­lich waren, zur Zeit ein schlechter sei.

Hierauf wird die Debatte über die Deckangs- frage unterbrochen und zunächst — die Anträge 1 •" 1 * M über die

* U?ber die Zreisedispofttioue« des Kaisers wild berichtet: Am Donnerstag, den 13. d. M , Nachmittags 4 Uhr 36 Minuten trifft der Kaiser, von Potsdam kommend, in Hannover ein und fährt vom Bahnhof sofort inS Residenzschloß, wo um 5 Uhr das Diner stattfindet. Um 7 Uhr Abends fährt der Kaiser in das königliche Schau­spielhaus, wo er der Vorstellung von Shakespear es Heinrich IV." beiwohnen wird. Am 14. ds. Mis, 12 Uhr 37 Min., trifft der Kronprinz, mittelst v-Zuges von Berlin kommend, in Hannover ein und fährt mit dem Kaiser um 12 Uhr 45 Min. mittelst So »Verzuges nach Springe weiter. Im Saupark daselbst finden drei Jagen auf Sauen I und Damwild statt. Am Sonnabend, 15. d. M., I verläßt der Kaiser die Station Springe 6 Uhr 15 Minuten Abends und trifft mittelst Sonder­zuges 6 Uhr 56 Min. wieder in Hannover ein, von wo um 7 Uhr die Weiterreise nach Berlin erfolgt. Der Monarch beabsichtigt, sich auch in | diesem Jahre, und zwar in der zweiten Hälfte des

Fasanen und Hasen zu jagen.

* Was aus einem gemaßregelte« Kanal- gegver in kurzer Zeit alles werden kann, zeigt der frühere Landrath v. Dallwitz in Lüben. Abg. o. Dallwitz gehörte zu denjenigen Land- räthen, die im September v. I. wegen ihrer Abstimmung gegen den Kanal ihres Amtes ent­setzt wurden. Herr v. Dallwitz wurde aber schon Anfang dieses Jahres über seine Amtsentsetzung getröstet durch die Beförderung zumRegierungs- rath in Posen, und nunmehr ist er nach dem .Niederschles. Anz/ gar zum Vortragenden Rath in demselben Ministerium des Innern ernannt worden, das ihn noch vor Jahresfrist gemaßregelt hat, weil er sich durch sein Verhalten „mit allen Traditionen der preu- Nischen Verwaltung in Widersprach gesetzt" habe.

* Ueber die Kaudelsöeziehnngen zwischen Deutschland nnd Kanada meldet ein Tele­gramm des Reuterschen Bureaus aus Montteal, daß die kommerziellen Körperschaften Kanadas eine Agitation ins Werk setzen, um bessere Taris- sätze im Verkehr mit Deutschland zu erzielen. Die Getreidebörse, die Handelskammer und an­kere Körperschaften haben Beschlußanträge ange­nommen, in denen die Regierung ersucht wird, alles in ihren Kräften Stehende zu thun, um die brittsche Reichsregierung zu bewegen, jetzt, wo der neue Handelsvertrag mit Deutschland zur Berathung stehe, ihren ganzen Einfluß geltend zu machen, um Kanada wieder günstigere Tarifsätze zu verschaffen.

» Ein neues Khina Kommando ist kürz­lich in Berlin sormirt worden und hat sich jetzt nach Bremerhaven begeben, um demnächst von hort auS die Ausreise anzutreten. Im Ganzen ist daS Kommando, wie die ,D. Tagesztg.' be­richtet, 400 Köpfe stark und besteht auS Tram-, I Feldpost- und Jntendanturpersonal, das umfang-

find, soll hiermit im Namen der Eltern der Kinder der herzlichste Dank ausgesprochen werden. Zugleich werden W°hlthäter ge­beten, auch in Zukunft der Anstalt ihr Wohl­wollen zuzuwenden. Die Chnstbescheerung der Kleinen findet in diesem Jahre am Sonntag den 23. Dezember Nachmittags 4 Uhr t» Mutterhause statt. Alle Freunde und Gönn« der Anstalt werden dazu letzt schon höflichst

Indemnität abgestimmt. Mit großer Mehr­heit wird folgender vom Abg. Müller- Fulda gestellter Antrag angenommen: als § 4. „Für die Aufstellung der nach Ostasien ent­sandten, in der Reichsverfaffung und den Reichsmilitärgesetzen nicht vorgesehenen Truppen- körper, sowie für alle Ausgaben, welche auf den im tz 1 bezeichneten Antrag zu den Ver­wendungszwecken des zugehörigen Nachtrags­etats bereits geleistet sind, wird dem Reichskanzler

als Gast des Kammerherrn und Schloßhaupt- manns von AloenSleben in dessen Revieren auf

reiche Transportmittel an Wagen rc. nach k dem fernen Osten bringen soll.

* Mfiuster, 7. Dez. Der Verband der katholischen Studentenvereine Deutsch­lands beruft auf den 20. ds. Mts., wie wir zuverläsfig erfahren, eine außerordentliche General­versammlung zur Berathung dringender finan­zieller Vorlagen ein.

Fulda, 8. Dezember. △ Herrn Pfarrer Kattendorff, bisher in

worden.

* Der Herr Regierungs-Präsident hat auf

Deutsches Detch.

Berlin, den 7. Dezember.

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gedruckt vorliegen.

Die Kommission wendet sich zur Berathung der Deckungsfrage. § 2 der Regierungsvorlage lautet: Der Reichskanzler wird ermächtigt, zur Bestreitung einmaliger außerordentlicher Aus­gaben die Summe von 152,770,000 Maik im Wege des Kredits flüssig zu machen.

Abg. Müller-Fulda (Centr.) beantragt dafür folgende Fassung: „Der Reichskanzler wird ermächtigt, zur Bestreitung der im 8 1 be­zeichneten Ausgaben die Summe von 152 Millionen Mark durch Begebung von Schatzan- weisungen, deren Umlaufszeit den 31. März 1905 nicht überschreiten darf, flüssig zu machen." Er führt aus: Es dürften für die Chinaexpedition nicht dauernde Anleihen ausgenommen werden. Er mache deshalb den Vorschlag, die Zeit der Dauer der Anleihen für die Chinaexpedition auf vier Jahre zu beschränken. Eine Rückerstattung der Unkosten seitens China sei ihm sehr zweifel­haft, er glaube nickt daran, weil die Chinesen selbst kein Geld hoben. Staatssekretär v Thiel-

QLkUlKW I Säs» &S Reichsfinanzverwaltung freie Hand behalten.

Abg. Müller-Fulda erklärte sodann, daß er die Berichterstattung an daS Plenum über die Vorlage ablehnen müffe, und zwar aus folgenden Gründen: Er habe mit seinem früheren Referat über die Flottenvorlage sonder­bare Erfahrungen gemacht. Auf einem Garten- feste beim früheren Reichskanzler Fürst Hohen- lohe habe einer feiner engeren FraktionSgenoffen gehört, wie ein Beamter des ReichrmarineamtS einem anderen erzählt habe: „Ich bin froh, daß die ReichsiagSwirthschaft ein Ende hat. Die ganze Arbeit habe ick allein machen müffen. Der sogenannte Müller'sche Bericht an daS Plenum ist von mir verfaßt. Müller-Fulda hat nur 2 Zeilen selbst verfaßt." Diese Angaben seien falsch gewesen. Er, Müller, habe seinen Bericht thatsächlich ganz selbständig und ohne Hilse des Reichsmarineamtes versaßt. So lange der bett. Beamte des Reichsmarineamts, der auch jetzt noch als Kommiffat den Verhandlungen bei­wohne, als Kommiffar thitig sei, lehne er jedes Referat ab. Staatssekretär Ttrpitz erklärt, daß ihm von der Sache nichts bekannt sei. Er würde solchen Vorgang nur bedauern. Abg. Graf Limburg-Stirum (kons.) meint, daß man solchen Aeußerungen keine Bedeutung beilegen solle. — Abg. Bebel schlägt vor, über die Deckungsfrage in eine besondere Generaldiekusston eingutreten. Abg. Bachem (Cir.) wünscht zu roiffen, woher das Geld zur Chinaexpedition genommen worden fei, ob etwa die amerikanische Anleihe zu den Chinakofien verwendet worden sei.

Die Kommission tritt darauf in eine General diskussion über die Deckungsfrage ein.

Abg. Richter ist der Meinung, daß es un­möglich sei, den ganzen Betrag auf Anleihen zu übernehmen, das sei auch unwirthschaftlich. Ruß­land und England bringen die Kosten für einen Theil ihrer Kriegsschiffe durch Steuern auf. Er begründet darauf eingehend feinen Deckungsvor-

n Die Chinavorlage in der Budget- Kommission des Reichstags.

Aus Kirche und Schule. | ]D iji iiuu# •*-!**** i npfnhrhßt

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fähigung als Leiter von Schulen mtt fremd-1 ausgestellt werden,

Indemnität ertheilt."

Alsdann wird die Diskussion über die Deckungsfrage wieder aufgenommen. Bayerischer Staatsrath Freiherr v. Stengel bekämpft den Antrag Richter. Zu einer Abstimmung kam es noch nicht. Da Abg. Müller-Fulda bei seiner Ablehnung des Referats verharrt, übernimmt Abg. Dr. Paasche die Berichterstattung für das Plenum. — Die Kommission setzt Montag Vormittag 10 Uhr ih e Berathnngen fort. Die Plenarsitzung soll am Montag ausfallen, damit der Kommission der ganze Tag zur Ver­fügung steht.

sprachlichem Unterrichte, einschließlich der höheren Mädchenschulen. Die Be­fähigung zur Leitung von Sckulen ohne fremd­sprachlichen Unterricht hat sich derselbe bereit» im vorigen Jahre erworben.

X yelittfl, 7. Dez. An der Bekehrung der chinesischen heidnischen Bevölke» rung, die 454 Millionen beträgt, arbeiten in 32 kirchlichen Sprengeln 10 katholische Orden und religiöse Genossenschaften, nämlich: Das Pariser MisfionSseminar, die Lazaristen, die Jesuiten, die Franziskaner, die Dominikaner, die Augustiner, das Mailänder MisfionSseminar, da» Römische Missionsseminar, die Scheutvewer Mi'sionäre, die Stty'er Missionäre. Katho­liken gibt es in China 762758; nicht ein­gerechnet sind die Katechumenen, deren die Jesuiten z. B. rund 49875, die Franziskaner 13162, die Dominikaner an 30000 haben usw. Es wirken im Reiche der Mitte 942 europäische Missionäre, 445 einheimische Priester, 90 euro­päische und 24 einheimische Laien und Schm- brüber, 3709 Katechisten und Lehrer, 339 euro­päische und 720 einheimische Schwestern, 2396 gottgeweihte Jungfrauen, bereit Gesammtzahl aber ungleich größer fein bürste, ba fast in allen Missionen mehr oder weniger solche Jungfrauen- vereine bestehen. Ferner zählt das katholische China: 4348 Kirchen und Kapellen, 47 Priester- seminare mit 869 Alumnen, 47 Kollegien und Knabenseminare, zahlreiche Gewerbe- und Acker­bauschulen, deren z. B. bas Pariser Seminar etwa 15, bie Franziskaner an 30 besitzen, 2263 Zöglinge, 4054 Elementarschulen, 65 990 Schul­kinder, 239 Waisenhäuser, 26835 Waisen, worin aber nicht die zahlreichen, auf Kosten der Mission von Ammen und in christlichen Familien aufge- zogenen Findelkinder eingerechnet find, 395 Spi­täler und Armenapotheken, 7 Druckereien. Hin­zu kommen noch eine große Anzahl Greisenasyle, Aussätzigenhäuser und ähnliche Anstalten.

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* Äser«, 7. Dez. Vierzig Mitglieder des Nationalrathes stellten den Antrag, der Nationalrath wolle folgenden Wunsch aus­drücken: Der Nationalrath richtet einen drin­genden Appell an die Bevölkerung und daS Par­lament von England, sowie an bie übrigen europäischen Parlamente, bahin zu wirken, daß die Transvaalsrage durch ein Schieds­gericht nach den Vorschriften des internationalen Rechtes erledigt werde.

* Kaag, 7. Dez. Bekanntlich hat der nieder­ländische Konsul Pott in Lourenzo Marques Urlaub erhalten, wegen der Chikanen, die er von der portugiesischen Regierung zu erdulden hatte. Es herrscht deshalb augenblicklich eine gewiffe Spannung zwischen dem Haag und Lisiabon.

! * Amsterdam, 7. Dez. Die Präsi­

denten der beiden Kammern haben gemäß dem ihnen ertheilten Auftrage den Präsi­denten Krüger durch Begrüßungsschreiben willkommen geheißen. DaS Schreiben des Präsident-n der Zweiten Kammer enthält eine einfache Sympathiekundgebung. Das Schreiben des Präsidenten der Ersten Kammer drückt die Zustimmung zu dem edlen Ziele KrügerS aus, den Krieg zu beenden, der ungerecht und er­zwungen sei und in so barbarischer Weise ge­führt werde, und spricht die Hoffnung au3, daß bie Unabhängigkeit ber Südafrikanischen Repu- bitten für immer gewahrt bleiben werbe. — Krüger empfing heute Niemanben, außer ben Herren seiner Umgebung. Das Publikum brachte dem Präfidevten vor dem Hotel lebhafte Huldigungen bar. Krüger erschien wiederholt auf dem Balkon und verneigte sich dankend. — , — vv-----

Eine Audienz für Krüger bei der Königin ist I Schlüchtern, ist die zwelte Pfarrstelle an der heute offiziell nachgesucht worden. , ' ’ "

* London, 7. Dez. Die Thronrede, nut welcher gestern das englische Parlament eröffnet, -------- - . _ -

wurde, ist ebenso einfach wie die Erklärung, Grund ministerieller Ermächtigung Matt et, daß welche Lord Salisbury im Oberhause und Herr der chem-röeSetri-v i* offene« Aernanfs- Balsour im Unterhause zur Rechtfertigung der stekk-a an den beiden letzten Sonntagen vor englischen Politik in Südafrika und China ab- Weihnachten, nämlich am 16. und 23. d. Mts. i gegeben hat. Kriegerische Operationen, sagt die bl» 8 Uhr Abends für die Dauer voni 10 I Königin, kosten Geld, viel Geld, und das muß Stunden unter Wahrung der für den vormittag- das Volk aufbringen. Transvaal, bemerkt Lord fichen HauptgotteSdienst festgesetzten Pause sreige- Salisbury, bilde einen der schönsten Juwelen in geben wird. lw

ber Krone ber Königin, unb es verstehe sich ganz sa Seit Jahren ist es üblich geworben, in von selbst, baß Englanb, nachdem es zur Er- der Kinder bewahr anstatt, welche von den Werbung dieses „Juwels" so große Opfer an barmherzigen Schwestern tm Mutterhaus ge- Blut und Geld gebracht bat, nichts davon wieder leitet wird, zu Weihnachten eine kleine hergeben werde England könne niemals er- vefcheernng zu veranstalten. Durch die reich- Icuben, daß den Buren auch nur ein Stückchen | fich gespendeten Gaben der Stadt .und einer । Unabhängigkeit bleibe unb et wisse nicht, wie großen Anzahl Wohlchaler wat es mög ich, lange «3 bauern werbe — es könnten Jahre sein, im vergangenen Jahre 90, Kinder zu besch.nken. es könnte aber auch eine Generation darüber Die Gaben vertheilten fich in folgender Weise, hingehen — bis England dem Burenvolke die 40 Knabenanzüge, 60 Mäochenkleidchen, 50 Stellung einer britischen Kolonie mit eigener Unterröckchen, 60 Schürzen, 75 Paar Schuhe, Verwaltung gewähre. - In dem dem Paria- 80 Paar Strümpfe, 90 Hemden, 2 Dutzend mente zugegangenen Nachtragsetat fordert die Taschentücher, 1 Dutzend Mützen, 1 Dutzend englische Rigierung die Summe von 3 20 Mil- Handschuhe und 1 Dutzend Pulswärmer. Für ltonen Mark zur Deckung der Kriegs- all die Wohlthaten, die von Selten der stadttscken kosten in Transvaal und China. Behörden und zahlreichen Privatpersonenber

* Liffavo«, 7. Dez. Gestern Abend sand Bewahranstalt im letzten Jahre erwiesen worbe im Königl. Palais zu Ehren ber Anwesenheit bes । ««s hiermit im Namen ber Eltern britischen Geschwaders eine Tafel statt. Nach berselben sandte der König ber Königin Viktoria ein Telegramm, in welchem er für ben burch ben Besuch ber britischen Flotte ge­gebenen FreunbschastS-Beweis dankte unb seiner Genugthuung über daS loyale Bünd- niß Großbritanniens unb Portugals, sowie seinen Wünschen für das Gedeihen Englanbs

i 7. Dez. DaS Regierungs- man jetzt mit der AuSarbeitung der

blatt Saablabet' erklärte, daß von den Ge- Projektes der sogenannten Zlnterffadtvay rückten "betreffend^^ttne b e v o r st e h e n b e beschäftigt ist, bürste es vielleicht von Inters Ministerkrisis welche .Astenposten' (nicht sein, Einiges über ben Stanb etneS_ähnlich^ wie irrthümlich gemelbet worben war, .Asten- Unternehmens in ber Residenzstadt Kas s blabett) verzeichnet hatte, in hiesigen politischen bie sogenannte Z^stn^

Kreisen nichts bekannt sei. Es feien in btefer | den uns von zuverläsfiger Sem » S Hinsicht absolut keine Verhandlungen geführt Mtttheuungen liegt die ^"butttte^Bh> L

! worden Auch würden sich hieraus beziehende legenhrit « Kaffel auch noch m^den> erst ! Fragen während deS bevorstehenden Aufenthaltes sängen, da sich eine^Elnigung^ der In ff I des Kronprinzen,Regenten hi-r nicht zur Sprache | über ^bk Fwanziru^g Mtt^fonbm die Stellungnahme ber Firma $enf$el nicht klar. Wenn diese Firma sich auSschneßt, so ist nach Ansicht unseres Gewährsmanns da« •_ I1 L i.» '_____npfnhrbet.

In der Budgctkommisston des Reichstags wurde heute (Freitag) die gestern abgebrochene Debatte über die drei vom Abg. Richter ge­stellten Anträge, die Frage der Bildung unb । ■ in.mitcken aebrüdt vor — der Auflösung ber Truppenthkile für die ost- bpmnit5t abaestimmt. Mit gro asiatische Expedition fortgesetzt. Der Reichs- kanzler Gras von Bülow erklärte: „Wie ich im Reichstage erklärt habe, suche ich Indemnität nach, unb zwar sowohl für die Ausstellung der nach Ostasien entsandten, in der Versaffung unb ben Reichs-Militärgesetzen nicht vorgesehenen Truppenkörper, wie auch für alle burch bie Expedition entstandenen, im Reichshaushalt nicht vorgesehenen Ausgaben. Es kann auch keinem Zweifel unterliegen, daß die nach China ent­sandten Truppenkörper, für welche eine gesetz-1 liche Basis nicht besteht ober nicht geschaffen wirb, aufzulösen sinb, sobalb sie ihre Mission in China erfüllt haben.« Zur V-rhanblung steht zugleich ber bereits mitgetheilte Antrag des Abg. Müller-Fulba (Centrum), bet bezweckt, für bie Ausstellung ber Ostasiatischen Formationen bem Reichskanzler Indemnität zu ertheilen. Abg. Dr. Lieber befürwortet diesen Antrag unb ber Reichskanzler Graf Bülow erklärt sich mit bem Anträge einver- stauben. Da noch verschiedene andere Anträge zu dieser Sache gestellt wurden, wurde bie weitere Diskussion und Abstimmung über bie »orliegenben Anträge ausgesetzt, bis die Anträge